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Gesundheit


Wenn die Haut juckt und brennt (Juckreiz) (Gesundheit)

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Juckreiz – Was bringt die Haut in Wallung?

Juckreiz an sich ist keine Krankheit, sondern meist ein belastendes Symptom, das mit verschiedenen Erkrankungen einhergeht. Doch das lästige Kribbeln oder Brennen bezieht sich nicht nur auf Hautkrankheiten, sondern ist auch Begleiterscheinung diverser organischer Leiden. Ebenso ist er ein Ausdruck bei seelischen Leiden.

Wie genau Juckreiz wirklich und in den jeweiligen Fällen entsteht ist noch immer ein zentrales Forschungsthema. Bisher weiß man, dass gewisse Botenstoffe von Entzündungszellen ausgeschüttet werden, die für das Jucken verantwortlich sind. Grob zusammengefasst kann Juckreiz auf die folgenden Ursachen zurückgeführt werden: Hauterkrankungen, Leber-Gallen-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder seelische Erkrankungen.

Hauterkrankungen

Die Hauterkrankungen lassen sich in infektiöse, also durch Krankheitserreger ausgelöste und nichtinfektiöse Krankheiten unterscheiden. Zu den nichtinfektiösen Erkrankungen zählen Ekzeme, Neurodermitis oder Schädigung der Haut durch Umwelteinflüsse, wie Wärme, Kälte oder Strahlung. Außerdem kann der Juckreiz auf diesem Gebiet auch durch zu häufiges Waschen oder Sonnenbrand ausgelöst werden. Ebenso betroffen sind ältere Menschen, deren Haut durch die altersbedingten Veränderungen zu Juckreiz neigt, indem die Feuchtigkeitsbindung verloren geht. Die Ursachen für infektiöse Hautkrankheiten sind vielfältig. Zu den typischen Erregern zählen z.B. Windpocken, Masern, Röteln, Scharlach oder Herpesinfektionen. Aber auch Pilzinfektionen, wie Hefepilzinfektion oder Fußpilz und Parasitenbefall durch Läuse, Flöhe, Würmer oder Milben erzeugen einen starken Juckreiz.

 

Allergien

Auch die Volkskrankheit Allergie tritt meist mit Juckreiz auf. Oft sind es sogenannte Kontaktallergien, die durch Unverträglichkeit von Stoffen oder Materialien hervorgerufen werden, die mit der Haut in Berührung kommen. Dazu gehören u.a. Reinigungsmittel, Kosmetikprodukte, Nickel oder Parfum. Sollte der Auslöser der Allergie nicht schnellstmöglichst entfernt werden, bilden sich schmerzhafte Verletzungen und Einrisse der Haut, die im Nachgang nur langsam abheilen. Entsteht eine solche Hautveränderung innerhalb weniger Minuten, nennt man das Nesselsucht. Dieses Erscheinungsbild heilt jedoch innerhalb von zwei Tagen meist komplett wieder ab. Allerdings kann sich die Nesselsucht, ebenso wie die Erscheinungen der Kontaktallergie, auf dem ganzen Körper ausbreiten.

Innere Erkrankungen

Bei Organerkrankungen wird der Juckreiz oft dadurch hervorgerufen, dass bestimmte Stoffe nicht auf regulärem Wege abgebaut werden können. Dies geschieht besonders häufig bei Nierenerkrankungen. Patienten, die auf eine Dialyse angewiesen sind, weil die Nieren nicht voll funktionstüchtig sind, sind häufig von einem chronischen Juckreiz betroffen, da bestimmte Substanzen nicht wie sonst beim Urinieren ausgeschieden werden, sondern sich über die Haut absondern. Bei Lebererkrankungen tritt der Juckreiz als Folge eines Gallestaus auf. Bisher kommen für das Auftreten zwei Ursachen in Frage: zum einen entsteht der Juckreiz möglicherweise durch die Einlagerung von Gallesäuren in der Haut, zum anderen führt der Stau zu einer Herabsenkung der Juckreizschwelle im Gehirn.

