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LG G Watch R: Die erste Android-Uhr mit runden Plastic OLED (Technikwelt)

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Die LG G Watch R ist die erste Android-Uhr mit einem runden Plastic OLED (P-OLED) Display, das die komplette Bildschirmfläche nutzt.Damit baut LG seine Wearables-Produktreihe aus.

Der Hingucker der LG G Watch R ist ihr P-OLED Display mit 1,3 Zoll (ca. 3,3 cm) Durchmesser. Selbst in strahlendem Sonnenlicht und aus fast jedem Blickwinkel produziert es klare Bilder. Neben einem 1,2 GHz Snapdragon 400 Prozessor wartet die G Watch R mit 4 GB Speicher, 512 MB Arbeitsspeicher und einem 410 mAh Akku auf. Alle kompatiblen Appsaus dem Google Play Store laufen auf dem Gerät mit Android Wear. Selbst in einem Meter Wassertiefe verrichtet die G Watch R bis zu 30 Minuten ihre Arbeit. Dies wird durch die Zertifizierung IP67 bestätigt.

Für Fitness und Firma

Ein eingebauter Photoplethysmographie (PPG) Sensor versetzt Nutzer in die Lage, ihren Herzschlag zu kontrollieren. Hierfür können sie auf eine Suite von LG Gesundheits- und Fitness-Apps zurückgreifen. Über intelligente Benachrichtigungen erinnert die G Watch R ihren Träger an verpasste Anrufe und Nachrichten, bevorstehende Termine, Veranstaltungen und versorgt ihn mit regionalen Wettervorhersagen.

LG G Watch R

Elegantes Leder-Armband

Trotz vieler technischer Raffinessen bietet die LG G Watch R die Eleganz traditioneller Uhren. Das Display des Android Wearables mit klassischen Rundungen wird von einem starken und haltbaren Gehäuse aus Edelstahleingefasst. Die elegante Erscheinung wird durch ein 22 mm breites Armband aus Kalbsleder abgerundet. Die LG G Watch R ist in Deutschland ab Oktober 2014 zu 299 Euro (UVP) verfügbar.

Technische Features LG G Watch R

CPU: Qualcomm 1,2 GHz Qualcomm Snapdragon 400Bildschirm: 1,3 Zoll (ca. 3,3 cm) P-OLED (320 Pixel im Durchmesser)Speicher: 4GB eMMC, 512MB RAMBatterie: 410 mAhBetriebssystem: Android Wear (kompatibel mit Smartphones mit Android 4.3 oder höher)Sensoren: 9-Axis (Gyro, Beschleunigungsmesser, Kompass), Barometer, PPGFarbe: SchwarzWeitere: Staub- und wasserfest (IP67)

Das neue Wunder Apple Watch muss jede Nacht geladen werden (Technikwelt)

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Düsseldorf. Schon während der Produktpräsentation am Dienstag twitterten Zuschauer im Saalpublikum Fragen zum Akku der neuen Apple Watch, die im kommenden Jahr in den Handel kommen soll. Die Befürchtung: Der Akku wird nicht berauschend sein, sonst hätte Tim Cook etwas zur Leistung gesagt. Jetzt hat sich Apple offiziell geäußert – das Ergebnis ist bescheiden.

Die Vorstellung der Apple Watch gehörte ohne Zweifel zu den für den Konzern wichtigsten Präsentationen der vergangenen Jahre. Während neugierige Kunden sich noch bis zum kommenden Jahr gedulden müssen, bevor sie sich eine Smartwatch vom iPhone-Hersteller kaufen können, spekuliert die Technikwelt über die Akkulaufzeit der Uhr. 

Apple-Watch

Die Funktionen und technischen Details beeindruckten bei der Präsentation. Apple selbst hatte aber kein Wort zum Akku verloren. Auch Nachfragen von Journalisten sind zunächst ignoriert worden. Laut Branchengerüchten soll Apple selbst nicht mit der Akkulaufzeit zufrieden sein. Diese würde sich kaum vom Branchendurchschnitt abheben.

Eine normale Smartwatch hält bei regelmäßiger Nutzung rund einen Tag. Eine Smartwatch mit integrierter Sim-Karte sogar nur mehrere Stunden. Viel Technik auf kleinem Raum ist in der Kategorie Smartwatches noch nicht ausgereift. Hier werden in den kommenden Jahren noch bessere Akkus benötigt. 

