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Der erholsame Schlaf (Gesundheit)

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Unser Körper benötigt Schlaf, um sich zu regenerieren und das am Tag Erlebte zu verarbeiten. Schon leichte Unregelmäßigkeiten können dazu führen, dass wir uns müde und antriebslos fühlen. Daher lohnt es sich, die Schlafumgebung ideal zu gestalten und ein paar Tipps zu beherzigen.

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Dabei erholt sich unser Körper und Geist. Wissenschaftlich ist das Phänomen Schlaf noch nicht völlig geklärt, aber eines steht fest: Zu wenig Schlaf schadet der Gesundheit. Während sich die Zellen erneuern und das Immunsystem im Schlaf gestärkt wird, kommt das Gedächtnis mit den Tageserlebnissen klar und schafft neue Nervenverbindungen. Zu wenig Schlaf bringt auch den Stoffwechsel aus dem Takt, der manchmal mit Übergewicht reagiert.

Unterschiedliches Schlafpensum

Gleichzeitig ist es normal, während der Nacht bis zu 20 Mal aufzuwachen. Meist schläft man ganz schnell wieder ein und bemerkt davon nichts. Viele tendieren dazu, die Phasen des Wachseins während der Nacht länger einzuschätzen, als sie tatsächlich sind. Am Ende der Nacht zählt nur, wie man sich am nächsten Tag fühlt. Für Erwachsene sind sieben bis acht Stunden ideal, wer aber mit fünf und sechs Stunden Schlaf pro Nacht auskommt und sich tagsüber fit und ausgeschlafen fühlt, ist auch auf dem richtigen Weg.

Innere Uhr tickt

Unser Gehirn verfügt über eine innere Uhr. Dabei handelt es sich um einen Nervenkern, der Informationen erhält und weiterleitet. So liefern zum Beispiel die Sehnerven Lichtsignale. Die innere Uhr sendet zum richtigen Zeitpunkt Botschaften an die Zirbeldrüse, die bei Dunkelheit das Schlafhormon Melatonin produziert. Auch die Geschlechtshormone spielen bei der Schlafqualität eine Rolle. Ein niedriger Östrogenspiegel führt bei Frauen zu Schlafproblemen. Nichtzuletzt sind die Stresshormone involviert. Genauer gesagt Cortisol, das in der Nacht weniger ausgeschüttet wird und in der Früh ansteigt, damit wir wach werden. Wer gestresst oder überarbeitet ist, hat auch während der Nacht einen hohen Cortisolspiegel und schläft daher schlecht.

Von Traumschlaf bis Tiefschlaf

Erholsam wird der Schlaf erst, wenn der Körper verschiedene Schlafphasen durchmacht. Monotones Schlafen gibt es nicht, stattdessen reihen sich Schlafzyklen von leichtem Traumschlaf bis zum regungslosen Tiefschlaf aneinander. In der Einschlafphase meinen viele noch gar nicht zu schlafen, aber die Hirnwellen, die sich mit einem Elektro-Enzephalo-Gramm (EEG) sichtbar machen lassen, werden schon flacher und geordneter. Darauf folgt die erste Tiefschlafphase, die etwa eine Stunde und somit länger als alle nachfolgenden dauert. Dann kommt der REM- oder Traumschlaf. REM steht für Rapid Eye Movement, bei dem die Augen gerollt werden und die Lider zucken. Die EEG-Kurve zeigt während dieser Traumphase wilde Wellen wie beim Wachzustand. Darauf folgt wieder eine Tiefschlafphase. Dieser Wechsel geschieht vier bis sechs Mal pro Nacht, wobei die REM-Phasen immer kürzer, die Tiefschlafphasen immer länger werden.

Definition von Schlafstörung

Wenn man über sechs Wochen lang zwei bis drei Mal pro Woche schlecht schläft, entspricht das der medizinischen Definition einer Schlafstörung. 15 Minuten Einschlafzeit sind in Ordnung. Wer aber über einen längeren Zeitraum mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigt, sollte mit einem Arzt reden. Leichte Schlafstörungen lassen sich mit ein paar Tipps zur Schlafhygiene noch in den Griff bekommen.

Vor dem Schlafengehen

Besonders verbreitet ist die so genannte "psychophysiologische Insomnie", die eine erlernte Schlafstörung ist. Bedingt wird sie durch Stress, Sorgen oder Zukunftsängste. Statt abends ruhig einzuschlafen, grübeln die Betroffenen stundenlang im Bett weiter. Dazu kommt, dass oft auch eine Angst vor dem Nicht-schlafen-Können entwickelt und somit das Problem verschlimmert wird. Ein Teufelskreis entsteht, der sich aber durchbrechen lässt.

