Heimarbeit gewinnt immer mehr an Vorteile, zudem man sich oft die Zeit optimal einteilen kann. Man erspart sich den Weg zur Arbeit und ist zudem auch noch flexibler. Das Marktforschungsinstitut Aris hat eine Umfrage gestartet, in dem tausend Personen teilgenommen haben. Das Ergebnis zeigt, dass Heimarbeit voll im Kommen ist. 

Alleine in Deutschland
Die Arbeit von zu Hausearbeitet jeder fünfte Arbeiter regelmäßig von zu Hause aus. Und jeder vierte Arbeiter, Angestellter sowie Beamter arbeitet hin und wieder im Home Office. Sehr häufig arbeiten Angestellte im Rahmen der Heimarbeit. Über 25 Prozent von ihnen arbeiten hin und wieder zu Hause. Über die Hälfte der Angestellten in Deutschland würde gerne von zu Hause arbeiten. Besonders Personen mit Kinder.

Bei den Beamten sind mehr als 40 Prozent ab und zu im Home Office anzutreffen. Fast ein Drittel macht das sogar regelmäßig. Sehr gefragt ist dieser Job bei Mütter, welche Kinder zu Hause haben. Die Arbeitergruppe hat weniger Interesse an Heimarbeit. Das ist nicht verwunderlich, weil ihre Arbeit meist vor Ort durchgeführt werden muss. Trotzdem sind auch bei ihnen 22 Prozent anzutreffen, die hin und wieder die Heimarbeit nutzen.


Die Nachteile des Home Office:
Virtuelle Teams

Der Stress zu Hause
Wenn Sie von der Firma nach Hause kommen, können Sie den Stress im Büro lassen. Wenn Ihr Büro in Ihrem Zuhause ist, sieht die Sache schon etwas anders aus. Es wird Ihnen bei der Heimarbeit schwerer fallen, private und geschäftliche Bereiche zu trennen. Sie können nicht so leicht abschalten und lassen die Arbeit nicht hinter sich.

 

Weniger Motivation
Zuhause gibt es zumeist weniger Druck. Das kann zu angenehmen Arbeiten führen, aber es kann auch eine Gefahr sein, weniger motiviert an die Arbeit zu gehen. Da doch kein Chef vor Ort ist. Auf keinen Fall gibt es Konkurrenzkampf zu Hause, was so mancher für gute Leistungen braucht.

Die Ablenkung
In einer Firma wird man oft abgelenkt. Da kommen schon mal Private Gespräche, Kaffeepausen, etc. Doch bei der Heimarbeit kann die Gefahr noch größer sein. Spülen, Einkaufen, Fernsehen. Oder Kinder, Telefon und Internet. Sie müssen sehr diszipliniert sein, um Ihre Arbeit im Home Office effizient zu erledigen.

Der Gewerbeschein
In der Heimarbeit brauchen Sie zumeist einen eigenen Gewerbeschein. Darin müssen Sie selbst jegliche Kosten tragen und Ablagen zur Versicherung und Steuern tragen. Dafür können Sie aber jegliche steuerliche Abgaben, vom Finanzamt abschreiben. (Papier, Patronen, etc.)

Die Vorteile des Home Office:
Virtuelle Teams auf der ganzen Welt

Flexibilität
In der Heimarbeit, können Sie Ihren Tagesablauf selbständig organisieren und ihn optimaler gestalten. Sie können bei der Heimarbeit private Angelegenheiten klären und zu anderen Zeiten Ihr Arbeitspensum abarbeiten. Im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern, können Sie auch abends arbeiten und Ihrem Vorgesetzten einen Vorteil liefern.

Mehr Zeit gewinnen
Kein Weg zur Arbeit. Keine Parkplatzsuche. Weniger Kosten durch Tickets oder Spritverbrauch. Kein Warten auf den Bus. Durch die Zeitersparnis haben beim Home Office nicht nur Sie mehr Lebensqualität, sondern auch ihr Arbeitgeber hat Vorteile. Sie können Arbeiten erledigen, die Sie vor Ankunft im Büro und nach Anfahrt im Büro nicht machen konnten. Effektiv Kosten einsparen Keine Kosten für Sprit. Weniger Ausgaben für Mittagessen, Businesskleidung, etc. 

