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Ad-Aware Free Internet Security (Virenschutz)

Ad-Aware Free Internet Security (Virenschutz / Freeware)

 

Praktische Software zur Identifizierung von Datenspionen
Spyware sicher und zuverlässig entdecken und entfernen.

 

Das kann diese Software

Schädliche Programme die das Internetverhalten aufzeichnen und Informationen über den jeweiligen Anwender sammeln. Versteckte Dateien die im Betriebssystem Einstellungen verändern. Diese Schadsoftware wird als Spyware bezeichnet.

Um derartigen Schädlingen effektiv entgegentreten zu können hat Lavasoft die Ad-Aware Software entwickelt. Mithilfe leistungsstarker Suchroutinen können so Spyware, Trojaner und andere schädliche Programme gefunden und direkt entfernt werden.

Ad-Aware beseitigt dabei sämtliche Bestandteile der Schadsoftware, was eine erneute Zusammensetzung des Schädlings verhindert. Dadurch haben auch Schädlinge mit Rootkit-Technologie keine Chance sich im System festzusetzen.

Ein vorher angelegter Systemwiederherstellungspunkt verhindert dabei, dass Veränderungen vorgenommen werden die später andere Programme negativ beeinflussen. Alle Funktionen sind dabei, über die intuitiv nutzbare Menüoberfläche, direkt ansprechbar und lassen sich ganz nach Wunsch konfigurieren.

Auch externe Speichermedien wie USB-Sticks, MP3-Player und DVDs können direkt durchsucht werden. Das ermöglicht einen vollständigen Schutz vor schädlicher Software die von aussen kommt.

Installations- und Konfigurationstipps

Das Programm benötigt rund 100 Megabyte Festplattenspeicher. Für Aktualisierungen der Datenbanken ist eine Internetverbindung erforderlich.

Das meint die netzwelt-Redaktion

Die Ad-Aware Freeware bietet einen guten Schutz vor schädlichen Programmen, die versuchen könnten private Daten zu stehlen. Eine kostenpflichtige Erweiterung, die direkt über den Hersteller Lavasoft zu beziehen ist, bietet darüber hinaus auch Schutzmassnahmen gegen Viren. Je nachdem welche Erweiterung genutzt wird, sind auch noch andere Sicherheitsrelevante Unterstützungen enthalten.

Diese Version wurde von NETZFUNK.AT im Test als sehr empfehlenswert ausgezeichnet.

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Tipp: Finanzverwaltung - GNUCash

Freeware: Finanzverwaltung »GNUCash«
GnuCash wurde von Grund auf so erstellt, dass es einfach zu benutzen ist. Innerhalb von Minuten ist man in der Lage, die Daten seiner Finanzen einzugeben und eine grafische Ãœbersicht erstellen zu lassen. Die Bedieneroberfläche kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

 

Die Features:

  • Doppelte Buchführung
  • Berichte, Diagramme
  • Einnahmen/Aufwendungen Kontoarten
  • Multi-Währungsfähigkeit
  • Wertpapierverwaltung
  • Geschäftliche Features
  • QIF-Import     
  • OFX-Import
  • HBCI-Unterstützung
  • Verbesserter Buchungsabgleich beim Import
  • Kontoauszug abgleichen

 http://www.gnucash.org/de

  

Tipp: Rechnungssoftware - CadiaFaktura

Freeware: Rechnungssoftware »CadiaFaktura«
CadiaFaktura ist ein Gratis-Rechnungsprogramm für alle Einsteiger, geeignet als Startpaket für Ein-Mann-Unternehmen oder Existenzgründer.  In wenigen Schritten ist die erste Rechnung erstellt, ein Upgrade (Umstieg) auf höhere Versionen ist jederzeit möglich. Das Programm läuft über eine MS Access-Datenbank.

