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Artikel zur Kategorie: Schule


Effektiv und schnell Lernen (Schule)

Tipps

Seit der Einführung der Bachelor und Master Studiengänge zählt für viele Studenten ab dem 1. Semester jede Note für den Bachelor Abschluss. Die Studierenden stehen deswegen während der Prüfungsphasen unter enormen Stress und Leistungsdruck. Mit diesen Lerntipps zum richtigen und effektiven Lernen fällt Dir die Prüfungsvorbereitung leichter.

Lerntipps zur richtigen Organisation
Zuallererst solltest Du Dir einen Überblick über den Lernstoff verschaffen. Gehe die besprochenen Texte und Deine eigenen Mitschriften durch. Erstelle eine Liste mit Themen, die Du bearbeiten musst. Vielen hilft der Lerntipp, Zusammenfassungen aller Themen, beispielsweise auf Karteikarten oder großen Plakaten, zu erstellen.

Anschließend fertigst Du einen Lernplan an: Teile den Lernstoff in viele kleinere Portionen ein und halte zeitlich fest, wann Du Dich mit welchen Themen beschäftigst. Sei realistisch dabei und stelle nicht zu hohe Anforderungen an Dich. Wenn Du diese konkreten Lernziele mit Freunden teilst, fällt es Dir oft leichter, Dich an sie zu halten. Plane hin und wieder einen „Puffertag“ in Deinen Lernplan ein, an dem Du unvorhergesehene Aufgaben erledigst oder Dich mit Themen beschäftigst, die Dir besonders schwer fallen.

Vorsicht vor Prokrastination beziehungsweise „Aufschieberitis“! Oft fällt Dir in der Lernphase ganz viel ein, das Du gerade erledigen musst. Dabei vergrößert sich der Zeitdruck und Du denkst Dir immer häufiger: „Ich kann das gar nicht mehr schaffen“. Plane lieber von Anfang an genug Zeit ein und halte Dich an den Plan.

Pausen einplanen: Niemand kann ohne Unterbrechung konzentriert lernen. Nach maximal 90 Minuten solltest Du etwa 15 bis 20 Minuten Pause machen. Zwischendurch sind auch längere Pausen wichtig.

Achte auf eine gesunde Ernährung. Vermeide schwere Kost. Greife lieber zu Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, diese geben Dir Energie und lassen Dich länger konzentriert arbeiten. Du solltest ausreichend trinken, vorzugsweise Wasser und Tee, und schlafen. Wer ausgeschlafen ist, kann auch ohne Kaffee oder Energy Drinks konzentriert lernen. Das Koffein in diesen Getränken kann Dich leicht nervös machen, was sich negativ auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Beschäftige Dich nicht den ganzen Tag mit demselben Themengebiet: Wechsle jeweils nach einer Lernpause das Thema, das sorgt für Abwechslung.

Führe Dir Deine persönliche Motivation und Deine Ziele vor Augen. Denke an große Ziele – wie beispielsweise einen bestimmten Job nach dem Studium – und an kleinere, zeitlich naheliegende Ziele, wie eine gute Modulnote.

Überlege Dir, wie Du Dich belohnen kannst. Belohnungen sollten in Deinen Lernplan fest eingebaut sein. Aber meide dabei Zeitfallen – denn ein kleiner Shoppingbummel kann schnell zu einer ausgedehnten Shoppingtour ausarten.

Fange einfach an zu lernen. Meist ist die Überwindung, anzufangen, schwieriger als das Lernen selbst.

Lerntipps für das richtige Umfeld
An Deinem Arbeitsplatz solltest Du Deine Unterlagen und Hilfsmittel ausbreiten können und alles griffbereit haben. Was Du nicht zum Lernen brauchst, verschwindet vom Arbeitsplatz.

Ruhe ist sehr wichtig, wenn Du Dich konzentrieren musst. Also: Fernseher, Radio, Klingel und Telefon ausschalten. Idealerweise stellst Du auch das Internet aus und legst Dein Handy für die Lernzeit weg. Sich an diesen Lerntipp zu halten, fällt vielleicht zuerst schwer. Du wirst aber merken, dass Deine Gedanken viel leichter beim Thema bleiben. Bei störenden Geräuschen, beispielsweise vom Straßenverkehr oder von lauten Nachbarn, sind Ohrstöpsel empfehlenswert.

