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Hack-Attack geht in die nächste Runde - Wikileaks enthüllt CIA Hackertools

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WikileaksWenn es um die Gefahr der Spionage geht, so ist die NSA wohl neben der CIA der Hochpunkt aller Ebenen auf dieser Kategorie. Wie ja auch erst bekannt wurde, soll es auch TV-Geräte geben, die wie Wanzen jegliche Gespräche mitlauschen. Wikileaks: Hacker-Tools der CIA frei verfügbar, auch iOS gefährdet. Der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA besitzt ein umfangreiches Arsenal an Hacker-Tools, die den Zugriff auf fremde Rechner und Smartphones erlauben.

Wie Wikileaks jetzt berichtet , habe die CIA mittlerweile die Kontrolle über diese Softwaresammlung verloren. So sollen auch ehemalige Mitarbeiter und Auftragnehmer der US-Behörden im Besitz dieser Sammlung an Software und Zero-Day-Exploits und Dokumentationen sein - diese, auch "Vault 7" genannt wurden jetzt zum Teil an Wikileaks weitergeleitet.


Neben Windows und sogar Samsungs Smart TVs (mit denen man dessen Besitzer abhören kann) steht auch iOS im Fokus der CIA-Hacker. Laut Bericht gibt es sogar eine eigene Abteilung, die sich um das Hacken von iOS-Geräten kümmert, dazu sollen auch viele noch unbekannte Schwachstellen zum Einsatz kommen. Diese den Herstellern nicht bekannten Sicherheitslücken stammen aus eigener Forschung, GCHQ, NSA, FBI oder Zulieferern wie Baitshop.

iOS 9 ist in Gefahr
Die Autoren vermuten, das hohe Interesse an iOS folge aus der starken Verbreitung von iPhone in den Eliten der Gesellschaft. Aber auch Android ist ein Schwerpunkt, so gebe es durch die Kontrolle der Smartphones sogar die Möglichkeit die Verschlüsselung von WhatsApp, Signal, Telegram, Wiebo, Confide and Cloackman zu umgehen. Auf aktuelle Daten hatte Wikileaks aber anscheinend keinen Zugriff. Veröffentlicht wurden durch die Webseite nach unserem ersten Eindruck nur ältere Sicherheitslücken, etwa für iOS 9.

Apple erklärte, viele der genannten Angriffspunkte seien in der jüngsten Version des iPhone-Betriebssystems iOS bereits geschlossen worden. «Wir werden weiter daran arbeiten, alle entdeckten Schwachstellen schnell zu schließen.» Traditionell aktualisieren iPhone-Nutzer schnell die neuen System-Versionen, aktuell laufen nach Angaben des Konzerns 80 Prozent der Telefone damit.

Fachleute widersprachen der Einschätzung, wonach der Geheimdienst die Verschlüsselung von Nachrichtendiensten wie WhatsApp, Signal oder Telegram aushebeln könne. Die veröffentlichten Dokumente lieferten keine Anhaltspunkte dafür, betonten die Krypto-Experten von Open Whisper Systems. Vielmehr gehe es dort darum, die Software der Telefone zu hacken. Damit könnten dann Informationen vor der Verschlüsselung oder nach der Entschlüsselung abgegriffen werden.
Quelle Susanne Weiss

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