 

Funktionen:

  • Adressenverwaltung mit CRM 
    - Aktivitätenaufzeichnung, Wiedervorlagenerfassung
    - Dokumentarchiv (Word- und Excelschnittstelle)
    - Emailarchiv (Ablage von Emails)
    - Geburtstagsliste; Ansprechpartner
  • Artikelverwaltung (Nettoerfassung)
  • Auftragsverwaltung (Angebot/Auftrag/Lieferschein/Rechnung)
  • Offene Posten & Mahnwesen
  • Terminkalender
  • eigener Emailclient (Emails versenden & empfangen)
  • kleines Kassenbuch für Portokasse
  • Postausgangsbuch
  • div. Importmöglichkeiten (Artikel, Adressen)

http://www.cadia.de/index.php?page=CadiaFakturaFreeware

  

Tipp: Ocster Backup Free

Ocster Backup Free ist eine Software zur Datensicherung, die von vornherein für vollautomatische Sicherungen konzipiert wurde. Die Software erstellt Sicherungs-Kopien der Dateien und Ordner und speichert sie entweder auf einer externen Festplatte oder auf der speziell abgesicherten Ocster Secure Storage.Ocster Backup Free ist einfach zu bedienen und erfordert keinerlei technisches Wissen.

 

 

Funktionen

  • erstellt vollautomatische Datensicherungen
  • einfach zu bedienen
  • kann Backups auf Festplatte oder USB Sticks speichern
  • kann Backups auf Ocster Secure Storage sichern
  • Backups werden verschlüsselt und sind mit einem vom Benutzer festgelegten Passwort gesichert.
  • Backups werden geschickt komprimiert für geringen Speicherplatzbedarf
  • Backups erfolgen automatisch zu vorher festgelegten Zeiten im Hintergrund
  • Backups können angehalten und wieder fortgesetzt werden.

Technische Eigenschaften

  • Inkrementelle Sicherung: Nach einem einmaligen kompletten Backup werden nur noch die Änderungen zu dem vorigen Stand gesichert.
  • Als Verschlüsselungsmethode wird AES (256-Bit) eingesetzt
  • Sehr gute Komprimierungsraten, auch bei vielen kleinen Dateien.

Systemvoraussetzungen
  • Windows XP oder Vista
  • 512 MB RAM
  • Freier Festplattenspeicher: ca. 100 MB

http://www.ocster.com/ocster-backup-free/de

  

Tipp: SciPlore - Mind-Mapping für Studierende

Freeware: »SciPlore« Mind-Mapping für Studierende
SciPlore Mind-Mapping ist eine Mind-Mapping Software, die sich speziell an die Bedürfnisse von Wissenschaftlern und Studierenden richtet. So verbindet SciPlore das Mind-Mapping mit PDF- und Referenzmanagement.

 

 

Die Software baut auf der bekannten Open Source Software FreeMind auf und bietet somit alle Features von FreeMind und darüber hinaus:

  • Die Möglichkeit PDF Bookmarks zu importieren. Zieht man ein PDF per Drag&Drop in die Mind-Map,
    werden alle Bookmarks des PDFs als neue Knoten importiert und die Knoten werden automatisch mit dem PDF verlinkt.
  • Den Knoten lassen sich Referenzschlüssel wie beispielsweise BibTex keys zuweisen. Wird eine Information in
    einem Knoten gespeichert, kann zusätzlich die Quelle hinterlegt werden.
  • Referenzkeys können auch automatisch über einen Referenzmanager wie JabRef, BibDesk,
    Referencer oder Mendeley importiert werden.
 

Alle Features sind näher im Handbuch beschrieben.

http://sciplore.org/software/sciplore_mindmapping

 

Erste 3-Terabyte-Festplatte angekündigt

Spekulationen gibt es schon länger, heute hat Seagate die Katze aus dem Sack gelassen und als erster Hersteller eine Festplatte mit 3 Terabyte angekündigt. Das externe Laufwerk erscheint im Rahmen der neuen Baureihe FreeAgent GoFlex und lässt sich über verschiedene Adapterkabel mit dem Rechner verbinden.

