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Gesundheit


Gesund Abnehmen - Die Tipps und Tricks! (Gesundheit)

Tipps
Hier einige Tricks und Tipps zum gesunden Abnehmen
Wer möchte nicht das Top-Gewicht tragen, jeder natürlich und das ohne Ausnahme.
Abnehmen ohne Frust und Krampf: viele Menschen die an Übergewicht leiden und abnehmen wollen, haben bereits eine Odyssee hinter sich. Angelockt von Versprechungen wie “5 Kilos in 10 Tagen”, “Essen Sie was Sie wollen und nehmen Sie trotzdem dabei ab”, … oder ähnlichem, stehen Menschen immer wieder alle möglichen (und unmöglichen) Kuren, einseitigen Diäten und “Wunderbehandlungen” durch.

Nach einer gewissen Zeit müssen die meisten erkennen, daß es noch die “leichtere Übung” war, das Gewicht abzunehmen, als das Zielgewicht dann auch lange Zeit zu halten. Vielleicht auch Sie? Hier erfahren Sie welche Regeln zu beachten sind um eine gesunde Reduktion Ihres Körpergewichts dauerhaft zu erreichen.

Der allen bekannte Jojo-Effekt ist eingetreten: Das Gewicht ist nach Beendigung der Diät wieder nach oben geschnellt – oft sogar über das Ausgangsgewicht. Und das ist genau der Punkt. Eine Gewichtsabnahme ist nur dann effektiv, wenn bei gesunder, ausgewogener Kost das niedrigere Gewicht über längere Zeit auch gehalten werden kann.

Wie soll das gehen? – werden Sie fragen. Näheres dazu erfahren Sie hier bei uns oder unter www.diaetologen.at (Verband der Diaetologen). Unsere Informationen und Empfehlungen können kein persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt und einer Dipl. DiätassistentIn und ernährungsmedizinischen BeraterIn ersetzen.

Einfache Praxis-Tipps:

Seien Sie sparsam, wenn es um’ s Streich- und Kochfett geht. Ein Teelöffel kann Dosierhilfe sein.
Verwenden Sie beschichtete Pfannen zum Braten, Sie kommen mit sehr wenig öl aus. Bedenken Sie: Panierte und frittierte Speisen saugen das Fett wie ein Schwamm auf.Bevorzugen Sie mageres Fleisch – egal ob vom Schwein, Rind, Kalb, Wild oder Geflügel.

Wechseln Sie mit fleischlosen Hauptgerichten ab. Es muß nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch stehen.
Planen Sie öfters Fisch ein – als Empfehlung gilt: 1 – 2 mal pro WocheBevorzugen Sie fettarmen Belag für Ihr Brot! In den meisten Wurstsorten und Fleischaufstrichen verbergen sich riesige Fettmengen.
Greifen Sie lieber öfters zu Putenwurst, Schinken, mageren Braten – dünn aufgeschnitten.

Probieren Sie magere Käsesorten (bis 45 % FiT) wie Berggraf, Magrom, Bierkäse, Quargel, Bad Ischler, Bergtilsiter, Gervais “leicht”, … . Selbst zubereitete Topfenaufstriche (mit Kräutern, nach Liptauer Art, Kren oder Thunfisch, …) bringen ebenfalls Abwechslung auf Ihr Brot und helfen dennoch beim Abnehmen.

Zum Binden von Suppen und Saucen verwenden Sie Mehl oder Maisstärke mit Milch verrührt statt der üblichen fetten Einbrenn. Verzichten Sie lieber auf den “Schuß” Obers oder den Becher Crème fraîche – ein Löffel Kaffeeobers oder Sauerrahm tut’s auch (wenn überhaupt nötig). Pürieren Sie etwas Gemüse oder eine gekochte Kartoffel mit – das macht die Suppe oder Sauce auch sämiger.

Sind Sie eine Naschkatze? Die fettarme Alternative zur Blätterteig-Topfengolatsche, Schwarzwälder Kirschtorte oder Cremeschnitte sind Mehlspeisen aus Germteig, Biskuitteig oder Strudelteig; z.B. Apfelstrudel, Topfentorte (mit wenig Obers) mit Früchten, Biskuitroulade (mit Marmelade gefüllt), Germteigstriezel, … . Nicht nur Torten mit Cremefüllungen enthalten viel Fett. Auch zahlreiche “trockenen” Kuchen sind mit großen Mengen Fett zubereitet.

Gusto auf Schokolade? Gönnen Sie sich ab und zu ein kleines Stück und genießen Sie es. Aber vielleicht können Ihnen auch Gummibärchen, Zuckerl oder Kaugummi (= 0 g Fett) bei Ihrem Süßgusto helfen.
“Wenn ich nur aufhören könnte …” lassen Sie die Packung mit Erdnüssen, Chips und Crackern besser geschlossen – eine fettarme Alternative wäre frische Rohkost mit Joghurt-Dips.

