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Wellness-Tipps für Hund und Katz (Tierwelt)

Thema: Information
Bei uns Zweibeinern hat sich der Trend hin zu mehr Wohlbefinden schon bis in unseren Alltag durchgeschlagen – Wellness gehört für viele einfach dazu. Warum also nicht auch seinem tierischen Liebling eine gesunde Portion Wohlfühlen angedeihen lassen? Wie das Wellness-Programm für deinen Hund oder deine Katze aussehen kann, erfährst du hier.
 

Richtig pflegen

Dein Haustier geniesst es, wenn es sauber ist und gut gepflegt. Der Weg zu diesem Zustand ist für es Wohlbefinden pur. Finde heraus, welche Art von Bürste für es am angenehmsten ist und nimm dir Zeit zum ausgedehnten Striegeln und Streicheln. So wird das Fell gut gepflegt und die Durchblutung angeregt.

Bei Katzen sind Wannenbäder in der Regel nicht erforderlich bzw. aufgrund einer naturgegebenen Abneigung gegen dieses Element auch nur schwer durchzusetzen. Sie können ihr kurzes Fell auch gut selbst pflegen. Hunde dürfen allerdings immer einmal wieder unter die Dusche. Shampoos solltest du jedoch so weit wie möglich vermeiden, da sie die Tierhaut eher reizen und die schützenden Fellfette angreifen. Eine Dusche mit warmem Wasser, mit welcher der Dreck unmittelbar abgewaschen wird, ist für deinen Hund wesentlich besser geeignet. In regelmässigen Abständen sollte auch Parasitenbekämpfung am Programm stehen: Hier hilft dir dein Tierarzt mit geeigneten Shampoos oder Kuren weiter.

Für Bewegung sorgen

Für einen Hund gehört ausreichend Bewegung zum Wohlfühlprogramm mit dazu. Fahre mit ihm ins Grüne, spaziert auf weicheren Waldwegen, wo er viel zu schnüffeln bekommt und laufen darf. Denn Spaziergänge auf dem womöglich heissen oder im Winter vereisten und winterfest bestreuten Asphalt sind für deinen Hund nicht optimal.

Katzen sollten zu Hause ausreichend Beschäftigung finden. Liefere immer wieder Inputs, mit denen sie sich auseinandersetzen können: ein Leckerli in einer Rolle versteckt, ein neues Spielzeug – lass deiner Fantasie freien Lauf. Generell sind Katzen jedoch Gewohnheitstiere und Sauberkeitsfanatiker. Du bereitest ihnen viel Freude, wenn du ihre Schlaf- und Putzplätze sauber hältst, das Katzenklo regelmässig reinigst und sonst möglichst alles an seinem Platz belässt.

Massagen

Ebenso wie das Bürsten geniessen Hunde und Katzen auch das massierende Streicheln, wie zum Beispiel mit Fellpflegehandschuhen mit Noppen. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Willst du dein Haustier massieren, dann achte darauf, kreisende Bewegungen mit leichtem Druck in Richtung des Fellstrichs auszuführen, niemals gegen den Strich streicheln. Auch solltest du Massagen nicht länger als 15 Minuten durchführen, um dein Haustier nicht zu überfordern. Es wird die Massagen jedoch geniessen, da es Zeit mit dir verbringen darf und dabei noch dazu im Mittelpunkt steht.

Beobachte dein Haustier genau – wenn es Zeichen des Unwillens äussert, an einer anderen Stelle weitermassieren und gegebenenfalls ganz aufhören. Auch sollte die Massage nicht direkt nach dem Essen und bei Hunden vor dem Gassi gehen stattfinden – da werden die Streicheleinheiten eher als unangenehm empfunden. Mag dein Haustier Massagen nicht, dann reicht auch einfaches Kuscheln, damit sich dein vierbeiniger Liebling wohlfühlt.

Wärme

Gerade wenn es draussen kalt oder nass ist, freut sich dein Tier auch über leicht vorgewärmtes Essen bzw. Wasser oder eine stark gestreckte Suppe. Auch eine Wärmeflasche im Körbchen kann das Haustierherz erfreuen. Ein Platz an der Heizung ist oft genau das richtige.