Schlafhygiene schafft Abhilfe

Wer an leichten oder erlernten bzw. erst sehr kurz bestehenden Schlafstörungen leidet, kann sich mit einfachen aber effektiven Mitteln selbst helfen. Schon eine kleine Änderung der Gewohnheiten kann zu wesentlichen Verbesserungen führen. Um herauszufinden, ob die Veränderungen greifen, sollten die Regeln über mehrere Wochen lang erprobt werden. Vor allem, um herauszufinden, welche Strategien Erfolg bringen und welche nicht. Wer trotzdem nicht einschlafen kann oder in der Nacht putzmunter ist, sollte das Bett verlassen, sich kurz mit "Langweiligem" ablenken und auf die Rückkehr der Müdigkeit warten. 

Regelmäßigkeit tut gut

Gewohnheit tut dem Körper und auch dem Schlaf gut. Der Schlafrhythmus ist nicht nur einer unserer verschiedenen biologischen Rhythmen, sondern sogar der wichtigste. Daher regelmäßige Aufsteh- und Schlafenszeiten etablieren, um Ordnung und Ruhe zu schaffen.

Ruhephase einplanen

Von Null auf hundert, das leuchtet wohl jedem ein, ist selten gut und schon gar nicht beim Thema Schlafen. Abends sollte man zu Ruhe kommen und die Hektik des Tages langsam zurückfahren. Wer die Gedanken an den nächsten Tag nicht abstellen kann, weil er etwas zu vergessen meint, kann sich Notizen machen und dann beruhigt zu Bett gehen.

Nickerchen vermeiden

Gegen ein kurzes Nickerchen, das nicht länger als 20 Minuten dauert und nicht nach 15 Uhr gehalten wird, ist prinzipiell nichts einzuwenden. Wer aber Einschlaf- oder Durchschlafprobleme hat, sollte den Schlafdruck keinesfalls mit einem Schläfchen verringern. Auch kurzes Dösen vor dem Fernseher kann die Schlafqualität, sobald man im Bett liegt, beeinträchtigen.

Sport zum richtigen Zeitpunkt

Regelmäßiges körperliches Training ist gut für den Körper und auch für den Schlaf. Sport wie Joggen bringt den Körper auf Touren. Kurz vor dem Schlafgehen kann das zu Unruhe führen. Daher die Bewegung am besten auf den Morgen verlegen oder zumindest vier bis sechs Stunden vor der Schlafenszeit. Zusätzlich lieber Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder Yoga erlernen und anwenden, um zur Ruhe zu kommen.

Essen und Trinken

Schwere Kost am Abend regt die Verdauung und damit den Kreislauf an. Das erweist als kontroproduktiv beim Einschlafen. Ein erlaubtes "Betthupferl" sind Bananen, da sie reines Serotonin bzw. das natürliche Schlafmittel Tryptophan enthalten, das für guten Schlaf notwendig ist. Ideal ist die Kombination mit Milch oder Honig. Keinesfalls aber in der Nacht essen oder naschen. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit daran, gefüttert zu werden und wird von selbst munter. Beim Trinken gilt, große Mengen Flüssigkeit vor dem Schlafengehen zu vermeiden. Das Durchschlafen wird nämlich durch den Harndrang erschwert.

Kaffee, Alkohol und Nikotin

Dass Kaffee dank dem Inhaltsstoff Koffein Herz und Kreislauf stimuliert, ist bekannt. Aber wie lange die Wirkung anhalten kann, ist vielen nicht bewusst bzw. abhängig von der individuellen Empfindlichkeit. Bei manchen kann der Effekt sogar acht bis 14 Stunden bemerkbar sein. Ähnliches gilt für schwarzen und grünen Tee sowie Cola. Auch Nikotin wirkt wie ein Aufputschmittel und langfristig ist es die eingeschränkte Lungenfunktion, die die Schlafqualität beeinträchtigt.

Ein Gläschen Wein am Abend schadet nicht, wird jeder bestätigen können. In größeren Mengen konsumiert - bei manchen reichen zwei Gläser Wein oder ein Liter Bier - wirkt Alkohol zwar einschläfernd, aber der Schlaf ist flach und unruhig. Außerdem werden die Traumphasen gestört. In der zweiten Nachthälfte kommt es daher oft zu Durchschlafproblemen.