Durch die Heimarbeit können Sie Geld sparen 
Auch Ihrem Arbeitgeber kommt das Home Office zugute. Arbeitnehmer, die zu Hause arbeiten, brauchen keinen Schreibtisch im Büro, verwenden weniger Papier, bekommen kein Fahrgeld, usw. Es ergeben sich auf Kosteneinsparungen für ihn.

Das Arbeiten mit virtuelle Teams
Virtuelle Teams arbeiten ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt zusammen. Für den gemeinsamen Erfolg ist daher die Kommunikationskultur entscheidend.

Hier ein Beispiel:
Der Softwareentwickler sitzt in Spanien, der Projektleiter in Deutschland, sein Kollege vom Vertrieb weilt gerade auf einer Messe in Österreich. Das ist der Alltag in fast allen Konzernen. Aber auch im Mittelstand sind Arbeitnehmer mehr denn je auf Achse – und arbeiten mit vielen Kollegen in der ganzen Welt zusammen.

Auch der bayerische Brauer Peter Kowalsky liefert seinen Verkaufshit „Bionade“ in die USA. Und auch die Firma Trumpf in Ditzingen ist längst ein Global Player: mit Standorten in China, den USA und Mexiko. Wer bei dem Werkzeugmaschinenbauer arbeitet, telefoniert und tauscht sich mit Kollegen aus aller Welt per Mail aus.

Manche Unternehmen beschäftigen eigene Coaches, um virtuelle Teams zusammenzubringen. So entwickelte Peter Ivanov ein neues Management System, das Effizienz und Erfolge in internationalen und vernetzten Teams schafft. Dieses System konnte man bereits in Kooperation mit namhaften Kunden implentieren, darunter sind Unternehmen wie: BASF, EoN, Nemak, CeMAT, British American Tobacco, jugend gegen AIDS sowie die Nordakademie. 

Auf der CeBit 2015 in Hannover
Virtuelle Teams - Peter Ivanov auf der CeBit 2015präsentierte Peter Ivanov als Keynote Redner einen Vortrag zum Thema: "Virtual Power Teams - die Chance für junge Spezialisten, an internationalen Projekten teilzunehmen und ihre Karrieren in den globalen Geschäftsumfeld zu entwikeln!" Damit wurden die klaren Vorteile in der Arbeitswelt gezeigt.

Zahl der virtuellen Teams wächst weiter
Nach Erhebungen des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn haben bereits mehr als 5000 deutsche Mittelständler in ausländische Betriebe investiert oder unterhalten Auslandsstandorte. Da sind virtuelle Teams an der Tagesordnung. Die Teams arbeiten häufig über viele Wochen und Monate zusammen, ohne sich je persönlich zu treffen. Stattdessen tauschen sie jede Menge E-Mails aus, und einzelne Kollegen sprechen sich immer wieder bilateral per Telefon ab.

Probleme durch E-Mails
Auch der Sozialwissenschaftler Christoph Meier an der Universität St. Gallen, beobachtet die Zunahme der Teamarbeit auf Distanz. Weil der Löwenanteil der Kommunikation dabei aber über die schnelle und praktische E-Mail läuft, entstehen völlig neue Probleme. „Kommunikative Unfälle wie ein Sich-Vergreifen im Ton können weder sofort erkannt noch korrigiert werden“, warnt Meier. Und so ist die Mehrheit der Führungskräfte mit der Arbeit in virtuellen Teams bislang unzufrieden.

Es geht aber auch anders
Guido Hertel, Professor für Organisationspsychologie an der Universität Würzburg, empfiehlt den persönlichen, direkten Kontakt per Telefon. „Der Austausch von Informationen alleine macht noch kein Team aus.“ Wo der lockere Plausch auf dem Flur am Kopierer ausbleibt, macht sich schnell Kälte breit. Unternehmen sollten dafür sorgen, dass Teammitglieder sich regelmäßig treffen – oder zumindest miteinander sprechen. Moderne Telefonkonferenzen erlauben es auch kleineren Unternehmen, ihre Mitarbeiter unkompliziert und günstig mit Kollegen auf anderen Erdteilen, in Partnerunternehmen oder beim Kunden zusammenzubringen.

Fakt:
Heimarbeit in Kombination mit Virtuellen Teams, zahlt sich schon mal aus und bringt ein gutes Arbeitsformat in den Alltag. Zudem man flexibler ind den Tag starten kann.

© by Netzfunk.at // peter-ivanov.com - RS: 21984