Dass Seagate sein neues Flaggschiff zunächst ausschliesslich in einer externen Version anbietet, dafür gibt es wohl gute Gründe, denn im Umgang mit solchen Riesenfestplatten lauern zahlreiche Tücken. Die Partitionstabelle im Master Boot Record (MBR) enthält nur 32-bittige Felder für die Sektornummern. Damit lassen also sich nur 2 32 Ã— 512 Byte, also maximal 2 Terabyte adressieren. Mit der GUID-Partitionstabelle (GPT) steht zwar schon ein Nachfolger bereit, der mit 64-bittigen Sektornummern arbeitet und so auch für Riesenfestplatten jenseits von 2 TByte gerüstet ist, doch das GPT-Partitionierungsschema unterstützen nur moderne Betriebssysteme, das nach wie vor weit verbreitete 32-bittige Windows XP aber beispielsweise nicht.


Die erste 3-Terabyte-Festplatte kommt von Seagate und lässt sich per USB 2.0/ 3.0 und FireWire 800 an den Rechner anschliessen. 
Bild: Seagate
Um die Platte auch Nutzern von Windows XP verkaufen zu können versucht Seagate die Probleme nun offenbar auf andere Art zu lösen. Laut einem Blog-Eintrag von Seagates Marketing-Manager Mark Wojtasiak arbeitet die Platte mit einer Sektorgrösse von 4 KByte statt der üblichen 512 Byte.

Der Vorteil: Mit 4K-Sektoren kommt man mit dem betagten MBR-Partitionierungsschema immerhin bis 16 TByte – sofern das Betriebssystem mitspielt. Seagate verspricht, dass ein "spezieller" Controller in den GoFlex-Schnittstellenadaptern die Kompatibilität sicherstellt und warnt gleichzeitig ausdrücklich davor, die Platte auszubauen und per SATA an den Rechner zu klemmen.

Deshalb ist die 3-Terabyte-Platte wohl auch nicht mit eSATA zu bekommen. Seagate liefert sie zum Preis von 370 Euro mit einem USB-2.0-Adapter. Zusatzadapter für andere Schnittstellen wie USB 3.0 und FireWire 800 kann man separat hinzukaufen.

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Spekulationen über Windows 8 gehen weiter

Im Internet kursieren einige Präsentationsfolien, die angeblich von Microsoft stammen und die erste Einblicke in den Nachfolger von Windows 7 geben sollen. Denen zufolge soll selbstverständlich auch das nächste Windows wieder schneller, stabiler, sicherer und so weiter sein. Es soll neue Hardware unterstützen und (mit Seitenblick auf Apple) auch auf neuen Geräteklassen laufen – so weit, so wenig überraschend.

Interessant sind Andeutungen, dass Benutzerprofile künftig so weit mit der Cloud verknüpft sein könnten, dass man beispielsweise ein auf dem PC begonnenes Spiel später auf dem Notebook oder Tablet-PC fortsetzen kann. Des Weiteren soll es künftig möglich sein, die Anmeldung an Windows unter anderem per Gesichtserkennung zu erledigen.

Eine Art Reset-Funktion soll Windows 8 bei Bedarf in den Auslieferungszustand zurückversetzen können, ohne dass dabei jedoch die persönlichen Dateien und Einstellungen verloren gehen – sie werden vorher gesichert. Anwendungen, die in einem "Windows App Store" (offenbar eine Art erweiterter Market Place) erworben wurden, werden nach dem Reset von dort erneut installiert.

Fraglich ist, welche dieser Ideen es tatsächlich in die finale Version schaffen. Nachdem Microsoft während der Entwicklung von Vista ein Desaster erlebte, weil immer wieder neue Funktionen angekündigt wurden, die dann doch nicht in Vista auftauchten (das bekannteste Beispiel dürfte WinFS sein), hat der Konzern seine Informationspolitik radikal geändert. Mittlerweile wird nur noch dann über eine neue Funktion öffentlich geredet, wenn auch sicher ist, dass sie wirklich umgesetzt werden kann. Da die Folien weniger an eine Funktionsbeschreibung, sondern mehr an ein Brainstorming erinnern und zudem laut Aufschrift ausdrücklich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, ist es daher gut möglich, dass es nicht alle Ideen in die finale Version schaffen – möglicherweise sogar keine.