Machen Sie Ihre Beilage und Gemüse zur Hauptspeise und das Fleisch zur Beilage. Schneiden Sie Ihr Brot ruhig etwas dicker – dafür den Belag dünn drauflegen.
Nehmen Sie sich öfters die asiatische und italienische Küche zum Vorbild: viel Reis, Teigwaren, Kartoffeln und Gemüse. Wenn’s dann noch aus vollem Korn ist, dann ist’s perfekt.
Aus Hülsenfrüchten lassen sich ebenfalls köstliche Gerichte zaubern, die sogar dem eingefleischten Verfechter bodenständiger Küche schmecken werden (z.B. Bohnengulasch mit Brot, Linseneintopf mit Kartoffeln, …)
An Gemüse soll’s nie fehlen! Ob gedünstet oder roh – je nach Ihrem Geschmack. Versuchen Sie auch abends zur kalten Jause Tomaten, Rettich, eingelegtes Gemüse, … oder eine Salatschüssel dazu.

Planen Sie täglich Vollkornprodukte ein: ein leckeres Müsli zum Frühstück, Vollkornbrote und -gebäck, Vollkornnudeln, … Verwenden Sie auch Vollkornmehl zum Kochen: für Nockerln, Palatschinken oder Kuchen, …
Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag mit zum Beispiel Treppen steigen statt den Lift zu benützen, zur Arbeit mit dem Fahrrad statt mit dem Auto, …

Planen Sie mindestens 2 x pro Woche Stunde Bewegung (z.B. Radfahren, Schwimmen, Laufen, …) ein.
Gute oder schlechte Lebensmittel? Tipps und Tricks für’s Wunschgewicht:

Denken Sie daran: Kein einzelnes Lebensmittel macht dick, sondern nur die gesamte Ernährungsweise. Es gibt daher keine “guten” und “schlechten” Lebensmittel und somit auch keine strikten Verbote. Versuchen Sie immer, sich abwechslungsreich zu ernähren – dadurch werden Sie mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen optimal versorgt.

Fitmacher statt Dickmacher

Greifen Sie häufiger zu:

- Getreideprodukten (Brot, Gebäck, Teigwaren, Reis, Nockerl, …)
- vorzugsweise auf Produkte aus Vollkornmehl
- Hülsenfrüchten, Gemüse und Salaten
- Obst

Trinken, trinken, trinken …

1,5 l Flüssigkeit pro Tag sollten es mindestens sein Löschen Sie Ihren Durst mit Leitungswasser, Mineralwasser, (ev. leicht gesüßte) Tees, stark verdünnte Obstsäfte, Gemüsesäfte statt mit Limonaden, Most, Bier, Wein, …

Öfters essen ist besser

Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt statt der oft üblichen “3 Großen” verhindert Heißhungergefühle. Gönnen Sie sich eine kleine Zwischenmahlzeit in Form von Obst, einem Milchprodukt, einem Weckerl oder fettarm belegten Brot.

Sie alle machen nicht nur wunderbar satt, sondern versorgen Sie auch noch mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Im vollen Korn steckt viel Kraft – Vollkornprodukte machen nicht nur länger satt als Weißmehlprodukte, sie helfen auch mit, Ihre Verdauung in Schwung zu halten (wenn Sie genügend dazu trinken).

weitere Praxis-Tipps:

Fett macht dick

Brot, Nudeln, Kartoffeln, … wurden lange Zeit zu unrecht als Dickmacher verpönt. Nicht das Brot oder die Bohnen machen dick, sondern der fette Belag auf dem Brot oder der fette Speck bei den Linsen.

60 – 80 g Fett pro Tag – mehr sollten es wirklich nicht sein – wir österreicher essen aber oft sogar das Doppelte davon. Denn vieles, was uns besonders gut schmeckt, enthält leider reichlich Fett. Und das Heimtückische daran ist, daß man es ihnen nicht immer ansieht. Wer würde schon in 100 g Leberkäse 28 g, in einem Stück Bratwurst (150 g) 43 g, in 1 Tafel Schokolade (100 g) 32 g Fett vermuten?

Wenn’s ums Fett geht, dürfen Sie geizig sein – es zahlt sich aus!

Wenn schon Fett, dann “hochwertiges” Fett – geben Sie pflanzlichen ölen den Vorzug. Sie enthalten neben reichlich Vitamin E ungesättigte Fettsäuren und wirken sich positiv auf ein erhöhte Cholesterinwerte aus.

Bewegung unterstützt das Abnehmen

Regelmäßige körperliche Bewegung trägt zum Wohlbefinden bei und unterstützt sie beim Abnehmen.

Wichtig ist, daß es Ihnen Spaß macht. Wohlfühlen ist alles. Mit verbissenem Training ist’s wie mit einer strengen Diät – man hält nicht lange durch.

Die populärsten Ernährungsirrtümer (Gesundheit)

Tipps
Es ist ein Wahnsinn, was für Irrtümer in der Ernährung stecken.
Im Laufe der Zeit haben sich in Bezug auf Ernährung viele Missverständnisse und Halbwahrheiten gebildet. Alles Dinge, die wir von Kindesbeinen an gehört haben, die aber so nicht stimmen. Was aber ist an den weit verbreiteten Ansichten richtig und was falsch? Wir haben für Sie weit verbreitete Ernährungsirrtümer zusammengestellt.

