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Gesundheit


20 Tipps gegen Schnupfen und Erkältung (Gesundheit)

Tipps
Bunte Blätter und rinnende Nasen gehören einfach zum Herbst.  Wie man eine harmlose Erkältung von einer ernsten Grippe unterscheidet. Und 20 Tipps, was man tun kann, um vorzubeugen oder eine Erkältung zu mildern.

Ich habe die Grippe“, hört man in Bus oder Bahn ständig, wenn das farbige Herbstlaub von den Bäumen fällt und sich ein feuchter Nebel über das Land legt. Herbstzeit ist eben Grippezeit. Aber wenn die Nase rinnt oder der Hals kratzt, ist es immer gleich eine Grippe – und wie unterscheidet sie sich von einer bloßen Erkältung? Die Erkältung gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Jeder Erwachsene ist zwei- bis fünfmal im Jahr davon betroffen. Meistens beginnt sie eher schleppend, die Symptome setzen über mehrere Tage ein. Ein Kratzen im Hals und Schnupfen sind der Anfang, dann folgt Husten, manchmal sogar Fieber. Eine Erkältung ist für grundsätzlich gesunde Menschen harmlos. Der Krankheitshöhepunkt ist nach zwei bis drei Tagen erreicht, danach geht’s deutlich besser. Eine Erkältung kommt also langsam, geht aber schnell vorüber. Und das unterscheidet sie von der Grippe: Diese kommt sehr schnell, oft innerhalb von Stunden. Sie ist im Gegensatz zur Erkältung gefährlich. Ausgelöst wird die Grippe – oder Influenza genannt – durch Influenzaviren. Ist man davon betroffen, treten innerhalb weniger Stunden hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen und trockener Husten auf. Jährlich sind rund 350.000 Menschen in Österreich davon betroffen. Und über Tausend sterben daran. Besonders gefährdet sind ältere Patienten und Asthma- oder Zuckerkranke. Wenn in Folge des Virusangriffs auch noch Bakterien in den Körper eindringen, belasten sie die geschwächten Menschen zusätzlich. Entzünden können sich dabei die Lunge, das Gehirn oder der Herzmuskel. Und das kann tödlich enden. Die neueren Grippearten verlaufen dabei gerade bei jüngeren Patienten oft schwierig. Bei jedem Verdacht auf eine Grippeerkrankung gilt daher: zum Arzt gehen! Und sich am besten zuvor schon impfen lassen. „Es gibt heute keinen Grund, der gegen eine Grippeimpfung spricht“, sagt Prof. Dr. Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin in Wien.



20Tipps für einen gesunden Winter. Diese Hausmittel helfen, Erkältungen und Schnupfen in den Griff zu bekommen!

Hygiene. Auf Telefonhörern oder Türklinken überleben die für die Erkältung zuständigen Rhinoviren stundenlang. Und werden weitergereicht. Händewaschen hilft und dient zur Vorsorge.

Bewegung. Durch Bewegung und leichtes Ausdauertraining werden Botenstoffe freigesetzt, die das Immunsystem aktivieren. Geschieht das regelmäßig, trainiert das Abwehrsystem mit. Regelmäßige Outdoor-Aktivitäten wie längere Spaziergänge oder leichtes Joggen reichen aus.

Feuchtigkeit. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus – dadurch fällt ein Abwehrmechanismus weg. Dennoch: Vorsicht bei Luftbefeuchtern. Sie sind eine Quelle für Bakterien. Besser: Stoßlüften, viel Wasser und Tee trinken und feuchte Handtücher auf die Heizkörper legen.

Schlaf. Ausreichender Schlaf stärkt das Immunsystem. Wer weniger als sieben Stunden schläft, hat ein dreimal höheres Risiko, eine Erkältung zu bekommen. Wichtig ist dabei auch die Raumtemperatur, sie sollte nicht zu hoch sein. So ist der Schlaf tiefer und das Immunsystem kann sich besser regenerieren.

Gurgeln. Wer zweimal täglich gurgelt – etwa in der Früh und am Abend nach dem Zähneputzen –, kann sein Risiko für Verkühlungen um ein Drittel senken. Wasser oder Mundspülung ist dabei egal.  

Wechseldusche. Einmal heiß und einmal kalt –  das kostet zwar Überwindung, stärkt aber den Kreislauf und beugt Erkältungen vor. Gestartet wird dabei mit warmem Wasser, der letzte Duschgang sollte kalt sein. Dreimal wiederholen.

Richtig Nase putzen. Bei Schnupfen sollte man es nicht übertreiben. Nicht zu oft und wenn dann sanft schnäuzen, am besten auch immer nur ein Nasenloch nach dem anderen –  und dabei immer eines zuhalten. Papiertaschentücher nach einmaligem Gebrauch wegschmeißen. Und zwar am besten in einen verschließbaren Müllkübel. Sonst verbreiten sich Viren und Bakterien sehr schnell im ganzen Raum!