Die Haut als Spiegel der Seele

Wenn bei lang andauerndem Juckreiz keine organische oder infektiöse Ursache ersichtlich ist, sollte man einen Blick in die Seele werfen. Um hier die wirkliche Ursache des Juckens zu ergründen, sollte der ganze Mensch betrachtet werden. Oftmals fängt es harmlos an, indem man auf psychische Belastungen mit hektischen Flecken im Gesicht, Hautunreinheiten oder Abschuppung reagiert. Der seelisch bedingte Juckreiz ist oft mit verschiedenen Angststörungen gekoppelt, wie bei der Phobie vor Ungeziefer. Ein weitaus häufigerer Auslöser ist Nervosität. Aber auch andere psychische Ursachen, wie Stress, Kummer, ungelöste Konflikte oder Ängste können Juckreizattacken zur Folge haben.

Kleine Bildschirme und große Irrtümer (Gesundheit)

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Computerarbeit setzt einen ergonomischen Arbeitsplatz voraus. Darüber sind sich Experten wie Betroffene einig. Doch was diese Ergonomie im Detail besagt, ist vielen unklar. Falsche Vorstellungen halten sich hartnäckig - genauso wie die daraus resultierenden Rückenschmerzen und Verspannungen.
 

Irrtum 1: Ergonomie gilt nur im Büro und am Bildschirm.
Die Wissenschaft der Ergonomie existiert seit den 50er-Jahren und beschäftigte sich anfangs vorwiegend mit Industriearbeitsplätzen. Erst später wurde dieses Wissen auch für die Bildschirmarbeit im Büro übernommen.

Irrtum 2: Ergonomie ist eine Sammlung von Geboten und Verboten.
Die Wirkung der verschiedenen Arbeitsbedingungen auf verschiedene Menschen ist äußerst vielfältig. Ergonomieregeln bieten daher nur einen Werkzeugkasten an, aus dem die passenden Werkzeuge immer individuell ausgewählt werden müssen. Generell gültige Kochrezepte gibt es nicht.

Irrtum 3: Wenn Bildschirmarbeitsplätze wenig benutzt werden, müssen sie nicht ergonomisch gestaltet sein.
Die gesetzlichen Regelungen im Arbeitsschutzgesetz und der BS-V besagen, dass in jedem Fall eine ergonomische Gestaltung des Bildschirm-Arbeitsplatzes notwendig ist. Dies gilt unabhängig von der Zeitdauer der täglichen Nutzung dieses Arbeitsplatzes. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Steharbeitsplätze mit kurzzeitiger Bildschirmnutzung, z. B. Bankschalter, Verkaufspulte.

Irrtum 4: Die einzig richtige Sitzposition bei Bildschirmarbeit ist gerade und rechtwinkelig.
Diese Sitzposition dient nur zur richtigen Höheneinstellung von Sessel und Tisch in Bezug auf die Körpergröße. Aus dieser Referenzsitzposition soll man die unterschiedlichen Sitzhaltungen einnehmen. Durch "dynamisches Sitzen" wird auch ins Sitzen Bewegung gebracht. Noch besser ist es, wenn man einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen in den Arbeitsablauf einbauen kann.

Irrtum 5: Zur ergonomischen Grundausstattung eines Bildschirmarbeitsplatzes gehört eine Fußstütze.
Fußstützen dienen dazu, die fehlende Tischhöhenverstellung für kleinere Personen zu kompensieren. Besser sind jedenfalls höhenverstellbare Tische, deren Höhe vom Nutzer angepasst werden kann.

Irrtum 6: Sitzbälle und Kniesessel sind besser als normale Bürodrehstühle.
Sitzbälle kommen aus dem Reich der Therapie. Benutzt man den Sitzball hingegen wie einen normalen Bürostuhl, so würde dieses Training acht Stunden dauern. Dies führt zu muskulären, einseitigen Überforderungen, die aus ergonomischer Sicht einer Fehlbeanspruchung gleichkommen. Der Vorteil von einem Bürosessel ist, dass er eine stabile Sitzposition ermöglicht und den Menschen dort stützt, wo es nötig ist. Kniesessel sind deshalb nicht besser als Bürosessel, weil sie zu einer Zwangshaltung der Beine führen. Es wird die Bewegung und damit die Durchblutung behindert. Darüber hinaus gibt es keine Abstützung für die Lendenwirbelsäule. Sitzbälle und Kniesessel sind kein Dauerersatz für Bürodrehsessel, aber sie können für eine gelegentliche Haltungs- und Bewegungsabwechslung im Büro sorgen.