Zum Thema Ernährung wird geforscht und getestet, was das Zeug hält. Schließlich wollen wir genau wissen, was uns irgendwann in die Ewigkeit befördert. Ist es das tägliche Frühstücksei, zuviel Salz in der Suppe oder das tägliche Glas Wein? Und hält uns der Genuss von viel Obst wirklich länger am Leben? Im Laufe der Zeit haben sich viele Halbwahrheiten und Spinnereien in den Köpfen festgesetzt. In dem Buch „Lexikon der populären Ernährungsirrtümer“ wollen die Autoren mit diesen Missverständnissen und Mythen aufräumen. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige dieser hartnäckigen Ernährungs-Gerüchte vor.

Spinat enthält viel Eisen ?

Nach Berechnungen eines Wissenschaftlers aus dem 19. Jahrhundert enthalten 100 Gramm Spinat sagenhafte 35 Milligramm Eisen. Zugegeben, das ist mehr als üppig. Was leider nicht so bekannt ist: Der Wissenschaftler arbeitete mit 100 Gramm getrocknetem Spinatpulver. Seine Ergebnisse waren korrekt, sie wurden allerdings falsch kopiert. Bunge bezog seine Angaben nämlich auf Spinatpulver, auf getrockneten Spinat also, der aus einem Kilo Frischware hergestellt wurde, das hatten die Abschreiber offensichtlich übersehen. Da das Gemüse zu 90 Prozent aus Wasser besteht, schrumpft damit der Eisengehalt für frischen Spinat auf ganz normale 3,5 Milligramm pro hundert Gramm. Demnach liefert der Spinat dem Körper kaum mehr Eisen als eine Portion Pommes Frites, die allerdings wiederum wegen des hohen Fettgehalts auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind.

Böse, böse Eier ?

Eier enthalten sehr viel Cholesterin (200 mg pro Ei), das ist wahr. Und zuviel Cholesterin im Blut fördert verschiedene Herzerkrankungen, das stimmt auch. Aber der direkte Zusammenhang zwischen dem Eiergenuss und der Herzerkrankung ist laut den Autoren eine längst überholte Theorie.

Grund zur Sorge gab das Cholesterin, als einige Tierexperimente einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung und degenerativen Gefäßveränderungen und somit einem höheren Herzinfarktrisiko zeigten. Neuere Studien belegen jedoch, dass cholesterinarme Kost das Blutcholesterin nur geringfügig senkt. Das mit der Nahrung aufgenommene Fett beeinflusst dagegen den Cholesterinspiegel im Blut weitaus mehr.

Der Cholesterinspiegel im Blut lässt sich nämlich nicht über die Nahrung beeinflussen. Der Körper versucht grundsätzlich, den von ihm erwünschten Wert zu halten. Kommt von außen zuviel Cholesterin, drosselt er die Aufnahme ins Blut von selber. Kommt von außen zu wenig, kurbelt er die Eigenproduktion an. Selbst mit fettarmer Ernährung lässt sich der Cholesterinspiegel um höchstens zwei Prozent senken.

Fettarm macht dünn ?

An jeder Supermarktecke drängen sie sich dem Diätwilligen auf: die fettarme Milch, der besonders leichte Käse, der Topfen mit nur 0,2 Prozent Fett und, und, und. Sie sollen gute Helfer im Kampf gegen den Speck sein.

Aber der Körper lässt sich so leicht kein X für ein U vormachen. Gibt man ihm Light-Produkte, fühlt er sich um seine Kalorien betrogen. Das nächste Hungergefühl stellt sich viel schneller wieder ein. Außerdem verlangt der Körper bei der nächsten Mahlzeit automatisch nach „mehr“ um die Kalorien zu bekommen, die er braucht.

Der männliche Bierbauch kommt von den Kalorien im Bier ?

Natürlich setzen auch die Kalorien im Bier an. Aber ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Biertrinker speziell am Bauch und im Brustbereich ansetzen? Schuld an der sehr gezielten Fettverteilung ist der enthaltene Hopfen. Denn der hat eine östrogene Wirkung. Und das weibliche Hormon Östrogen erhöht nun mal die Einlagerung von Fett im Gewebe. Deshalb sind nicht nur wir Frauen etwas rundlich proportioniert, sondern auch immer mehr Männer.

Viel Rohkost tut gut ?

Bekannt ist, dass rohes Obst und Gemüse mehr Vitamine enthalten als die verarbeiteten Artgenossen. Das gesündeste wäre demnach, hauptsächlich Rohkost zu essen. Würde man das aber wirklich tun, wäre die Wirkung bei den meisten Menschen fatal.

Da Rohkost schwer verdaulich ist, könnten irgendwann viele unverdaute Nahrungsbestandteile im Darm lagern. Die werden dann von den Mikroorganismen vergoren. Die Folgen: Verdauungsstörungen, schmerzhafte Blähungen und Durchfälle. Außerdem greifen die Gärungsprodukte auf Dauer auch die Darmschleimhaut stark an. Hin und wieder gekochtes Gemüse kann also nicht schaden. Dass Rohkost als Snack zwischendurch dennoch der Vorzug gegenüber fetten Knabbereien, wie Chips oder Soletti zu geben ist, liegt aber auch auf der Hand.