Die ideale Schlafumgebung

Manchmal hilft es schon, das Schlafzimmer etwas umzugestalten und die Schlafverhältnisse zu verändern, um wieder erholt aufzuwachen. So wirken Farben wie warme Rottöne, Orange oder Lila beruhigend. Auf wilde Muster sollte genauso verzichtet werden wie auf Blau- und Grüntöne. Auch schöne Bildern und Fotos sorgen für ein gutes Gefühl und positive Gedanken. Das Schlafzimmer sollte nicht zur Abstellkammer verkommen. Als befreiend kann sich daher das Entrümpeln des Schlafzimmers erweisen. Platz zum Atmen schafft auch, wenn große, erdrückende Kästen entfernt werden.

Störquellen verbannen

Beim Abschalten hilft, alle elektrischen Störquellen aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Das Schlafzimmer ist zum Schlafen da und kein Büro oder Fernsehzimmer. Der Computer lässt an die Arbeit denken und der Fernseher ist einfach zu verführerisch und zögert den Zeitpunkt des Einschlafens unnötig hinaus. Auch Telefon und Handy sorgen für Ablenkung.

Temperatur reduzieren

Die Temperatur im Schlafzimmer sollte idealerweise zwischen 14 und 18 Grad liegen - also deutlich unter der üblichen Raumtemperatur. In diesem Bereich fühlt sich der schlafende Körper wohl und muss keine Energie aufwenden, um Temperaturunterschiede auszugleichen. Ebenso förderlich ist 15-minütiges Lüften, um eine ideale Sauerstoffversorgung zu gewährleisten - auch im Winter. Wer allerdings leicht friert, sollte sich mit warmen Socken ausrüsten, um unnötiges Aufwachen während der Nacht zu vermeiden.

Licht anpassen

In der Nacht hilft es, wenn es im Zimmer komplett verdunkelt ist. Wenn die Schlafenszeit naht, sollte gleichzeitig das Licht schwächer werden. Wer während der Nacht Licht braucht, sollte dämmriges verwenden. Grelles Licht ist erst am Morgen gefragt, um richtig wach zu werden. Die Ausrichtung der Fenster nach Osten ist hier ideal.

Matratze und Bettdecke

Es klingt nicht sehr romantisch, aber zwei Matratzen für ein Paar haben den Vorteil, dass man sich in der Nacht weniger belästigt. Paare mit komplett unterschiedlichen Schlafverhalten oder Schnarchproblemen sollten sogar über getrennte Betten nachdenken. Wenn es um Matratzen geht, stehen Liege- und Schlafkomfort im Mittelpunkt. Daher die Matratze gut testen und keinesfalls bei der Anschaffung sparen. Auch die Bettdecke muss gut gewählt sein - nicht zu dick, nicht zu dünn und feuchtigkeitsabführend.

Weg mit dem Wecker

Ein Blick auf den Wecker in der Nacht macht nur nervös und löst Gedankenketten aus. Daher den Wecker aus dem Blickfeld verbannen und so drehen, dass die Uhrzeit nicht erkennbar ist. So kann er zwar seine Funktion erfüllen, aber stört nicht.

Populäre Medizin-Irrtümer und noch mehr Halbwahrheiten (Gesundheit)

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Populäre Medizin-Irrtümer

Glauben Sie auch, dass beim Schielen die Augen stecken bleiben können? Oder, dass das Verschlucken von Kirschkernen eine Blinddarmentzündung auslösen kann? Viele dieser Annahmen sind ganz einfach Unsinn. Lesen Sie, was wirklich stimmt.

"Wenn man die Augen verdreht, bleiben sie stecken."
Hat fast jedes Kind schon gehört, ist aber Unfug. Augen sind sehr beweglich und lassen sich in alle möglichen Richtungen verdrehen, ohne dass etwas passiert.

"Wer Kirschkerne verschluckt, bekommt eine Blinddarmentzündung."
Ein klassisches Ammenmärchen. Die Öffnung des Wurmfortsatzes ist viel zu klein, als dass ein Kirschkern hineinpassen könnte.

"Bei Akupunktur ist es wichtig, die richtigen Punkte zu treffen."
Akupunktur wirkt zwar und kann Schmerzen lindern. In vielen Fällen ist es aber egal, wohin die Nadeln gesetzt werden, wie eine Untersuchung der Berliner Charité zeigen konnte. Der lindernde Effekt auf Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Co. trat trotzdem ein.

"Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen."
Ein wohlbekanntes Sprichwort. Doch was steckt dahinter? Nicht viel, denn bei Fußballern hat man genau das Gegenteil nachgewiesen, nämlich dass "Köpfeln" die geistigen Leistungen für ein paar Tage vermindert. Denn Kopfbälle wirken wie eine leichte Gehirnerschütterung, warum sollten da Schläge besser sein?