Naher Osten war die wahre Heimat der Hauskatzen (Tierwelt)

Thema: Information
Die alten Ägypter verehrten die Katzengöttin Bastet. Sie züchteten in grosser Zahl Katzen, von denen sie viele opferten, mumifizierten und in Bubastis, der heiligen Stadt der Gottheit, bestatteten. Schon vor über 3.000 Jahren verewigten sie die beliebten Haustiere vielfach in Bildern und Skulpturen. Deshalb hielten die Forscher bisher Ägypten für das Stammland der Hauskatze. Doch in Wahrheit geschah ihre Domestikation Jahrtausende früher - und keineswegs am Nil.
 

Ein Team von Forschern um den englischen Genetiker Carlos A. Driscoll von der Universität Oxford hat jetzt die wahre Abstammung der Hauskatze enträtselt. Vergleichende Genanalysen zeigen, dass alle heutigen Hauskatzen auf dieselbe Stammpopulation zurückgehen, berichten die Wissenschaftler in der April-Ausgabe des Magazins "Spektrum der Wissenschaft".

Falbkatzen-Unterart als Vorfahre

Die heutigen Hauskatzen entwickelten sich im Nahen Osten aus einer Population der Falbkatze (Felis silvestris lybica), einer Unterart der sogenannten Wildkatze (Felis silvestris). Sogar exotische Katzenrassen wie die Siamkatze oder die thailändische Korat hatten die gleichen nahöstlichen Vorfahren. Zwar leben auch in Afrika, in Europa und in Zentralasien Wildkatzen, doch diese Populationen sind mit Hauskatzen nicht verwandt.

Schon vor rund 10.000 Jahren scheinen sich Katzen dem Menschen angeschlossen zu haben. Auf Zypern gibt es aus dieser Zeit ein Katzengrab zusammen mit einer Menschenbestattung. Da auf der Insel sonst keine Wildkatzen lebten, müssen Menschen das Tier im Boot von der nahen Festlandküste im Osten mitgebracht haben.

Geschichte der Hauskatze begann in Palästina

Wahrscheinlich begann die Geschichte der Hauskatze, als Menschen in jener Zeit zu Bauern wurden: als sie in Gebieten wie Palästina - in der Region des so genannten "fruchtbaren Halbmonds" - Landwirtschaft betrieben und sesshaft wurden. Sie bauten nun Getreide an, legten sich Vorratsspeicher zu und sorgten im Umfeld ihrer festen Siedlungen auch für ergiebige Abfälle. Dass sich Mäuse über die Kornlager hermachten, dafür gibt es genügend Indizien. Manche Wildkatzen, die diesen grossen Mäusebeständen auflauerten, scheinen sich bald an die Menschennähe gewöhnt zu haben.

Doch ihre Wildheit und ihr unabhängiges Wesen hat die Hauskatze bis heute nicht völlig verloren, meinen Driscoll und seine Kollegen. Katzen wurden nie Arbeitstiere und sie lassen sich nicht für bestimmte Leistungen abrichten. Auch sonst bringen sie dem Menschen keinen besonderen materiellen Nutzen wie andere Haustiere, die Nahrung oder Kleidung liefern. Dennoch – die Stubentiger sind auch in Österreich mit Abstand die beliebtesten Haustiere.


Docdancing: Hundetanz wird auch in Europa immer beliebter (Tierwelt)

Thema: Information
Leichtpfotig tänzelt Daila über die Wiese: hier eine kleine Drehung und ein Hüftschwung, da ein gekonnter Hüpfer und eine flotte Rolle. Den Diener machen und Abklatschen kann die wendige Terrierhündin natürlich auch. Mit Frauchen Anne Schmitt macht sie im Takt "Dogdancing". Also Hundetanz.
 

Eine Woche lang hat sich das Tanzpaar in einem Kurs in der Tierakademie Scheuerhof in Wittlich-Bombogen (Rheinland-Pfalz) eingebucht. Und? "Es macht irre viel Spass", sagt die 27-jährige Schmitt. "Unheimlich faszinierend, wie schnell Hunde so etwas lernen können."