Licht spielt eine bedeutende Rolle beim Lernen. Tageslicht ist angenehm für die Augen und lässt Dich länger konzentriert arbeiten. Wenn es dunkler ist, sind Tageslichtlampen empfehlenswert: Ihr Licht ist dem Tageslicht am ähnlichsten und die Augen ermüden wesentlich langsamer. Idealerweise steht Dein Schreibtisch nahe am Fenster.

Für gute Luft sorgen: Fenster öffnen oder im Winter regelmäßig durchlüften. Die Temperatur sollte für Dich angenehm und die Luft nicht stickig sein. Sonst wirst Du schnell müde.

Viele Studenten lernen lieber in einer Bibliothek als zuhause. Dort herrscht ein besonders gutes Lernumfeld und Du wirst seltener abgelenkt. Wo Du am besten lernen kannst, musst Du selbst herausfinden. Unnötige Störfaktoren, wie einen unbequemen Stuhl, solltest Du bei der Wahl des Arbeitsplatzes vermeiden.

Generell empfiehlt es sich, den Arbeitsplatz von den eigenen Entspannungs- und Freizeit-Plätzen zu trennen. An dem Schreibtisch, an dem Du isst und in Deiner Freizeit im Internet surfst, fällt es Dir wahrscheinlich schwer, Dich aufs Lernen einzustellen. Ist eine strikte Trennung nicht möglich, können Lernrituale helfen: Beispielsweise kannst Du ein „Lern-T-Shirt“ zum Lernen anziehen. Solche Rituale helfen Dir, Dich darauf einzustellen: Jetzt lerne ich.

Lerntipps für die richtigen Methoden
Jedem Menschen helfen andere Lerntipps. Dem Einen fällt es leichter, visuell durch Zeichnungen zu lernen, während der Andere sich den Lernstoff besser einprägt, wenn er ihn hört. Je nach Lerntyp können unterschiedliche Lerntipps für Dich hilfreich sein. Finde auf der Seite „Prüfungsvorbereitung“ heraus, welcher Lerntyp Du bist.

Jeder hat eine individuelle Lernzeit, zu der er am besten lernen kann und am aufnahmefähigsten und konzentriertesten ist. So hilft es wenig, Dir früh den Wecker zu stellen und Dich zum Lernen zu zwingen, wenn Du in der Regel abends besser lernen kannst. Finde Deine persönliche Lernzeit und passe Dich ihr an. Versuche, zu dieser Zeit die schwierigen Themen zu behandeln. 

Verbinde unterschiedliche Methoden: Lies Texte laut vor, schreib Dir Wichtiges heraus oder markiere Informationen farbig. Mach Dir Stichpunkte oder fertige Zeichnungen oder Mindmaps an. Dies bringt Abwechslung in den Lernalltag.

Fertige Karteikarten an. Dabei beschränkst Du Dich auf das Wichtigste und fasst dieses grob und in eigenen Worten zusammen. Dadurch lernst Du bereits, während Du die Karten erstellst. Zudem kannst Du Karteikarten überall mit hinnehmen und Dir unterwegs immer wieder anschauen.

Versuche, den Stoff zu visualisieren und finde Eselsbrücken. Wenn Du abstrakte Lerninhalte auf Deinen Alltag beziehst oder mit persönlichen Interessen oder bereits bestehendem Wissen verknüpfst, fällt es Dir leichter, diese zu behalten.

Wiederhole das Gelernte. Dabei ist es wichtig, dass Du Deine Karteikarten und Zusammenfassungen zunehmend weniger zu Hilfe nimmst und stattdessen versuchst, den Stoff aus dem Kopf zu ergänzen.

Lass Dich abfragen. So kannst Du prüfen, ob Du die Inhalte verstanden hast und sie spontan verständlich erklären kannst. Dieser Lerntipp gilt besonders für mündliche Prüfungen. Über etwas zu reden, hilft Dir, es zu behalten und im Langzeitgedächtnis zu speichern.

Lerne mit Kommilitonen. Ihr könnt gemeinsam Probleme diskutieren, Lösungen finden und Lerntipps austauschen. Dies ergänzt Dein eigenständiges Lernen. Lerngruppen mit 2 bis 4 Kommilitonen sind ideal. Orientiere Dich aber nicht zu stark an Deinen Kommilitonen. Jeder hat sein eigenes Lerntempo. Lass Dich davon nicht unter Druck setzen.

Lies Dir vor dem Schlafengehen den Stoff, den Du tagsüber gelernt hast, noch einmal durch. Dein Gehirn verarbeitet die Inhalte dann über Nacht und speichert sie schneller im Langzeitgedächtnis ab.