"Nach dem Essen soll man nicht schwimmen gehen."
Kriegen meistens die Kinder zu hören, allerdings zu unrecht. Die Annahme dahinter: Das Blut ist mit der Verdauung beschäftigt, das Ertrinkungsrisiko steigt. Dies lässt sich leicht widerlegen, denn auch Joggen, Radfahren oder Skifahren nach dem Essen sind ungefährlich.

"Wer weiße Flecken auf den Nägeln hat, braucht Kalzium."
Stimmt gar nicht. Weiße Flecken entstehen durch kleine Verletzungen des Nagelbetts. Wie kalziumhaltig die Ernährung ist, hat damit nichts zu tun.

"Knackende Gelenke sind gefährlich."
Wenn die Gelenke knacken ist das unbedenklich – sofern man sie nicht absichtlich selbst knacken lässt. Knackt allerdings das Kiefergelenk, könnte das ein Anzeichen für Abnutzung oder falsche Kaubewegungen sein.

"Wenn die Haut nicht atmen kann, stirbt man."
Der "Goldfinger"-Mythos: Ein langbeiniges, mit Goldbronze überzogenes Bond-Girl erstickt, weil ihre Haut nicht mehr atmen kann. Das gibt es nur im Film. Man stirbt schließlich auch nicht im Neopren- oder luftdichten Anzug. Auch Verbrennungsopfer sterben nicht an der fehlenden Hautatmung.

"Durch regelmäßiges Schneiden (oder Rasieren) wird der Haarwuchs angeregt."
Haare machen einen bestimmten Wachstumszyklus durch, der von der Haarwurzel gesteuert wird - unabhängig davon, was am Ende des Haares passiert.

 

 

Noch mehr Halbwahrheiten

"Mit kalten oder nassen Füßen holt man sich eine Erkältung."
Ursache für Erkältungen sind Keime, nicht die Temperatur. Laut einer Studie erkälten sich Probanden mit kalten oder nassen Socken um nichts öfter als Menschen mit warmen Socken.

"Enge Jeans machen unfruchtbar."
Ein hartnäckiges Gerücht, das auch sehr lange durch die Medien ging. Es stimmt zwar, dass es die Spermien gerne kühl haben und bei normaler Körpertemperatur nicht richtig reifen, aber enge Hosen erhöhen die Temperatur nur minimal; nach dem Ausziehen erholen sich die Keimzellen schnell wieder.

"Wer auf Steinobst Wasser trinkt, bekommt Bauchschmerzen."
Heute stimmt das nicht mehr. Man kann allerdings schon Bauchschmerzen nach dem Verzehr von großen Mengen Steinobst (z.B. ½ kg Kirschen) bekommen, da sich in und an der Schale Hefekeime befinden, die im Magen einen Gärungsprozess auslösen. Verdünnt man die Magensäure mit Wasser, erschwert man ihr das Bekämpfen der Gärung. Früher, als das Wasser noch verunreinigt war - auch mit Hefekeimen -, wurde dieser Gärungsprozess und die damit verbundenen Bauchschmerzen noch stärker gefördert.

"Gurkenmasken sorgen für glatte Haut."
Leider nicht. Gurken bewirken eher das Gegenteil: sie entziehen der Haut Feuchtigkeit und machen diese faltig.

"Die Stellung beim Geschlechtsverkehr beeinflusst das Geschlecht des Babys."
Dafür gibt es überhaupt keine Hinweise. Das Geschlecht hängt davon ab, ob das befruchtende Spermium mit einem männlichen oder weiblichen Geschlechtschromosom auf die Eizelle trifft. Stellungen können an diesem Zufallsprinzip nichts ändern.

"Wir nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirn."
Gottseidank nicht. Es gibt zwar einige Gehirnregionen, deren Bedeutung noch nicht ganz geklärt ist, das heißt aber nicht, dass sie nicht genutzt werden. Wer sein Gehirn trainiert, denkt schneller, effizienter und braucht dazu weniger Energie, er aktiviert aber keine - sonst inaktiven - Bereiche.

"Stillen schützt vor Schwangerschaft."
Ein weit verbreiteter Irrglaube. Zwar bekommen stillende Frauen hormonbedingt schwieriger einen Einsprung, ausgeschlossen ist er aber nicht. Zwei bis 12 Prozent der stillenden Mütter werden trotzdem schwanger.

"Cola ist so aggressiv, dass es Fleisch über Nacht auflösen kann."
Cola kann zwar Rost vom Nagel lösen, aber bringt kein Fleisch zum Verschwinden, wenn man es über Nacht darin einlegt. Probieren Sie es einfach aus!