Eine vertrauter Person aus dem Apple-Umfeld erklärte der Fachwebseite re/code, der Akku der Apple Watch würde nur einen Tag halten. Apple-Sprecherin Nat Kerris wollte gegenüber re/code daraufhin keine genauen Angaben zur Leistung des Akkus machen. "Es sind viele neuen Technologien in die Apple Watch gepackt und wir glauben, die Kunden werden sie den Tag über lieben", so die Sprecherin. "Wir gehen davon aus, dass die Kunden die Uhr jede Nacht laden werden. Deswegen haben wir eine innovative Ladelösung designt, die unsere MagSafe-Technologie und das kabellose Laden kombiniert."

Apple präsentierte am Dienstag die Apple Watch. Es gibt drei verschiedene Typen, die ab dem kommenden Jahr ab 350 US-Dollar angeboten werden sollen.

Tipp: Samsung lästert über Apples iPhone-Ankündigung (Medien)

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Mit einer Reihe von witzigen Videos reagiert Samsung auf die Enthüllung der neuen iPhone-Modelle von Apple.

Apple und Samsung gehören zu den größten Rivalen im Smartphone-Markt. Auf die kürzliche Enthüllung der beiden iPhone-Modelle reagiert der südkoreanische Hersteller mit einer Reihe von Videos, in denen sich zwei Nerds über die wichtigsten iPhone-Neuerungen unterhalten. 

So wird unter anderem der missglückte Livestream der iPhone-Enthüllung auf die Schippe genommen. Ein derart großer Elektronikkonzern müsse doch einen Livestream realisieren können. Auch die fehlende Multitasking-Funktionalität gefällt den beiden gar nicht, wo Samsung die gleichzeitige Nutzung doch schon länger ermöglicht. Ebenso kann der größere Bildschirm nicht begeistern, wo doch schon fast jeder Hersteller große Modelle seiner Smartphones anbietet. In weiteren Videos werden die Funktion zum schnellen Aufladen, die fehlende Stifteingabe sowie Apples Smart Watch durch den Kakao gezogen.


Quelle: pcwelt

Facebook testet Ablaufdatum für Statusmeldungen (Medien)

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Facebook testet derzeit mit ausgewählten Nutzern das Löschen von Beiträgen und Bildern per Voreinstellung.

Das soziale Netzwerk Facebook könnte vielleicht bald ein Ablaufdatum für Statusmeldungen einführen. Hinweise darauf fanden sich in dieser Woche bei einigen Nutzern in der Facebook-iOS-App. Dort bestand die Möglichkeit, Beiträge zu einem gewünschten Datum zu löschen. Auf Nachfrage des IT-Magazins The Next Web bestätigte Facebook einen entsprechenden Testlauf mit ausgewählten Nutzern. 

Derzeit plane das soziale Netzwerk die Möglichkeit, eine terminierbare Löschfunktion, mit der Nutzer ein Ablaufdatum für ihre Beiträge einstellen können. Zur Auswahl stehe dabei eine Zeitspanne von einer Stunde bis hin zu einer Woche nach der Veröffentlichung. Peinliche Party-Bilder könnten so nach einer voreingestellten Frist wieder aus der Timeline verschwinden und dem Ruf des Nutzers später nicht mehr schaden.

Facebook

Unklar ist derzeit allerdings noch, ob die Beiträge nach Erreichen des Ablaufdatums nur aus dem Profil des Nutzers oder auch von den Facebook-Servern verschwinden. Weiterhin steht noch nicht fest, ob die Löschfunktion nach dem Test auch wirklich für alle Facebook-Mitglieder eingeführt wird.

Quelle: Serverring

Wie man sein Wohlfühlgewicht hält (Gesundheit)

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Gewicht in Balance auf Dauer. Sie hat 25 Kilo abgenommen – und schafft es schon seit über 20 Jahren, ihr Wohlfühlgewicht zu halten. Darüber hat Ingrid Amon ein ebenso amüsantes wie motivierendes Buch geschrieben. LEBEN bringt Auszüge daraus.

