Information Raspberry PiEin Raspberry ist nicht nur für Experimente der Hit, auch für Simulationen wie C64, Sega oder auch NES kann er so einiges bieten. So hat man in nur wenigen Schritten, einen Commodore 64 oder einen Sega Mega Drive zur Hand.

Die Gaming-Welt besinnt sich auf alte Zeiten. Nintendo hat seine Kultkonsole NES als Classic Mini neu auf den Markt gebracht. Der Sega Mega Drive steht vor einem Comeback und im Dezember landet Super Mario auf dem iPhone. Retro-Fans müssen aber nicht unbedingt darauf warten, bis die Konsolen ihrer Kindheit wieder verfügbar sind. Dank des vielseitigen Mini-Rechners Raspberry Pi kann man sich mit etwas Geschick und für vergleichsweise wenig Geld selbst eine Konsole basteln.

Zahlreiche Systeme in Einem
Der Sega Mega DriveMit RetroPie ist es möglich, eine eigene Retrokonsole, die Games verschiedener Plattformen emulieren kann. Man benötigt einen Raspberry Pi, eine Micro-SD-Karte, USB-Controller, ein USB-Keyboard für das Setup, einen Fernseher, AV/HDMI-Kabel und ein Netzteil. SNES-USB-Controller findet man beispielsweise auf Amazon. Im Raspberry Pi Wiki auf Elinux.com findet sich zudem eine Liste kompatibler Komponenten. "Lifehacker" hat eine Anleitung veröffentlicht, die durch alle Schritte führt. Auf der Website von RetroPie finden sich weitere Tipps.

Mit einem Raspberry Pi kann man selbst eine Retrospielekonsole basteln.
Damit lassen sich sehr viele Retrosysteme emulieren – unter anderem verschiedene Sega-Konsolen, die Playstation 1, Nintendos NES, mehrere Gameboys, Apple II, Amiga, Commodore 64 und diverse Atari-Modelle.

Achtung bei Roms aus dem Internet
Im Prinzip muss man lediglich das Betriebssystem RetroPie auf der Speicherkarte installieren und die digitalen Kopien alter Spiele-Cartridges (Roms) von einem Computer übertragen. An diese Roms zu gelangen ist allerdings etwas komplizierter. Sofern man die alten Spiele-Cartridges besitzt, kann man selbst Roms erstellen – etwa mit dem Retrode-Adapter. Spiele-Roms, die im Internet frei zum Download angeboten werden, können Urheberrechte verletzen. Hier gibt es allerdings auch eine recht aktive Homebrew-Szene mit Open-Source-Spielen oder Games unter Public-Domain. Fündig wird man beispielsweise auf PDRoms.de

Quelle Eskin