Warme Füße. Warme Fußbäder kurbeln die Durchblutung an und helfen so, einer Verkühlung vorzubeugen. Dabei sollte das Wasser wirklich warm sein: Für eine Studie tauchten Studenten nämlich ihre Füße in kaltes Wasser – und hatten deutlich mehr Verkühlungen zu beklagen als ihre Vergleichsgruppe. Warme Socken müssen dabei nicht immer Liebestöter sein: Wer modisch durch den Winter will, findet etwa im Socken-Onlineshop www.vondensocken.com sicher etwas Passendes.

Vitamine. Für die Wirksamkeit von Vitaminpräparaten gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Auch die vorbeugende Einnahme von Vitamin-C-Kapseln bietet keinen Schutz vor Erkältung. Sie können aber die Dauer der Beschwerden verkürzen.

Topfenwickel. Als Hausmittel gegen Entzündungen wie Fieber, Schwellungen und Kopfschmerzen einsetzbar. Die Milchsäure des Topfens wirkt auf der Haut anziehend auf Entzündungsstoffe. Der Topfen trocknet bald ein und regt die Durchblutung an. Er wirkt abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Tee trinken. Ingwer schmeckt nicht nur gut, sondern hilft bei Erkältung. Für den Tee ein paar Scheiben von der Wurzel schneiden. Dann mit Schwarztee oder nur Wasser aufkochen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Wer mutig ist, lässt noch eine Zehe Knoblauch mitziehen – die wirkt nämlich antibakteriell.

Inhalieren. Inhalieren hilft bei Erkältung. Je ein Esslöffel Kamillenblüten, Salbeiblätter und 3 bis 10 Tropfen Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben. Mit einem Tuch Kopf und Oberkörper bedecken und 10 Minuten die Dämpfe wechselweise in Nase und Mund atmen.

Hühnersuppe. Ein Klassiker aus Omas Zeiten. Die Inhaltsstoffe der Suppe setzen die Aktivität der weißen Blutkörperchen herab. Und diese sind für die typischen Entzündungssymptome verantwortlich. Suppe am besten selber machen, dann hat sie mehr Vitamine und Inhaltsstoffe. Und: Sie schmeckt besser.

Essig. Ein Hausmittel, das bei jedem im Schrank steht. Drei Löffel helfen gegen Verdauungsstörungen, Grippe oder Durchfall. Essig stinkt zwar, hilft aber gegen Bakterien und hat eine vorbeugende Wirkung.

Schärfe wärmt. Laut traditioneller chinesischer Medizin stärken „heiße“ Nahrungsmittel die Abwehrkräfte und verhindern so Kältezustände im 

Körper. Chili, Paprika, Huhn oder gegrilltes Fleisch gehören zur kalten Jahreszeit genauso wie Rotwein oder Kakao.
Paradeiser. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten Paradeiser auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese schützen den Körper vor Pilz-, Bakterien- und Virenbefall und stärken allgemein das Immunsystem.
Jungzwiebeln. Stimulieren Immunsystem und steigern die Abwehrkräfte. Außerdem sind sie wärmend und kälteausgleichend. Ideal für die kalte Jahreszeit.

Hollerbeeren. Ihre dunklen Farbstoffe, die Anthocyane, schützen die Zellen vor freien Radikalen. Außerdem enthalten sie Stoffe, die Viren und Bakterien abtöten. Sehr lecker als Kompott oder Sauce zu Puddings etc.!

Honig. Schon seit Jahrhunderten wird Honig als Hausmittel gegen Reizhusten angewendet. Ein Löffel hilft. Der Grund: Der Bienensaft hat eine antimikrobielle Wirkung.

Kürbissuppe. Kürbis wirkt entwässernd – das ist gut bei Schleimbildungsprozessen. Da eine Erkältung zu diesen führt, sollte man den Konsum von Milchprodukten reduzieren, weil diese die Schleimbildung fördern. Besser Kürbissuppe essen – auch wenn Halloween schon lange vorbei ist.   

Ist die Grippeimpfung sinnvoll oder nicht?
1000 bis 1200 Tote bei 350.000 Erkrankungen. Jedes Jahr. Und ja, nur in Österreich. Die Grippe ist statistisch betrachtet eine gefährliche Krankheit. Und dennoch steht die österreichische Bevölkerung mit der Grippeimpfung auf Kriegsfuß – das zeigt eine neue Studie von Prof. Dr. Ursula Kunze vom Institut für Sozialmedizin in Wien.

Grippemuffel. Weniger als zehn Prozent der Österreicher sind geimpft – und das trotz klarer genereller Empfehlung und in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt. Kaum ein anderes Land in Europa gehe derart leichtfertig mit dieser Krankheit um. Dr. Kunze findet für diese Situation klare Worte: „Es ist beschämend und inakzeptabel.“

Aber warum ist das so? Warum riskieren viele ihr Leben?

Die Grippe wird oft mit grippeähnlichen Krankheiten – wie etwa Verkühlungen – verwechselt.
Es gibt zu wenig Werbung für Gesundheitsvorsorge, die auch die breite Bevölkerung erreicht. Dafür gibt es eine ganze Reihe von rechtlichen Beschränkungen für das Werben mit Medikamenten und Impfstoffen, die das Gegenteil davon bewirken, was sie eigentlich sollten – die Gesundheit der Menschen schützen.

