Was Sie selbst tun können
Es gibt verschiedene Empfehlungen, wie sich Allergien möglicherweise vorbeugen lassen. Experten sind sich einig, dass das Stillen in den ersten vier Lebensmonaten dazu gehört. Wenn Sie das nicht können oder wollen, eignet sich bei Kindern mit einem erhöhten Allergierisiko sogenannte hypoallergene Anfangsmilch. Kinder ohne Allergierisiko sollten normale Säuglingsnahrung bekommen.
Eine besondere Diät für allergiegefährdete Kinder nach dem vierten Lebensmonat wird nicht empfohlen. Geben Sie ihrem Baby Zeit, sich an neue Lebensmittel zu gewöhnen. Für den Anfang eignen sich Möhren, Kürbis, Pastinaken und Kartoffeln. Später wird auch Fisch als Beikost empfohlen.
Wenn Ihr Kind allergiegefährdet ist, sollten Sie keine felltragenden Haustiere, insbesondere keine Katzen, halten.
Ausserdem sollten Sie Ihr Kind nach den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommision des Robert-Koch-Instituts (STIKO) impfen lassen. Experten sind sich einig, dass Impfungen das Allergierisiko nicht erhöhen, sondern im Gegenteil möglicherweise senken können.
Tipps für Schwangere und Stillende
- Informieren Sie sich vor Ihrer Schwangerschaft über das Allergierisiko in Ihrer Familie.
- Nehmen Sie Medikamente nur nach ausführlicher Rücksprache mit Ihrem Arzt.
- Rauchen Sie weder während der Schwangerschaft noch danach; auch Freunde und Verwandte sollten nicht in Gegenwart Ihres (ungeborenen) Kindes rauchen.
- Stillen Sie Ihr Kind. Stellen Sie sicher, dass in der Klinik keine Kuh- oder Sojamilch zugefüttert wird. Fencheltee ist problemlos.
- Während der Stillzeit sollten sie sich ausgewogen und nährstoffreich ernähren. Es gibt keinen Beleg, dass der Verzicht auf bestimmte
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