Irrtum 7: Die oberste Bildschirmzeile soll in Augenhöhe sein.
Richtig lautet die Aussage: Die oberste Bildschirmzeile soll maximal auf Augenhöhe sein. Die richtige Aufstellung erhält man, wenn der Benutzer in der natürlichen Sehlinie rechtwinkelig auf die Bildschirmmitte blicken kann. Die natürliche Sehlinie verläuft nicht horizontal, sondern ist etwa um 15 bis 30 Grad nach unten geneigt. Besonders unangenehm sind zu hoch aufgestellte Monitore für Personen mit Bifokal- und Multifokalbrillen, da der Bereich für die geringeren Sehentfernungen im unteren beziehungsweise mittleren Teil der Brille eingeschliffen ist. Muss man mit dieser Brille auf einen hoch aufgestellten Monitor blicken, so wird - damit man durch den unteren Teil der Brille (Lesebereich) scharf sehen kann - der Kopf noch weiter nach hinten geneigt.

Irrtum 8: Bildschirmschwenkarme und -auflagen sind ergonomisch empfehlenswert.
Die Monitoraufstellung ist mit solchen Hilfsmitteln in den meisten Fällen zu hoch und führt fast immer zu problematischen Arbeitshaltungen und visuellen Fehlbeanspruchungen. Bei besonders großen Personen allerdings, kann es im Einzelfall nötig sein, eine höhere Bildschirmposition zu wählen, weil sonst vielfach Arbeitshaltungen mit Rundrücken auftreten.

Irrtum 9: Alle Menschen mit Brille oder Sehproblemen brauchen eine Bildschirmbrille.
Unter einer Bildschirmbrille ist eine Brille zu verstehen, die für die spezielle Sehentfernung zum Bildschirm angepasst ist. Im Normalfall ist eine Bildschirmbrille für Personen mit Altersweitsichtigkeit notwendig, denn übliche Lesebrillen sind auf eine Sehdistanz von ca. 30 cm eingestellt und der Bildschirm befindet sich in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 50 cm. Diese Bildschirmbrille muss unter speziellen Bedingungen dem Beschäftigten zur Verfügung stehen. Voraussetzung dafür ist eine tägliche Mindestarbeitszeit am Bildschirm von entweder zwei Stunden durchgehend oder drei Stunden insgesamt. Aus Erfahrungswerten ist bekannt, dass nur ca. fünf bis zehn Prozent der Beschäftigten einen solchen speziellen Sehbehelf für die Arbeit am Bildschirm benötigen.

Weniger Stress, mehr Lebensqualität (Gesundheit)

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Wenn man beruflich vom Gas geht und Stress reduziert, die Topgage gegen mehr Freizeit und Lebensqualität eintauscht, dann nennt sich das „Downshifting“. Immer mehr Menschen folgen diesem Trend und entschleunigen ihr Leben.
 

Einen Tag lang keine E-Mails checken und das Handy nicht einschalten. Das wäre für Helmut G. vor einem Jahr noch unvorstellbar gewesen. Damals, als er noch in der Chefetage eines großen Unternehmens saß und ein 15-Stunden-Arbeitstag für ihn die Regel war. Nacken- und Rückenschmerzen gehörten für ihn zum Alltag und sein Tag klang regelmäßig mit pochenden Kopfschmerzen aus. Sein Familienleben beschränkte sich auf den Ski- und den Sommerurlaub.

Modernes Eigenheim nach dem letzten Schrei der Architektur, zwei schnittige Wägen in der Garage, die Gattin stets neu eingekleidet, die Kinder immer auf dem letzten Stand der Gameboy-Technik. Es war zu seinem 40. Geburtstag, als Helmut G. plötzlich bewusst wurde: „Haus, Autos, Urlaube - ich konnte mich über nichts mehr freuen. Mein Leben verlief wie ein nicht enden wollender atemloser Sprint!“

So wie G. geht es heute vielen Menschen. Deshalb hat sich von den USA ausgehend der Trend Downshifting entwickelt: Dabei steht nicht der Ausstieg aus Beruf und Gesellschaft im Vordergrund, sondern eine Verbesserung der Lebensqualität. Statt dem endlosen Lauf im Hamsterrad schaffen „Herunterschalter“ in ihrem Leben mehr Raum für die Familie und erfüllende Freizeitbeschäftigungen wie Sport, Malen, ehrenamtliche Sozialarbeit oder Naturerlebnisse.

