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Dauerhaft abnehmen

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Die 10 besten Tipps um dauerhaft abzunehmen

Weight Watchers schafft abhilfe! Fast alle Zeitschriften, die man aufschlägt oder viele der bekannten Pop-Up-Fenster im Internet versprechen uns in Rekord-Zeit mit der Super-Duper-Blitz-Diät in nur wenigen Tagen Unmengen von Gewicht zu verlieren.

Bei der einen Diät hält man einen strengen Diätplan ein, der uns genau zu den Tageszeiten Nahrung vorsetzt, zu der wir keinen Hunger haben oder uns stundenlang am Herd stehen lässt, bzw. durch die Läden laufen lässt, um die richtigen Zutaten zu organisieren, die wir eh nicht mögen. Die andere lässt uns schon nach 3 Tagen das „Besondere“ dieser Diät zum Hals raushängen, da es dies immer und immer wieder nur in verschiedenen Varianten gibt. Nach einer Körner-Kur schaut man schon nicht mehr in den Spiegel, um nachzusehen ob man abgenommen hat, sondern vielmehr, ob einem nicht schon langsam ein Schnabel wächst.

Es ist sehr unwahrscheinlich ohne bleibende Schäden oder dem berühmten Jojo-Effekt so schnell so viel Kilos abzunehmen und sich dabei auch noch gesund zu fühlen (und satt!). Immerhin hat man sich das Ãœbergewicht ja auch nicht an einem Tag angefuttert, sondern in einem gewissen Zeitraum.

Um dauerhaft abzunehmen und das Gewicht auch zu halten, sich wohl und satt zu fühlen, bedarf es im Prinzip nur ein paar weniger Punkte, die es zu beachten gilt.

Dauerhaft abnehmen

Tipp 1: Die Selbstdiagnose

 Um sich selbst und sein Essverhalten einschätzen zu können, empfiehlt es sich ehrlich ohne Diät einmal über ein paar Tage hinweg aufzuschreiben, was man wann und bei welcher Gelegenheit zu sich nimmt.

Einige essen den ganzen Tag gar nichts, futtern aber dafür abends vor dem Fernseher umso mehr. Die anderen essen zu viel über den Tag verteilt, die nächsten wiederum das Falsche. Macht man sich nur mal Gedanken darüber, was man isst, vergisst man oft die kleinen grossen Sünden. Also bitte ehrlich aufschreiben.

Wer bei dieser Auflistung nicht nach ein paar Tagen kritische Fehler bemerkt, der sollte sich vertrauensvoll an einen Arzt wenden.

Allen anderen wird wohl oder übel bewusst werden, wo ihre Fehler liegen.

Tipp 2: Ersatz

 Wenn man sich nun diese Fehler selber eingestehen kann, dann hat man schon den richtigen Ansatz, was man verbessern kann. Es empfiehlt sich nach einem Ersatz oder eine Abänderung des geliebten Essens zu suchen. Oftmals hat man nur nicht darüber nachgedacht, dass die Sosse genauso gut mit einem bisschen rahmigen Aufstrich oder etwas fettarmer Milch verfeinert werden kann, statt den bisher verwendeten Liter Sahne.

Wenn man vor dem Fernseher gerne etwas in sich hineinmümmelt und eigentlich gar nicht wirklich registriert, was man da gerade isst, dann kann die Tüte Chips auch im Nu durch klein geschnittene mundgerechte Häppchen Obst oder Gemüse ausgetauscht werden oder sofern man darauf ganz und gar nicht verzichten möchte, dann halt nicht die komplette Tüte auf den Tisch legen, sondern ein kleines Schälchen mit einer Handvoll Chips (auch hier wäre zu überdenken, ob man nicht auf die fettärmeren umsteigt).

 

Tipp 3: Ruhe und bewusstes Essen

 Nicht jeder mag zum Frühstück frühstücken, mittags etwas Warmes und abends das Schnittchen. Vielmehr lassen auch viele Berufe die Einhaltung mancher Diäten gar nicht zu und wer mag schon dann essen, wenn er keinen Hunger hat.

Wichtig ist, dass man sich Zeit für das Essen nimmt und dies auch bewusst zu sich nimmt. Während des Essens lesen oder fernsehen lenkt uns viel zu viel ab. Unser Magen mag zwar schon gefüllt sein, aber unser Gehirn hat den Appetit noch nicht gestillt. Sich bewusst auf das Essen konzentrieren bedeutet auch, es bewusst zu geniessen und die Mengen richtig einzuschätzen. Diese Zeit können wir uns dann nehmen, wenn wir sie haben.

Tipp 4: Keine Verbote

 Schon als Kinder hat uns das, was verboten war, am meisten Spass gemacht. Und wenn man sich etwas verbietet, so hat es zwar einen positiven Effekt auf unser Gewicht, verhindert jedoch nicht, dass wir permanent nur daran denken und eigentlich nichts anderes wollen. Die Naschkatzen unter uns wissen, was gemeint ist. Fazit: Man wird zu einem unausstehlichen Nervenbündel. Doch auch hier kann man mit Genuss und Mengenreduzierung eine Menge erreichen. Ein Stück Schokolade kann sogar ca. 10 Minuten im Mund vor sich hinschmelzen, fast in der gleichen Zeit schaffen manche eine ganze Tafel.

Tipp 5: Der Fress-Flash

 Es gibt Tage, da hat man das Gefühl man könnte sich quer durch das Schlaraffenland futtern und ein Nilpferd auf Toast wäre gerade mal ideal für eine Vorspeise. An diesen Tagen sollte man ganz sicher nicht in einen Supermarkt gehen, da dies oft in einem kalorienüberfüllten Einkaufswagen endet.