"Ein Buch unterm Kopfkissen fördert das Gedächtnis."
Schön wär's! Lesen muss man es schon, denn das Buch alleine reicht nicht aus. Allerdings merkt man sich Inhalte, die man abends gelesen hat, besser als die vom Morgen, da man nach der Abendlektüre weniger Eindrücke zu verarbeiten hat als im Laufe eines ganzen Tages.

(Quellen: Werner Bartens: Lexikon der Medizin-Irrtümer,
Werner Bartens: Das neue Lexikon der Medizin-Irrtümer)

Vorsorgeuntersuchung der Gesundheits-Check (Gesundheit)

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Wertvoller Gesundheits-Check

Haben Sie sich schon einmal so richtig durchuntersuchen lassen? Oder geht es Ihnen wie vielen anderen Österreichern, die es lieber nicht so genau wissen wollen? Dabei könnte eine Vorsorgeuntersuchung wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen geben. Denn der wichtigste Zweck der Überprüfung ist die Früherkennung von Krankheiten. Seit 1. Oktober 2005 steht dafür die "Vorsorgeuntersuchung Neu" zur Verfügung, die dem aktuellen Stand der Forschung angepasst wurde.

Noch immer nehmen viel zu wenig Menschen in Österreich die kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch, obwohl diese als wichtiges Instrument zur Früherkennung bei einer Vielzahl von Erkrankungen gilt. Das ursprüngliche Konzept der Vorsorgeuntersuchung stammte bereits aus dem Jahr 1974 und wurde nun auf den neuesten Stand gebracht. Seit 1. Oktober 2005 steht nun allen in Österreich lebenden Personen die Vorsorgeuntersuchung Neu zur Verfügung.

Kostenloser Check-Up

Die neue Vorsorgeuntersuchung beinhaltet innovative Untersuchungsmethoden und legt ein besonderes Augenmerk auf die moderne Lebensstil-Medizin, worunter die Früherkennung von weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten verstanden wird. In der neuen Vorsorgeuntersuchung wird die Beraterrolle der Ärzte verstärkt. Der durchführende Arzt wird in Zukunft stärker auf die individuelle Lebenssituation der Menschen eingehen, mehr Wert auf Beratung legen und auch weitere zielführende Maßnahmen ansprechen, wie zum Beispiel Raucherentwöhnung, Ernährungs- und Bewegungsberatung. Die Untersuchung ist für alle Menschen, die in Österreich gemeldet und älter als 18 Jahre sind, kostenlos. Auch nicht versicherte Personen haben damit einen Anspruch auf die Untersuchung.

Damit mehr Menschen in Österreich das kostenlose Service in Anspruch nehmen, wurde auch ein Einladungssystem initiiert, um die Menschen persönlich zur Vorsorgeuntersuchung zu motivieren. In ganz Österreich bieten mehr als 6.700 Vertragsärzte und eigene Einrichtungen der Sozialversicherungsträger die Vorsorgeuntersuchung an.

 

 

Was ist neu?

Kern der neuen Vorsorgeuntersuchung ist die Früherkennung von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei kommen die Parameter Body-Mass-Index, Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin zur Anwendung. Der Arzt klärt Sie über gesundheitsfördernde Veränderungen des Lebensstils bei den Kernthemen Bewegung, Ernährung und Rauchen auf.

Der Arzt wird verstärkt die Rolle des Beraters annehmen und für jeden Patienten ein eigenes Risikoprofil erstellen. Auf die individuelle Lebenssituation der Menschen wird verstärkt eingegangen und weitere zielführende Maßnahmen wie zum Beispiel Raucherentwöhnung, Ernährungs- und Bewegungsberatung festgelegt.

Neu ist außerdem eine Erweiterung der Darmkrebsvorsorge für Menschen über 50 Jahre. Zusätzlich zum Hämoccult-Test wird die Darmspiegelung als neue Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge aufgenommen.

Bei Personen ab 65 Jahren wird auch auf die Hör- und Sehleistung verstärkt Augenmerk gelegt.

Eine weitere Neuerung des Programms ist die Einbeziehung von Parodontalerkrankungen. Diese können bei vielen Menschen durch geeignete Vorbeugung wirksam verhindert werden.

Damit künftig noch mehr Menschen die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen, wird es ab 2005 auch ein Einladungssystem geben. Personen in der Altersgruppe von 19 bis 40 Jahren werden dabei alle drei Jahre, ältere Menschen alle zwei Jahre persönlich zur Untersuchung eingeladen.

Was passiert genau?