„Downshifting“ versteht sich auch als Abkehr von einem stark materialistisch geprägten Lebensmuster. Das Streben nach Statussymbolen und der Konsumwahn sollen einem kritischen Durchbrechen des Prinzips Leistungsdenken und Überflussgesellschaft weichen.

Aktuellen Studien zufolge denken in Großbritannien 40 Prozent aller Angestellten unter 35 Jahren darüber nach, beruflich einen Gang zurückzuschalten. Unter den Menschen, die den Ausstieg aus der Karriere-Konsum-Spirale tatsächlich schaffen, gibt es ganz unterschiedliche, „verlangsamte“ Lebenskonzepte:

Sie reichen vom Manager, der seinen Traum vom Leben als Landwirt umsetzt, bis zur Führungskraft, die freiwillig auf der Karriereleiter einen Schritt zurück tut und einen Teilzeitjob annimmt. So wie Helmut G. Er hat sein Arbeitspensum von 15 Stunden täglich auf 30 Stunden wöchentlich verringert und das moderne Eigenheim gegen ein günstigeres Reihenhaus eingetauscht.

An den freien Abenden besucht G. mit seiner Frau gemeinsam einen Tanzkurs oder spielt noch mit seinen Kindern im Garten. Helmut G. ist beschwerdefrei und zufrieden mit seinem „Lebens-Wandel“: „Weniger Arbeit bedeutet zwar weniger Einkommen, aber dafür mehr Sinn im Leben.“

Topfit zu jeder Jahreszeit (Gesundheit)

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Das Alter als Ausrede gilt nicht: Senioren, die fit bleiben wollen, müssen auch etwas dafür tun. Zum Beispiel regelmäßige Bewegung an der frischen Luft machen und auf ausgewogene Ernährung achten. Hier die besten Tipps für den Neueinstieg ins gesündere Leben.
 

Senioren, die neu oder nach längerer Pause mit Sport beginnen, sollten anfangs vorsichtig sein. "Ich empfehle, sich zunächst vom Hausarzt untersuchen und Risikowerte wie Blutdruck, Fett- und Zuckerwerte messen zu lassen", meint Prof. Dr. Herbert Löllgen, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Neben frischer Luft und ausgewogener Ernährung weckt vor allem Bewegung die Lebensgeister der motivierten Senioren. Der Sportmediziner rät Untrainierten zu einem langsamen Beginn: "Ein guter Einstieg ist, zwei bis drei Monate lang täglich etwa eine halbe Stunde zügig zu gehen. Dann kann mit einer Sportart wie Schwimmen oder Nordic Walking begonnen werden."

Senioren, die nicht ganz "eingerostet" sind und immer wieder Sport getrieben haben, können diese Aufwärmphase auf etwa vier Wochen verringern. Bevor es bei eisigen Temperaturen ins Freie geht, sollten sich Senioren die richtige Kleidung besorgen. Besonders wichtig ist Kopf-, Hand und Ohrenschutz.

Oft vernachlässigt, aber sehr wichtig ist auch für Senioren das Einhalten von Aufwärm- und Abkühlphasen. Sportpädagoge Dietmar Krause rät bewegungswilligen Senioren bei Minusgraden auf Sport im Freien zu verzichten. "Zum einen wird die Atemluft zu kalt. Zum anderen haben die Körpergewebe unterschiedliche Temperaturen. Das führt dazu, dass etwa die Achillessehne nicht ihre Elastizität hat und empfindlich reagiert." In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten macht Sport meist mehr Spaß. Deshalb ist Sport im Verein oder in einem Fitnessclub eine gute Alternative zum einsamen Waldlauf oder Nordic Walken.

"Für Neu- oder Wiedereinsteiger besonders geeignet sind Gesundheitssportarten wie Rückenschule, Ausdauertraining, Entspannungsübungen", sagt Ute Blessing-Kapelke, Referentin für Seniorensport beim Deutschen Turnerbund. "Am Anfang sind eine bis eineinhalb Stunden Sport in der Woche ausreichend. Dies sollte allmählich auf zwei- bis dreimal die Woche erweitert werden."