Am Tag vor der Prüfung solltest Du nichts Neues mehr lernen, sondern die Inhalte nur noch wiederholen. Mach abends etwas, das Dich entspannt, und geh früh schlafen.

Wenn Du Dich nach all der Vorbereitung immer noch unsicher fühlst, sprich mit Dozenten oder älteren Kommilitonen. Diese können Dir Tipps zu den Prüfungsinhalten und zur Prüfungsvorbereitung allgemein geben.

Denk dran: Lernen ist Übungssache. Gib nicht auf, wenn Du etwas nicht sofort verstehst oder vorerst nicht behalten kannst. Halte Dich konsequent an Deinen Lernplan und beherzige die Lerntipps. Nach ein paar Tagen wirst Du merken, dass es Dir deutlich leichter fällt, Dich zum Lernen aufzuraffen.

Mit diesen Lerntipps sollte Dir das Studieren zukünftig leichter fallen. Allerdings gibt es auch krankheitsbedingte Lernblockaden. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du mit Deinen Lernschwierigkeiten alleine nicht umgehen kannst, solltest Du Dir professionelle Hilfe holen. Therapeuten oder spezielle Beratungsstellen sowie sozialpädiatrische Zentren helfen bei der Diagnose und Behandlung von Lernstörungen.

Das Referat - So hältst Du ein gutes und überzeugendes Referat (Schule)

Tipps

Referate sind für viele Schüler ein lästiges Übel, denn nur wenigen fällt es leicht, vor einer Gruppe zu sprechen. Dabei sind Referate eine gute Vorbereitung für mündliche Prüfungen und das spätere Berufsleben. Und wie vieles andere auch, kann man auch das Reden lernen und üben. Ein Referat hält man in der Regel mündlich. Bei der Planung ist deshalb immer im Hinterkopf zu behalten, dass die Zielgruppe eines Referats Zuhörer sind.

Das Referat planen
Erster Schritt bei der Erstellung eines Referats ist, Thema und Ziel festzusetzen. Leitfrage dabei ist, was man mit dem Referat bezwecken möchte. Wichtig ist, das Ziel kurz und bündig benennen zu können. In einem zweiten Schritt gilt es, Material für das Referat zu sammeln. In der Regel handelt es sich dabei um Fachliteratur. Gute Anlaufstellen sind dabei der entsprechende Fachlehrer in der Schule oder aber die Stadtbücherei und das Internet. Anschließend unterteilt man das zusammengetragene Material in thematische Bereiche. Jeden Bereich schreibt man mit den dazugehörigen Informationen stichwortartig auf einen Zettel. Daraus erstellt man dann eine Gliederung des Referats nach Ober- und Unterbegriffen und füllt diese anschließend mit Inhalt.
Referate halten

Die freie Rede vorbereiten

Auch wenn einem Referat oft eine schriftliche Ausarbeitung zugrunde liegt, sollte man den Vortrag nicht ablesen, sondern frei halten. Hier ein paar hilfreiche Tipps:

  • Den Kerngedanken des Referats kurz und bündig formulieren.
  • Eine Gliederung mit dazugehörigem Stichwortzettel als logische Gedankenabfolge des Vortrags erstellen.
  • Belege, Zitate oder Argumente für die Stichworte suchen und sie einzeln und gut lesbar auf Karteikarten notieren.
  • Übergänge für die einzelnen Sinnabschnitte überlegen und notieren.
  • Einen ersten Lautsprechversuch durchführen. Den Vortrag am besten auf Band aufnehmen, damit Lücken oder Gedankensprünge deutlich werden.
  • Den Einsatz von Bildern, Tafelanschriften oder Fotokopien einplanen und einen entsprechenden Hinweis im Stichwortzettel machen.
  • Einen endgültigen Stichwortzettel erstellen und ihn mit den Karteikarten und dem weiteren Material koordinieren.
  • Einen abschließenden Probevortrag durchführen – am besten vor Publikum.