Oft muss die Grippeimpfung privat bezahlt werden – und die Kosten werden nicht rückerstattet. In Ländern, in denen die Rückerstattung über private oder öffentliche Versicherungen funktioniert, ist die Impfrate deutlich höher.
Die Öffentlichkeit und viele Medien sind gegenüber Grippeimpfungen überkritisch – und transportieren dieses Bild in die Bevölkerung. Der akademischen Medizin wird dabei zu wenig vertraut.
Das Gesundheitspersonal und viele Ärzte selbst haben eine sehr niedrige Impfquote. Obwohl sie durch ihre Tätigkeit häufiger angesteckt werden.

Österreich steht mit dem Impfen generell auf dem Kriegsfuß – es gibt sehr niedrige Impfquoten bei Erwachsenen.
Die Empfehlung der Top-Mediziner: impfen lassen! Ändern könne man das, indem die wissenschaftlichen Erkenntnisse und ihre klare Empfehlung für die Grippeimpfung anerkannt werden – vor allem von Ärzten und dem Gesundheitspersonal. Und das müsse dann auch klar an die österreichische Bevölkerung kommuniziert werden. Für viele Menschen würde die Empfehlung eines vertrauenswürdigen Hausarztes dabei ausreichen, um sie zum Impfen zu bewegen, so Dr. Kunze.

Willkommen im Wechsel! (Gesundheit)

Tipps
Wechsel und Wallung gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Wir zeigen, wie die Wechseljahre dennoch zu mehr Lebensqualität führen können!

Das Klimakterium ist nichts anderes als die Pubertät. Nur halt andersrum. Nach dem Pubertäts-Gewitter liegt das pralle Leben wie ein einziges Versprechen vor einem. Nach dem Wechsel-Sturm katapultiert es in das sogenannte beste Alter. Frau ist dann doch schon recht durchgeschüttelt, fallweise auch enttäuscht vom prallen Leben und darum wohl auch geläutert und gelassen. Im besten Fall lässt sie es sich mit gutem Gewissen gut gehen und ist auch weniger streng zu sich selbst. Univ.-Doz. Dr. Susanne Taucher, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Fachärztin für Chirurgie und Oberärztin am Krankenhaus Hall in Tirol (www.mammagyn.at), erklärt in GESÜNDER LEBEN alle Fakten rund um das Klimakterium und die Menopause.

GESÜNDER LEBEN: Was genau passiert im Körper der Frau im Klimakterium?
Susanne Taucher: Das Klimakterium ist eine Zeit der Umstellung, in der die Eierstöcke ihre Hormonproduktion einstellen. Das führt dazu, dass der Zyklus der Regelblutungen unregelmäßig wird und schließlich ganz aufhört.

GL: Und wie äußert sich das?
Taucher: Der Zyklus verändert sich. Es können Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Gewichtsveränderungen, Inkontinenz, Trockenheit der Scheide und Schwankungen des sexuellen Verlangens auftreten. Nicht alle diese Symptome müssen unmittelbar mit der hormonellen Umstellung zusammenhängen. Oft sind die Wechseljahre verbunden mit Veränderungen in anderen Bereichen des Lebens. Es ist eine Zeit, wo häufig die Kinder das Haus verlassen, die eigenen Eltern krank werden oder sterben und Probleme in der Partnerschaft oder im Berufsleben auftreten. Daher sind nicht alle Veränderungen rein auf die hormonelle Umstellung zurückzuführen.

GL: Bei vielen Frauen kündigen extrem starke Blutungen das Klimakterium an. Woran liegt das?
Taucher: Die hormonelle Umstellung im Wechsel führt zu einem Absinken des Östrogenspiegels und damit immer häufiger zu einem Ausbleiben des Eisprungs. Bei einem sogenannten „anovulatorischen Zyklus“ wird zu wenig Progesteron produziert, sodass die Schleimhaut in der Gebärmutter hoch aufgebaut wird und schließlich eine starke Monatsblutung resultiert.

GL: In welchem Alter kommen Frauen in den Wechsel?
Taucher: Üblicherweise zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr. Im Durchschnitt haben Frauen mit 51 Jahren die letzte Regelblutung.

GL: Warum wird ein Hormonstatus erhoben? 
Taucher: Der Hormonstatus ist nur eine Momentaufnahme und starken Schwankungen ausgesetzt. In Zusammenschau mit den Symptomen kann der Hormonstatus helfen, die richtige Diagnose zu stellen bzw. eine medikamentöse Therapie in ihrer Wirksamkeit zu überprüfen.

GL: Wie lange dauert der Wechsel? 
Taucher: Die Wechseljahre können bis zu 15 Jahre lang dauern. Beschwerden müssen jedoch nicht über den gesamten Zeitraum auftreten.

