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Pi-TOP der neue RaspberryDer Raspberry Pi eignet sich perfekt als Bausatz und auch Steuerkonsole. Aber man kann damit auch einen vollen Notebook der neuen Generation bauen. Somit hat man ein System, welches viele Optionen bietet. So hat man nicht nur ein Elektroniker-Kit, sondern auch einen idealen Notebook der Sonderklasse. Jesse Lonzano und Ryan Dunwoody hatten die Idee zur Entwicklung des DIY-Laptops Pi-Top auf der Basis des Raspberry Pi. Die beiden britischen Entwickler wollen den Maker-Nachwuchs fördern.

"Wir finden Hardware großartig, aber wir wissen, dass man komplexe Hürden überwinden muss, bevor man wirklich anfangen kann, Dinge selbst zu bauen. Mit dem Pi-Top wollten wir es vereinfachen, dieses komplexe Wissen zu erlernen.", schreiben die Entwickler.

Das Pi-Top basiert auf dem Mini-Rechner Raspberry Pi 3. Das Gerät ist so breit wie eine Scheckkarte und kostet im Handel knapp 35 Euro. In der Vergangenheit vergnügten sich vor allem Tüftler damit: Sie verwandelten den Raspberry Pi in Mediencenter und Router, in sprachgesteuerte Kaffeemaschinen oder den Spinnenroboter Charlotte.

Pi-TOP als BausatzBeim Pi-Top ist der Raspberry Pi der Kern eines ganzen Notebooks. Zusätzlich ist im Bausatz ein Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 13,3 Zoll enthalten, ein Gehäuse, eine Tastatur mit Trackpad sowie Kabel und ein Wifi-Controller. Wer möchte, kann sich das Gehäuse auch selbst am 3-D-Drucker herstellen, die entsprechende Datei liegt dem Bausatz ebenfalls bei.

Der Pi-Top arbeitet mit einem auf 1200 Megahertz getakteten Prozessor und 1024 Megabyte Arbeitsspeicher. Außerdem hat er vier USB-Anschlüsse, einen HDMI- und einen Audioausgang. Eine Festplatte im herkömmlichen Sinne gibt es beim Pi 3 nicht. Beim Raspberry Pi wird das Betriebssystem auf eine SD-Karte installiert, der übrige Speicherplatz ist dann für Dateien und Anwendungen gedacht. Auf dem Pi-Top wird das freie Betriebssystem Raspbian OS laufen. Man könnte aber auch einen anderen Pi nehmen, welcher einen SATA-Anschluss besitzt. Hierbei wäre aber eine kleine Anpassung notwendig.


Quelle Marcel Gartner