Da bei Senioren oft die Gelenke nicht mehr stark belastbar sind, raten  Experten, auf Sportarten mit schnellen Stopp- und Startbewegungen wie Tennis oder Fußball zu verzichten.

Wem die Winterzeit zu lange dauert, sei zu einem Fitness-Kurzurlaub geraten. Viele Hotels locken mit günstigen Pauschalen. Abseits von wettermäßig wechselhafter März-Atmosphäre lässt sich der sportliche Neuanfang leichter starten.

Wenn Lebenskrisen krank machen (Gesundheit)

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Manche Ereignisse im Leben hinterlassen so tiefe Spuren, dass der Umgang damit sehr schwer ist. So kann sich mitunter aus einer Lebenskrise oder einem traumatischen Ereignis eine Krankheit entwickeln. Die Grenzen hierfür sind oft fließend. Kommt es bei Überlastung zu einem Burnout-Syndrom, kann dies bis zur völligen Erschöpfung und schweren Depression führen. Treten einschneidende Erlebnisse auf, mündet dies manchmal in eine sogenannte Anpassungsstörung, die mit sozialer Beeinträchtigung verbunden ist.
 

Akute Belastungsreaktionen wie beispielsweise ein Nervenzusammenbruch oder posttraumatische Belastungsstörungen treten häufig im Zusammenhang mit psychischen Traumata (Katastrophen, extreme Bedrohungssituationen etc.) auf und bedürfen besonderer Maßnahmen.

Zum Thema: Das Burnout-Syndrom - 12 goldene Regeln zur Burn-Out Verhütung.

Zum Thema: Die Angst immer dabei - Depressionen und andere Ursachen.

Wie man besser durch die kalte Jahreszeit kommt (Gesundheit)

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Ein grundsätzlicher Tipp lautet: Wer sich ständig in stark beheizten Räumen aufhält, ist eher anfällig. Das heißt: normale, nicht übertrieben sportliche Bewegung an der frischen Luft tut gut, auch wenn es draußen kälter ist.

Die Mineralstoffversorgung des Körpers ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Dazu bieten sich herbst- sowie wintertypisches Obst und Gemüse wie Äpfel, Kohl oder Kürbis an, die zugleich auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sorgen. Denn in der kälteren Jahreszeit kommt es zum einen darauf an, die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken - und dafür ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt einfach eine Grundvoraussetzung.

Zum anderen haben bei kaltem und feuchtem Wetter auch Rheuma- und Gelenkschmerzen wieder "Hochkonjunktur". Nachdem wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Säuren im Körper für ein höheres Schmerzempfinden verantwortlich sind, sollte man gerade bei rheumatischen Beschwerden, Knochen- und Gelenkschmerzen darauf achten, dass man genug Basen zu sich nimmt. Basische Ernährung, dazu gehören eben Obst und Gemüse oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder dem Reformhaus, gleicht die Säuren im Körper aus.

Die Apotheken und Reformhäuser bieten in diesem Herbst und Winter ein spezielles basisches Teegetränk mit Zitronengeschmack an, es enthält zusätzlich Zink und Vitamin C, um die Abwehrkräfte zu stärken. Das ideale heiße Getränk, um der kalten Jahreszeit die Stirn zu bieten, ist zum Beispiel Basica Heiß + Kalt, das auch für Diabetiker geeignet ist.

 

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Krankheit: Gerstenkorn und Hagelkorn (Gesundheit)

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Drüsenentzündungen am Auge, zu denen die bakterielle Infektion des Gerstenkorns und die nicht-bakterielle des Hagelkorns gehören, gelten im Allgemeinen als harmlos - doch sie sind lästig und können bei falscher Behandlung immer wiederkehren. Wie behandelt man sie und wie beugt man ihnen vor?

 

Gerstenkörner sind bakterielle Infekte

Die häufigsten Infektionen der Augenlider sind Gerstenkörner. Sie schmerzen sehr, die Haut ist gerötet und geschwollen und dabei sehr druckempfindlich. Diese eitrige Entzündung wird durch Staphylokokken hervorgerufen. Das sind kugelförmige Bakterien, die häufig auf der menschlichen Haut und auf den Schleimhäuten, etwa in der Nase, siedeln. Als typische Eiterbakterien verursachen sie Abszesse und infizieren Hautverletzungen und Wunden. Wenn nun Eiterbakterien in die Schweiß- und Talgdrüsen, die in den Rändern der Augenlider sitzen, eindringen, verursachen sie dort eine heftige Entzündung - ein Gerstenkorn, lat. Hordeolum, benannt nach hordeum - Gerste, bildet sich. Die Ärztezeitung empfiehlt bei einer solchen Entzündung trockene Wärme: bewährt hat sich Rotlicht, dreimal täglich 20 Minuten. So "reift" das Gerstenkorn schneller heran, es öffnet sich von selber und der Eiter kann abfließen.