GL: Heute wird aufgrund der Erhöhung des Brustkrebsrisikos zum großen Teil auf den Einsatz von Hormonen verzichtet. Gibt es dennoch Gründe, die dafür sprechen? 
Taucher: Eine Hormonersatztherapie kann ein wahrer Segen sein für Frauen, die unter heftigen Wechselbeschwerden leiden. Sie ist wirksam gegen Hitzewallungen, Schlafstörungen, Libidoveränderungen, Trockenheit der Schleimhaut, depressive Verstimmungen … Zusätzlich wird bei frühem Beginn das Herzinfarktrisiko reduziert und eine primäre Osteoporoseprävention ermöglicht. Es muss jedoch regelmäßig eine Nutzen/Risikoeinschätzung erfolgen, die geringste wirksame Dosis verwendet werden und die Behandlung so früh wie möglich beendet werden.

GL: Was kann frau gegen Wechselbeschwerden machen? 
Taucher: Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung an der frischen Luft und ausgewogener Ernährung (Vitamin-D- und kalziumreich) kann helfen, die Beschwerden zu mildern. Da das Herzinfarkt- und Osteoporoserisiko nach der Menopause steigt, ist dies gleichzeitig eine wirksame Prophylaxe gegen diese Erkrankungen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie nicht rauchen und Stress vermeiden. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von pflanzlichen Mitteln, wie Traubensilberkerze, Mönchspfeffer und Salbei. Am wichtigsten erscheint mir aber, den Wechsel als Chance für eine Veränderung wahrzunehmen. Frauen sind jahrzehntelang umzingelt von den Bedürfnissen ihrer unmittelbaren Umgebung; der Wechsel sollte Anlass sein, um eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und zu befriedigen. Die erste Frage muss heißen: „Was tut mir gut?“

GL: Stimmt es, dass auch Männer Wechseljahre haben? 
Taucher: Ja, es stimmt. Auch Männer können in der Mitte ihres Lebens an einer hormonellen Umstellung mit einem Absinken des Androgenspiegels leiden.

Quelle: gesünderleben.at

Das pfeifen im Ohr (Tinnitus) (Gesundheit)

Tipps
Rund ein Viertel der Österreicher weiß, wie sich ein Tinnitus anhört. Wird das Geräusch im Ohr chronisch, befindet man sich inmitten eines Teufelskreises, den es zu durchbrechen gilt. So geht’s!

Viel zu viele Menschen leben mit einem Ohrgeräusch, das sich meist als akustische Wahrnehmung bemerkbar macht und ohne Reiz von außen entsteht. Ein solch subjektiver Tinnitus ist jedoch von einem objektiven zu unterscheiden, erklärt Dr. Christoph Schmid, Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit Praxis in Villach: „Selten, aber doch sind die Geräusche beispielsweise auf eine messbare körpereigene Schallquelle zurückzuführen. In mehr als 90 Prozent der Fälle handelt es sich allerdings um Geräusche, die nur der Patient hört bzw. empfindet.“

Ohrgeräusche ernst nehmen! So oder so gehören Ohrgeräusche ernst genommen. Einerseits weil das für die Betroffenen meist eine enorme Einschränkung der Lebensqualität darstellt. Andererseits weil dem Tinnitus etwa auch eine andere Erkrankung (z. B. Gefäßerkrankung, gutartiger Tumor der Hörnerven) zugrunde liegen kann. Beim subjektiven Tinnitus gibt es wiederum den akuten und den chronischen. Bei Ersterem komme es zwar mitunter zur Spontanheilung, „trotzdem darf man ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen, schließlich könnte sich auch ein Gehörsturz dahinter verbergen“, warnt Schmid, der beim akuten Tinnitus neben Medikamenten (z. B. Kortison, durchblutungsfördernde Maßnahmen, Vitaminpräparate) auch ergänzende Behandlungen wie Entspannungsverfahren, Manualmedizin und Physiotherapie anbietet.

TCM bei Tinnitus
Entspannungsübungen, Kräuter und Massagen können helfen!

„Die Niere öffnet sich im Ohr“, so die Traditionelle Chinesische Medizin. Und der freie Fluss des Nieren-Qi ist für das gute Hören zuständig. Kommt es hier zu einer Schwäche, ist die Balance gestört, was sich durch ein Rauschen im Ohr bemerkbar machen kann. Ein pfeifender Tinnitus ist laut TCM ein Zeichen für ein Fülle-Muster bzw. von zu viel Schleim. Dem kann etwa eine akute Mittelohrentzündung zugrunde liegen, eine Blockade im Nackenbereich, ein Gehörsturz oder auch unterdrückte Emotionen wie Ärger, Zorn, berufliche oder private Anstrengungen. Anita Nussbaumer, TCM- Ernährungsberaterin und Tuina-Therapeutin in Bregenz und Wien: „Ist einem das Leben über längere Strecken zu viel, fangen die Ohren zu pfeifen an.“ Ein Tinnitus ist freilich auf viele individuelle Faktoren zurückzuführen, die bei Diagnostik und Behandlung allesamt berücksichtigt gehören. Mittels Tuina, der traditionellen chinesischen Massage, konnte Nussbaumer schon gute Erfolge erzielen – speziell beim rauschenden Tinnitus. Beim pfeifenden gelte es abzuklären, ob die Schleimstagnation vorerst mittels Kräutermedizin behandelt gehört. Vor allem aber bedarf es dem Zutun des Betroffenen, betont Nussbaumer: „Neben Tuina braucht es die Unterstützung durch die 5-Elemente-Ernährung, ausgleichende Bewegung (z. B. Meridian-Dehnungsübungen, Qigong, Yoga) und insbesondere die Bereitschaft, jene Dinge des Lebens zu verändern, die den Tinnitus ausgelöst haben.“

