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Artikel zur Kategorie: Technikwelt
Signal: Antenne, Kabel oder doch Satellit? (Technikwelt)
Wer nicht nur Filme von Silberscheiben auf der neuen, nicht mehr flimmernden Kiste sehen will, muss das Fernsehsignal irgendwie in das TV-Gerät bekommen.
Dafür gibt es drei Möglichkeiten: Satellitenempfang, Kabel und Antenne. Die meisten günstigen Fernseher enthalten heute bereits einen Empfänger für das digitale Antennenfernsehen DVB-T. Die damit erreichbare Programmvielfalt ist von Ort zu Ort unterschiedlich, ebenso die Empfangsqualität. Insbesondere der Empfang von Sendern im VHF-Band ist mit den mitgelieferten Mini-Antennen manchmal problematisch.
Eine Alternative, für die keine monatliche Gebühr anfällt, ist der Satellitenempfang. Fast alle Hersteller bieten inzwischen Geräte an, die die nötigen Decoder schon eingebaut haben – andere schließen die Empfangsbox einfach am Fernseher an. Nachteil: Oft kann man dann nicht mehr mit der TV-Fernbedienung umschalten.
Als dritte Option bietet sich das Fernsehkabel an, für das Abogebühren anfallen. Analoge Kabelsignale können die meisten Fernseher von sich aus auf den Schirm bringen, für die zunehmend verbreitetere digitale Version hingegen sind spezielle Empfänger nötig. Vorteil der digitalen Empfangsvarianten, ob nun via Kabel oder Satellit: Nur so ist auch der Empfang von Sendungen im High-Definition-Standard möglich.
Beamer & Co - Die Rückkehr des Projektors (Technikwelt)
In den Elektromärkten sitzen sie meist nicht in der Pole-Position – aber Bildwerfer, die mit Projektionstechnik arbeiten, sind ebenfalls ernstzunehmende Konkurrenten beim Kampf ums große Format.
Vor allem als Frontprojektion (Beamer) erlaubt die Technologie, mit (auch finanziell) relativ wenig Aufwand große Bilddiagonalen zu erreichen. Da man bei Heimkinobeamern kaum auf die Verdunkelung verzichten kann, eignen sie sich weniger als Universal-TV. Als Heimkino-Maschine kommen sie umso besser zur Geltung. Rückprojektions-Fernseher spielen mittlerweile kaum noch eine Rolle. Allerdings hat der Preisverfall bei großen Plasma-Fernsehern den Beamern ganz schön zugesetzt – sie lohnen sich deshalb eher bei Diagonalen über 2 Meter. Jedenfalls solange der 154-Zoll-Plasmafernseher von Panasonic noch viele Tausender kostet.
SCHARF!!! HD ready oder Full HD (Technikwelt)
Wer einen neuen Fernseher kaufen möchte, steht manchmal noch vor der Wahl: scharf oder sehr scharf? Vor allem sehr günstige Geräte in Plasma-Technik bringen die Hersteller noch mit der „kleinen“ HD-Auflösung in den Handel, mit 720 Bildzeilen. Spätestens seit dem Start der ersten hochauflösenden Fernsehprogramme (HDTV) sollte man sich darauf nicht mehr einlassen.
Es sei denn, die Diagonale liegt bei 32 Zoll oder weniger – da muss man dann schon genauer hinsehen, um einen Unterschied zu bemerken. Bei den großen Flachbild-Fernsehern mit 40, 42 und erst recht 50 Zoll Diagonale lohnt sich der geringe Aufpreis für FullHD aber auf jeden Fall. Solche Fernseher, die Bilder mit 1920 x 1080 Punkten darstellen können, sind im Handel meist mit einem entsprechenden Logo gekennnzeichnet.
Wobei durchaus beruhigt sein kann, wer bereits über ein TV-Gerät mit 720 Zeilen verfügt – auch damit ist, egal, ob für Filme oder Spiele, der Qualitätssprung im Vergleich zum konventionellen Fernsehen phänomenal.
Seit 2010 stehen nun auch Fernseher beim Händler, die dreidimensionale Inhalte wiedergeben können. Dafür hat sich die Shuttertechnik durchgesetzt, für die jeder Betrachter eine nicht ganz billige Brille braucht. Eine Infrarot-LED am Fernseher gibt dann das Signal, wann das rechte und das linke Brillenglas auf undurchlässig schalten soll – so bekommt jedes Auge die für den Stereoeindruck nötigen, leicht verschobenen Bilder zugespielt.
Lohnt sich das bereits? Die Shuttertechnik hat zumindest den Vorteil, dass die Fernseher dadurch nur unwesentlich teurer werden. So gibt es bereits die ersten 3-D-fähigen Geräte für 900 Euro (40 Zoll LCD) oder 1000 Euro (50 Zoll Plasma). Brillen sind da nicht im Lieferumfang – und das ist eigentlich ganz praktisch: So kann man heute bereits ein zukunftsfähiges TV-Gerät kaufen und dann, wenn zum Beispiel auch die Bundesliga in 3-D zu empfangen sein wird (2013 ist im Gespräch) mit bis dahin deutlich im Preis gesunkenen Brillen nachrüsten.
Wer heute bereits 3-D sehen will, muss dafür etwas intensiver suchen. Einige wenige Blu-ray-3-D-Scheiben gibt es schon, 3-D-Games sind derzeit stark im Kommen, 3-D-Filme wird man unter anderem in der Telekom-Online-Videothek kaufen können – und nicht zuletzt gibt es ja die Möglichkeit, mit entsprechenden Kameras eigene 3-D-Filme und -Fotos zu erstellen.
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