Pilzinfektionen haben bei einer basischen Ernährung keine Chance zu gedeien; denn Hautpilze oder Nagelpilze bevorzugen saures oder krankes Gewebe als Nährboden.
Pilzinfektionen breiten sich aus
Immer mehr Menschen sind heute von einer Pilzerkrankung - auch Pilzinfektion genannt - betroffen. Ein Pilz kann sich im gesamten Organismus ausbreiten. Die wohl häufigsten Infektionen sind allerdings der Fußpilz, der Nagelpilz, der Hautpilz, der Genitalpilz oder der Scheidenpilz.
Die Pilzinfektion und ihre Wirkung auf den Organismus
So, wie die Pilze in der Natur auf saurem Boden wachsen, leben die krankmachenden Pilze im menschlichen Körper unter ganz ähnlichen Bedingungen. Sie bevorzugen das saure oder das kranke Gewebe als Nahrungsspender. Pilze können sich nur dort ansiedeln, wo wir abwehrschwach und unsere Gewebe nicht mehr ausreichend lebendig sind.
Auf der Haut bevorzugen Pilze feucht-warme Stellen: Manche Pilze breiten sich auf der behaarten Kopfhaut, in den Hautfalten, an den Nägeln oder aber an den Schleimhäuten im Genitalbereich aus. Der so genannte Scheidenpilz betrifft immer mehr Frauen und die herkömmlichen Behandlungsformen schlagen immer häufiger nicht an.
Pilzinfektion belastet den Organismus erheblich
Das Problem einer Pilzinfektion ist grundsätzlich - egal um welche Form es sich handelt - nicht nur unangenehm und lästig, sondern stellt für den Körper eine sehr große Belastung dar.
Pilzerkrankungen können zu vielfältigen Symptomen wie Müdigkeit, Benommenheit, Sehstörungen, Kopfschmerzen und anderen schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Die Anzeichen einer Pilzinfektion
Anzeichen einer Pilzinfektion des Darmtraktes können sein:
- Blähungen
- Sodbrennen
- Unverdaulichkeit mancher Nahrungsmittel
- Unerklärliche Schmerzen im Bauchraum
- Durchfall
Treten derartige Symptome auf, sollte auch eine eventuell bestehende Pilzerkrankung in Betracht gezogen - und ggf. durch einen versierten Therapeuten festgestellt werden.
Die Ursachen von Pilzinfektionen
- Fußpilz
Der Grund einer jeden Pilzinfektion - ganz gleich, ob es sich hier um einen Fußpilz, Nagelpilz, Hautpilz oder Scheidenpilz handelt - liegt ursächlich im Darm begründet. Hier hat sich das normalerweise ausgewogene Verhältnis der Darmbewohner zueinander deutlich verschoben. Die Pilze, die unter normalen Umständen in einem verhältnismäßig geringen Maße in jeden Darm zu finden sind, haben überhand genommen und die "guten" Darmbewohner verdrängt. Diese Verschiebung nennt man auch Dysbiose oder Dysbakterie*.
Die Ursachen einer Dysbakterie können sehr vielseitig sein. Hier einige Beispiele:
- Stress
- Zahngifte
- Medikamenteneinnahme - insbesondere Antibiotika
- Elektrosmog
- eine nährstoffarme Ernährung
- säureüberschüssige Ernährung
All diese Faktoren tragen erheblich zur Veränderung des Darmmilieus - und somit zu Pilzerkrankungen jeder Art bei.
Pilzinfektionen beginnen im Darm
Stark säurebildende Lebensmittel übersäuern den Organismus und sorgen somit für ein besonders pilz-freundliches Klima. Da sich die Pilze nur in einem sauren Milieu ausbreiten können, ist hier ganz besonders auf den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes zu achten. Aber das Problem ist nicht nur über die Ernährung in den Griff zu bekommen. Eine alleinige Ernährungsumstellung reicht als Maßnahme nicht aus, um einer Pilzerkrankung Herr zu werden. Um das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen, bedarf es eines ganzheitlichen Konzeptes. Hierzu zählt - neben der Umstellung der Ernährung - auch der Ausgleich der Darmflora, der Aufbau der Darmflora sowie der Ausgleich des Säure-Basenhaushaltes.
Pilzinfektion: Wirksames Antibiotikum?
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