Müsli macht länger satt als Marmeladenbrötchen ?

Egal, ob Müsli oder Standardfrühstück; – spätestens nach fünf Stunden ist der Zuckerspiegel wieder komplett im Keller. Und zwar bei beiden Varianten. Beim Müsliesser wird in der Zwischenzeit sogar weniger Zucker frei gesetzt und in die Blutbahn transportiert, beim gleichen Anteil Kohlenhydrate natürlich. Das heißt, der Blutzuckerspiegel eines Körnerliebhabers ist nach dem Müsli niedriger als beim konventionellen Esser. Deshalb müsste er eigentlich eher Hunger verspüren. Er tut es nicht, weil er das Magendrücken, das die schwer verdaulichen Körner hervorrufen, für Sättigung gehalten wird.

Udo Pollmer, 46, Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften, sowie Susanne Warmuth, 41, Biologin und Lektorin medizinischer Bücher, vollbringen ein streitlustiges Nachschlagewerk, gegen Asketen und Lustfeinde im Ernährungssektor auf. Sie enttarnen Vitamin-Päpste und -Kapsel-Anbieter (z.B. Vitamin C kann das Krebszellenwachstum fördern und die Chemotherapie behindern). Aber auch der Öko-Gesundheitswahn bei links- oder rechtsdrehenden Joghurts, Naturtrübheit, Vollkornmehl, alle diese Halbwahrheiten und gezielten Täuschungsmanöver dienen letzlich nur der besseren Vermarktung.

Die Autoren fordern uns auf, die viel gescholtenen Ernährungsweisen behutsam und bewusst selbst zu gestalten. Appetit und Verstand dienen als praktisches Korrektiv, sollten aber dennoch mit kritischer Wachsamkeit vor allem beim Einkauf einhergehen. Denn “die (scheinbar) ernährungsbewusste Küche aus den Elfenbeintürmen der Wissenschaft ist wie Sex ohne Orgasmus” sagt der australische Psychophysiker R. McBride, und da ist schon was dran.

Die Forschung: Linkshänder (Gesundheit)

Information
Michelangelo malte mit links, und auch Isaac Newton zog seine linke Hand der rechten vor. Die Liste berühmter Linkshänder ist lang. Trotzdem galten sie lange als Exoten, die zwar musisch begabt und außerordentlich kreativ sein sollen, aber auch ungeschickt und tollpatschig. Alles nur Vorurteile, sagen die Wissenschaftler. Fest steht, dass die sogenannte Händigkeit von der Natur vorgegeben ist. Was dann aber daraus wird, hängt ganz entscheidend von der Sozialisation ab.



Platon und die Linkshänder
Archäologische Funde wie Faustkeile und Speere beweisen es: In der Steinzeit gab es weitaus mehr Linkshänder als heute. Forscher gehen davon aus, dass mindestens die Hälfte aller Menschen die wichtigen Dinge mit der linken Hand erledigte. Schon der griechische Philosoph Platon (427-347 vor Christus) beschäftigte sich mit dem Phänomen der Händigkeit. Seine These: Genau wie es bei den Füßen und den unteren Gliedmaßen keinen Unterschied in der Beweglichkeit gebe, sei auch der Mensch von Natur aus in der Lage, beide Hände gleichermaßen zu benutzen.

Dagegen spricht, dass auch die Tiere eine Seite bevorzugen. So haben zum Beispiel die Winkerkrabben, die an tropischen Küsten leben, immer eine große und eine kleinere Schere. Auch frei lebende Schimpansen ziehen nach den Studien amerikanischer Forscher eine Seite vor. Die Wissenschaftler beobachteten die Affen beim Termiten-Fischen und stellten fest, dass die meisten dafür die linke Hand benutzten.

Eine Spezialisierung erscheint auch deswegen sinnvoll, weil es deutlich effektiver ist, die Kraft auf einer Seite zu bündeln. Im Tierreich hält sich die Vorliebe für links oder rechts allerdings die Waage. Bei den Menschen ist das anders. Schätzungen zufolge sind zwischen 10 und 25 Prozent der Weltbevölkerung Linkshänder.

Von rechtschaffenen Bürgern, die mit dem linken Fuß aufstehen
Noch immer kämpfen viele Linkshänder mit Vorurteilen. Die spiegeln sich auch in der Sprache wieder: Noch heute gilt, wer zwei linke Hände hat, als ungeschickt. Und auch die Redewendung "Das mache ich doch mit links" wirft kein gutes Licht auf diese Hand. Mit anderen Worten, wenn es schwierig wird, sollte man lieber die rechte nehmen. Wer mit dem linken Fuß aufsteht, ist schlecht gelaunt. Rechtschaffene Bürger tragen ihr Herz dagegen auf dem rechten Fleck.