Wenn’s ständig rauscht ... Dann hat sich bereits ein Teufelskreis in Gang gesetzt, den es zu durchbrechen gilt – beispielsweise mithilfe der Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT). Dafür müsse aber erst einmal abgeklärt werden, was hinter dem Klingeln im Ohr steckt. „So gut wie jeder Tinnitus fängt mit einer Einschränkung der Innenohrfunktion an, etwa aufgrund eines Lärmtraumas oder als Alterserscheinung“, erklärt der HNO-Experte. Funktioniert der Hörnerv nicht mehr so, wie er sollte, tritt das Geräusch im Ohr meist in dem Hörbereich zutage, in dem der Betroffene eine beim Hörtest messbare Einschränkung aufweist. Eine zentrale Rolle spielt die Hörverarbeitung des Gehirns. Schmid: „Wir hören nicht alles gleich laut. Nebengeräusche zum Beispiel können wir mehr oder weniger ausblenden, während uns andere Geräusche – und sind sie noch so leise – alarmieren. Das ist ein Überbleibsel der Evolution.“ Das Problem ist: Der Tinnitus wird als Alarmsignal gewertet, was in der Folge eine Stressreaktion auslöst, zum Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz führt und auf Dauer nicht nur belastet, sondern zu besagtem Teufelskreis führt. Und je mehr Aufmerksamkeit dem Geräusch geschenkt wird, desto schlimmer die Kaskade.

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Die Stille kann schaden. Der erste Schritt besteht darin, die Stille zu meiden, schließlich berichten Patienten immer wieder, dass das Klingeln im Ohr gerade dann am deutlichsten zu hören ist. Das kann durch einen Zimmerbrunnen geschehen, indem man das Fenster kippt oder mithilfe einer apparativen Versorgung im Rahmen der TRT. „Hörgeräte oder Noiser bauen eine Geräuschkulisse auf, die den Tinnitus nicht übertönt, sondern dazu führen, dass er seinen Alarmcharakter verliert“, so Schmid. Das Ziel besteht darin, dass das Gehirn das Geräusch nicht mehr als störend empfindet.

Wahrnehmung verändern. Das Gerät allein macht jedoch keinen Sinn. Vielmehr brauche es ein ganzheitliches und individuell  gestaltetes Behandlungskonzept, bei dem der Aufklärung viel Zeit gewidmet werde: „Der Patient muss wissen, dass es sich im Prinzip um ein harmloses bzw. zumindest nicht lebensbedrohendes Geräusch handelt. Bei einer Gruppentherapie lernt er außerdem Entspannungsverfahren und psychotherapeutische Verarbeitungsstrategien“, sagt Schmid. Medikamente treten hingegen mehr und mehr in den Hintergrund. Ja, es geht darum, mit dem Tinnitus leben zu lernen, allerdings wird der Betroffene bei der TRT nicht damit allein gelassen, sondern bekommt vielmehr Werkzeuge, mit denen er den Teufelskreis durchbrechen kann – speziell dann, wenn das Geräusch wieder lauter wird, was übrigens häufig in Stresssituationen der Fall ist.

Tinnitus – oft ein Problem des Alters. Übrigens: Ein Tinnitus tritt im Alter häufiger auf, man kann aber etwa durch Lärmvermeidung vorbeugen. Oder eben indem man Stress reduziert, immerhin gelten Druck, Anspannung und ein stressiger Lebensstil als Ursachen. Und was ist mit Heilung? Die ist laut Schmid eine Definitionsfrage: „Bei manchen verschwindet der Tinnitus komplett. Anderen reicht es, dass das Geräusch zurückgedrängt wird und sie nicht mehr darunter leiden. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass der Patient sein Leben wieder als lebenswert empfindet.“ Und das ist in jedem Fall die Hauptsache. Darum: Achten Sie auf sich!


Infos dazu auch auf: www.praxis-villach.at

Krampfadern - Was hilft (Gesundheit)

Tipps
Krampfadern suchen Frauen häufiger heim als Männer. Was beim Krampf mit den Adern wirklich hilft.

