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Artikel zur Kategorie :
Gesundheit


Zunehmende Kurzsichtigkeit bei Kindern (Gesundheit)

Information
Forscher warnen vor stark steigender Kurzsichtigkeit, und das weltweit. So verdoppelte sich z. B. in Taiwan der Anteil kurzsichtiger Kinder im Alter von acht Jahren zwischen 1990 und 2000. Heute benötigen in asiatischen Großstädten bereits 80 bis 90 Prozent der Schulabgänger eine Sehhilfe. Auch in Amerika und Europa wurde diese Entwicklung, wenn auch weniger gravierend, nachgewiesen.

Grund ist die moderne Lebensweise. Statt im Freien verbringen die Kinder heute viel mehr Zeit vor Fernseher, Computer und am Smartphone. Die Nähe zum Gerät und das fehlende natürliche Licht sind wesentliche Faktoren für die Ausprägung der Kurzsichtigkeit.

Das Risiko ließe sich um 50 Prozent verringern, wenn die Kinder ihre Schulpausen auf dem Hof statt im Klassenraum verbringen würden, so eine taiwanesische Studie von 2013. Nachwuchs, der pro Woche mehr als 14 Stunden im Freien ist, wird laut amerikanischen Forschern sogar zwei bis drei Mal seltener kurzsichtig als gleichaltrige Stubenhocker.

Eltern können also entsprechend vorsorgen. Zeitliche Grenzen für die Nutzung elektronischer Geräte sind hilfreich. Das bringt Zeit für Ball, Rad, Skateboard und Inliner. Der Fußweg zur Schule, Hofpausen, Aufenthalte auf dem Spielplatz sowie der Wochenendausflug ins Grüne sind leicht umsetzbare Präventionsmaßnahmen gegen die Kurzsichtigkeit.

Die entsteht meist in der Kindheit, wenn der Augapfel zu lang wächst. Entferntes, wie die Schrift an der Tafel, kann dann nicht mehr auf der Netzhaut abgebildet werden und erscheint unscharf. Unerkannte Sehfehler betreffen laut Schätzung des Berufsverbandes der Augenärzte ca. 20 Prozent der Kinder in Deutschland.

Doch auch bei aller Vorsorge gibt es keine Sicherheit ohne Kontrolle. Da gutes Sehen Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung und stressfreies Lernen ist, sollten Kinderaugen spätestens im Alter von dreieinhalb Jahren, dann vor dem Schulantritt und in Folge alle zwei Jahre von einem Augenarzt, am besten zusammen mit einer Orthoptistin, untersucht werden. 
Infos unter: www.sehen.de

Mögliche Anzeichen einer Kurzsichtigkeit

Anstrengungsbeschwerden beim Blick in die Ferne (visueller Stress):
häufiges Blinzeln
häufiges Zukneifen der Augen
Das Kind

hat Sehprobleme im Schulunterricht
hat schlechte Schulleistungen.
kann die Schrift an der Tafel nicht lesen.
erkennt auf der Straße bekannte Personen nicht.
ist auf dem Schulweg gefährdet, weil es die Gefahren im Straßenverkehr nicht rechtzeitig erkennen kann.

Neue Studie: Schlafmangel erhöht Alzheimer-Risiko (Gesundheit)

Information
Neue Studie: Schlafmangel erhöht Alzheimer-Risiko
Wer zu wenig schläft, wird eher vergesslich. Eine neue Studie hat Schlafmangel mit Alzheimer in Verbindung gebracht.



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Ein Gesundes Herz: Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen (Gesundheit)

Tipps
Ein Gesundes Herz: Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen
Eine Reihe von Faktoren, die teilweise unbeeinflussbar, hauptsächlich aber beeinflussbar sind, wirken sich auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Auch durch seinen Lebensstil kann jeder Mensch dazu beitragen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Erste Schritte
Falsche, ungesunde Ernährung sowie fehlende Bewegung sind Zivilisationserscheinungen und gefährden die Gesundheit von Herz und Kreislauf massiv. Schon mit etwa 20 Jahren können sich Cholesterin und Fette in den Gefäßen ablagern. Diese Plaqueablagerungen verengen die Gefäße, erhöhter Blutdruck ist die Folge. Spätestens hier sollten wirksame Schritte wie Ernährungsumstellung, ausreichende Bewegung sowie ein generell gesünderer Lebensstil gesetzt werden. Denn kommen zu diesen Faktoren noch hohe Blutzuckerwerte, Rauchen oder Übergewicht hinzu, ist eine Herz-Kreislauf-Erkrankung beinahe vorprogrammiert.

Das Herz im Detail:


Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch ausgewogene Ernährung
Viel Obst und Gemüse – nach aktuellen Ernährungsempfehlungen fünf Mal pro Tag – sowie eine fettarme, ballaststoffreiche Küche wirken sich nicht nur auf das Herz positiv aus. Genauso wichtig: Übermäßiger Salzgebrauch sollte unbedingt vermieden werden.

Bei der Verwendung von Fett gilt zu beachten, dass pflanzliches Fett gesünder ist als tierisches. Die Zeiten, in denen Fleisch vorzugsweise mit Schmalz herausgebacken wurde, sind bekanntlich lange vorbei. Umso mehr verwenden gesundheitsbewusste Menschen von heute Raps-, Erdnuss- oder Olivenöl. Diese enthalten wichtige ein- oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die imstande sind, hohe Blutfettwerte und damit das Arterioskleroserisiko zu senken.