Tipp: So starten Sie Windows schneller

Windows XP, Vista & Windows 7

 

Die Hauptursache für einen langsamen Windows-Start sind meistens zu viele Programme im Autostart. Um diesen zu säubern, sollten Sie die Programme komplett aus dem Autostart-Ordner und der Windows-Registry entfernen.

Das beste Werkzeug dafür ist das englischssprachige Autoruns aus der Sysinternals Suite. Nachdem Sie das Programm gestartet haben, sehen Sie auf der Registerkarte „Everything“ alles, was beim Windows Start automatisch aufgerufen wird. Aktivieren Sie unter „Options“ zunächst „Hide Microsoft und Windows Entries“ und „Verify Code Signatures“. Auf diese Weise blenden Sie die Einträge von Programmen und Diensten aus, die Windows benötigt.

Entfernen Sie dann per Mausklick den Haken vor jedem Eintrag, den Sie entweder ganz entfernen oder in das alternative Autostart-Profil übertragen möchten. Sind alle gewünschten Einträge abgeschaltet, lassen Sie das Autorun-Fenster noch geöffnet.
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PC - Kostenlos virenlos

Gratis-Virenscanner für Windows im Vergleich

Der Preis für ein kostenpflichtiges Virenschutzprodukt ist mit 20 bis 50 Euro pro Jahr nicht unerheblich. Angesichts der vielen Gratisangebote ist die Frage berechtigt, ob es überhaupt nötig ist, für Virenschutz zu bezahlen.

Aufmacher 

Kann Gratis-Virenschutz wirklich gut sein? Skeptische Anwender fragen sich unweigerlich, ob es da nicht einen Haken gibt und wie sich die Produkte für die Hersteller überhaupt rentieren können. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir die kostenlosen AV-Programme auf den Prüfstand gestellt: Avast Free Antivirus, AVG Anti-Virus Free Edition, Avira AntiVir Personal, Comodo Internet Security Free, Microsoft Security Essentials, Panda Cloud Antivirus und Rising Antivirus Free Edition 2010.

Reine On-Demand-Scanner wie BitDefender Free und ClamAV haben wir nicht berücksichtigt, da sie ohne Ãœberwachungsfunktionen keinen ausreichenden Schutz bieten. Auch die Free Edition von PC Tools AntiVirus blieb aussen vor, da das Programm bisher nicht an Windows 7 angepasst wurde, auf dem wir durchweg testeten.

Ja, aber …

Die AV-Produzenten beschränken die Nutzung ihrer kostenlosen Scanner auf den privaten und nichtkommerziellen Bereich. Für den Einsatz in Firmenumgebungen haben die Hersteller kostenpflichtige Produkte im Portfolio; spezielle Enterprise-Versionen verfügen dann auch über Funktionen zur zentralen Verwaltung.

Ein Blick in die jeweiligen Lizenzvereinbarungen lohnt sich durchaus: In den Microsoft-Klauseln versteckt sich beispielsweise ein Verbot, Testergebnisse ohne schriftliche Einwilligung von Microsoft an Dritte zu veräussern. Das konnte uns nicht davon abhalten, die Security Essentials dennoch einem ausgiebigen Test zu unterziehen und Ihnen die Ergebnisse hier zu präsentieren.

Den kostenlosen Versionen von Avast, AVG, Avira, Comodo und Panda fehlen teilweise durchaus wichtige Features der kostenpflichtigen grossen Brüder. Web-Filter und Verhaltenserkennung kann man gegebenenfalls durch Zusatzprogramme ergänzen. Schwerer fällt ins Gewicht, dass alle Hersteller bis auf Avast und Panda die Update-Intervalle für Signaturen auf 24 Stunden anheben.

Das wirkt auf den ersten Blick halb so schlimm, bedeutet aber letztlich, dass die Scanner im Ernstfall einen Tag und eine Nacht lang für neue Schädlinge blind sein können – und zwar unabhängig davon, wie schnell der jeweilige Hersteller mit neuen Signaturen auf Malware-Ausbrüche reagiert. Weil dies auf Kosten der Sicherheit geht, haben wir hierfür eine Abwertung bei der Reaktionszeit vorgenommen.