7 Tipps für den perfekten Vortrag

Damit die Zuhörer den Vortrag interessiert bei der Sache bleiben, sollte man seinen Vortrag interessant und abwechslungsreich gestalten:

  • Nicht ablesen! 
    Wesentlich für einen gelungen Vortrag ist, sich vor die Zuhörer zu stellen, frei zu sprechen und das Gesagte mit Gestik und Mimik zu unterstreichen.
  • Abwechslung bieten! 
    Veranschaulichungen an der Tafel oder über einen Projektor sorgen für Abwechslung und halten das Interesse bei den Zuhörern aufrecht.
  • Die Zuhörer einbinden! 
    Die beste Aufmerksamkeit erzeugt man, indem man die Zuhörer, beispielsweise durch Zwischenfragen, einbindet.
  • Die Zuhörer nicht überfordern! 
    Zuhören ist anstrengend. Enthält ein Referat deswegen zu viele komplizierte Sachverhalte, kann der Zuhörer nicht mehr folgen.
  • Verschnaufpausen für den Zuhörer einplanen! 
    Nach zehn Minuten lässt die Konzentrationsfähigkeit beim Zuhören deutlich nach. Deswegen ausreichende Verschnaufpausen einplanen.
  • In verständlichen Worten sprechen! 
    Ein guter Vortrag zeichnet sich durch eine Sprache aus, die der Zuhörer gut verstehen und nachvollziehen kann.
  • Den Zuhörern Material mitgeben! 
    Zu jedem guten Referat gehört eine Handreichung für die Zuhörer mit einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und den verwendeten Quellen, sodass sich die Zuhörer auch noch nachträglich zum Thema informieren können.

14 Lerntipps zur Prüfungsvorbereitung (Schule)

Tipps

Prüfungsvorbereitung in der Gruppe

Die Klausurphase steht vor der Tür und plötzlich ist alles andere wichtiger, als mit dem Lernen zu beginnen. Die Wohnung wird blitzblank geputzt, die Fenster auf Hochglanz poliert und die Küche könnte auch mal wieder einen neuen Anstrich gebrauchen. Viele Studenten erkennen sich in dieser Verdrängungsstrategie wieder. Doch leider hilft alles Putzen nicht, denn die Klausurphase wird so oder so kommen. Besser du beißt in den sauren Apfel und bereitest dich ausreichend vor. Damit das auch wirklich klappt, haben wir für dich 14 Lerntipps, die dir die Prüfungsvorbereitung erleichtern.

14 Lerntipps: So klappt die Prüfungsvorbereitung!

1. Verschaff dir einen Überblick! Bevor es richtig losgeht, verschaff dir einen Überblick über den Lernstoff. Geh noch einmal alle Unterlagen durch und erstell dir eine Liste mit allen Themen, die du lernen musst.

2. Erstell dir einen Lernplan! Der einfachste Weg, um strukturiert zu lernen und den Überblick zu behalten ist ein Lernplan.

3. Such dir einen geeigneten Lernort! Nichts ist schlimmer als zu wenig Platz zu haben oder ständig gestört zu werden. Such dir einen Ort, an dem du alle deine Unterlagen ausbreiten kannst, ohne dabei Stunden suchen zu müssen, bis du das richtige Buch gefunden hast.

4. Sorg für ausreichend Licht! Ein Arbeitsplatz, der über ausreichend Tageslicht verfügt, ist für die Augen am besten. Auch eine Tageslichtlampe kann eine sinnvolle Investition sein, wenn du eher nachts lernst oder es abends früh dunkel wird.

5. Weg mit den Störfaktoren! Mobiltelefon, Internet, Radio und Fernseher stören das Lernen und sollten ausgeschaltet werden. Auch wenn das zunächst schwer fällt, wirst du merken, dass du dich viel besser konzentrieren kannst. Das Internet ist für das Lernen oft unerlässlich, aber Facebook, Twitter und Co. sollten bis zur Pause warten.

6. Essen und Trinken bereithalten! Versorg dich an deinem Arbeitsplatz mit Getränken und ein paar kleinen Snacks. So musst du nicht ständig aufstehen, wenn du Durst hast und dein Gehirn bekommt zwischendurch ein bisschen Zucker, um auf Hochtouren arbeiten zu können. Verzichten solltest du allerdings auf schwere Speisen, die dich träge und müde machen.

7. Schreibutensilien bereithalten! Stifte, Textmarker, Papier – alles, was du brauchst, solltest du griffbereit halten.

8. Lernmaterialien vollständig halten! Schau in deinen Lernplan, welchen Themenbereich du heute bearbeitest und sorge vorab dafür, dass du alle notwendigen Lernmaterialien parat hast.

9. Verbinde verschiedene Lernmethoden! Laut lesen, markieren, rausschreiben, unterstreichen – Statt dich für eine Methode zu entscheiden, ist es hilfreich, verschiedene Lernmethoden miteinander zu verknüpfen. Welche Methode für dich am besten funktioniert findest du heraus, indem du deinen Lerntyp bestimmst.