Vorbeugung durch Reduzierung von Übergewicht bei regelmäßiger Bewegung
Übergewicht – so vorhanden – sollte unbedingt reduziert werden, da es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Um überflüssige Kilos loszuwerden, gilt es, die Ursache für das Übergewicht herauszufinden. Je nachdem, ob zu viel Alkohol, übermäßiger Konsum von Süßigkeiten, zu fettes Essen, unregelmäßige Mahlzeiten oder Bewegungsmangel verantwortlich sind – zunächst sollte man wissen, an welcher Stelle anzusetzen ist.

Zur Reduktion des Übergewichts sind die Reduzierung von Fett und Kalorien sowie regelmäßige sportliche Betätigung die zwei entscheidenden Maßnahmen.

Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Sind Risikofaktoren vorhanden, die in Richtung eines geringeren Erkrankungsrisikos beeinflusst werden können, sollten unbedingt Vorbeugungsmaßnahmen ergriffen werden. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie entsprechender Gegenmaßnahmen:

Bluthochdruck
Hoher Blutdruck ist der bedeutendste Risikofaktor für einen Schlaganfall. Damit erhöhte Werte nicht zu lange unentdeckt bleiben, ist eine regelmäßige Überprüfung wichtig. Die Senkung eines zu hohen Blutdrucks ist in jedem Alter ein Gewinn, je früher desto besser, umso mehr können Folgeschäden vermieden werden.

Häufig ist regelmäßige ausdauernde Bewegung und moderate Gewichtsreduktion in Form von Schwimmen, Radfahren oder Joggen zur Senkung des Blutdrucks ausreichend. Die gewählte Sportart sollte auf jeden Fall Spaß machen, denn ansonsten droht jeder Trainingsplan nach Abflauen des Anfangsschwungs zu scheitern.

Rauchen
Wer – vielleicht zusätzlich zu Übergewicht oder mangelnder Bewegung – auch noch regelmäßig zur Zigarette greift, sollte dies schleunigst unterlassen: Mit dem Rauchen aufzuhören wirkt sich ebenso vorteilhaft auf den Blutdruck aus, wie eine nachhaltige Gewichtsreduktion. Rauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen, besonders auch der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Rauchen aufzugeben bringt neben entsprechender Risikosenkung also auch eine allgemeine Verbesserung des Gesundheitszustandes mit sich. Auch bei Medikamenteneinnahme gegen zu hohen Blutdruck sollte das Rauchen unbedingt unterlassen werden.

Erhöhter Cholesterinspiegel
Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut steht eindeutig in Zusammenhang mit dem Risiko für Herzinfarkte. Die regelmäßige Kontrolle der Werte – besonders, wenn der Cholesterinspiegel bereits erhöht ist oder war – ist wichtig, da hohe, ungesunde Werte anders kaum bemerkbar sind.

Die wichtigsten Maßnahmen zur Senkung zu hoher Cholesterinwerte stellen regelmäßige Bewegung und angemessene, ausgewogene Ernährung dar:

+ bitte gerne:
  • fettarme tierische Lebensmittel
  • ballaststoffreiche Lebensmittel wie Brot und andere Getreideprodukte
  • Obst und Gemüse
  • ungesättigte Fettsäuren (Oliven-, Sonnen-, Raps-, Distelöl)
  • fettarme Zubereitung (dünsten)

- bitte meiden:
  • fettreiche tierische Lebensmittel wie Wurst, fetter Käse, Eier
  • Butter
  • gesättigte Fettsäuren
  • fettreiche Zubereitung (braten)
  • Süßigkeiten

Wird mit den Maßnahmen der Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung keine ausreichende Besserung erreicht, können blutfettsenkende Medikamente, deren Einnahme jedoch oftmals mit Nebenwirkungen verbunden ist, helfen. Diese Medikamente ersetzen jedoch auf keinen Fall die zuvor beschriebenen Maßnahmen.

Unbeeinflussbare Risikofaktoren
Neben den durch Umstellungen der Lebensgewohnheiten oder medikamentöse Therapien beeinflussbaren Risikofaktoren begünstigen auch unbeeinflussbare Faktoren die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Alter und Geschlecht
Die Gefährdung steigt bei Männern über 45, bei Frauen hingegen über 55 Jahren bzw. ab den Wechseljahren stark an. Herzinfarkt ist keinesfalls „Männersache“, gesamt gesehen sterben mehr Frauen an Herzinfarkt als Männer. Lediglich entwickeln Frauen Herzerkrankungen durchschnittlich zehn Jahre später als Männer, denn vor der Menopause sind sie durch das Hormon Östrogen, welches den Menstruationszyklus reguliert, relativ gut geschützt. Dies deshalb, weil Östrogen den Anteil des „guten“ Cholesterins im Blut (HDL) erhöht. HDL-Cholesterin beugt Verkalkungen durch Ansammlung von „schlechtem“ Cholesterin (LDL) in den Blutgefäßen vor. Nach der Menopause fällt jedoch der Hormonspiegel, und das kardiovaskuläre Risiko gleicht sich jenem von Männern an.

Vererbung
Treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehäuft bei direkten Vorfahren auf, spricht man von einer genetischen Disposition, also einer erblichen Vorbelastung. Das Risiko, ebenfalls zu erkranken, ist in diesem Falle generell erhöht. Hier gilt es, besonderes Augenmerk darauf zu legen, den Lebensstil entsprechend anzupassen und regelmäßige Kontrollmaßnahmen durchzuführen.