Die Vorsorgeuntersuchung besteht aus einem Basisprogramm und einem gynäkologischen Zusatzprogramm für Frauen. Für die Basisuntersuchung wird der Körper durchgecheckt, im Labor werden Blut und Harn analysiert. Das Zusatzprogramm für Frauen beinhaltet neben den gynäkologischen Untersuchungen auch die Mammographie ab dem 40. Lebensjahr. Die gynäkologischen Untersuchungen werden beim Gynäkologen oder in einem gynäkologischen Ambulatorium, die Mammographie bei einem Facharzt für Radiologie oder einem dementsprechenden Ambulatorium durchgeführt.

Ziele:

Reduktion von Herz-Kreislauf und Stoffwechsel-Erkrankungen - Reduktion von Übergewicht
- gesunde Ernährung
- richtige Bewegung
- Vermeidung von Bluthochdruck
- Vermeidung von Störungen des Fettstoffwechsels
- Prävention von Diabetes mellitus

Prävention häufiger Krebserkrankungen
- Brustkrebs
- Gebärmutterhalskrebs
- Darmkrebs
- Hautkrebs
- Prostatakrebs

Prävention von Suchterkrankungen
- Tabakkonsum
- Alkoholkonsum
- Medikamenten-Abhängigkeit

Prävention häufiger Alterskrankheiten
- Hörminderung / Hörverlust
- Sehschwäche

Prävention weiterer wesentlicher Erkrankungen
- Parodontalerkrankungen
- Glaukom

Wie läuft die Vorsorgeuntersuchung ab?
Sie können mit Ihrem Arzt oder Ihrer Vorsorgestelle der Sozialversicherung telefonisch oder vor Ort einen Termin vereinbaren. Bei der Terminvereinbarung erhalten Sie alle wesentlichen Informationen über den Ablauf. Möglicherweise erhalten Sie vorab den Fragebogen zur Anamnese und ein Briefchen für den Stuhltest.

Quelle: Österreichische Sozialversicherung

Rezept: Ronnys Weihnachtsguglhupf (Rezepte)

Information 20g Butter, 12g Staubzucker, 5 Eidotter, Salz, 2 Stamperl Rum. Vanillezucker, 5 Eiklar, 12g Kristallzucker, 7g geriebene Nüsse, 7g geriebene Mandeln, 13g geribene Kochschokolade, 12g Mehl, 7g Maizena, 1/10l Milch, Bröseln, Guglhupfform

Butter, Dotter, Salz, Vanillezucker, Staubzucker schaumig rühren, Eiklar mit Zucker steif schlagen, inter Masse heben, abwechselnd Nüsse, Rum, Schoko, Mandeln, Mehl, Maizena, Milch unterziehen,  Teig in befettete bebröselte Guglhupfform füllen, bei 180 Grad 60 Minuten backen

Wenn die Haut juckt und brennt (Juckreiz) (Gesundheit)

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Juckreiz – Was bringt die Haut in Wallung?

Juckreiz an sich ist keine Krankheit, sondern meist ein belastendes Symptom, das mit verschiedenen Erkrankungen einhergeht. Doch das lästige Kribbeln oder Brennen bezieht sich nicht nur auf Hautkrankheiten, sondern ist auch Begleiterscheinung diverser organischer Leiden. Ebenso ist er ein Ausdruck bei seelischen Leiden.

Wie genau Juckreiz wirklich und in den jeweiligen Fällen entsteht ist noch immer ein zentrales Forschungsthema. Bisher weiß man, dass gewisse Botenstoffe von Entzündungszellen ausgeschüttet werden, die für das Jucken verantwortlich sind. Grob zusammengefasst kann Juckreiz auf die folgenden Ursachen zurückgeführt werden: Hauterkrankungen, Leber-Gallen-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder seelische Erkrankungen.

Hauterkrankungen

Die Hauterkrankungen lassen sich in infektiöse, also durch Krankheitserreger ausgelöste und nichtinfektiöse Krankheiten unterscheiden. Zu den nichtinfektiösen Erkrankungen zählen Ekzeme, Neurodermitis oder Schädigung der Haut durch Umwelteinflüsse, wie Wärme, Kälte oder Strahlung. Außerdem kann der Juckreiz auf diesem Gebiet auch durch zu häufiges Waschen oder Sonnenbrand ausgelöst werden. Ebenso betroffen sind ältere Menschen, deren Haut durch die altersbedingten Veränderungen zu Juckreiz neigt, indem die Feuchtigkeitsbindung verloren geht. Die Ursachen für infektiöse Hautkrankheiten sind vielfältig. Zu den typischen Erregern zählen z.B. Windpocken, Masern, Röteln, Scharlach oder Herpesinfektionen. Aber auch Pilzinfektionen, wie Hefepilzinfektion oder Fußpilz und Parasitenbefall durch Läuse, Flöhe, Würmer oder Milben erzeugen einen starken Juckreiz.