Gerstenkorn: Behandlung mit Salbe

Oft kann man sich dann die antibiotische Salbe sparen, die der Augenarzt in solch einem Fall verordnet. Eine Salbe wird vor allem dann eingesetzt, wenn das Gerstenkorn immer wieder auftritt, also chronisch wird. Feuchte, warme Umschläge zum Beispiel mit Kamille - wie sie auch oft empfohlen werden - sollte man lieber meiden, da die Bakterien eher verschleppt werden und es zu weiteren Infektionen kommen kann. Gerstenkörner sind eigentlich harmlos, wenn man nicht an ihnen herumdrückt, denn dann gelangen die aggressiven Staphylokokken in die Blutbahn, manchmal sogar über die Venen in die Hirnhaut, wo das Blut einen direkten Weg ins Schädelinnere findet und dort eine gefährliche Hirnhautentzündung auslösen kann. Die Neigung zu Gerstenkörnern kann stärker sein, wenn man an Diabetes oder an Akne leidet.

Hagelkorn: Verkapselte Knoten

Klein und harmlos beginnt hingegen das Hagelkorn. Das Chalazion, so der medizinische Fachausdruck, ist eine Entzündung, die von einem Sekretstau in einer Talgdrüse im Augenlid verursacht wird und zu einem Knötchen führt. Es kann mit der Zeit erbsengroß werden. Die Haut über dem Knoten lässt sich hin und her schieben, Schmerzen hat man dabei nicht oder kaum. Hagelkörner werden nicht von Bakterien ausgelöst. Kleinere Hagelkörner können sich gelegentlich spontan von selber zurückbilden. Manchmal platzt ein Hagelkorn auf, so dass sich das Sekret entleeren kann. Der Augenarzt wird entweder eine Salbe verschreiben, die die Rückbildung anregt, oder er wird das Hagelkorn operativ entfernen. Dazu wird unter örtlicher Betäubung das Hagelkorn geöffnet und das Sekret sowie das entzündliche Gewebe entfernt. Man sollte ein Hagelkorn, sofern es nicht bald von selber verschwindet, in jedem Fall von einem Augenarzt untersuchen lassen, um eine Tumorerkrankung der Drüsen auszuschließen.

Vorsorge: Vorbeugende Augenpflege

Augenärzte empfehlen bei einer vermehrten Neigung zu Gerstenkörnern und Hagelkörnern eine sorgfältige Augenhygiene, indem man vor allem nach einer Entzündung und nach überstandener Operation eines Hagelkorn den Lidrand ganz vorsichtig reinigt: mit einem sehr milden Babyshampoo und anschließendem Trockentupfen, danach eine Zeit lang mit antibiotischer Salbe einreiben. Augentrost, ein pflanzliches Medikament meist in Tropenform, soll vorbeugend nicht nur bei Bindehautentzündung, sondern auch bei chronischen Lidrandentzündungen und Gerstenkörnern helfen. Es hilft außerdem bei Überanstrengung der Augen und bei trockenen Augen.

 

Problem: Blähungen (Gesundheit)

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Blähungen können viele Ursachen haben - doch meist kann man ihnen mit einfachen Mitteln begegnen und sogar vorbeugen. Blähungen entstehen durch vermehrtes Schlucken von Luft, eine vermehrte Gasbildung bei den Verdauungsvorgängen oder einen behinderten Gasabfluss im Darm. Hat man Blähungen, ist der Bauch aufgetrieben und fühlt sich gespannt an. Das angesammelte Gas erzeugt ein Gefühl der Völle oder des Drucks, manchmal sind Blähungen auch mit schmerzhaften Darmkrämpfen verbunden.