Für das Herz: Tipps für ein herzgesundes Leben (Gesundheit)

Tipps
Die Gesundheit ist mehr als WICHTIG!
Hier einige Tipps für ein herzgesundes Leben





1. Runter vom Sofa ...
... und rauf aufs Rad. Leichte sportliche Betätigungen helfen dem Körper gesund zu bleiben. Schon 2- bis 3- mal die Woche für je eine halbe Stunde Laufen, Radeln oder Schwimmen bringen es. Ausdauersportarten schützen Herz und Kreislauf, da der Herzmuskel trainiert wird. Das Herz arbeitet effizienter und zudem verbessert sich die Durchblutung. Ein schöner zusätzlicher Effekt: Überflüssige Pfunde schmelzen fast wie von selbst.  

2. Fett - aber das richtige ...
... gehört auf jeden Fall zur gesunden Ernährung. Pflanzliche Fette sind die bessere Wahl. Sie besitzen die essenziellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die auch den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Enthalten sind diese zum Beispiel im Diät 3-Pflanzenöl von Becel, das aus einer wertvollen Kombination aus Sonnenblumen-, Traubenkern- und Distelöl besteht.

3. Frischer Fisch ... 
... ist gut fürs Herz. Fische aus kalten Gewässern besitzen einen besonders hohen Anteil an gesunden Fettsäuren. Seefische wie Makrele, Lachs und Hering sind sehr schmackhaft und wirken sich durch ihre Omega-3-Fettsäuren außerdem positiv auf die Fließeigenschaften des Blutes aus. Das ist leckere und herzgesunde Nahrung zugleich.

4. Machen Sie es wie die Hollywoodstars ...
... und tragen immer eine Flasche Wasser bei sich. So kommen Sie leichter auf die empfohlenen zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Immer noch trinken die Deutschen viel zu wenig: 20 Prozent weniger als empfohlen. Das schadet inneren Organen wie Niere, Leber und Herz. Auch Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft lassen nach. Weitere Tipps: Stellen Sie die erforderliche Menge an Flüssigkeit schon morgens bereit, wählen Sie größere Trinkgefäße und trinken Sie zu jedem Tee oder Kaffee die gleiche Menge an Wasser.

5. Entspannung ...
... verschönert das Leben. Warum nicht mal auf die entspannenden Momente konzentrieren und merken, dass es auch lohnt, darüber zu reden. Yoga oder Meditationsübungen helfen, zur inneren Ruhe zu finden. Loslassen und dem Stress des Alltags entfliehen schont das Herz und spart Kraft.

6. Tief Luft holen ...
... und richtig Durchatmen erfordert etwas Aufmerksamkeit ? die sich aber auszahlt. Mit reichlich Sauerstoff angereichertes Blut fließt besser durch die Adern und erreicht rascher die Körperzellen. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit verbessert. Stellen Sie sich schon morgens ans geöffnete Fenster und atmen Sie tief ein ? das macht munter und fit.7. Langsames Essen ...
... spart Kalorien. Wer sich auf die Mahlzeit konzentriert, wird mit weniger Essen eher satt, da das Gehirn circa 20 Minuten benötigt, bis es ein Sättigungsgefühl signalisiert. So beugt man ganz einfach und ohne zu hungern überflüssigen Pfunden vor. Die stören nicht nur auf den Hüften sondern belasten Herz und Kreislauf unnötig. Darum: nehmen Sie sich Zeit zum Genießen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Mahlzeiten.

8. Der regelmäßige Gesundheits-Check ...
... ist für Männer und Frauen ab dem 36. Lebensjahr sehr wichtig. In der von den Kassen bezahlten Vorsorgeuntersuchung werden alle zwei Jahre unter anderem Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker gemessen. Erkrankungen können so rechtzeitig erkannt und gezielt behandelt werden. Womöglich kann bereits eine Ernährungsumstellung (z.B. cholesterinbewusstes Essen) zum gewünschten Ziel führen, ohne dass Medikamente eingenommen werden müssen.

9. Was Hänschen lernt ...
... weiß auch Hans. Der Grundstein für einen natürlichen und gesunden Umgang mit der Nahrung wird schon im Kindesalter gelegt. Durch falsches Essen, Bewegungsarmut oder auch erbliche Veranlagung weisen heutzutage viele Kinder bereits einen erhöhten Cholesterinspiegel auf. Mit gesunder Kost und ausreichend Bewegung kann effektiv späteren Herz-Kreislauf-Beschwerden vorgebeugt werden.

10. Übergewicht abbauen ...
... hilft Krankheiten vorzubeugen. Zu viele Pfunde machen den Menschen anfälliger für Krankheiten. Besonders das Herz-Kreislauf-System leidet unter der schweren Last. Mit einer langsamen, aber stetigen Reduzierung des Gewichts können das Wohlbefinden gesteigert und der Gesundheitszustand deutlich verbessert werden. Positiver Nebeneffekt: Der Blick in den Spiegel macht Freude.