Akademieleiterin Viviane Theby (42) ist überzeugt: Jeder Hund kann das. Für einen schweren Hund sei "langsamer Walzer" besser, ein "quirliger" könnte auch Rock 'n' Roll tanzen. A und O bei der Sache sind die Belohnungen, die die fleissigen Hundetänzer immer wieder beim Training zugesteckt bekommen. "Hier lernt der Mensch, wie er seinem Hund Schwieriges beibringen kann", sagt die Tierärztin und Verhaltenstherapeutin, die Hunde und Katzen auch zum Klavierspielen bringt. Und einem Huhn schon mal den Anfang von "Alle meine Entchen" am Piano gelehrt hat. Ohne jeden Druck.

Mit Leckerlis gefüllte Bauchtaschen

Zur Motivation der Hundetänzer tragen die Frauchen daher Bauchtaschen, prall gefüllt mit kleinen Käsewürfeln, Leberwurstpaste, Karottenstückchen oder Trocken-Leckerlis. Bei Hündin Nala ist klein geschnittene Fleischwurst mit Knoblauch "die Krönung", sagt Gabriele Oswald-Hannemann (55) aus Oberwiesen bei Kirchheimbolanden in der Pfalz. Geschickt bewegt sich Nala in einer Achter-Formation zu Zirkusmusik. Und kassiert zwischendurch Fleisch-Häppchen. Zudem gibt es immer wieder Streicheleinheiten und Spielpausen.

"Dogdancing fördert die Verständigung zwischen Mensch und Tier", sagt Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin Michaela Hares, die seit 10 Jahren Hundetanz unterrichtet - und mit Theby als Pionierin der Sportart in Deutschland gilt. Dogdance mit Ursprung in den USA sei inzwischen so populär, dass es viele Turniere und Schautänze gebe. Klar zu sehen - Frauchen und Hund kommen sich beim Training näher. Und der Hund wird vielseitig beschäftigt - statt nur Gassi zu gehen oder auf der Couch zu liegen. Ob Slalom durch die Beine, ein Sprung durch die Arme oder Schritte auf zwei Beinen: Bello lernt viele Figuren und muss sich ordentlich konzentrieren.

"Vor einem Jahrzehnt war Dogdance in Deutschland noch nahezu unbekannt", sagt der Vorsitzender des frisch gegründeten Vereins Dogdance International, Horst Gehrke, im nordrhein-westfälischen Sonsbeck. Mittlerweile werde der Hundesport "bei fast jeder zweiten Hundeschule angeboten". Warum die Fangemeinde wächst? Für die Dogdancer - zu 98 Prozent Frauen - sei es "einfach die grosse Freude im Umgang mit dem Tier". Wichtig sei, dass der Hund keine Bewegungen mache, für die er nicht ausgelegt ist. "Wenn ein Bernhardiner auf der Hinterhand (Hinterbeinen) läuft, ist das nicht gut für seine Gelenke. Einem Zwergpudel aber macht das nichts aus", sagt Gehrke.

"Hunde haben häufig zu wenig Arbeit"

Viele Verhaltensstörungen bei Tieren gehen laut Theby auf Unterforderung zurück. "Hunde haben häufig zu wenig Arbeit." Beim Tanzen müssten sie Kopf und Muskeln anstrengen. "Wenn man mit dem Hund nichts unternimmt, ist er völlig unausgelastet", meint auch Tänzerin Birgit Klaka aus der Eifelstadt Prüm. Nach dem Kurs aber ist abends Ruhe im Korb. "Das Training ist sehr anstrengend", sagt die 37-jährige Hares, die mit ihrem erst halbjährigen Border Collie Lamo das Tanzbein schwingt. Golden Retriever Nelli ist schon fast Voll-Profi. Frauchen Gisela Müller ist schon zum vierten Mal dabei. "Es ist einfach eine Woche Urlaub mit meinem Hund", sagt sie.

"Ich tanze auch sonst sehr gerne", sagt Grundschullehrerin Schmitt, die ihren Terrier zum Schulhund ausbildet. Daila wird sie im nächsten Schuljahr in ihre dritte Klasse begleiten. "Mit einem Hund wird der Umgang mit den Kindern ruhiger und bedächtiger", sagt sie. Auch Grundschullehrerin Oswald-Hannemann nimmt ihren Hund täglich mit in die Klasse - und will die Tanz-Kunststückchen jetzt auch mit ihren Schulkindern üben. "Es ist wahnsinnig, was ich in der kurzen Zeit hier gelernt habe", sagt sie.