Nur Avast und Comodo spendieren ihren Gratisscannern eine Verhaltenserkennung. Sie soll Alarm schlagen, wenn ihr Aktionen eines Programms verdächtig vorkommen. Bei den anderen Testkandidaten ist man unbekannten Schädlingen aber nicht unbedingt schutzlos ausgeliefert. Einerseits gibt es noch die Heuristik, die diverse Informationen über eine Datei auswertet und mit den Eigenschaften typischer Schädlinge vergleicht. Mit etwas Glück kann der Scanner das Schlimmste verhindern, wenn er nachgeladene Schadprogramme erkennt und blockiert, sobald diese auf der Festplatte landen.

Web-Scanner

Im Testfeld verfügte nur Avast Free Antivirus über einen vollwertigen Web-Scanner, der sich in alle HTTP-Verbindungen einklinkte. Das hat den Vorteil, dass der Scanner in Webseiten eingebetteten Schadcode schon abfängt, bevor er den Browser erreicht. AVGs „LinkScanner“ sucht immerhin in HTTP-Verbindungen auf Standard-Ports. Die Security Essentials und Comodo mit seiner „HopSurf Toolbar“ klinken sich zwar ebenfalls in den Datenstrom des Internet Explorer ein. Beim Test auf Web-Exploits, für den wir eine Handvoll verseuchte Webseiten ansteuerten, war von diesen halbseidenen Browser-Schutzmechanismen aber wenig spüren.

Auch bei reinen Datei-Scannern kommt es beim Aufruf infizierter Webseiten zu Alarm-Meldungen – und zwar nicht erst beim Download infizierter Dateien. Die Scanner bekommen mit, wenn der Browser Seiteninhalte aus dem Cache auf die Festplatte schreibt. Zu welchem Zeitpunkt die Warnungen auf dem Bildschirm erscheinen, hängt daher vom Caching-Verhalten des jeweiligen Browsers ab.

An dieser Stelle hat der Web-Exploit oft schon zumindest einen Teil seiner Wirkung entfaltet. Ob der Virenscanner Schlimmeres verhindern kann, hängt vom  weiteren Infektionsprozess ab. Lädt der Schadcode etwa ein ausführbares Schadprogramm aus dem Netz nach, kann der Scanner es gegebenenfalls immer noch rechtzeitig blockieren. Das Fehlen eines echten Web-Filters führte dennoch zu Punktabzug bei der Bewertung.

Seit Vista verfügt Windows mit dem Defender bereits über einen rudimentären Spyware-Schutz. Der Windows Defender wirkt aber lediglich gegen eine Auswahl an weit verbreiteten, schlimmen Spionageprogrammen. Wer ein echtes Antivirus-Programm installiert, kann den Defender getrost über die Einstellung „Echtzeitschutz“ deaktivieren. Anderenfalls kommen sich die Scanner in die Quere und können das System unnötig ausbremsen. Die meisten Installer versäumen es jedoch, Defender automatisch auszuknipsen. Avira blendet immerhin einen Hinweis ein, der dem Nutzer erklärt, wo er klicken soll.

Bewertungskategorien

Wie bei vorangegangenen Tests untersuchten wir die Kandidaten in Bezug auf die signaturbasierte Erkennung, die Schädlinge gewissermassen am Fingerabdruck erkennt, und die für die Schutzwirkung wichtigere Heuristik. Am aussagekräftigsten ist für Letztere der Test mit Schädlingen der letzten vier Wochen. Kam im Testlabor ein neuer Schädling herein, wurde er gleich den Scannern zur Begutachtung übergeben. Ausserdem testeten wir mit zwei Wochen alten Signaturen und Malware, die erst danach aufgetaucht ist. Hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen: Nur Microsoft und Panda können mit Ergebnissen um die 60 Prozent in der Liga der besten Scanner mitspielen. Avast und Avira schaffen es mit rund 40 Prozent immerhin in die gehobene Mittelklasse.