11. Versteckte Fette ...
... zu suchen lohnt sich. Gesättigte Fettsäuren stecken in großer Menge in Wurst, Käse und anderen Milchprodukten. Auch Süßigkeiten und manche Gebäcke, wie zum Beispiel Blätterteig, haben es in sich. Ihr übermäßiger Verzehr treibt die tägliche Fettaufnahme und damit auch den Cholesterinspiegel in die Höhe. Durchschnittlich essen ein Mann circa 117 und eine Frau 92 Gramm Fett täglich. Tatsächlich sollte die Menge, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), bei Männern um 80 und bei Frauen um 60 Gramm Fett liegen und maximal 30 Prozent der aufgenommenen Gesamtenergie ausmachen.

12. Bittersüß ...
... kann der Griff zu Schokolade und anderen Schleckereien werden, wenn man zu viel nascht. Trockenfrüchte oder Nüsse in kleinen Mengen sind da die bessere Alternative. Sie sind zwar auch kalorienreich, besitzen dafür aber wichtige Nährstoffe. Walnüsse enthalten beispielsweise eine große Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, mit positiver Wirkung auf den Cholesterinspiegel und das Herz-Kreislauf-System.13. Sonnenschein ...
... stärkt das Herz. Das liegt an den UV-Strahlen, die das Herz-Kreislauf-System anregen. Blutdruck und Cholesterinspiegel sinken, was dazu führt, dass es in den sonnenreichen Monaten rund 50 Prozent weniger Herzinfarkte gibt. Dies untersuchte eine Forschungsgruppe am Berliner Universitätsklinikum Charité an Herzpatienten. Deshalb nutzen Sie jede Gelegenheit, um ins Freie zu kommen, denn auch ein wolkenverhangener Himmel lässt Strahlen durch. Tipp: Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause bringt zusätzlich frische Luft und Bewegung! Eines sollten Sie jedoch bedenken: Eincremen mit Sonnenmilch nicht vergessen!

14. Belohnung ...
... muss nicht immer Essen sein. Auch ein schaumiges Bad, eine wohltuende Massage oder ein Spaziergang an der frischen Luft können als Anerkennung von besonderer Leistung dienen. Das bekommt nicht nur dem Körper sondern auch der Seele. Denn Entspannung und Ruhe sind der beste Ausgleich bei Stress und schützen so das Herz.

15. Mit Lust essen ... 
... ist auch bei bewusster Ernährung möglich. Den totalen Verzicht auf leckere Dinge muss man nicht üben. In einem ausgewogenen Speiseplan mit viel Obst und Gemüse und den richtigen Fetten ist auch mal Platz für kleine Sünden. Die sollten Sie hundertprozentig und ohne schlechtes Gewissen genießen. Denn Essen soll schließlich auch Spaß machen.

16. ?Nein?-Sager ...
... leben länger. Sagen Sie nicht ?ja?, wenn Sie ?nein? meinen, und seien Sie mutig genug, auch mal eine Extra-Arbeit abzulehnen. Falsches Pflichtgefühl oder Höflichkeit behindern Sie nur in Ihrer eigenen Arbeit. Erkennen Sie Ihre Grenzen und machen Sie diese auch Ihren KollegInnen und Ihrer Familie klar. Ihr Herz wird es Ihnen danken. Denn sonst können Sie schnell zur ersten Anlaufadresse werden, wenn es darum geht, lästige Aufgaben abzugeben.

17. Die innere Uhr ...
... tickt immer richtig. Denn Ihr Körper weiß selbst am besten, was er grade braucht. Was er nicht bekommt, das holt er sich irgendwann selber ? egal, ob es sich dabei um Schlaf, Bewegung oder um einen knackigen Apfel handelt. Also fangen Sie frühzeitig an, auf die Bedürfnisse ihres Körpers zu achten ? er wird sich mit Gesundheit und Wohlgefühl revanchieren.

18. Lachen ist gesund ...
... denn dabei löst der Körper Spannungen und aktiviert das Herz-Kreislauf-System. Außerdem werden zahlreiche Muskeln bewegt und unter anderem das Glückshormon Serotonin freigesetzt. Erwachsene lachen durchschnittlich 15 mal, Kinder dagegen bis zu 400 mal am Tag. Unter anderem führte wohl diese Erkenntnis vor einigen Jahren zu der Gründung des ersten Lachclubs in Bombay. Lachen Sie sich (herz-) gesund, zum Beispiel im Lachclub Wiesbaden, dem Zentrum der deutschen Lachbewegung.

19. 5- mal eine Handvoll ...
... Obst und Gemüse am Tag hält gesund und fit. Wussten Sie, dass in Ländern, in denen viel Obst und Gemüse verzehrt wird, die Menschen seltener von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind als in Deutschland? Abhilfe kann auch bei uns leicht geschaffen werden ? schon mit 5 Portionen Obst und Gemüse (insgesamt circa 600 Gramm) am Tag erfüllen Sie die Vorgaben der DGE. Leider kommen die Deutschen heute im Durchschnitt grade mal auf die Hälfte dieser Menge (Quelle: www.5amtag.de). Außerdem liefert so ein Minimum an Kalorien ein Maximum an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Greifen Sie öfter mal in die Obst und Gemüsekiste. Damit tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und gegen Krebs und erhöhte Cholesterinwerte.

20. Langeweile vermeiden ...
... mit abwechslungsreicher Kost! Die Aussage, gesundes Essen sei langweilig, ist ein Gerücht. Schaut man sich erst einmal um, entdeckt man viele neue Ideen und Kombinationsmöglichkeiten für altbekannte Lebensmittel. Wichtig bei der Zubereitung aller Speisen ist, auch mal Neues auszuprobieren und Abwechslung auf den Teller zu bringen.