Schon in der Antike kam die linke Seite nicht gut davon. Von links kamen die schlechten Prophezeiungen und auch das Reich der Toten lag auf dieser Seite. So lässt sich diese Weltsicht in einigen Kulturen auch noch am Ursprung der beiden Worte erkennen. Der lateinische Begriff für rechts heißt "dexter", was soviel bedeutet wie Geschicklichkeit. Das französische Wort "dexterité" und der englische Ausdruck "dexterity" lassen sich ebenfalls darauf zurückführen. Das Wort für links hieß bei den Römern "sinistrum" und kann auch mit "bedrohlich" übersetzt werden. Daraus abgeleitet wurden das französische Wort "sinistre" und das spanische "siniestro".

Rätsel noch nicht gelöst
Doch woher kommt es, dass es Menschen gibt, die statt der rechten lieber die linke Hand nehmen? Auch wenn die endgültige Ursache noch unerforscht ist, so kommt in jedem Fall den Genen eine besondere Bedeutung zu. Die Wahrscheinlichkeit, mit der zwei Rechtshänder ein linkshändiges Kind bekommen, liegt nämlich bei nur zwei Prozent. Ist dagegen ein Elternteil linkshändig, so steigt sie auf 17 Prozent. Bei zwei Linkshändern hingegen stehen die Chancen fast 50 zu 50, dass der Nachwuchs ebenfalls linkshändig zur Welt kommt.

Die Rolle des Gehirns
Neben den Erbanlagen spielen auch die beiden Gehirnhälften eine wichtige Rolle bei der Händigkeit. Für unterschiedliche Fertigkeiten wie zum Beispiel Sprache, Motorik oder räumliches Denken sind im Gehirn verschiedene Bereiche verantwortlich. Dabei werden in der Regel die Bewegungen und Tätigkeiten, die mit der linken Körperhälfte ausgeführt werden, von der rechten Hirnhälfte aus gesteuert und umgekehrt.

Bei fast allen Rechtshändern liegt das Sprachzentrum im linken Teil des Gehirns. Auch bei zwei Dritteln der Linkshänder liegt dieses Zentrum in der linken Seite. Das übrige Drittel teilt sich in zwei Hälften: Während die einen ihr Sprachzentrum auf der rechten Seite haben, wird bei den anderen diese Aufgabe von beiden Hirnhälften übernommen.

Daraus resultieren zwei Dinge: Zum einen ist Linkshändigkeit nicht nur eine einfache Umkehrung von Rechtshändigkeit, zum anderen kann sich das Sprachzentrum auch unabhängig von der Händigkeit entwickeln. Das ist allerdings eher die Ausnahme als die Regel.

Mittlerweile hat sich die These durchgesetzt, dass Sprache und Händigkeit doch zusammen auf einer Seite im Gehirn angesiedelt sind. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Anordnung der Areale im Gehirn auch von der Evolution beeinflusst worden ist. Sie meinen, dass die Gestik der Ursprung von Sprache ist. Aufgrund der engen Verbindung dieser beiden Bereiche gehen die Forscher deshalb davon aus, dass sich die Zentren für Sprache und Händigkeit auf ein und derselben Seite des Gehirns befinden, denn so sind die Wege und damit auch die Reaktionszeiten kürzer.

Die Zuständigkeiten in den Hemisphären könnten dann auch der Grund dafür sein, dass umgeschulte Linkshänder immer wieder von Sprach- und Konzentrationsstörungen berichten, einige leiden auch unter motorischen Defiziten. Erklärt wird das unter anderem mit einer Fehlbelastung der verantwortlichen Regionen bei einer Umschulung. Diese Störungen treten übrigens auch dann auf, wenn von der rechten auf die linke Seite umgeschult wird.

Welche Rolle spielen die Moleküle?
Das alles erklärt aber immer noch nicht, warum die Zentren für Sprache und Händigkeit bei dem einen auf der linken und bei dem anderen auf der rechten Hirnhälfte liegen. Eine mittlerweile sehr anerkannte Erklärung für dieses Phänomen ist die von Marion Annett. Die englische Biologin geht davon aus, dass ein Molekül für die Ausbildung der linken Gehirnhälfte verantwortlich ist. Ist diese Seite stärker entwickelt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die rechte Hand geschickter ist als die linke. Fehlt dieser Faktor jedoch, so die These der Wissenschaftlerin, gibt es keine dominante Hirnhälfte. Deshalb verteilen sich Sprache und Händigkeit zufällig und unabhängig voneinander auf die beiden Gehirnhälften. Dafür spricht, dass drei Viertel aller eineiigen Zwillinge entweder beide links- oder beide rechtshändig sind. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn bei jedem vierten Paar ist ein Zwilling Rechts- und der andere Linkshänder. Also scheinen die Gene zwar eine Rolle zu spielen, aber eben nicht die einzige.

Neu ist ein Forschungsansatz, der davon ausgeht, dass die Linkshändigkeit Teil einer weiteren evolutionären Stufe ist. Dann wäre die Präferenz der linken Hand ein Test dafür, wie die beiden Gehirnhälften in Zukunft miteinander agieren könnten – und die Linkshänder wären diejenigen, die das schon heute praktizieren. Wenn sich dieses Modell bewähren sollte, wären die Linkshänder vielleicht sogar irgendwann in der Überzahl.