Genau für solche Tage sollte man sich im Vorfeld ein oder zwei „all-you-can-eat-Gerichte“ überlegen, z.B. einen grossen Topf mit Nudeln oder Kartoffeln (Vorsicht mit der Sosse!), eine riesige Pilzpfanne oder einen Topf Obstsalat können in Mengen zu sich genommen werden, sofern sie nicht mit fetten Sossen oder Unmengen Zucker verfeinert wurden.

Tipp 6: Magen umgewöhnen

 Unglaublich wie schnell sich ein Magen daran gewöhnen kann gewaltige Mengen zu sich zu nehmen. Wer allerdings die zuvor genannten Veränderungen durchgeführt hat, wird merken, dass man schon nach einer Weile gar nicht mehr in der Lage ist, ein Gericht „aus früheren Zeiten“ in der gleichen Menge zu sich zu nehmen ohne an übelsten Bauchschmerzen zu leiden.

Tipp 7: Trinken

 Wie wichtig das Trinken ist wissen wir alle. Doch trinken wir tatsächlich genug? Oftmals ist das Gefühl, was uns als Hunger bekannt ist, auch einfach nur Durst. Sicher es fühlt sich nicht genauso an, wie an einem heissen Tag nach einem Spaziergang in der prallen Sonne, aber bei einem Hungergefühl ist es empfehlenswert zunächst ein Glas Wasser zu trinken.

Tee und Wasser sind natürlich das Beste, was man trinken kann, doch auch hier ist der Geschmack ja nun bekanntlich unterschiedlich. Wer nicht auf Limonaden verzichten kann, sollte auch hier auf die kalorienreduzierten Produkte zurückgreifen. Ansatz zum Umdenken wäre auch eine Schorle aus Saft und Selters.

Alkohol hingegen ist nicht nur allgemein ungesund, sondern auch noch ungesund für unsere Hüften.

Tipp 8: Kleine Ziele

 Man sollte nicht sofort an die 35kg-weniger-Grenze denken, sondern sich kleine Ziele stecken, wie z.B. endlich wieder in die Lieblingshose passen, den Reissverschluss von dem hübschen Sommerkleid schliessen können oder für die Shoppingfreunde unter uns: in der Boutique einkaufen gehen zu können, die bisher nur Handtaschen in unserer Grösse hatte.

 

Tipp 9: Bewegung

 Kaum ein Ãœbergewichtiger hört diesen Punkt gerne. Doch keine Sorge man kann immer klein anfangen. Wer nicht sofort im hautengen Dress im nächsten Park joggen möchte, der kann erstmal bei sich zuhause anfangen. Alltägliche Dinge wie Staubsaugen, Frühjahrsputz, etc. tun es auch. So schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe und mit jedem Kilo weniger wächst die Lust sich zu bewegen. Ein Spaziergang ist empfehlenswert, die Treppe statt dem Fahrstuhl und auch ein Besuch im Schwimmbad tut gut. Wer gerne tanzt, der ist herzlich eingeladen das in der Wohnung zu tun oder sich mal wieder auf die Piste oder in einen Tanzkurs zu begeben.

 

Tipp 10: Tricks und Hilfen

 Anfänglich schwinden die Pfunde, doch immer gibt es einen Augenblick, in dem man sich rund fühlt und man das Gefühl hat es geht nicht weiter. In diesen Momenten nur nicht aufgeben! Gerade bei Frauen tritt dieses Gefühl oft vor bzw. während der Menstruation auf. Das Erfolgsgefühl danach, ist umso grösser.

Einige haben ein leicht gestörtes Verhältnis zu ihrer Waage. Hier empfiehlt es sich es anhand des Spiegelbildes zu messen oder der zu engen Lieblingshose, statt an der Waage.

Die Familie und Freunde in Kenntnis setzen, aber nicht auf Einladungen verzichten. Wer nicht alleine wohnt, der kann seine Mitbewohner oder Familie bitten, etwas Rücksicht zu nehmen und nicht unbedingt die Mouse au Chocolat oder die tolle Torte zuzubereiten und vor den Augen zu verspeisen.

Belohungen sind etwas Tolles. Belohnen Sie sich selbst für sportliche Aktivitäten z.B. mit einem Stückchen Schokolade mehr. Gönnen Sie sich ruhig für eine durchgehaltene Woche ein Stück Kuchen am Wochenende.

Wer alleine eine Umstellung seiner Essgewohnheiten nicht durchführen kann, dem wird in Gruppen, wie z.B. den Weight Watchers, auch gerne weitergeholfen. Hier lernt man sogar Menschen kennen, mit denen man auch mal spazieren, tanzen oder schwimmen gehen kann.

Wer Hilfe bei der Einschätzung von Lebensmitteln benötigt, der findet hier ebenfalls tolle Unterstützung und wird lernen, dass Diät nicht nur Verzicht bedeutet, sondern dass man immer noch alles Essen und Trinken kann und das es nur auf die Menge ankommt. Das bei den Weight Watchers verwendete Punktesystem hilft den Tagesbedarf für sich selbst einzuschätzen und hat sogar das Belohnungssystem für sportliche Aktivitäten oder die Möglichkeit eine tolle Feier im Freundeskreis einplanen zu können, ohne „just a salat“ antworten zu müssen, wenn man gefragt wird, was man essen möchte.

Es besteht die Möglichkeit sich einer Orts-Gruppe anzuschliessen, doch auch für Menschen, denen Gruppen nicht liegen, besteht die Möglichkeit es allein, z.B. mittels Internet durchzuführen.

Letztendlich ist eine Umstellung der Ernährung, die auf diese Weise spielend von statten geht und tatsächlich auch ohne Verzichte in Fleisch und Blut übergeht, die beste Art dauerhaft abzunehmen. Viel Erfolg !

 

 


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