Wie man sein Wohlfühlgewicht hält (Gesundheit)

Information
Gewicht in Balance auf Dauer. Sie hat 25 Kilo abgenommen – und schafft es schon seit über 20 Jahren, ihr Wohlfühlgewicht zu halten. Darüber hat Ingrid Amon ein ebenso amüsantes wie motivierendes Buch geschrieben. LEBEN bringt Auszüge daraus.

Vor vielen Jahren bin ich in meiner persönlichen "Essheimat" angekommen. Ich habe es geschafft, 25 Kilo abzunehmen und in den letzten 20 Jahren nicht wieder zuzunehmen. Bei einer Körpergröße von 1,60 Meter wiege ich zwischen 51 und 54 Kilo. Täglich esse und trinke ich, was ich möchte und was ich brauche, mache keinen Unterschied zwischen Karotten und Sahneeis, zwischen Kartoffelchips und Gurkensalat, zwischen Wiener Schnitzel und Ziegenkäse. 

"Esse alles, ohne dick zu werden"
Ich esse das alles, ohne dick zu werden, ohne ständige Angst, aus der Form zu laufen. Ohne Kalorienzählen, ohne komplizierte Esspläne, fast ohne Sport, bei ziemlich guter Gesundheit. Ich bin nach vielen dicken Jahren mittlerweile jahrzehntelang zufrieden mit weniger Gewicht.

Anlässlich meines 50. Geburtstags habe ich meinen Gästen Fotos aus der "dicken Zeit" gezeigt. Sie haben gefragt: Wie hast du das gemacht? Als ich von den einzelnen Phasen meines Abnehmprozesses erzählte, wurde mir bewusst, dass es ein System dahinter gab. Meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Gewichtsthema zeigen auch auf diesem Gebiet, dass langfristige Verhaltensänderung möglich ist.

Mein Gewicht fiel in Wellen über sieben Jahre 
Ich habe mich mit dem Abnehmen und der Gewichtsbalance fast genauso lange beschäftigt wie mit der Stimme oder Radioarbeit. Der Weg nach "unten" auf der Waage hatte viele Etappen und viele Schwankungen. Mein Gewicht fiel in Wellen über sieben Jahren. Ich hüte mich bewusst, Empfehlungen zu geben, was man essen muss/kann/soll/darf. Gleichzeitig stehe ich dazu: Wenn mein Gewicht bereits fast 20 Jahre stabil ist, dann ist mein Ansatz glaubhaft und reflektiert.

"Bei Traurigkeit weinen, nicht Kekse essen"
Essen dient in seiner Grundfunktion der Erhaltung des menschlichen Körpers und seiner Arbeitsweise. Das wissen wir alle, manche von uns möchten es allerdings nicht wahrhaben. Man kann Essen auch noch viele andere Funktionen zuschreiben. Die meisten kann es in der Realität nicht erfüllen. Bei Stress sollte man für Entspannung sorgen, nicht Schweinsstelze futtern, bei Traurigkeit weinen, nicht Kekse essen.

Beim Rauchen, bei Drogen oder beim Alkohol steht die sogenannte "Heilung" von der Störung darin, dass man das auslösende Mittel sein Leben lang meidet und sich davon fernhält. Bei einer Essstörung kann nicht auf das auslösende Mittel verzichtet werden, denn das führt unter normalen Umständen in absehbarer Zeit zum Tod. Deswegen ist die Änderung des Essverhaltens eine ungleich schwierigere Herausforderung.

Wir müssen Essen lernen
Wir müssen lernen, mit Essen so umzugehen, dass es Freude, Genuss wird und unseren Körper erhält, in einer Weise, wie wir den Körper haben möchten! Es geht gar nicht so sehr um das, was wir essen, sondern wie wir essen.

Die Schwangerschaft (Gesundheit)

Information
Die Schwangerschaft ist das aufregendste Ereignis im Leben einer jeden Frau - vor allem die erste Schwangerschaft ist neu und aufregend zugleich. Als Schwangerschaft werden die neun Monate bezeichnet, in welchen sich das Embryo im Bauch der Mutter befindet - also vom Zeitpunkt der Befruchtung bis hin zum spannenden Moment der Geburt. 

Schwangerschaftskalender

schwangerschaftskalender

Eine normale Schwangerschaft dauert in der Regel 42 Wochen und beginnt mit dem Tag der Befruchtung. Die Medizin unterteilt dabei in insgesamt drei Trimester; jedes Trimester ist etwa zwölf Wochen lang. 

Das erste Trimester ist dabei der wichtigste Zeitraum einer Schwangerschaft, denn in diesem finden die wichtigsten Entwicklungen statt. Auch ist in diesem Zeitraum die Gefahr einer Fehlgeburt oder eventueller anderer Komplikationen besonders hoch. Nicht nur die inneren Organe des Embryos entwickeln sich in diesen ersten zwölf Wochen, auch Kopf, Arme und Beine werden gebildet. Darüber hinaus entstehen bereits jetzt die weit verzweigten Nervenzellen im Gehirn. 

Das zweite Trimester umfasst die 13. bis 28. Woche der Schwangerschaft. In diesem Zeitraum wächst das Baby wöchentlich, die Schwangerschaft ist nun auch für andere deutlich sichtbar. Die Organe sind nun fertig ausgebildet und müssen nur noch reifen. Auch erste Tritte und Kniffe sind für die Mutter nun spürbar. 