Bis dahin allerdings müssen sie sich weiter in einer Rechtshänderwelt einrichten. Das fällt vielen mittlerweile nicht mehr ganz so schwer wie früher. Denn auf die Menschen, die lieber alles mit links machen, hat sich inzwischen eine ganze Industrie spezialisiert. Vom Korkenzieher bis zum Dosenöffner, von der Computertastatur bis zum Bumerang: Es gibt kaum einen Alltagsgegenstand, der nicht auch auf links gedreht ist. Und auch die Sitte, dass sich die Männer in Japan scheiden lassen durften, wenn sie entdeckten, dass ihre Ehefrau Linkshänderin ist, gehört lange der Vergangenheit an.

Quelle: Eskin // PlanetWissen

Die Intelligenz - Was ist eigentlich Intelligenz? (Gesundheit)

Information
Seit Jahrhunderten suchen Wissenschaftler rund um den Erdball nach einer treffenden Definition für das Phänomen Intelligenz. So gibt es heute eine Vielzahl von Theorien, vom "Generalfaktor g" bis hin zur "Multiplen Intelligenz" – einig sind sich die klugen Köpfe noch lange nicht.

Was ist eigentlich Intelligenz? Wer 100 Experten fragt, erhält nahezu ebenso viele Antworten. Denn über die Erklärung des Phänomens streiten Psychologen und Naturwissenschaftler bereits seit mehreren Jahrhunderten.


Ganz allgemein lässt sich sagen: Intelligenz ist die Umschreibung für die Fähigkeit, sich in neuen Situationen durch Einsicht zurechtzufinden und Aufgaben durch Denken zu lösen. Erfahrung spielt dabei keine Rolle, eher das schnelle Erfassen von Beziehungen und deren Kombination. So kann ein neuer Blick auf ein bestehendes Problem entstehen und zu einer schnellen Lösung führen – ohne Ausprobieren und Lernen.

Der US-amerikanische Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov hingegen hat seine eigene Definition: "Intelligenz ist das, was der Intelligenz-Test misst." In solchen Tests werden bestimmte Eigenschaften untersucht, etwa die Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu lösen. Das Ergebnis ist ein Zahlenwert, der Intelligenzquotient oder auch kurz IQ genannt. Ein IQ von 100 ist der Durchschnitt. Asimov mit seinem Wert von 130 galt daher als Hochbegabter.

Zwei gegensätzliche Theorien
Die Tests mögen Unterschiede aufzeigen, eine Antwort auf die Frage, was Intelligenz ausmacht, liefern sie jedoch nicht. Hierüber diskutieren Wissenschaftler noch heute. Einige Forscher gehen von einem einzigen, bereichsübergreifenden Intelligenzfaktor, dem "Generalfaktor g", aus. Begründet wurde die These 1923 von dem Psychologen Charles Spearman. Mithilfe des Vergleichs verschiedener IQ-Tests fand er heraus, dass es zwischen fast allen einzelnen Abschnitten innerhalb eines Tests eine positive Korrelation gab. Sein Fazit: Zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten besteht ein grundlegender Zusammenhang, der Faktor "g". Dieser könne je nach Proband unterschiedlich hoch sein.

Von Anfang an war Spearmans These umstritten. So lieferten Folgeuntersuchungen seiner Kollegen abweichende Ergebnisse und damit weitere Faktor-Theorien. Andere Wissenschaftler wiederum halten einen allgemeinen Faktor für nicht ausreichend. Sie befürworten eine ganze Palette voneinander relativ unabhängiger Intelligenzen.

Der amerikanische Psychologe Howard Gardner etwa plädiert für ein Konzept der "Multiplen Intelligenz". Demnach ergeben verschiedene, unterschiedlich gut ausgeprägte Fähigkeiten zusammen die intellektuellen Möglichkeiten eines Menschen. So bezieht er in seine Theorie die Bewegungsintelligenz (Tänzer), musikalische Intelligenz (Musiker, Komponisten) oder naturalistische Intelligenz (Naturforscher) mit ein.

Nahezu alle Gehirnbereiche werden hierbei benötigt. Intelligenz könnte demnach auch davon abhängig sein, wie gut und schnell die einzelnen Gehirnkomponenten funktionell miteinander verbunden sind, zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Neben rein akademischen kämen so auch praktische Fähigkeiten zum Tragen.

Denken und Fühlen als Einheit
Eine weitere Form ist die "Emotionale Intelligenz". Der Begriff taucht in der Fachliteratur erstmals um 1990 auf. Der breiten Öffentlichkeit wurde er durch das gleichnamige Buch von Daniel Goleman bekannt. Denken und Fühlen sind demnach eine Einheit, die das Handeln und die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen bestimmen. Emotional Intelligente können Stimmungslagen wie Schwermut, Angst oder Gereiztheit besser kanalisieren, Denkprozesse werden dadurch nicht gestört.

Um Erkenntnisse über die Emotionale Intelligenz einer Person zu gewinnen, reichen herkömmliche Intelligenztests nicht aus. In einer Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Neurologische Forschung waren die Probanden daher zum Teil psychisch krank. Depressive, Schizophrene und Autisten gehörten zu den Versuchsteilnehmern. Deren empathische Profile (Empathie = Einfühlung) unterschieden sich zum Teil erheblich von denen gesunder Probanden. Obwohl von normaler Intelligenz neigen Schizophrene etwa dazu, überdurchschnittlich viel über Motive und Handlungen anderer nachzudenken, während Autisten sich überhaupt nicht in ihre Mitmenschen einfühlen können.