10. Wiederholen! Was heute gut sitzt, kann dich morgen schon zum Stottern bringen. Wiederhole das Gelernte daher immer wieder.

11. Lass dich abfragen! Eine gute Übung für die anstehende Prüfung ist es, dich von einer anderen Person abfragen zu lassen. In dieser Situation erkennst du, wo du noch Lücken hast, und was schon gut sitzt. Zusätzlich lernst du so, dass Gelernte mit eigenen Worten zu formulieren. Vor allem für mündliche Präsentationen ist dies überaus hilfreich.

12. Gründe eine Lerngruppe! Der Austausch mit Kommilitonen ist wichtig und unterstützt dich beim Lernen. In einer Lerngruppe könnt ihr Fragen austauschen, über Themen diskutieren und euch gegenseitig Tipps geben. Eine Lerngruppe sollte aber mehr ein Zusatz sein, als der einzige Weg der Prüfungsvorbereitung.

13. Gönn dir eine Pause! Pausen sind wichtig. Pro gelernte Stunde solltest du dir eine kleine Auszeit von 10 Minuten gönnen. Schließe die Augen einen Moment, öffne das Fenster und lass frische Luft rein oder streck dich einen Moment auf dem Bett aus. Egal, was du in dieser Zeit machst, es sollte dich entspannen.

14. Belohne dich! Du warst heute fleißig und hast dir eine Belohnung verdient. Ob es deine Lieblingsserie im Fernsehen ist oder ein neues T-Shirt bleibt dir dabei selbst überlassen

Diese Lerntipps sollen dich dabei unterstützen, dich bestmöglich auf deine Prüfungen vorzubereiten. Natürlich lernt jeder anders. Einige können mit leichten Hintergrundgeräuschen besser arbeiten, andere lernen dafür unter Druck besser. Finde heraus, welche unserer Lerntipps bei dir am besten funktionieren und zum Erfolg führen. Wir wünschen dir viel Erfolg!

Ohne neue Mittel(-schulen): Hand in Hand im „Dschungel“ (Schule)

Information
Regierungstour. Gabriele Heinisch-Hosek und Sophie Karmasin besuchten die Bildungseinrichtungen in Niederösterreich. Es ging ums Geld, ihre Gefühle – und getanzt wurde auch.

Wiener Neustadt. Wie fühlen Sie sich in Ihrem Job? Öffentlich wird kaum ein Politiker diese Frage ehrlich beantworten. Im Verein Jugend und Kultur in Wiener Neustadt werden Lehrlinge und andere Jugendliche aber regelmäßig zu ihrer Gefühlslage im Berufsleben befragt. Gestern, Mittwoch, waren auch zwei Regierungsmitglieder an der Reihe.

Vom Thermenaufenthalt bis hin zur Notaufnahme – SPÖ-Unterrichts- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sowie die von der ÖVP ernannte Familienministerin Sophie Karmasin mussten sich einer Kategorie zuordnen. Heinisch-Hosek wählte die Dschungelexpedition: „Überall lauern Gefahren und Raubtiere. Und es gelingt nicht immer, ihnen auszuweichen.“ Karmasin fühlte sich hingegen wie bei einem Einkauf am Weihnachtssamstag: „Man kann zwar viel Positives herauspicken, aber es ist stressig. Überall Menschen und viel Lärm!“

Das Spiel wurde aber auch dazu genutzt, um den Ministerinnen etwas mitzuteilen: „Ich fühle mich wie in einem Vergnügungspark. Man wartet in der Schlange und freut sich schon auf die Attraktion. Aber wenn man zur Kassa kommt, merkt man, dass man kein Geld für das Ticket hat“, sagte ein Mitarbeiter der Jugendeinrichtung.

Der Verein wird zwar von beiden Ministerien gefördert. Doch man wünsche sich, dass man irgendwann etwas mehr Mittel zur Verfügung hätte – für Beratungsgespräche und andere Projekte. Die beiden Ministerinnen nicken verständnisvoll. Doch in Zeiten, in denen die Causa Hypo Alpe Adria und das Budgetloch die Nachrichten dominieren, wird für zusätzliche Finanzierungen wohl kein Geld zur Verfügung stehen.