Das dritte Trimester ist der Endspurt bis zur Geburt. Für werdende Mütter ist dieser Zeitraum besonders schwierig, da fast jede Bewegung beschwerlich wird. Rückenschmerzen sind keine Seltenheit und auch an erholsamen Schlaf ist kaum mehr zu denken. Kommt es jetzt zu einer Frühgeburt, sind die Überlebenschancen des Babys recht gut. 

Anzeichen und Komplikationen während der Schwangerschaft 

Das wohl eindeutigste Zeichen für eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. Doch auch Heißhunger, gespannte Brüste sowie morgendliche Übelkeit können durchaus auf einer Schwangerschaft hindeuten. 

Eine der meistgefürchteten Komplikationen während einer Schwangerschaft ist die Fehlgeburt. In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft ist die Gefahr einer solchen besonders hoch. Nicht unüblich ist zudem die weit verbreitete Übelkeit während einer Schwangerschaft - auch diese tritt vermehrt im ersten Trimester auf. 

Geburtsvorbereitung und Ernährung während der Schwangerschaft 

Während der Schwangerschaft ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass sich die werdende Mutter gesund ernährt. Immerhin gelangen die Nährstoffe, welche die Mutter zu sich nimmt, über die Nabelschnur direkt zum Kind und versorgen dieses mit. 

Obst und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Zudem haben Schwangere einen deutlich erhöhten Jodbedarf - diesen kann man gut durch den Verzehr von Fisch abdecken. Schwangere benötigen in der Regel nur etwa 250 Kalorien am Tag mehr als vor der Schwangerschaft. Das Motto "Doppelt essen" gilt also keinesfalls. Vielmehr sollte man auf Qualität statt auf Quantität setzen. 

Auf Alkohol und Zigaretten ist natürlich zu verzichten, da diese schwere bleibende Schäden am Embryo verursachen können. Sport dagegen tut Schwangeren durchaus gut. Natürlich sollte man auf Ballsportarten oder das Joggen verzichten, denn diese Sportarten können eine Fehlgeburt begünstigen. 

Schwimmen dagegen ist in jeder Phase der Schwangerschaft empfehlenswert und kann sogar den typischen Schwangerschaftsbeschwerden entgegenwirken. 

Vor allem während der ersten Schwangerschaft ist es ganz entscheidend, dass man sich gründlich auf die Geburt vorbereitet. Mit Hilfe von Geburtsvorbereitungskursen werden Ängste zerstreut und die werdende Mutter kann der Geburt gelassen entgegensehen. 

Lebensstil der Tiroler hält gesund (Gesundheit)

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Tirol ist gesünder. Aber warum?“, hat die Fragestellung einer Diskussionsrunde am Dienstag beim Forum Alpbach gelautet. Schlüssige Antworten konnten die Experten nicht geben. Man vermutet aber, dass der Lebensstil die Westösterreicher gesünder hält, als der Lebensstil der Menschen im Osten.

Wolfgang Dür, Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Gesundheitsförderungs-Forschung, versuchte eine differenzierte Betrachtungsweise. Oberflächlich würde die Lebenserwartung in Wien und im Burgenland als den Schlusslichtern in Österreich rund 82 Jahre betragen, in Vorarlberg, Tirol und Salzburg hingegen rund 84 Jahre, das sei aber nur ein Aspekt.

Der Lebensstil könnte entscheidend sein: In Ostösterreich sind 51,5 Prozent der Menschen Nichtraucher, in Westösterreich knapp 60 Prozent. Zumindest einen psychischen Belastungsfaktor (Stress etc.) nannten in Umfragen 24 Prozent der Vorarlberger, aber 43 Prozent der Burgenländer.



Europaweites Ost-West-Gefälle
Mit zunehmendem Wissen um die genetischen Hintergründe mancher Erkrankungen macht sich bei vielen Menschen die Auffassung breit, dass die „Erbanlagen“ entscheidend und in Sachen Gesundheit nicht beeinflussbar seien. Das Gegenteil ist wahrscheinlich der Fall. Lebensstil und soziale Faktoren sind zumeist viel mehr bestimmend, erklärten Fachleute bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen.

Sieht man über den sprichwörtlichen Tellerrand Österreichs hinaus, scheinen die Unterschiede in Lebenserwartung und Lebensstilfaktoren geradewegs an einer Trennlinie von West zu Ost zu verlaufen. Dür: „Der europäische West-Ost-Unterschied geht geradewegs durch Österreich durch.“ Das sei bei der Herz-Kreislauf-Mortalität genauso zu sehen wie bei der Krebssterblichkeit zwischen West- und Osteuropa.

Die Genetik spielt dabei offenbar nur eine geringe Rolle. „Den ‚Tiroler‘ gibt es nicht. Dass ‚der Tiroler‘ generell einen anderen genetischen Hintergrund mit einer anderen Prädisposition für Krankheiten als der Rest der Welt, das ist nicht der Fall. So einfach geht es in der Genetik nicht“, sagte Markus Hengstschläger, Chef des Instituts für Medizinische Genetik der Universität Wien. Jeder Mensch sei mit 23.000 Genen ausgestattet, die Unterschiede zwischen Individuen beruhten auf einer Häufigkeit von 0,1 Prozent.