In unserer Arbeitswelt werden Teamarbeit, Motivationsfähigkeit und Mitarbeiter-Management immer wichtiger. Emotionale Intelligenz könne demnach ein Schlüssel zum Erfolg in unserer Gesellschaft sein, sagen Anhänger der Theorie. Die Aussagekraft der speziell entwickelten EQ-Tests ist in Fachkreisen jedoch umstritten, wie überhaupt das Konzept der emotionalen Intelligenz.

Die Rolle der Gene
Mögen die Formen der Intelligenz auch umstritten sein – dass die Gene das Maß an Intelligenz beeinflussen, darin sind sich Forscher einig. Wie IQ-Messungen an ein- und zweieiigen Zwillingen sowie Adoptionsstudien gezeigt haben, sind gar 50 Prozent der Intelligenzunterschiede in unserem Kulturkreis auf genetische Ursachen zurückzuführen. Dabei geht es nicht um ein einzelnes Intelligenzgen. Die Gehirnleistung ergibt sich aus der Funktion einer großen Zahl an Genen, die sich wiederum oft gegenseitig beeinflussen: Solche, die den Gehirnstoffwechsel steuern und solche, die Bestandteile der Gehirnanatomie festlegen. Diskutiert werden unter anderem folgende genetische Einflüsse auf intellektuelle Fähigkeiten:

• genetisch bedingte höhere Anzahl von Nervenzellen,

• genetisch bedingte höhere Zahl von Verschaltungen zwischen Nervenzellen und damit bessere Verarbeitungs- und Gedächtniskapazitäten (Dendriten und Synapsen),

• genetisch bedingte dickere Nervenumhüllungen, die die Reizleitung im Gehirn effizienter gestalten (Myelin-Isolierung),

• genetisch bedingter, niedrigerer Energiebedarf bei Hochintelligenten, was die Dauer der Arbeitsleistung positiv beeinflusst.

Potenzielle Intelligenzgene vermuten Humangenetiker heute vor allem auf den X-Chromosomen. Frauen besitzen davon zwei, Männer nur eins. Das würde erklären, warum deutlich mehr Männer an geistiger Behinderung leiden als Frauen. Eine Mutation auf einem X-Chromosom können Frauen durch das zweite X-Chromosom ausgleichen, Männer dagegen nicht.

Dem Gehirn beim Denken zuschauen
Bei der Suche nach anatomischen und physiologischen Grundlagen von Intelligenz steht die Forschung ebenfalls noch am Anfang. Mit modernen Computertomographen versuchen Wissenschaftler Denkprozesse sichtbar zu machen. So lassen sich beispielsweise über die Rate des Zuckerverbrauchs Areale geistiger Aktivität bestimmen. Möglich macht das die Positronen-Emissions-Tomographie. Magnetresonanz-Tomographen messen Magnetfelder im Gehirn, die sich bei Denkprozessen verändern.

Intelligente Personen können demnach Informationen schneller aufnehmen, mehr Informationen im Kurzzeitgedächtnis speichern und schneller wieder abrufen. Durchschnittlich Intelligente müssen ihr Gehirn im Zeitverlauf von IQ-Tests stärker "hochfahren" und dabei auch Regionen aktivieren, die mit der Aufgabenstellung eigentlich nichts zu tun haben.

Hochintelligente scheinen in der Pubertät die Nervenverschaltungen im Gehirn besonders stark neu zu strukturieren. Daher verbrauchen ihre Gehirne insgesamt weniger Energie und konzentrieren die Aktivitäten in der Großhirnrinde besser auf benötigte Areale.

Der Schlüssel zum biologischen Verständnis von Intelligenz liegt vermutlich in der Art und Weise, wie im Gehirn Informationen fließen und welche Faktoren das beeinflussen. Noch haben Forscher diesen aber nicht gefunden.

Der Kinderwunsch: Warten, bis es zu spät ist (Gesundheit)

Information
Leider geht nicht immer alles so, wie man es auch gerne hätte :Ö(
Österreicherinnen bekommen weniger Kinder und schieben den Kinderwunsch gern auf. Eine von Familienministerin Karmasin präsentierte Studie zeigt ein nüchternes Bild der heimischen Kinderplanung.




Wien. Österreich ist kein ideales Land für Familien, und Frauen sehen ihre Chancen mit Kindern verschlechtert. Das sind zwei Ergebnisse des „Generations & Gender Programme", das von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) präsentiert wurde. 2000 Männer und 3000 Frauen wurden dafür in den Jahren 2009 und 2013 vom Österreichischen Institut für Familienforschung und dem Vienna Institute of Demography befragt. Die Studie wurde in 19 Vergleichsländern abgehalten. Wie ist es tatsächlich um die Familienentwicklung in Österreich bestellt? Sechs Thesen zu einem kinderunfreundlichen Land.