Schwerpunkt Inklusion

Aber es ist kein guter Tag für schlechte Nachrichten. Schließlich fährt die Regierung unter dem Motto „Erfolgreich. Österreich“ durchs Land. Da passen Bankenrettungen und Finanzrahmen nicht gerade ins Konzept. Und auch heikle Themen bei Bildungseinrichtungen – die in den Bereich beider Regierungsmitglieder fallen – werden gemieden. Neue Mittelschulen werden am Niederösterreich-Tag der Tour nicht besucht. Denn hier sind Karmasin und Heinisch-Hosek nicht einer Meinung. Aber das ist – zugegeben – eher die Ausnahme. Denn die beiden gehen nicht nur sehr freundlich und entspannt miteinander um. Die beiden Ministerinnen verfolgen erstaunlich oft eine ähnliche Politik.

So wie im Kindergarten Europaplatz in Wiener Neudorf, der unter anderem den Schwerpunkt Inklusion hat. Den betroffenen Kindern wird auch der Umstieg auf die Schule erleichtert. „Inklusion als gemeinsames Ziel funktioniert sehr gut“, meint Heinisch-Hosek. Sie begrüße dieses Projekt. Und auch Karmasin kann sich vorstellen, das Modell zu forcieren – in Richtung weniger Sonderschulen, mehr Inklusion.

Heinisch-Hosek „absolut unglücklich“

In Sachen Kindergartenpädagogik nutzte Heinisch-Hosek auch die Gelegenheit, um Gemeindebundchef Helmut Mödlhammer (ÖVP) etwas auszurichten. Dieser hatte in der „Presse“ betont, so gut wie keine Akademiker in Kindergärten anstellen zu wollen – aus finanziellen Gründen. Außerdem warnte er den Bund: Sollte sich der Kindergarten zunehmend zu einer Bildungseinrichtung entwickeln, dann falle das Ganze nicht mehr in die Kompetenz der Gemeinden.

Heinisch-Hosek zeigte sich über diese Aussage „absolut unglücklich“. „Wie kommt er auf die Idee, dass Kindergärten keine Bildungseinrichtungen sind?“, fragte sie. Es werde zwar zu Mehrkosten für Länder und Gemeinden kommen. „Aber Bildung muss uns etwas wert sein.“ Etwas vorsichtiger drückte sich Karmasin aus: Flächendeckend gesehen sei die Anstellung von Akademikern nicht realisierbar. „Eine laufende Fortbildung ist aber wichtig. Und geht es vor allem auch um die Wertschätzung und Anerkennung des Berufsstandes“, sagte sie zur „Presse“. Dann ging es für Heinisch-Hosek und Karmasin wieder in den interaktiven Teil des Tagesprogramms über: Sie kauften im Eltern-Kind-Café selbst gebackene Kuchen und Brötchen, lauschten dem Kindergartenchor und wurden auch zum Tanz aufgefordert. Mit kleinen, wehenden Niederösterreich-Fahnen (für die Kinder, nicht die Ministerinnen) tanzten sie den „Eisenbahn-Tanz“ im Kreis.

Überall Menschen, viel Trubel, und im Hinterkopf immer auch das Geld: Ein bisschen ist Politik tatsächlich wie ein Einkaufssamstag.

AUF EINEN BLICK !!!

Die Regierung startete am 12.März eine Bundesländertour unter dem Motto „Erfolgreich. Österreich“. Jedes Bundesland wird von einem Minister-Pärchen besucht. Unterrichts- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) waren gestern, Mittwoch, in Niederösterreich unterwegs. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) waren bereits in Wien und Vorarlberg. So soll Bürgernähe signalisiert werden. Bis Ende April soll die Tour voraussichtlich abgeschlossen sein.

Früher war Lesen nicht gern gesehen - Christine Nöstlinger erzählt (Schule)

Information
Christine Nöstlinger erzählt von einer Zeit, in der Eltern ihre Kinder schimpften, wenn sie Bücher lasen. Sie kritisiert die SMS-Kultur der Jugend: „Das ist ja überhaupt kein Deutsch mehr.“





Frau Nöstlinger, Sie schreiben seit Jahrzehnten Kinderbücher.
Schreiben Sie diese jetzt anders als vor 20 Jahren?

Christine Nöstlinger: Natürlich. Erstens habe ich mich ja verändert. Es wäre sehr merkwürdig, wenn sich ein Mensch jahrzehntelang nicht verändern würde. Zweitens ist das Leben, das die Kinder heute führen, ein ganz anderes als noch vor 20, 30 oder 40 Jahren. Wenn man ein altes Kinderbuch von mir liest, dann schreibe ich nicht von CDs, sondern von Langspielplatten. Außerdem hat es kein Handy gegeben und auch kein Tablet.