Vor vielen Jahren bin ich in meiner persönlichen "Essheimat" angekommen. Ich habe es geschafft, 25 Kilo abzunehmen und in den letzten 20 Jahren nicht wieder zuzunehmen. Bei einer Körpergröße von 1,60 Meter wiege ich zwischen 51 und 54 Kilo. Täglich esse und trinke ich, was ich möchte und was ich brauche, mache keinen Unterschied zwischen Karotten und Sahneeis, zwischen Kartoffelchips und Gurkensalat, zwischen Wiener Schnitzel und Ziegenkäse. 

"Esse alles, ohne dick zu werden"
Ich esse das alles, ohne dick zu werden, ohne ständige Angst, aus der Form zu laufen. Ohne Kalorienzählen, ohne komplizierte Esspläne, fast ohne Sport, bei ziemlich guter Gesundheit. Ich bin nach vielen dicken Jahren mittlerweile jahrzehntelang zufrieden mit weniger Gewicht.

Anlässlich meines 50. Geburtstags habe ich meinen Gästen Fotos aus der "dicken Zeit" gezeigt. Sie haben gefragt: Wie hast du das gemacht? Als ich von den einzelnen Phasen meines Abnehmprozesses erzählte, wurde mir bewusst, dass es ein System dahinter gab. Meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Gewichtsthema zeigen auch auf diesem Gebiet, dass langfristige Verhaltensänderung möglich ist.

Mein Gewicht fiel in Wellen über sieben Jahre 
Ich habe mich mit dem Abnehmen und der Gewichtsbalance fast genauso lange beschäftigt wie mit der Stimme oder Radioarbeit. Der Weg nach "unten" auf der Waage hatte viele Etappen und viele Schwankungen. Mein Gewicht fiel in Wellen über sieben Jahren. Ich hüte mich bewusst, Empfehlungen zu geben, was man essen muss/kann/soll/darf. Gleichzeitig stehe ich dazu: Wenn mein Gewicht bereits fast 20 Jahre stabil ist, dann ist mein Ansatz glaubhaft und reflektiert.

"Bei Traurigkeit weinen, nicht Kekse essen"
Essen dient in seiner Grundfunktion der Erhaltung des menschlichen Körpers und seiner Arbeitsweise. Das wissen wir alle, manche von uns möchten es allerdings nicht wahrhaben. Man kann Essen auch noch viele andere Funktionen zuschreiben. Die meisten kann es in der Realität nicht erfüllen. Bei Stress sollte man für Entspannung sorgen, nicht Schweinsstelze futtern, bei Traurigkeit weinen, nicht Kekse essen.

Beim Rauchen, bei Drogen oder beim Alkohol steht die sogenannte "Heilung" von der Störung darin, dass man das auslösende Mittel sein Leben lang meidet und sich davon fernhält. Bei einer Essstörung kann nicht auf das auslösende Mittel verzichtet werden, denn das führt unter normalen Umständen in absehbarer Zeit zum Tod. Deswegen ist die Änderung des Essverhaltens eine ungleich schwierigere Herausforderung.

Wir müssen Essen lernen
Wir müssen lernen, mit Essen so umzugehen, dass es Freude, Genuss wird und unseren Körper erhält, in einer Weise, wie wir den Körper haben möchten! Es geht gar nicht so sehr um das, was wir essen, sondern wie wir essen.

Die Schwangerschaft (Gesundheit)

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Die Schwangerschaft ist das aufregendste Ereignis im Leben einer jeden Frau - vor allem die erste Schwangerschaft ist neu und aufregend zugleich. Als Schwangerschaft werden die neun Monate bezeichnet, in welchen sich das Embryo im Bauch der Mutter befindet - also vom Zeitpunkt der Befruchtung bis hin zum spannenden Moment der Geburt. 

Schwangerschaftskalender

schwangerschaftskalender

Eine normale Schwangerschaft dauert in der Regel 42 Wochen und beginnt mit dem Tag der Befruchtung. Die Medizin unterteilt dabei in insgesamt drei Trimester; jedes Trimester ist etwa zwölf Wochen lang. 