Wellness-Tipps für Hund und Katz (Tierwelt)

Thema: Information
Bei uns Zweibeinern hat sich der Trend hin zu mehr Wohlbefinden schon bis in unseren Alltag durchgeschlagen – Wellness gehört für viele einfach dazu. Warum also nicht auch seinem tierischen Liebling eine gesunde Portion Wohlfühlen angedeihen lassen? Wie das Wellness-Programm für deinen Hund oder deine Katze aussehen kann, erfährst du hier.
 

Richtig pflegen

Dein Haustier geniesst es, wenn es sauber ist und gut gepflegt. Der Weg zu diesem Zustand ist für es Wohlbefinden pur. Finde heraus, welche Art von Bürste für es am angenehmsten ist und nimm dir Zeit zum ausgedehnten Striegeln und Streicheln. So wird das Fell gut gepflegt und die Durchblutung angeregt.

Bei Katzen sind Wannenbäder in der Regel nicht erforderlich bzw. aufgrund einer naturgegebenen Abneigung gegen dieses Element auch nur schwer durchzusetzen. Sie können ihr kurzes Fell auch gut selbst pflegen. Hunde dürfen allerdings immer einmal wieder unter die Dusche. Shampoos solltest du jedoch so weit wie möglich vermeiden, da sie die Tierhaut eher reizen und die schützenden Fellfette angreifen. Eine Dusche mit warmem Wasser, mit welcher der Dreck unmittelbar abgewaschen wird, ist für deinen Hund wesentlich besser geeignet. In regelmässigen Abständen sollte auch Parasitenbekämpfung am Programm stehen: Hier hilft dir dein Tierarzt mit geeigneten Shampoos oder Kuren weiter.

Für Bewegung sorgen

Für einen Hund gehört ausreichend Bewegung zum Wohlfühlprogramm mit dazu. Fahre mit ihm ins Grüne, spaziert auf weicheren Waldwegen, wo er viel zu schnüffeln bekommt und laufen darf. Denn Spaziergänge auf dem womöglich heissen oder im Winter vereisten und winterfest bestreuten Asphalt sind für deinen Hund nicht optimal.

Katzen sollten zu Hause ausreichend Beschäftigung finden. Liefere immer wieder Inputs, mit denen sie sich auseinandersetzen können: ein Leckerli in einer Rolle versteckt, ein neues Spielzeug – lass deiner Fantasie freien Lauf. Generell sind Katzen jedoch Gewohnheitstiere und Sauberkeitsfanatiker. Du bereitest ihnen viel Freude, wenn du ihre Schlaf- und Putzplätze sauber hältst, das Katzenklo regelmässig reinigst und sonst möglichst alles an seinem Platz belässt.

Massagen

Ebenso wie das Bürsten geniessen Hunde und Katzen auch das massierende Streicheln, wie zum Beispiel mit Fellpflegehandschuhen mit Noppen. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Willst du dein Haustier massieren, dann achte darauf, kreisende Bewegungen mit leichtem Druck in Richtung des Fellstrichs auszuführen, niemals gegen den Strich streicheln. Auch solltest du Massagen nicht länger als 15 Minuten durchführen, um dein Haustier nicht zu überfordern. Es wird die Massagen jedoch geniessen, da es Zeit mit dir verbringen darf und dabei noch dazu im Mittelpunkt steht.

Beobachte dein Haustier genau – wenn es Zeichen des Unwillens äussert, an einer anderen Stelle weitermassieren und gegebenenfalls ganz aufhören. Auch sollte die Massage nicht direkt nach dem Essen und bei Hunden vor dem Gassi gehen stattfinden – da werden die Streicheleinheiten eher als unangenehm empfunden. Mag dein Haustier Massagen nicht, dann reicht auch einfaches Kuscheln, damit sich dein vierbeiniger Liebling wohlfühlt.

Wärme

Gerade wenn es draussen kalt oder nass ist, freut sich dein Tier auch über leicht vorgewärmtes Essen bzw. Wasser oder eine stark gestreckte Suppe. Auch eine Wärmeflasche im Körbchen kann das Haustierherz erfreuen. Ein Platz an der Heizung ist oft genau das richtige.



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