Wenngleich es sich bei Besenreisern und retikulären Varizen, etwas größeren Erweiterungen der Venen, meist um kosmetische Probleme handelt, möchte sich so manch Betroffene(r) damit nicht zeigen. All jenen sei gesagt: Mithilfe ambulant durchgeführter Verödungs- oder spezieller Lasertherapie sind diese Veränderungen des oberflächlichen Venensystems gut behandelbar. Trotzdem warnt Primar Dr. Michael Hessinger, FA für Gefäßchirurgie und ärztlicher Leiter der Privatklinik Graz Ragnitz davor, diese kleineren Krampfadern als gesundheitlich irrelevant abzustempeln: „Auch diskrete oberflächliche Veränderungen der Venen können Anzeichen dafür sein, dass sich in den tieferen Schichten eine Stammvarikose anbahnt. Dies sollte man mithilfe einer Ultraschalluntersuchung abklären.“ Bei der Stammvarikose sind die Stammvenen betroffen, konkret die große Rosenvene auf der Innenseite des Ober- und Unterschenkels und/oder die kleine Rosenvene auf der hinteren Seite des Unterschenkels. „Die Brückenvenen (Perforansvenen) verbinden die oberflächlichen Venen mit jenen in der Tiefe. Über sie wird das sauerstoffarme Blut abtransportiert. Schließen die Klappen der Brückenvenen nicht mehr exakt, kommt es zum Rückfluss des Blutes aus der Tiefe an die Oberfläche“, erklärt Hessinger. In der Folge dehnen sich die oberflächlich gelegenen Venen aus, und es entsteht das klinische Bild einer Krampfader.

Venen raus. Im Gegensatz zu Besenreisern und retikulären Varizen ist bei einer Stammvarikose eine operative Sanierung angezeigt. Diese kann in Form eines intraluminalen Verfahrens wie der Laser- oder Radiofrequenztherapie oder durch die klassische Strippingoperation erfolgen. Alle operativen Verfahren werden idealerweise stationär durchgeführt. Abgesehen davon, dass Blutergüsse bei der Strippingoperation normal sind und bis zu drei Wochen sichtbar sein können, sollten die Patienten anschließend drei bis sechs Wochen einen Kompressionsstrumpf tragen, daher werden diese Eingriffe vorwiegend in der kalten Jahreszeit durchgeführt. Geht es nach Hessinger, ist die Strippingoperation der nachhaltigere Weg: „Dabei wird die Stammvene vollständig entfernt. Bei der Laser- oder Hochfrequenztherapie wird sie hingegen nur intraluminal verschlossen.“ Dennoch betont der Gefäßspezialist, dass weder das eine noch das andere Verfahren besser oder schlechter ist, entscheidend sei die Ausdehnung des Krankheitsgeschehens. Bei einer jungen Patientin etwa, bei der ausschließlich die Stammvene betroffen ist, könne man durchaus ein intraluminales Verfahren anwenden, so Hessinger: „Hat sich die Varikose aber bereits über die Stammvene hinaus ausgeweitet, müssen neben dieser auch zahlreiche weitere Venenäste entfernt werden. Hier macht ein rein intraluminales Verfahren mittels Laser oder Radiofrequenztherapie wenig Sinn.“

Kann man vorbeugen? Ja, unter anderem durch Bewegung. Hessinger: „Wer viel und vor allem adynamisch steht, bewegt seine Muskeln nicht, wodurch die Blutsäule auf den Venen lastet und sich diese mit der Zeit ausweiten. Der Rückfluss des Blutes wird nämlich von der sogenannten Muskelpumpe entscheidend unterstützt.“ Auch langes Sitzen kann den Blutrückfluss zum Herzen beeinträchtigen. Spazieren Sie also während stehender oder sitzender Tätigkeit so oft wie möglich herum. In der Freizeit sollten wir unseren Venen zuliebe schwimmend Bahnen ziehen, denn laut Hessinger tragen wir unter Wasser einen kleinen Kompressionsanzug. Außerdem wird die Muskelpumpe aktiviert, und durch die waagrechte Lage des Körpers fließt das Blut leichter zum Herz. Apropos Wasser: Heiß-kaltes Wechselduschen stärkt das Bindegewebe und beugt ebenfalls Krampfadern vor. Gegen die genetische Veranlagung kann man indes nichts tun, doch die soeben genannten Maßnahmen können die Entstehung von Varizen zumindest verzögern. Und noch etwas: „Wenn man eine sichtbare Stammvarikose nicht beachtet und es über viele Jahre zu einem permanenten Rückstau des venösen Blutes kommt, hat dies auch einen verminderten Zustrom des sauerstoffreichen Blutes zur Folge, und unter Umständen kann sich dadurch ein Beingeschwür bzw. offenes Bein entwickeln“, warnt Hessinger. Ob kleine oder große Varizen – auf die leichte Schulter sollte man keine davon nehmen.

Tipps zur Radtour (Gesundheit)

Tipps
Damit Fahrrad fahren zum angenehmen Freizeitvergnügen wird

Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie das richtige Fahrrad für sich auswählen. Nicht jedes Rad ist geeignet. Am schonendsten für die Körperhaltung sind Hollandräder und auch Citybikes. 