Das erste Trimester ist dabei der wichtigste Zeitraum einer Schwangerschaft, denn in diesem finden die wichtigsten Entwicklungen statt. Auch ist in diesem Zeitraum die Gefahr einer Fehlgeburt oder eventueller anderer Komplikationen besonders hoch. Nicht nur die inneren Organe des Embryos entwickeln sich in diesen ersten zwölf Wochen, auch Kopf, Arme und Beine werden gebildet. Darüber hinaus entstehen bereits jetzt die weit verzweigten Nervenzellen im Gehirn. 

Das zweite Trimester umfasst die 13. bis 28. Woche der Schwangerschaft. In diesem Zeitraum wächst das Baby wöchentlich, die Schwangerschaft ist nun auch für andere deutlich sichtbar. Die Organe sind nun fertig ausgebildet und müssen nur noch reifen. Auch erste Tritte und Kniffe sind für die Mutter nun spürbar. 

Das dritte Trimester ist der Endspurt bis zur Geburt. Für werdende Mütter ist dieser Zeitraum besonders schwierig, da fast jede Bewegung beschwerlich wird. Rückenschmerzen sind keine Seltenheit und auch an erholsamen Schlaf ist kaum mehr zu denken. Kommt es jetzt zu einer Frühgeburt, sind die Überlebenschancen des Babys recht gut. 

Anzeichen und Komplikationen während der Schwangerschaft 

Das wohl eindeutigste Zeichen für eine Schwangerschaft ist das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. Doch auch Heißhunger, gespannte Brüste sowie morgendliche Übelkeit können durchaus auf einer Schwangerschaft hindeuten. 

Eine der meistgefürchteten Komplikationen während einer Schwangerschaft ist die Fehlgeburt. In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft ist die Gefahr einer solchen besonders hoch. Nicht unüblich ist zudem die weit verbreitete Übelkeit während einer Schwangerschaft - auch diese tritt vermehrt im ersten Trimester auf. 

Geburtsvorbereitung und Ernährung während der Schwangerschaft 

Während der Schwangerschaft ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass sich die werdende Mutter gesund ernährt. Immerhin gelangen die Nährstoffe, welche die Mutter zu sich nimmt, über die Nabelschnur direkt zum Kind und versorgen dieses mit. 

Obst und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Zudem haben Schwangere einen deutlich erhöhten Jodbedarf - diesen kann man gut durch den Verzehr von Fisch abdecken. Schwangere benötigen in der Regel nur etwa 250 Kalorien am Tag mehr als vor der Schwangerschaft. Das Motto "Doppelt essen" gilt also keinesfalls. Vielmehr sollte man auf Qualität statt auf Quantität setzen. 

Auf Alkohol und Zigaretten ist natürlich zu verzichten, da diese schwere bleibende Schäden am Embryo verursachen können. Sport dagegen tut Schwangeren durchaus gut. Natürlich sollte man auf Ballsportarten oder das Joggen verzichten, denn diese Sportarten können eine Fehlgeburt begünstigen. 

Schwimmen dagegen ist in jeder Phase der Schwangerschaft empfehlenswert und kann sogar den typischen Schwangerschaftsbeschwerden entgegenwirken. 

Vor allem während der ersten Schwangerschaft ist es ganz entscheidend, dass man sich gründlich auf die Geburt vorbereitet. Mit Hilfe von Geburtsvorbereitungskursen werden Ängste zerstreut und die werdende Mutter kann der Geburt gelassen entgegensehen. 

Lebensstil der Tiroler hält gesund (Gesundheit)

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Tirol ist gesünder. Aber warum?“, hat die Fragestellung einer Diskussionsrunde am Dienstag beim Forum Alpbach gelautet. Schlüssige Antworten konnten die Experten nicht geben. Man vermutet aber, dass der Lebensstil die Westösterreicher gesünder hält, als der Lebensstil der Menschen im Osten.

Wolfgang Dür, Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Gesundheitsförderungs-Forschung, versuchte eine differenzierte Betrachtungsweise. Oberflächlich würde die Lebenserwartung in Wien und im Burgenland als den Schlusslichtern in Österreich rund 82 Jahre betragen, in Vorarlberg, Tirol und Salzburg hingegen rund 84 Jahre, das sei aber nur ein Aspekt.

Der Lebensstil könnte entscheidend sein: In Ostösterreich sind 51,5 Prozent der Menschen Nichtraucher, in Westösterreich knapp 60 Prozent. Zumindest einen psychischen Belastungsfaktor (Stress etc.) nannten in Umfragen 24 Prozent der Vorarlberger, aber 43 Prozent der Burgenländer.