 

Allergien

Auch die Volkskrankheit Allergie tritt meist mit Juckreiz auf. Oft sind es sogenannte Kontaktallergien, die durch Unverträglichkeit von Stoffen oder Materialien hervorgerufen werden, die mit der Haut in Berührung kommen. Dazu gehören u.a. Reinigungsmittel, Kosmetikprodukte, Nickel oder Parfum. Sollte der Auslöser der Allergie nicht schnellstmöglichst entfernt werden, bilden sich schmerzhafte Verletzungen und Einrisse der Haut, die im Nachgang nur langsam abheilen. Entsteht eine solche Hautveränderung innerhalb weniger Minuten, nennt man das Nesselsucht. Dieses Erscheinungsbild heilt jedoch innerhalb von zwei Tagen meist komplett wieder ab. Allerdings kann sich die Nesselsucht, ebenso wie die Erscheinungen der Kontaktallergie, auf dem ganzen Körper ausbreiten.

Innere Erkrankungen

Bei Organerkrankungen wird der Juckreiz oft dadurch hervorgerufen, dass bestimmte Stoffe nicht auf regulärem Wege abgebaut werden können. Dies geschieht besonders häufig bei Nierenerkrankungen. Patienten, die auf eine Dialyse angewiesen sind, weil die Nieren nicht voll funktionstüchtig sind, sind häufig von einem chronischen Juckreiz betroffen, da bestimmte Substanzen nicht wie sonst beim Urinieren ausgeschieden werden, sondern sich über die Haut absondern. Bei Lebererkrankungen tritt der Juckreiz als Folge eines Gallestaus auf. Bisher kommen für das Auftreten zwei Ursachen in Frage: zum einen entsteht der Juckreiz möglicherweise durch die Einlagerung von Gallesäuren in der Haut, zum anderen führt der Stau zu einer Herabsenkung der Juckreizschwelle im Gehirn.

Die Haut als Spiegel der Seele

Wenn bei lang andauerndem Juckreiz keine organische oder infektiöse Ursache ersichtlich ist, sollte man einen Blick in die Seele werfen. Um hier die wirkliche Ursache des Juckens zu ergründen, sollte der ganze Mensch betrachtet werden. Oftmals fängt es harmlos an, indem man auf psychische Belastungen mit hektischen Flecken im Gesicht, Hautunreinheiten oder Abschuppung reagiert. Der seelisch bedingte Juckreiz ist oft mit verschiedenen Angststörungen gekoppelt, wie bei der Phobie vor Ungeziefer. Ein weitaus häufigerer Auslöser ist Nervosität. Aber auch andere psychische Ursachen, wie Stress, Kummer, ungelöste Konflikte oder Ängste können Juckreizattacken zur Folge haben.

Kleine Bildschirme und große Irrtümer (Gesundheit)

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Computerarbeit setzt einen ergonomischen Arbeitsplatz voraus. Darüber sind sich Experten wie Betroffene einig. Doch was diese Ergonomie im Detail besagt, ist vielen unklar. Falsche Vorstellungen halten sich hartnäckig - genauso wie die daraus resultierenden Rückenschmerzen und Verspannungen.
 

Irrtum 1: Ergonomie gilt nur im Büro und am Bildschirm.
Die Wissenschaft der Ergonomie existiert seit den 50er-Jahren und beschäftigte sich anfangs vorwiegend mit Industriearbeitsplätzen. Erst später wurde dieses Wissen auch für die Bildschirmarbeit im Büro übernommen.

Irrtum 2: Ergonomie ist eine Sammlung von Geboten und Verboten.
Die Wirkung der verschiedenen Arbeitsbedingungen auf verschiedene Menschen ist äußerst vielfältig. Ergonomieregeln bieten daher nur einen Werkzeugkasten an, aus dem die passenden Werkzeuge immer individuell ausgewählt werden müssen. Generell gültige Kochrezepte gibt es nicht.

Irrtum 3: Wenn Bildschirmarbeitsplätze wenig benutzt werden, müssen sie nicht ergonomisch gestaltet sein.
Die gesetzlichen Regelungen im Arbeitsschutzgesetz und der BS-V besagen, dass in jedem Fall eine ergonomische Gestaltung des Bildschirm-Arbeitsplatzes notwendig ist. Dies gilt unabhängig von der Zeitdauer der täglichen Nutzung dieses Arbeitsplatzes. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Steharbeitsplätze mit kurzzeitiger Bildschirmnutzung, z. B. Bankschalter, Verkaufspulte.