Achten Sie auf einen bequemen und etwas breiteren Sattel. 
Probieren Sie das Fahrrad im Geschäft aus und lassen Sie sich vor Ort beraten. 
Kaufen Sie Ihr Fahrrad im Fachhandel. Nur dort bekommen Sie eine gute Qualität. 
Bringen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig zur Inspektion. 

Vor jeder Fahrradtour bitte die Reifen überprüfen, ob genügend Luft darin ist. 
Eine Luftpumpe und ein Fahrradwerkzeug für unterwegs sollten Sie immer dabei haben. 

Bei längeren Fahrradtouren ist es auch sinnvoll, ein Handy mitzunehmen, für den Fall, dass man doch einmal „liegen bleibt“ und Hilfe benötigt. 

Achten Sie im Sommer auf ausreichenden Mücken- und Zeckenschutz und natürlich auch auf ausreichenden Sonnenschutz. Eine Kopfbedeckung ist ideal. 

Tragen Sie beim Radfahren Schuhwerk mit rutschfester Sohle, damit Sie auf den Pedalen einen guten Halt haben. 
Empfehlenswert ist das Tragen eines Fahrradhelms. Achen Sie beim Kauf darauf, dass der Helm richtig sitzt. 

Für Kinder ist ein Fahrradhelm unverzichtbar! 

Selbstverständlich benötigen Sie auf Ihren Touren ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder Apfelschorle und bei längeren Touren auch Proviant. Der Proviant kann aus Bananen, Äpfeln, Müsliriegeln und belegten Vollkornbrötchen bestehen. Der Proviant soll Ihren Körper nicht belasten und dient dafür, dass Sie verlorenen Energien wiederbekommen. 

Treten Sie in den niedrigen Gängen, das schont Ihre Kniegelenke! 

Fahren Sie eher langsam und ruhig und nehmen Sie sich Zeit für Ihre Strecken. Sie sollten sich beim Fahrradfahren noch unterhalten können, dann haben Sie ein ideales Tempo. 

Gesund: Fahrrad fahren ist für jedermann – für Jung und für Alt (Gesundheit)

Tipps
Radfahren ist sowohl für Kinder, als auch für ältere Menschen geeignet. Radfahren eignet sich als Gruppensport und ist eine ideale Familiensportart. 

Mithilfe von Kindersitzen kann die ganze Familie eine Tour ins Grüne planen. Das verbindet und hält fit. Die Familie bewegt sich zusammen und erlebt gemeinsam etwas Schönes. Die Fahrradtour kann durch ein kleines Picknick unterbrochen werden. Als Ziel eignen sich auch Abenteuerspielplätze oder eine Wiese, auf der man dann Ball spielen kann. 

Ältere Menschen können sich Gruppen anschließen und sich regelmäßig zu Fahrradtouren treffen. Das gesellige Miteinander tut einfach gut. 

In vielen Regionen werden in der Frühlings- und Sommerzeit geführte Radtouren angeboten. 
Wer sich nicht einer Gruppe anschließen möchte, kann auch täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 

Radfahren ist nicht nur für jedes Alter geeignet, sondern besonders auch Übergewichtigen zu empfehlen. Selbst Menschen mit Gelenkproblemen, werden Freude am Fahrrad fahren haben, denn Fahrrad fahren schont die Gelenke. 
Zudem ist Radfahren eine ideale Anfänger-Sportart. 

Tipps für den Anfang

Für den Anfang sollten Sie sich eine Strecke aussuchen, die möglichst eben ist und ruhig verläuft. 
Fahren Sie als Einsteiger nicht öfter als drei bis vier mal die Woche und nicht länger als zehn Minuten. 
Nach zwei Wochen können Sie die Dauer der Strecke ausdehnen und 15 – 20 Minuten fahren. 
Wenn Sie diese Abschnitte problemlos bewältigen, dann können Sie die Länge Ihrer Strecke individuell steigern. 

Auch die Beschaffenheit Ihrer Fahrradroute kann dann beliebig geändert werden. Nach vier bis sechs Wochen „Training“ können Sie durchaus länger Radtouren planen und auch Strecken auswählen, die leichte Steigungen enthalten.

Barfuß von Anfang an und als neuer Trend (Gesundheit)

Tipps
Lassen Sie Ihre Kinder so oft es geht barfuß laufen. Barfuß laufen beugt den Verformungen der Füße vor und fördert eine gute Körperhaltung. 
Babys und Kinder haben Füße, die Plattfüßen sehr ähnlich sind. Dieses Aussehen liegt am Fettpolster, welches die noch flache Fußwölbung verdeckt. Erst durch das Laufen lernen entwickeln sich die Füße und bekommen ihre richtige Form. Barfuß laufen fördert die gesunde Entwicklung der Füße. Die Muskeln werden trainiert und die Beweglichkeit und Kraft der Füße wird gefördert. 

Abgesehen vom medizinischen Standpunkt aus, fördert das Barfußlaufen die Sinne des Kindes. Kinder können so ihre Umwelt besser wahrnehmen und die Beschaffenheit der verschiedenen Böden mit den Fußsohlen erfühlen: sanfte Wiesen und sandige Wege, den flauschigen Teppichboden oder auch das kühle glatte Holz eines Dielenfußbodens. 