Europaweites Ost-West-Gefälle
Mit zunehmendem Wissen um die genetischen Hintergründe mancher Erkrankungen macht sich bei vielen Menschen die Auffassung breit, dass die „Erbanlagen“ entscheidend und in Sachen Gesundheit nicht beeinflussbar seien. Das Gegenteil ist wahrscheinlich der Fall. Lebensstil und soziale Faktoren sind zumeist viel mehr bestimmend, erklärten Fachleute bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen.

Sieht man über den sprichwörtlichen Tellerrand Österreichs hinaus, scheinen die Unterschiede in Lebenserwartung und Lebensstilfaktoren geradewegs an einer Trennlinie von West zu Ost zu verlaufen. Dür: „Der europäische West-Ost-Unterschied geht geradewegs durch Österreich durch.“ Das sei bei der Herz-Kreislauf-Mortalität genauso zu sehen wie bei der Krebssterblichkeit zwischen West- und Osteuropa.

Die Genetik spielt dabei offenbar nur eine geringe Rolle. „Den ‚Tiroler‘ gibt es nicht. Dass ‚der Tiroler‘ generell einen anderen genetischen Hintergrund mit einer anderen Prädisposition für Krankheiten als der Rest der Welt, das ist nicht der Fall. So einfach geht es in der Genetik nicht“, sagte Markus Hengstschläger, Chef des Instituts für Medizinische Genetik der Universität Wien. Jeder Mensch sei mit 23.000 Genen ausgestattet, die Unterschiede zwischen Individuen beruhten auf einer Häufigkeit von 0,1 Prozent.

Die gute Nachricht: „Man kann etwas tun“
„Massiv relevant“, so Hengstschläger, seien die Erbanlagen bei monogenetisch bedingten Erkrankungen. Wenn da eine einzelne Mutation von beiden Elternteilen herkomme, sei das für das Kind krankheitsauslösend. Doch gerade das ist bei jenen Erkrankungen, die wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden oder Krebs auf der Basis multipler Faktoren (Genetik, Umwelt, Lebensstil) entstehen, nicht der Fall. Fazit für Hengstschläger: „Ja, man kann etwas tun. Das ist die gute Nachricht.“

Eventuell vorliegende genetische Prädispositionen ließen sich durch einen gesünderen Lebensstil minimieren. Im Falle von Krankheit aber werden die genetischen Informationen des Einzelnen für die Therapieplanung und -Kontrolle wohl immer wichtiger werden. „Es gibt genau so wenig ‚den Tiroler‘ wie es ‚den Krebspatienten‘ gibt.“ Die individuellen Gegebenheiten werden damit auf anderer Ebene als bloß für die Entstehung von Krankheit wichtig - zum Beispiel in der Auswahl von Krebstherapeutika.

Laut dem Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK), Arno Melitopulos, ehemaliger Chef von "Gesundheit Österreich/GÖG) zeigen sich im internen Tiroler Vergleich der Gesundheitsdaten ebenfalls Trends, die für eine starke Beteiligung von Lebensstil, sozialen und beruflichen Gegebenheiten an Gesundheit und Krankheit sprechen: „Wien liegt zu Österreich in etwa so wie Innsbruck zu Resttirol.“ Hektisches Stadtleben macht offenbar wirklich häufiger krank.

Der Frage, warum die Tirolerinnen und Tiroler gesünder sind, will jetzt auch das Land Tiol auf den Grund gehen. Geplant ist eine großangelegte Studie zu den Essgewohnheiten der Tiroler - meh dazu in Studie über Essgewohnheiten der Tiroler.

Quelle: tirol.orf.at

Der Bandscheibenvorfall (Gesundheit)

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Ein Bandscheibenvorfall ist die häufigste Rückenerkrankung. Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie sorgen für die Beweglichkeit des Rückens und federn gleichzeitig Stöße ab.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Die Bandscheiben bestehen aus einem knorpeligen, flexiblen und wasserkissenartigen Gewebe zwischen den Wirbeln. Einerseits ermöglichen sie die Beweglichkeit des Rückens und andererseits stoßbrechend, da sie wie ein Polster auf die Zwischenwirbel wirken. 