Die gute Nachricht: „Man kann etwas tun“
„Massiv relevant“, so Hengstschläger, seien die Erbanlagen bei monogenetisch bedingten Erkrankungen. Wenn da eine einzelne Mutation von beiden Elternteilen herkomme, sei das für das Kind krankheitsauslösend. Doch gerade das ist bei jenen Erkrankungen, die wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden oder Krebs auf der Basis multipler Faktoren (Genetik, Umwelt, Lebensstil) entstehen, nicht der Fall. Fazit für Hengstschläger: „Ja, man kann etwas tun. Das ist die gute Nachricht.“

Eventuell vorliegende genetische Prädispositionen ließen sich durch einen gesünderen Lebensstil minimieren. Im Falle von Krankheit aber werden die genetischen Informationen des Einzelnen für die Therapieplanung und -Kontrolle wohl immer wichtiger werden. „Es gibt genau so wenig ‚den Tiroler‘ wie es ‚den Krebspatienten‘ gibt.“ Die individuellen Gegebenheiten werden damit auf anderer Ebene als bloß für die Entstehung von Krankheit wichtig - zum Beispiel in der Auswahl von Krebstherapeutika.

Laut dem Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK), Arno Melitopulos, ehemaliger Chef von "Gesundheit Österreich/GÖG) zeigen sich im internen Tiroler Vergleich der Gesundheitsdaten ebenfalls Trends, die für eine starke Beteiligung von Lebensstil, sozialen und beruflichen Gegebenheiten an Gesundheit und Krankheit sprechen: „Wien liegt zu Österreich in etwa so wie Innsbruck zu Resttirol.“ Hektisches Stadtleben macht offenbar wirklich häufiger krank.

Der Frage, warum die Tirolerinnen und Tiroler gesünder sind, will jetzt auch das Land Tiol auf den Grund gehen. Geplant ist eine großangelegte Studie zu den Essgewohnheiten der Tiroler - meh dazu in Studie über Essgewohnheiten der Tiroler.

Quelle: tirol.orf.at

Der Bandscheibenvorfall (Gesundheit)

Information
Ein Bandscheibenvorfall ist die häufigste Rückenerkrankung. Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie sorgen für die Beweglichkeit des Rückens und federn gleichzeitig Stöße ab.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Die Bandscheiben bestehen aus einem knorpeligen, flexiblen und wasserkissenartigen Gewebe zwischen den Wirbeln. Einerseits ermöglichen sie die Beweglichkeit des Rückens und andererseits stoßbrechend, da sie wie ein Polster auf die Zwischenwirbel wirken. 

Die Rückenwirbelsäule des Menschen besitzt exakt 23 Bandscheiben. 
Der Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Rückenerkrankungen. Etwa 30.000 Operationen werden jährlich in Deutschland auf Grund eines Bandscheibenvorfalls vorgenommen. 

In der Lendenwirbelsäule tritt ein Bandscheibenvorfall am häufigsten auf. Die Brustwirbelsäule ist von Bandscheibenvorfällen am wenigsten betroffen. In der Regel treten Bandscheibenvorfälle zwischen dem 30. und dem 60. Lebensjahr auf.

Ursachen von Bandscheibenvorfall

Die Bandscheiben bestehen aus Knorpelgewebe und einem weichen gallertartigem Kern. Bei einem Bandscheibenvorfall verrutscht der weiche Kern und durchbricht den knorpeligen Bindegewebsring. Dann kann es dazu kommen, dass der Kern auf die umliegenden Nerven drückt und die typischen Schmerzen entstehen. 

Eine Überbelastung beziehungsweise eine Fehlbelastung tragen ebenfalls dazu bei, das Risiko eines Bandscheibenvorfalls zu erhöhen. Aus diesem Grund kommt es häufig im Verlauf einer Schwangerschaft zu Bandscheibenvorfällen. 

Außerdem wird während einer Schwangerschaft vermehrt Wasser in die Bandscheiben eingelagert, was durch eine Hormonveränderung verursacht wird. Dadurch werden die Bandscheiben instabiler und springen aus ihren Verankerungen. 

Langanhaltende Fehlhaltungen, die zum Teil beruflich bedingt sind, werden ebenfalls als Ursache für einen Bandscheibenvorfall genannt. Ein Bandscheibenvorfall kann nur durch eine Computer- Tomographie (CT) oder eine Kernspin-Tomographie (MRT) diagnostiziert werden. 

Wie alle Teile des menschlichen Körpers unterliegen auch Bandscheiben einer altersbedingten Veränderung. Eine ungesunde Lebensweise, wie Bewegungsmangel und vor allem eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur, verschärfen das Risiko eines Bandscheibenvorfalls. 

Symptome und Verlauf von Bandscheibenvorfall

Abhängig von Region und Ausprägung des Bandscheibenvorfalls ist auch die Stärke und der Ort der Wahrnehmung des Schmerzes unterschiedlich. Häufig wird er als tiefer scharfer Schmerz in Rücken und Oberschenkel wahrgenommen, die bis in den Fuß ausstrahlen können. Dazu können lokale Taubheitsgefühle, Kribbeln oder sogar Lähmungen auftreten. Während eines Bandscheibenvorfalls verhärtet sich der Rücken und wird dabei zu einer einzigen schmerzenden Fläche. Untersuchungen haben jedoch auch gezeigt, dass über 30% der Bandscheibenvorfälle ohne Beschwerden auftreten. 