Haben Sie all diese Neuerungen in den Büchern aufgenommen?

Ja. Aber nicht damit es adäquat für die jetzige Jugend ist, sondern weil diese Dinge für das Leben der Kinder heute wichtig sind. Wie soll ich heute ein zwölfjähriges Mädchen beschreiben, das kein Handy hat? Das wäre absurd.

Ist es Ihnen nie schwergefallen, up to date zu bleiben?

Wahrscheinlich weiß ich nicht alles, was die Jugend heute beschäftigt. Ich bin ein Beobachter meiner Umwelt – egal, ob es um Zehnjährige oder um 70-Jährige geht. Ich maße es mir nicht an zu sagen, ich weiß hundertprozentig Bescheid.

Hat sich das Leseverhalten generell verändert?

Ich kann als Autor über das Leseverhalten der Kinder nichts Spezielles sagen. Ich habe nur meine Vermutungen. 

Mit Ihren Vermutungen scheinen Sie aber richtiggelegen zu sein. Sonst hätten Sie nicht so viele Bücher verkauft.

Na ja, das ist sehr schön. Aber ich kenne weder die Kinder, die meine Bücher nicht mögen, noch die Kinder, die sie lesen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass Kinder an und für sich höflich sind. Mir hat noch nie ein Kind gesagt: „Dieses Buch von Ihnen finde ich stinklangweilig.“ Obwohl es solche Kinder sicherlich geben wird.

Sie haben als Autorin aber wahrscheinlich schon eine Veränderung des Leseverhaltens bemerkt.

Es gibt Kinder, die genauso gern lesen – vielleicht sogar noch mehr –, wie es Kinder vor Jahrzehnten getan haben. Andererseits glaube ich, dass es insgesamt weniger Kinder gibt, die Bücher lesen. Es gibt mehr Ablenkung als damals. Zehnjährige haben heute einen Computer und einen Fernseher. Früher haben Kinder oft mit 13 oder 14 Jahren aufgehört zu lesen, dann sind andere Sachen spannender geworden. Als Erwachsene haben diese Leute nur noch den Sportteil in der „Kronen Zeitung“ gelesen.

Vieles wird heute nur noch in elektronischen Medien gelesen. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Wenn man im Internet schnell etwas nachliest und sich informiert, dann ist das nicht mit dem Lesen von Literatur zu vergleichen. Da ich selbst gern lese, halte ich es für einen Verlust. Das Schöne am Lesen ist ja, dass der Leser im Kopf die Geschichte fertig machen kann. Wenn zwei Leute das gleiche Buch lesen, dann entsteht in jedem Kopf eine andere Geschichte. Wenn jemandem diese Art von Fantasie fehlt, die man braucht, dann hat er natürlich auch kein Vergnügen am Lesen.

Ist es eher Aufgabe der Schule oder der Eltern, die Kinder zum Lesen zu animieren?

Mein Gott! Vieles wäre Aufgabe des Elternhauses. Wenn es dort nicht passiert, dann müssen es eben andere übernehmen. Der PISA-Test hat gezeigt, dass viele Kinder die Technik des Lesens nicht beherrschen. Wer die nicht beherrscht, der wird sich nicht die Mühe machen und ein Buch lesen.

Was meinen Sie mit Technik?

Ich habe vor Kurzem einen Zwölfjährigen in der U-Bahn gesehen, der in seinem Schulbuch gelesen hat und dabei ein Blatt Papier unter die Zeile gehalten hat, um diese nicht zu verlieren. Außerdem hat er die Lippen beim Lesen mitbewegt. In dem Alter dürfte das nicht sein. Viele Kinder bräuchten eine bessere Lesetechnik, um überhaupt ein Buch lesen zu können.

Was wird da verabsäumt?

Ich bin kein Experte für Schulunterricht. Aber eine bessere Ausbildung würde sicher helfen. Wobei ich mir nicht im Klaren bin, wie viele Kinder in der Vergangenheit überhaupt wirklich perfekt lesen konnten. Es muss gar nicht sein, dass da etwas schlechter geworden ist. Man darf nicht vergessen, dass es nun zwei Generationen gab, die wollten, dass ihre Kinder viel lesen. Früher war das Lesen bei den Eltern gar nicht gut angeschrieben. Mein Vater, der 1911 auf die Welt gekommen ist, hat mir erzählt, dass die Mutter geschimpft hat, wenn er gelesen hat. „Da verdirbst du dir die Augen!“ und „Mach etwas Ordentliches!“ hat sie zu ihm gesagt.