Die Rückenwirbelsäule des Menschen besitzt exakt 23 Bandscheiben. 
Der Bandscheibenvorfall gehört zu den häufigsten Rückenerkrankungen. Etwa 30.000 Operationen werden jährlich in Deutschland auf Grund eines Bandscheibenvorfalls vorgenommen. 

In der Lendenwirbelsäule tritt ein Bandscheibenvorfall am häufigsten auf. Die Brustwirbelsäule ist von Bandscheibenvorfällen am wenigsten betroffen. In der Regel treten Bandscheibenvorfälle zwischen dem 30. und dem 60. Lebensjahr auf.

Ursachen von Bandscheibenvorfall

Die Bandscheiben bestehen aus Knorpelgewebe und einem weichen gallertartigem Kern. Bei einem Bandscheibenvorfall verrutscht der weiche Kern und durchbricht den knorpeligen Bindegewebsring. Dann kann es dazu kommen, dass der Kern auf die umliegenden Nerven drückt und die typischen Schmerzen entstehen. 

Eine Überbelastung beziehungsweise eine Fehlbelastung tragen ebenfalls dazu bei, das Risiko eines Bandscheibenvorfalls zu erhöhen. Aus diesem Grund kommt es häufig im Verlauf einer Schwangerschaft zu Bandscheibenvorfällen. 

Außerdem wird während einer Schwangerschaft vermehrt Wasser in die Bandscheiben eingelagert, was durch eine Hormonveränderung verursacht wird. Dadurch werden die Bandscheiben instabiler und springen aus ihren Verankerungen. 

Langanhaltende Fehlhaltungen, die zum Teil beruflich bedingt sind, werden ebenfalls als Ursache für einen Bandscheibenvorfall genannt. Ein Bandscheibenvorfall kann nur durch eine Computer- Tomographie (CT) oder eine Kernspin-Tomographie (MRT) diagnostiziert werden. 

Wie alle Teile des menschlichen Körpers unterliegen auch Bandscheiben einer altersbedingten Veränderung. Eine ungesunde Lebensweise, wie Bewegungsmangel und vor allem eine schwache Rücken- und Bauchmuskulatur, verschärfen das Risiko eines Bandscheibenvorfalls. 

Symptome und Verlauf von Bandscheibenvorfall

Abhängig von Region und Ausprägung des Bandscheibenvorfalls ist auch die Stärke und der Ort der Wahrnehmung des Schmerzes unterschiedlich. Häufig wird er als tiefer scharfer Schmerz in Rücken und Oberschenkel wahrgenommen, die bis in den Fuß ausstrahlen können. Dazu können lokale Taubheitsgefühle, Kribbeln oder sogar Lähmungen auftreten. Während eines Bandscheibenvorfalls verhärtet sich der Rücken und wird dabei zu einer einzigen schmerzenden Fläche. Untersuchungen haben jedoch auch gezeigt, dass über 30% der Bandscheibenvorfälle ohne Beschwerden auftreten. 

Der Krankheitsverlauf ist recht uneinheitlich und muss unter individuellen Kriterien wie Lokalisation und Ausprägungsgrad betrachtet werden. Der Bandscheibenvorfall kommt beinahe nie aus heiterem Himmel, sondern hat in der Regel eine bereits schmerzhafte Vorgeschichte mit Muskelverspannungen oder arthrotischen Veränderungen. 

Ein akuter Bandscheibenvorfall ist fast immer schmerzhaft, der Übergang in einen chronischen Krankheitsverlauf nicht selten. Auch gut therapierte Bandscheibenvorfälle verschwinden niemals vollständig, es kann allerdings eine jahrelange Beschwerdefreiheit erreicht werden. Besonders ältere Menschen sind anfällig für einen sogenannten chronisch-rezidivierenden Verlauf. Neben dem altersbedingten Verschleiß spielen dabei auch Fehlhaltungen und falsche Belastungen des Rückens eine Rolle. 

Bandscheibenvorfall

Diagnose von Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall ist eine recht häufige Erkrankung, die Diagnosestellung erfolgt in der Regel über eine orthopädische und neurologische Befunderhebung. Die Diagnoseerhebung erfolgt sowohl über körperliche Untersuchungen als auch über bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Kernspin (MRT). 