Die Durchsatzraten der Scanner ergaben sich anhand eines grossen Ordners mit Testdateien. Praxisrelevanter ist jedoch das Ergebnis der speziellen Test-Suite, die alltägliche Aufgaben wie das Kopieren von Dateien und Öffnen von Programmen durchführt.

Auch Fehlalarme waren wieder ein besonderes Testkriterium. In den vergangenen Monaten machte beispielsweise McAfee mit dem Löschen einer wichtigen Windows-Systemdatei Negativschlagzeilen. Um einzuschätzen, wie leicht die Scanner über die Stränge schlagen, wurden sie auf eine grosse Sammlung harmloser Programme losgelassen. Den Test mit Laufzeitpackern, die nahezu beliebige ausführbare Dateien nur kleiner machen oder vor neugierigen Blicken schützen sollen, haben wir etwas verfeinert, weil es damit gemäss unserer Hotline-Erfahrung oft zu Problemen kommt. Offenbar sehen sich manche AV-Programme veranlasst, beim Anblick bestimmter Packer sofort Alarm zu schlagen – egal ob Freund oder Feind.

Wir liessen drei waschechte Schädlinge, die jeder Scanner erkennt, und sieben harmlose Hallo-Welt-Programme vom Polypack-Projekt der University of Michigan mit zehn verschiedenen Laufzeitpackern behandeln. Bei den Heuristiken von Avira und Comodo haben wir mit dem Laufzeitpackertest offenbar in ein Wespennest gestochen. Nur Microsofts Security Essentials und Rising Antivirus gehen mit Laufzeitpackern vorbildlich transparent um. In der Detailansicht ihrer Ergebnislisten unterscheiden sie bis hin zur Versionsnummer, welchen Packer sie erkannt haben und welcher Schädling ihnen nach dem Auspacken entgegengesprungen ist.

Eine wesentliche Änderung zu vorangegangenen Tests betrifft die Kategorie „Ad- und Spyware“. Die ehemals unter diesem Schlagwort zusammengefassten Programme lassen sich nicht eindeutig als „böse“ einstufen. Um dem Rechnung zu tragen, wurde die Kategorie in zwei Bereiche eingeteilt: „Betrugsprogramme“ sind Programme, die garantiert niemand auf seinem Rechner haben möchte – darunter die vielen gefälschten Antivirus-Programme, die Anwendern nicht existente Bedrohungen vorgaukeln, um ihnen Geld aus der Tasche zu ziehen.

An den „potenziell ungewollten Anwendungen“ scheiden sich hingegen die Geister. Was für den einen Nutzer nützlich ist, stellt für andere eine Gefahr dar. Klassisches Beispiel ist die Fernwartungssoftware VNC, die Admins für den Remote-Zugang verwenden, Einbrecher aber auch als unerkannte Hintertür installieren. Bei der Erkennung dieses Programmtyps schneiden mehrere Scanner erheblich schlechter ab als zuvor bei der kombinierten Kategorie – allen voran Microsofts Security Essentials. Da die Zuordnung Ermessenssache ist, kann man den Herstellern die unterschiedlichen Herangehensweisen schlecht ankreiden. Die Bewertung am Tabellenende berücksichtigt deshalb nur die Betrugsprogramme. (cr)

Den vollständigen Artikel finden Sie in c't 12/2010

 

So finanzieren sich die Kostenlosen

Kostenlos bedeutet bei Antivirenprogrammen nicht automatisch, dass die Hersteller beim Deal leer ausgehen (siehe Tabelle). Die drei grossen As – Avast, AVG und Avira – nutzen ihre Free-Ausgaben als Werbeplattform für die Vollprodukte, denen bestimmte Features wie Web-Filter, Verhaltenserkennung oder eine höhere Update-Frequenz vorbehalten sind.