Sind Sie Optimistin oder Pessimistin, wenn es um das künftige Leseverhalten von Kindern geht?

Wenn es weiter so voranschreitet, dann muss man wohl – wenn man ein Realist ist – pessimistisch sein.

Was genau ist so schlimm?

Schauen Sie sich die SMS an, die die jungen Leute verschicken. Das ist ja überhaupt kein Deutsch mehr. Aber ich kann die Eltern beruhigen, man kann auch groß, stark und gescheit werden, wenn man als Kind keine Bücher liest.

Quelle User: Eskin

Wie funktioniert ein Kernreaktor? (Schule)

Information

Der Kernreaktor

Die Spaltung

Trifft ein Neutron mit niedriger Geschwindigkeit auf einen Atomkern des Urans, so wird es absorbiert und der Kern spaltet sich in meist zwei Teile auf. Diese Spaltprodukte fliegen mit großer Geschwindigkeit auseinander. Werden sie abgebremst, so entsteht dabei Wärme. Eben diese Wärme wird in Kernkraftwerken zur Erzeugung von Elektrizität genutzt.

 

Spaltung von Uran235


Moderator

Bei jeder Kernspaltung entstehen außerdem zwei oder drei schnellfliegende Neutronen. Sollen sie weitere Atomkerne des Urans spalten, so müssen sie abgebremst werden. Als »Bremse« benutzt man in Kernreaktoren einen sogenannten Moderator. Das kann zum Beispiel normales Wasser oder auch Kohlenstoff sein. Der Zusammenstoß der schnellen Neutronen mit den Moderator-Atomen verringert ihre Geschwindigkeit. Um eine Kettenreaktion aufrecht zu erhalten, muß aus jeder Spaltung ein Neutron wiederum einen Atomkern spalten. Nun entstehen aber bei der Spaltung zwei oder drei Neutronen. Das heißt: die überflüssigen Neutronen müssen abgefangen werden. Dazu benutzt man in Kernreaktoren Neutronenfänger, die sogenannten Steuerstäbe.

Steuerung der Kettenreaktion

Mit den Steuerstäben läßt sich die Kettenreaktion regeln. Je nachdem, wie weit sie aus dem Reaktorkern, in dem die Kettenreaktion stattfindet, herausgezogen werden, stellt sich eine bestimmte Rate von Kernspaltungen ein. Ist diese Rate konstant, so ist der Reaktor »kritisch«: Verbrauch und Gewinn von Neutronen sind im Gleichgewicht. Mit Hilfe der Steuerstäbe kann man die Kettenreaktion auch ganz stoppen, also den Reaktor abschalten. Die Steuerstäbe brauchen nur ein kleines Stück in den Reaktorkern eingefahren zu werden, um die Kettenreaktion wieder zu unterbrechen. Zu einer explosionsartigen Kettenreaktion kann es aus grundsätzlichen physikalischen Bedingungen in einem Reaktor wie dem am HZB nicht kommen.

Ein Forschungsreaktor ist so aufgebaut, daß neben den Neutronen, die zur Aufrechterhaltung der Kettenreaktion benötigt werden, möglichst viele für physikalische und chemische Untersuchungen zur Verfügung stehen. Deshalb wird hier ein Teil der Neutronen durch Strahlrohre zu verschiedenen Experimentierplätzen geleitet. Die bei der Kettenreaktion entstehende Wärme ist bei einem Kernkraftwerk das erwünschte Produkt. Anders bei einem Forschungsreaktor: hier interessieren nur die Neutronen. Die Wärme ist ein Abfallprodukt. Die Kühlung des Forschungsreaktors am HZB erfolgt durch Wasser.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß jeder Kernreaktor fünf wesentliche Komponenten hat:

  • den Brennstoff, das Uran, das in der Regel in stab- oder plattenförmigen Brennelementen eingeschlossen ist,
  • den Moderator, der die Brennelemente umgibt,
  • die Steuerstäbe, welche je nach ihrer Stellung eine gewünschte Zahl von freien Neutronen einfangen und so die Intensität der Kettenreaktion regeln,
  • die Kühlung, die für den Abtransport der bei der Kernspaltung entstehenden Wärme sorgt,
  • die äußere Strahlenabschirmung, welche die entweichende Strahlung absorbiert.
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