Irrtum 4: Die einzig richtige Sitzposition bei Bildschirmarbeit ist gerade und rechtwinkelig.
Diese Sitzposition dient nur zur richtigen Höheneinstellung von Sessel und Tisch in Bezug auf die Körpergröße. Aus dieser Referenzsitzposition soll man die unterschiedlichen Sitzhaltungen einnehmen. Durch "dynamisches Sitzen" wird auch ins Sitzen Bewegung gebracht. Noch besser ist es, wenn man einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen in den Arbeitsablauf einbauen kann.

Irrtum 5: Zur ergonomischen Grundausstattung eines Bildschirmarbeitsplatzes gehört eine Fußstütze.
Fußstützen dienen dazu, die fehlende Tischhöhenverstellung für kleinere Personen zu kompensieren. Besser sind jedenfalls höhenverstellbare Tische, deren Höhe vom Nutzer angepasst werden kann.

Irrtum 6: Sitzbälle und Kniesessel sind besser als normale Bürodrehstühle.
Sitzbälle kommen aus dem Reich der Therapie. Benutzt man den Sitzball hingegen wie einen normalen Bürostuhl, so würde dieses Training acht Stunden dauern. Dies führt zu muskulären, einseitigen Überforderungen, die aus ergonomischer Sicht einer Fehlbeanspruchung gleichkommen. Der Vorteil von einem Bürosessel ist, dass er eine stabile Sitzposition ermöglicht und den Menschen dort stützt, wo es nötig ist. Kniesessel sind deshalb nicht besser als Bürosessel, weil sie zu einer Zwangshaltung der Beine führen. Es wird die Bewegung und damit die Durchblutung behindert. Darüber hinaus gibt es keine Abstützung für die Lendenwirbelsäule. Sitzbälle und Kniesessel sind kein Dauerersatz für Bürodrehsessel, aber sie können für eine gelegentliche Haltungs- und Bewegungsabwechslung im Büro sorgen.

Irrtum 7: Die oberste Bildschirmzeile soll in Augenhöhe sein.
Richtig lautet die Aussage: Die oberste Bildschirmzeile soll maximal auf Augenhöhe sein. Die richtige Aufstellung erhält man, wenn der Benutzer in der natürlichen Sehlinie rechtwinkelig auf die Bildschirmmitte blicken kann. Die natürliche Sehlinie verläuft nicht horizontal, sondern ist etwa um 15 bis 30 Grad nach unten geneigt. Besonders unangenehm sind zu hoch aufgestellte Monitore für Personen mit Bifokal- und Multifokalbrillen, da der Bereich für die geringeren Sehentfernungen im unteren beziehungsweise mittleren Teil der Brille eingeschliffen ist. Muss man mit dieser Brille auf einen hoch aufgestellten Monitor blicken, so wird - damit man durch den unteren Teil der Brille (Lesebereich) scharf sehen kann - der Kopf noch weiter nach hinten geneigt.

Irrtum 8: Bildschirmschwenkarme und -auflagen sind ergonomisch empfehlenswert.
Die Monitoraufstellung ist mit solchen Hilfsmitteln in den meisten Fällen zu hoch und führt fast immer zu problematischen Arbeitshaltungen und visuellen Fehlbeanspruchungen. Bei besonders großen Personen allerdings, kann es im Einzelfall nötig sein, eine höhere Bildschirmposition zu wählen, weil sonst vielfach Arbeitshaltungen mit Rundrücken auftreten.

Irrtum 9: Alle Menschen mit Brille oder Sehproblemen brauchen eine Bildschirmbrille.
Unter einer Bildschirmbrille ist eine Brille zu verstehen, die für die spezielle Sehentfernung zum Bildschirm angepasst ist. Im Normalfall ist eine Bildschirmbrille für Personen mit Altersweitsichtigkeit notwendig, denn übliche Lesebrillen sind auf eine Sehdistanz von ca. 30 cm eingestellt und der Bildschirm befindet sich in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 50 cm. Diese Bildschirmbrille muss unter speziellen Bedingungen dem Beschäftigten zur Verfügung stehen. Voraussetzung dafür ist eine tägliche Mindestarbeitszeit am Bildschirm von entweder zwei Stunden durchgehend oder drei Stunden insgesamt. Aus Erfahrungswerten ist bekannt, dass nur ca. fünf bis zehn Prozent der Beschäftigten einen solchen speziellen Sehbehelf für die Arbeit am Bildschirm benötigen.


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