Der Krankheitsverlauf ist recht uneinheitlich und muss unter individuellen Kriterien wie Lokalisation und Ausprägungsgrad betrachtet werden. Der Bandscheibenvorfall kommt beinahe nie aus heiterem Himmel, sondern hat in der Regel eine bereits schmerzhafte Vorgeschichte mit Muskelverspannungen oder arthrotischen Veränderungen. 

Ein akuter Bandscheibenvorfall ist fast immer schmerzhaft, der Übergang in einen chronischen Krankheitsverlauf nicht selten. Auch gut therapierte Bandscheibenvorfälle verschwinden niemals vollständig, es kann allerdings eine jahrelange Beschwerdefreiheit erreicht werden. Besonders ältere Menschen sind anfällig für einen sogenannten chronisch-rezidivierenden Verlauf. Neben dem altersbedingten Verschleiß spielen dabei auch Fehlhaltungen und falsche Belastungen des Rückens eine Rolle. 

Bandscheibenvorfall

Diagnose von Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall ist eine recht häufige Erkrankung, die Diagnosestellung erfolgt in der Regel über eine orthopädische und neurologische Befunderhebung. Die Diagnoseerhebung erfolgt sowohl über körperliche Untersuchungen als auch über bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Kernspin (MRT). 

Bei der Basisdiagnose wird der Arzt oder Heilpraktiker Reflexe, Gefühl in den Beinen, Muskelkraft und Schmerzcharakter überprüfen. Grundsätzlich kann ein Bandscheibenvorfall in allen Wirbelsäulenabschnitten vorkommen, es gibt jedoch sogenannte Prädilektionsstellen, an denen ein Vorfall besonders häufig auftritt, beispielsweise am Übergang der Lendenwirbelsäule zum Steißbein. 

Die Kenntnis dieser bevorzugten Stellen eines Bandscheibenvorfalls gehört zu den diagnostischen Kriterien. Wenn bei der Untersuchung Taubheitsgefühle einer bestimmten Nervenregion zugeordnet werden können, kann ein erfahrener Therapeut bereits diagnostizieren, in welchem Wirbelkörpersegment eine Bandscheibenvorfall vorliegt. 

Bei der Diagnose des Bandscheibenvorfalls, auch Diskusprolaps genannt, kommt es auch auf dessen Ausprägungsgrad an. Bei stärkeren Nervenwurzelkompressionen oder gar Stuhl- oder Harnverhalt besteht eine akute Indikation zur Operation. Als weiterführende Tests bieten sich Magnetresonanztomographie oder Computertomographie an. 

Eine normale Röntgenaufnahme der Wirbelkörper erweist sich in der Regel als wenig hilfreich, da keine weichen Gewebestrukturen wie Nervengeflechte oder Bandscheiben gezeigt werden. 

Die Diagnose Bandscheibenvorfall ist nicht selten auch ein Zufallsbefund, denn nicht jeder Vorfall verursacht zwangsläufig Schmerzen oder Funktionseinschränkungen. Sind Lähmungen oder Gefühlstörungen die direkte Folge eines Bandscheibenvorfalls, so kann auch eine Elektroneurographie oder ein Elektromyogramm weiteren Aufschluss geben. 

Behandlung von Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfälle, die Lähmungserscheinungen oder Blasen- und Mastdarmstörungen zur Folge haben, müssen sofort operiert werden, da hier Nervenzellen oder sogar das Rückenmark akut bedroht sind. 

Die meisten Bandscheibenvorfälle lassen sich ohne Operation behandeln. Denn es bestehen gute Chancen, dass der Gallertkern mit der Zeit austrocknet und sich somit die Schmerzen bessern oder verschwinden. 

Hat man in früheren Zeiten den Patienten bei einem Bandscheibenvorfall Wärmepackungen und Bettruhe verordnet, versucht man den Patienten mit Bandscheibenvorfall heutzutage schnell wieder aktiv werden zu lassen, denn die verhärteten Muskeln sollen sich lockern. 

In einer Physiotherapie erlernt der Betroffene, wie er sich trotz Bandscheibenvorfall möglichst schmerzfrei bewegen kann. Dies funktioniert besonders am Anfang nur mit der strikten Einnahme von Schmerztabletten. 

Langfristig gesehen sollen durch die Physiotherapie Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt werden und die Wirbelsäule somit entlastet werden. Sollte nach drei Monaten keine Besserung erkennbar sein, muss über eine Operation des Bandscheibenvorfalls nachgedacht werden. 

Vorbeugung von Bandscheibenvorfall

Damit es erst gar nicht zu einem Bandscheibenvorfall kommt ist eine bewegungsaktive Lebensweise von großer Bedeutung. Dabei ist es wichtig sowohl die Bauch- und Rückenmuskulatur als auch den Beckenboden (Beckenbodengymnastik) zu trainieren. 

Damit wird die Wirbelsäule um ein Vielfaches entlastet und das Risiko eines Bandscheibenvorfalls wird erheblich gemindert. 
Beim Schlafen sollte darauf geachtet werden, dass Matratze und Kopfkissen die Wirbelsäule unterstützen. 

Des Weiteren muss der Arbeitsplatz rückenfreundlich gestaltet werden, so dass eine aufrechte Körperhaltung- beim Sitzen oder beim Stehen- eingenommen und beibehalten werden kann. Eine Variation der Haltung am Arbeitsplatz beugt Bandscheibenvorfällen ebenfalls vor.


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