Barfußlaufen als neuer Trend

Barfußlaufen setzt sich als neuer Trend immer mehr durch. 
So kann man vielerorts auf Barfußpfaden und Barfußparks ungestört in der Natur barfuß wandern. 
Haben Sie Lust auf Barfußlaufen in der Natur bekommen? 

Als grundsätzliche Empfehlung für alle interessierten Barfußläufer gilt:
Bitte unbedingt den Tetanusimpfschutz auffrischen! 

Für Anfänger oder auch für diejenigen die Bedenken wegen der Hygiene oder Verletzungsgefahr haben, gibt es Barfußschuhe und Zehensocken. Diese sind im Internet und auch im Fachhandel erhältlich. 

Barfuß und Sport (Gesund und Wohltuend) (Gesundheit)

Tipps
Es gibt durchaus viele Möglichkeiten sich sportlich und barfuß zu betätigen 

Barfuß-Wandern Barfuß zu Wandern bringt einen zurück zur Natur. Auf ganz natürliche Art laufen wir barfuß über Waldböden und Wiesen. Wer barfuß wandert, kann die Natur mit allen Sinnen erfahren. Spürt den Unterschied des erdigen Waldbodens und der Frische einer taunassen Wiese. 

Besonders geeignet zum Barfuß-Wandern sind naturbelassene Wege und Wiesen. Vermeiden sollte man Asphalt (dieser wird besonders im Sommer sehr heiß) und steinige Böden. Wer zum ersten Mal barfuß wandern möchte, sollte nicht länger als 3 Stunden wandern und viel Zeit für Pausen einplanen. Man sollte bewusst wandern und acht auf den Boden geben. Vorsicht vor Wurzeln oder Dornen. Für den Notfall kann man durchaus Trekkingsandalen im Gepäck haben. 

Barfuß-Joggen 
Barfuß-Joggen ist gesund. 
Amerikanische Wissenschaftler der University of Virginia bestätigten in einem Test, dass es schonender für die Gelenke und auch den Körper ist, wenn man barfuß joggt. Man kann also selbst beim Joggen auf teure Laufschuhe verzichten und barfuß laufen. 

Wer zukünftig barfuß joggen möchte, sollte dennoch ein paar Regeln beherzigen: 
Für den Anfang immer langsam starten, denn der schuhgewöhnte Fuß muss sich erst an das Barfußlaufen gewöhnen. Ein paar Minuten Joggen sollte für den Anfang ausreichen. So kann sich der Fuß langsam an das Barfußlaufen gewöhnen. 
Wichtig: Frischen Sie Ihren Tetanusimpfschutz auf, denn es ist durchaus möglich, dass man sich durch das Barfuß-Laufen kleinste Verletzungen hinzuzieht. Tetanuserreger können bereits in kleinste Wunden eindringen. 

Keine Angst vor Schmerzen. 
Schon nach wenigen Barfußläufen bildet sich auf der Fußsohle eine Hornhaut. Diese Hornhaut schützt den Fuß und ermöglicht ein angenehmes Barfußlaufen ohne Schmerzen, selbst auf härteren Böden. 

Barfuß-Klettern 
Vorteile des Barfußkletterns: 
Kletterschuhe sind meist unbequem, drücken und sind Ursache für Fußschäden. Beim Barfuß-Klettern gewöhnt sich der Fuß jedoch recht bald an das spitze Gestein. 

Beim Barfuß-Klettern fühlen die Füße nach dem richtigen Tritt und so verlässt man sich nicht nur auf seine starken Arme. 
Barfuß-Klettern ist eine Gewöhnungssache, aber durchaus möglich und im Endeffekt gesünder, als das Klettern in Kletterschuhen. 

Barfuß und Kampfsport 
Im traditionellen Kampfsport ist es üblich, barfuß zu kämpfen. Die aus Japan stammenden Kampfsportarten wurden barfuß und waffenlos ausgeübt. Bekannt sind Judo, Jiu-Jitsu und auch Karate. Fußtritte und auch Stöße sind Grundlagen vieler Kampfsportarten. Diese gelingen am besten barfuß. Auch Schrittdrehungen funktionieren am besten und sichersten barfuß über den Fußballen. 

Schuhe sind im Kampfsport fehl am Platz und würden nur behindern. 
Fußtritte oder auch Fußstöße können ohne Verletzungen nur so ausgeführt werden, dass man die Zehen anzieht und die Muskulatur anspannt. Bei Seitwärtsstößen oder Tritten muss der Fuß so angespannt werden, dass der Gegner mit der äußeren Fußkante getroffen wird. 

Das alles wäre mit Schuhen an den Füßen nicht möglich. 

Barfuß im eigenen Garten
Wenn Sie einen Garten haben, gehen Sie darin Barfuß zB:. im Morgentau.
Das tut mehr als gut und ist auch gesund!

519 Artikel (65 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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