Netzfunk | News, Themen, Sport, Freizeit

Quick links: Springe zum Inhaltsbereich der Seite, Springe zur Seitennavigation .

Jetzt viele Vorteile sofort kostenlos nutzen - User sehen mehr Inhalte wie Themen, News, Aktionen und noch vieles mehr.
Navigation
Promotion

Einfach den Stress abschütteln

Information
Ein langer Tag im Büro. Arbeiten ohne Pause. Ewig sitzen ohne Aufstehen. Summa summarum: Am Abend ist der Körper steif wie ein Stock, verspannt vom Scheitel bis zur Sohle. Folgende Übung kann beleidigte Muskeln wieder lockern.
 

Auf die einfachsten und effektivsten Mittel, die vor Verspannung schützen, wird leider oft vergessen: Am bestens bewährt haben sich kurze Pause, idealerweise im Stundenrhythmus. Aufstehen und sich bei einem kurzen Rundgang die Beine vertreten wirkt Wunder.

Wer vor dem Computer gearbeitet hat, gönnt gleichzeitig den Augen eine Erholung vom konzentriert in den Bildschirm starren. Wechseln Sie auch beim Sitzen ab und zu die Position, damit sich der Druck des Körpergewichts immer wieder anders auf Knochen, Bandscheiben, Gelenke, Sehnen und Bänder verteilt. Wenn sich aber Nacken, Schultern und der ganze Rücken eingespannt wie in einem Schraubstock anfühlen, dann ist es höchste Zeit für fünf Entspannungs-Minuten. Und so geht´s:

  • Ziehen Sie die Schuhe aus – wichtig ist ein stabiler Stand. Enge Kleidungsstücke wie z.B. Gürtel lockern.
  • Stellen Sie sich aufrecht hin, die Beine hüftbreit, Knie leicht gebeugt. Fuß-, Knie- und Hüftgelenk sollen in einer Linie übereinander stehen. Versuchen Sie beide Fußsohlen gleichmäßig zu belasten.
  • Machen Sie die Wirbelsäule und den Nacken lang. Stellen Sie sich vor, dass von der Wirbelsäule durch den Hinterkopf ein Faden Richtung Decke führt und den Kopf eine Idee nach oben zieht. Er schwebt fast schwerelos über dem Körper. Falls Sie die Zähne zusammen gebissen haben: Lockern Sie den Kiefer, der Unterkiefer darf ein paar Millimeter nach unten klappen, der Mund bleibt geschlossen.
  • Das ist die Ausgangsposition: Sie stehen ohne Hohlkreuz oder nach vorne hängende Schultern. Die Arme baumeln locker an den Seiten. Nehmen Sie sich genug Zeit, um in Gedanken noch einmal die richtige Haltung zu kontrollieren.
  • Jetzt schließen Sie die Augen und beginnen im Stand ganz leicht zu wippen.
  • Die Arme hängen weiter entspannt nach unten, Hände und Finger sind locker.
  • Beide Sohlen bleiben fest auf dem Boden, die Knie werden nur ein paar Millimeter gebeugt und wieder gestreckt. Die Bewegung ist am Anfang von außen kaum zu sehen. Das Tempo – ob langsam oder schnell - bestimmen Sie selbst, je nachdem was sich angenehm anfühlt.
  • Lassen Sie sich Zeit und finden Sie Ihre eigene Wohlfühl-Schwingung. Bei geschlossenen Augen können Sie besser auf Ihren Körper hören und spüren was angenehm ist. Langsam werden Sie merken, dass nicht nur die Knie und die Füße, sondern der ganze Körper bei diesen kleinen Rüttlern mitgeht. Die Beine, der Bauch, der Po, der Rücken, die Arme, die Schultern, der Nacken, der Kopf. Wippen Sie weiter und versuchen Sie Ihren ganzen Körper mehr und mehr fallen zu lassen.
  • Wenn Sie sich völlig locker fühlen und weiterwippen, kommt eine zweite Bewegung dazu: Beginnen Sie die Schultern zu drehen. Ein kleines Stück nach links, wieder zurück in die Mitte und nach rechts, wieder links, Mitte, rechts und so weiter. Diese Bewegung ist ebenfalls am Anfang minimal und von außen kaum zu sehen. Die Arme baumeln völlig teilnahmslos an den Seiten. Erst wenn Sie die Schultern ein Stückchen weiter nach links und rechts drehen, fangen die Arme wie von selbst zu pendeln an. Denken Sie sich Ihre Arme richtig schwer, lassen Sie alle Muskeln locker! Suchen Sie sich Ihr Tempo und schwingen Sie weiter solange es Spaß macht.
  • Wenn Sie die Übung beenden wollen, lassen Sie die Schulterdrehung immer kleiner werden, bis die Arme wieder entspannt nach unten hängen. Hören Sie nach und nach zum Wippen auf. Bleiben Sie noch ein paar Augenblicke mit geschlossenen Augen stehen und kontrollieren Sie im Geiste ihren Körper: Fühlen sich Kopf, Nacken, Schultern, Arme, Rücken, Po, Bauch, Beine oder Füße anders an?
  • Atmen Sie tief und ruhig, waschen Sie sich mit den Händen ein paar Mal das Gesicht und öffnen Sie langsam die Augen.

Falls Ihnen diese Übung beim Entspannen geholfen hat, können Sie sie ins Wohlfühl-Repertoire aufnehmen, um den fallweise aufkommenden Stress einfach wegzuschütteln.


Werbung

Einfach den Stress abschütteln

Keine anonymen Kommentare möglich, bitte zuerst anmelden

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.