Bei der Basisdiagnose wird der Arzt oder Heilpraktiker Reflexe, Gefühl in den Beinen, Muskelkraft und Schmerzcharakter überprüfen. Grundsätzlich kann ein Bandscheibenvorfall in allen Wirbelsäulenabschnitten vorkommen, es gibt jedoch sogenannte Prädilektionsstellen, an denen ein Vorfall besonders häufig auftritt, beispielsweise am Übergang der Lendenwirbelsäule zum Steißbein. 

Die Kenntnis dieser bevorzugten Stellen eines Bandscheibenvorfalls gehört zu den diagnostischen Kriterien. Wenn bei der Untersuchung Taubheitsgefühle einer bestimmten Nervenregion zugeordnet werden können, kann ein erfahrener Therapeut bereits diagnostizieren, in welchem Wirbelkörpersegment eine Bandscheibenvorfall vorliegt. 

Bei der Diagnose des Bandscheibenvorfalls, auch Diskusprolaps genannt, kommt es auch auf dessen Ausprägungsgrad an. Bei stärkeren Nervenwurzelkompressionen oder gar Stuhl- oder Harnverhalt besteht eine akute Indikation zur Operation. Als weiterführende Tests bieten sich Magnetresonanztomographie oder Computertomographie an. 

Eine normale Röntgenaufnahme der Wirbelkörper erweist sich in der Regel als wenig hilfreich, da keine weichen Gewebestrukturen wie Nervengeflechte oder Bandscheiben gezeigt werden. 

Die Diagnose Bandscheibenvorfall ist nicht selten auch ein Zufallsbefund, denn nicht jeder Vorfall verursacht zwangsläufig Schmerzen oder Funktionseinschränkungen. Sind Lähmungen oder Gefühlstörungen die direkte Folge eines Bandscheibenvorfalls, so kann auch eine Elektroneurographie oder ein Elektromyogramm weiteren Aufschluss geben. 

Behandlung von Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfälle, die Lähmungserscheinungen oder Blasen- und Mastdarmstörungen zur Folge haben, müssen sofort operiert werden, da hier Nervenzellen oder sogar das Rückenmark akut bedroht sind. 

Die meisten Bandscheibenvorfälle lassen sich ohne Operation behandeln. Denn es bestehen gute Chancen, dass der Gallertkern mit der Zeit austrocknet und sich somit die Schmerzen bessern oder verschwinden. 

Hat man in früheren Zeiten den Patienten bei einem Bandscheibenvorfall Wärmepackungen und Bettruhe verordnet, versucht man den Patienten mit Bandscheibenvorfall heutzutage schnell wieder aktiv werden zu lassen, denn die verhärteten Muskeln sollen sich lockern. 

In einer Physiotherapie erlernt der Betroffene, wie er sich trotz Bandscheibenvorfall möglichst schmerzfrei bewegen kann. Dies funktioniert besonders am Anfang nur mit der strikten Einnahme von Schmerztabletten. 

Langfristig gesehen sollen durch die Physiotherapie Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt werden und die Wirbelsäule somit entlastet werden. Sollte nach drei Monaten keine Besserung erkennbar sein, muss über eine Operation des Bandscheibenvorfalls nachgedacht werden. 

Vorbeugung von Bandscheibenvorfall

Damit es erst gar nicht zu einem Bandscheibenvorfall kommt ist eine bewegungsaktive Lebensweise von großer Bedeutung. Dabei ist es wichtig sowohl die Bauch- und Rückenmuskulatur als auch den Beckenboden (Beckenbodengymnastik) zu trainieren. 

Damit wird die Wirbelsäule um ein Vielfaches entlastet und das Risiko eines Bandscheibenvorfalls wird erheblich gemindert. 
Beim Schlafen sollte darauf geachtet werden, dass Matratze und Kopfkissen die Wirbelsäule unterstützen. 

Des Weiteren muss der Arbeitsplatz rückenfreundlich gestaltet werden, so dass eine aufrechte Körperhaltung- beim Sitzen oder beim Stehen- eingenommen und beibehalten werden kann. Eine Variation der Haltung am Arbeitsplatz beugt Bandscheibenvorfällen ebenfalls vor.


1279 Artikel (160 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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