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Pokémon Go: Neues Update für mehr Fun

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Pokémon GoReise mit Pokémon GO für iPhone und Android-Geräte zwischen der echten Welt und der virtuellen Welt der Pokémon hin und her! Mit Pokémon GO kannst du in einer völlig neuen Welt nach Pokémon suchen – und zwar in deiner eigenen! Pokémon GO basiert auf der „Real World Gaming“-Plattform von Niantic und verwendet echte Standorte, um Spieler dazu zu ermutigen, überall in der echten Welt auf die Suche nach Pokémon zu gehen.

Das Smartphone-Spiel Pokémon Go mutiert weiter: Server-Updates ändern die Spielregeln für Arena-Kämpfe, zwingen Tempolimits auf und führen Belohnungen ein. Das begleitende App-Update ist vor allem kosmetischer Natur.


Niantic hat die Version 0.45.0 (Android) beziehungsweise 1.15.0 (iOS) von Pokémon Go angekündigt. Zu den Neuerungen gehören Boni für den ersten Fang und den ersten Pokéstop des Tages, Bewertungsänderungen bei Arenakämpfen und die Absicherung eroberter Arenen.

Nachdem das einwöchige Halloween-Event für ein neues In-App-Verkaufshoch gesorgt hat, will Niantic offenbar verhindern, dass die neu motivierten Spieler gleich wieder die Lust an der Monsterjagd verlieren. So wurden Ende der vergangenen Woche zusätzliche Spawn Points eingeführt, an denen sich die virtuellen Monster materialisieren, und der Spawn-Zeitrahmen verlängert – Pokémon bleiben jetzt 30 Minuten an Ort und Stelle. Auch hat Niantic nach Halloween nicht einfach zurück auf die Standardkost (Ratten, Tauben, Würmer) zurückgestellt: Seltene Spezies tauchen jetzt öfter, aber auch weniger vorhersehbar auf.

Tägliche Boni fürs Fangen und Drehen
Regelmäßiges Spielen wird künftig belohnt, was auch ohne App-Update funktioniert. So bekommen Spieler seit gestern Nacht für das erste gefangene Pokémon und den ersten gedrehten Pokéstop des Tages jeweils einen Bonus; sieben Tage in Folge werden mit einem "Super-Bonus" belohnt.

Für das erste Pókémon gibt es 600 Sternenstaub und 500 Erfahrungspunkte extra; den ersten Pokéstop honoriert das Spiel mit ebenfalls 500 Erfahrungspunkten und sechs bis sieben Items (statt 3-4). Der wöchentliche Super-Bonus beträgt jeweils 2000 Erfahrungspunkte und 2400 Sternenstaub (Fang) beziehungsweise noch mehr Bonus-Items (Pokéstop).

In den Arenen herrschen neue Regeln
Seit Wochen hoffen Spieler darauf, dass die Entwickler die Arena-Kampfregeln überarbeiten. Anfangs waren Arenen heiß umkämpft und wurden mehrfach täglich von neuen Teams übernommen. In den letzten Wochen haben sich hingegen viele Arenen auf Level 10 eingependelt, dem Maximum, und blieben dann fest in der Hand dieses Teams. Wollte ein gegnerischer Spieler eine solche Top-Arena erobern, konnten dafür locker anderthalb Stunden ins Land gehen.

Jetzt hat Niantic an den Stellschrauben gedreht: Bei Angriffen nimmt das Prestige/Level der Arena schneller ab als bisher. Im Gegenzug gewinnt die Arena bei Trainingskämpfen jetzt weniger Prestige, was das Hochleveln verlangsamt. Eine Arena verliert jetzt pro besiegtem Verteidiger 1000 Punkte (bisher 500) und gewinnt maximal 500 Punkte pro erfolgreichem Training (bisher 1000). Die Übernahme einer Level-10-Arena dauert dann aber immer noch eine halbe Stunde.

Darüber hinaus sichert das Spiel Angreifern, die gerade erfolgreich eine gegnerische Arena niedergekämpft haben, für eine kurze Zeitspanne die Möglichkeit zu, ein Pokémon aus ihrem Inventar in der geleerten Arena zu platzieren. Das soll "Sniping" verhindern – bisher kam es oft vor, dass ein anderer Spieler eine gerade niedergekämpfte Arena übernahm, bevor der erfolgreiche Angreifer zum Zuge kommen konnte. Gegen Sniping beim Hochtrainieren hilft die neue Maßnahme allerdings nicht.

Tempolimit
Offenbar wird Pokémon Go immer noch zu häufig beim Fahren gespielt. Schon vor Monaten hatte Niantic ein Tempolimit für das Ausbrüten von Eiern eingeführt – jenseits von 10,5 km/h zählt das Spiel die zurückgelegten Kilometer nicht mehr mit. Vor einigen Wochen war dann der Tracker dran, der Spielern wilde Pokémon in der Umgebung anzeigt: Ab etwa 20 km/h leerte sich die Liste.

Jetzt hat Niantic vollends die Notbremse gezogen: Jenseits von 30 km/h werfen Pokéstops gar keine Items mehr ab – Beifahrer und Straßenbahnfahrer bekommen nur "Versuche es später nochmal" angezeigt. Jenseits von 65 km/h lassen sich auch keine Pokémon mehr fangen; sie fliehen gleich aus dem ersten Ball.

Es wird vermutet, dass diese Schritte eine direkte Folge davon sind, dass Ende Oktober in Japan ein Lastwagenfahrer einen 9-jährigen Jungen überfahren hatte – der Fahrer hatte Pokémon Go am Steuer gespielt. Der Junge ist gestorben.

Erweiterter Tracker – nur in USA
US-Spieler erleben eine zusätzliche Neuerung: Der bisher nur in San Francisco bereitgestellte erweiterte Nearby-Tracker wurde am vergangenen Wochenende auch in Teilen der US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien und Washington freigeschaltet. Der erweiterte Tracker zeigt nur noch drei Pokémon in unmittelbarer Umgebung an sowie sechs Pokémon, die sich an umliegenden Pokéstops herumtreiben.

Die bisherigen Reaktionen der Spieler in den mit dem neuen Trackern "beglückten" Regionen sind verhalten – es bleibt abzuwarten, wann und in welcher Form der erweiterte Tracker im Rest der Welt ankommt.

Blick in den Code: Ditto und Generation 2
Die neue Version der App enthält vor allem grafische Anpassungen und, mittlerweile obligatorisch, "kleinere Textkorrekturen". Beim Blick in das Android-APK haben Spieler allerdings Indizien für weitere Änderungen gefunden: Offenbar wurden die Grundlagen für die Einbindung des "Legendary"-Pokémon Ditto gelegt. Hierfür spricht unter anderem die Einführung eines neuen Angriffstyps (Transform).

Darüber hinaus erscheinen im Code jetzt 100 neue Pokémon sowie 52 zusätzliche Pokémon-Familien – die von Hardcore-Spieler schon lange erwartete "Generation 2". Bis diese Pokémon tatsächlich freigeschaltet sind, dürfte aber noch einige Zeit ins Land gehen: Bisher hat Niantic noch nicht einmal alle 151 Monsterchen der ersten Generation zum Fangen freigegeben.

Pokémon für AppleDie aktualisierten Versionen dürften bis Mittwoch im Google Play Store beziehungsweise iTunes App Store auftauchen. Ungeduldige Android-Spieler können das APK auch bei einer vertrauenswürdigen Site wie APKmirror herunterladen und per Sideloading installieren.

 

Quelle Eskin

Notiz:

Tipp: Pokémon GO bald auch auf Android Wear geplant

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