Ursachen für Blähungen

Blähungen können viele Ursachen haben. Meist entstehen sie durch zu hastiges Essen oder Trinken oder weil der Magen-Darm-Trakt Probleme bei der Verdauung der aufgenommenen Nahrung hat. Zu reichhaltige Mahlzeiten, die Kohl, Hülsenfrüchte und andere Gemüsesorten enthalten, fordern Ihren Darm nicht nur, sondern bringen ihn an den Rand seiner Belastbarkeit. Kommen dann auch noch übermäßiger Alkohol-, Nikotin- oder Kaffeegenuss dazu, sind Blähungen vorprogrammiert. Süßigkeiten, Zucker oder Zuckeraustauschstoffe werden von den Darmbakterien zwar zersetzt, dabei wird aber mehr Darmgas produziert als bei der Verstoffwechslung gesunder Nahrung. Gesund ist dabei nicht unbedingt Rohkost: Gerade bei der Ernährungsumstellung auf Rohkost klagen viele Menschen über vermehrte Blähattacken, d. h., Sie sollten auch bei gesunden Nahrungsmitteln darauf achten, dass diese für Sie bekömmlich sind. Manchmal zeigen Blähungen auch Störungen in der Zusammensetzung der Verdauungssäfte an, daneben können Stress, Angst oder Depressionen Blähungen begünstigen.

Vorbeugung von Blähungen:

  • Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich. So gelangt weniger Luft in Ihren Magen, die Nahrung wird gut mit Speichel versetzt, was Ihrem Magen schon mal etwas Arbeit abnimmt.
  • Nehmen Sie besser viele kleine Mahlzeiten zu sich und nicht wenige große, so wird jeder Essensvorgang besser verdaulich.
  • Meiden Sie blähende Speisen, Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin. Probieren Sie aus, was bei Ihnen blähend wirkt. Nicht jeder Mensch reagiert auf Linsen, Erbsen, Bohnen mit unangenehmen Körperausdünstungen. Manchmal wird auch frisches Vollkornbrot nicht vertragen oder Hefegebäck.
  • Statt rohem Gemüse probieren Sie besser gekochtes, so werden häufig mehr Lebensmittel vertragen.
  • Maßvolle körperliche Bewegung beugt Blähungen vor und hilft auch, sie wieder zu vertreiben. Der kurze Spaziergang nach dem Essen hilft beim Weitertransport des Nahrungsbreis.

Behandlung von Blähungen

  • Entledigen Sie sich einer zu engen Hose oder eines einschnürenden Gürtels, dann kann sich der Darm in Ihrem Bauch besser bewegen.
  • Hilfe bringt auch eine Wärmflasche oder ein warmer Bauchwickel. Alles, was feuchte Wärme erzeugt, wird von Ihrem Darm als hilfreich empfunden. Probieren Sie aus, ob Ihnen eine leichte Massage im Uhrzeigersinn Erleichterung verschafft.
  • Fenchel, Kümmel oder Anis als Tee oder in Tropfen wirken gegen Blähungen und Völlegefühl. Auch viele andere pflanzliche Wirkstoffe entblähen und entkrampfen: gelber Enzian, Ingwer, Koriander, Majoran, Pfefferminze, Wermut sind nur einige von ihnen.
  • Pflanzliche Bittermittel wie Enzianwurzel, Tausendgüldenkraut oder Angelikawurzel wirken verdauungsfördernd; Fertigpräparate kennt Ihr Apotheker.
  • Er kann Sie auch zu Entschäumerpräparaten beraten: Dimeticon und Ähnliches als Kautablette oder Suspension zerstören die Gasblasen im Darm. Enzympräparate können möglicherweise helfen, wenn die Verdauungskraft des Magen-Darm-Saftes vermindert ist - fragen Sie dazu aber auch Ihren Arzt.

Normalerweise verschwinden Blähungen nach kurzer Zeit der Selbstbehandlung. Wenn Ihre Beschwerden jedoch sehr stark sind, mit den hier beschriebenen Maßnahmen keine Besserung eintritt oder Sie plötzlich immer wieder unter Blähungen leiden, suchen Sie Ihren Arzt auf. Er wird ernstere Störungen oder Erkrankungen wie z.B. eine Laktoseunverträglichkeit, eine Störung im Gallenfluss oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die auch erst in fortgeschrittenem Lebensalter auftreten können, ausschließen.


519 Artikel (65 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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