Eine weitere beliebte Form der „Monetarisierung“ besteht darin, dem Anwender im Zuge der Installation sicherheitstechnisch nutzlose Browser-Toolbars oder andere Software von Werbepartnern unterzuschieben. Die Hersteller der Dreingaben zahlen für jede Installation einen kleinen Obolus. Aufmerksame Anwender verhindern die Toolbar-Installation, indem sie die entsprechenden Häkchen entfernen.

Der grösste Gewinn für Avast, Comodo, Microsoft, Panda und Rising besteht aber darin, dass ihre kostenlosen Virenscanner eine Cloud-Funktion enthalten. Die Gratisversionen vergrössern die Nutzerbasis, von der die Hersteller unbekannte Schädlinge und statistische Daten über deren Beschaffenheit und Verbreitung sammeln können. So verbessern Nutzer der kostenlosen Produkte die Erkennungsleistung nicht nur für sich, sondern auch für Käufer der kommerziellen Cousins.

Die unterschätzten Profite
Hersteller Massnahme
Avast Informationssammlung per „avast! Gemeinschaft“, Eigenwerbung auf dem Hauptbildschirm, Google Chrome
AVG Eigenwerbung unter dem Hauptfenster, Yahoo-Toolbar
Avira Eigenwerbung bei Updates
Comodo Informationssammlung per „ThreatCast“-Netzwerk, Ask.com als Startseite, HopSurf-Toolbar
Microsoft Informationssammlung per „SpyNet“, Genuine-Advantage-Ãœberprüfung
Panda Informationssammlung per „Collective Intelligence“
Rising Informationssammlung per „Cloud Security“
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Windows Geheim - Der Maustrick

Mehr Funktionen für die rechte Maustaste

Die Windows-Shell ist die Schnittstelle zwischen Ihnen – dem Benutzer – und dem System. Ãœber Menüs, Optionen, Navigationsleisten & Co. wird Windows erst benutzbar. XP und Vista verstecken einen Grossteil ihrer Funktionen in den Tiefen der Oberfläche. Doch viele wissen nicht, dass sich grosse Teile der Shell durchaus anpassen lassen.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Datei klicken, erscheint ein Menü mit Aktionen, die diesen Dateityp betreffen. Dieses Kontextmenü gibt es nicht nur für Dateien – auch Ordner oder Spezial-Icons, etwa für den Arbeitsplatz, die eigenen Dateien, den Papierkorb oder die Netzwerkumgebung, haben jeweils ein entsprechendes. Als Anwender haben Sie die Möglichkeit, neue Funktionen in die Kontextmenüs von Dateien und Ordnern einzubinden, neue Schaltflächen zu erzeugen und vieles mehr. Erweitern Sie die Kontextmenüs von Dateien, Ordnern & Co.: Solche Shell-Anpassungen sind alles andere als einfach zu erledigen, da Windows dafür keine Konfigurationsdialoge anbietet. Doch mit unserem Tool pcwShellExtension erweitern Sie die Oberfläche von Windows XP und Vista ganz einfach um beliebige, für Sie nützliche Funktionen (.NET Framework erforderlich).
pcwShellExtension nutzen: Nachdem Sie das Tool gestartet haben, beginnt auf der Registerkarte „Kontextmenü“ die Konfiguration. Wählen Sie über das Drop-down-Menü oben links, welchen Objekttyp Sie bearbeiten möchten. Wollen Sie etwa das Kontextmenü einer MP3-Datei erweitern, dann wählen Sie den Eintrag „Dateierweiterung“ und geben in das Feld rechts daneben „.mp3“ ein. Wollen Sie stattdessen das Kontextmenü des Arbeitsplatzes oder eines anderen Spezial-Ordners bearbeiten, wählen Sie den entsprechenden Punkt im Drop-down-Menü. Die Auswahlpunkte „Alle Dateien“ und „Alle Dateien & Ordner“ funktionieren übergreifend. Unter Vista können Sie ausserdem den Punkt „Ordner-Hintergrund (Vista)“ wählen. Was Sie hier eintragen, wird in das Kontextmenü eingefügt, das Sie mit einem Klick der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops oder eines jeden Explorer-Fensters erreichen.
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