1. Wir bekommen weniger Kinder - und diese immer später

Es ist eine seit Jahren bekannte Entwicklung: Frauen bekommen immer später weniger Kinder. Das dürfte sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, mit einem Unterschied: Die Entwicklung scheint sich abzuflachen. „Manche Demografen glauben sogar, der Wert wird nicht weiter sinken", sagt Wolfgang Lutz vom Vienna Institute of Demography. Derzeit bekommt eine Frau im Durchschnitt 1,6 Kinder. (Die Statistik Austria kommt durch eine andere Berechnungsmethode auf 1,4.) Was auch damit zu tun hat, dass Frauen immer später Kinder bekommen. So lag 2012 das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Geburt des ersten Kinds bei 28,7 Jahren.
Der Trend zur Ein-Kind-Familie ist aber nicht sichtbar. 40 Prozent der Befragten (und damit die größte Gruppe) hatten zwei Kinder, etwa ein Viertel hatte nur ein Kind. 18 Prozent der Befragten im Alter von 40 dürften auch in Zukunft kinderlos bleiben.

2. Österreich ist kinderunfreundlich. Mit Kind wird geringere Zufriedenheit erwartet

„Norwegen ist der Superstar, wir spielen in einer anderen Liga", sagt Norbert Neuwirth vom Österreichischen Institut für Familienforschung. So wurde für die Studie Österreich mit anderen Ländern in Hinblick auf die erwartete Verbesserung der Lebensumstände (wie Job, soziale Anerkennung, finanzielle Situation) der Eltern verglichen. Laut Studienautoren liegt Österreich dabei so gut wie immer auf den letzten drei Plätzen. So glauben nur 22 Prozent der Österreicherinnen, dass sich ihr Leben mit Kind verbessern wird. Im Gegensatz dazu sind es in Norwegen 90 Prozent und in Italien 88 Prozent. Nur der Blick der Deutschen ist noch düsterer. Hier erwarten sich nur 17 Prozent der Frauen persönlich mehr Lebenszufriedenheit.

3. Arbeiten und Kinder? Frauen sagen: „Mit einem Kind geht es mir schlechter"

Job und Kinder? Das halten viele Frauen nach wie vor für unvereinbar: Rund 88 Prozent gehen davon aus, dass ihre beruflichen Chancen mit Kind sinken, während nur 13 Prozent der Männer damit rechnen. Zum Vergleich: In Norwegen glaubt nicht einmal ein Prozent der Frauen, dass sie durch ein Kind einen Nachteil haben könnten. In Italien (auf Platz zwei nach Norwegen) sind es immerhin 50 Prozent.

4. Wir wünschen uns zwei Kinder, bekommen diese aber nicht (immer)

Zwei Kinder, diese Zahl wird in Österreich als ideal angesehen. Nur setzen etwa ein Drittel der Frauen mit dementsprechenden Kinderwunsch diesen dann nicht um. Als Grund nennt Studienautorin Maria-Rita Testa „äußere und innere Einflüsse". Etwa die ungleiche Aufteilung der Kinderbetreuung (62 Prozent werden von der Mutter getragen), das Alter sowie Unsicherheit in der Beziehung mit dem Partner. Auch steigt bei Frauen die Lebenszufriedenheit mit einem Kind, bei jedem weiteren nimmt sie aber ab (bei Männern ist sie mit zwei Kindern am höchsten). Ohnehin gibt es die Tendenz, nicht so viele Kinder zu bekommen, wie man sich wünscht. So revidierten rund 40 Prozent der Befragten nach vier Jahren ihren anvisierten Kinderwunsch nach unten.

5. Wir verschieben so lange, bis es zu spät ist. Ab 35 bleibt der Kinderwunsch oft unerfüllt

Es ist nicht so, dass wir keine Kinder wollen, „wir verschieben auf später", sagt Studienherausgeberin Isabella Buber-Ennser. Nur 43 Prozent der Frauen haben im Befragungszeitraum ihren angestrebten Kinderwunsch tatsächlich auch umgesetzt. Sind die Frauen dann schon über 35 Jahre alt, bleibt der Kinderwunsch meist unerfüllt. „Dieses Aufschieben wird völlig unterschätzt", sagt Studienautor Neuwirth. „Denn die Situation wird ja im höheren Alter nicht leichter."

6. Geldtransferleistungen regen weniger an, sich für Kinder zu entscheiden, als Sachleistungen

Am Beispiel Erhöhung der Familienbeihilfe: Demnach scheinen Geld- und Steuerleistungen (wie Kindergeld) zwar einen positiven Einfluss auf die Fertilitätsrate zu haben, nicht aber einen so großen wie Sachleistungen (etwa ein gutes Kindergartenangebot). „Es scheint also nicht ausschließlich das Geld zu zählen", sagt Karmasin. Im internationalen Vergleich sind in Österreich die Geldleistungen weitaus höher als die Serviceleistungen. Als Ergebnis der Studie will Karmasin Österreich nun kinderfreundlicher machen. Abgesehen von der (bereits beschlossenen) Anhebung der Familienbeihilfe und dem Ausbau der Betreuung von unter Dreijährigen seien „bewusstseinsbildende Maßnahmen" (Infokampagnen) und mehr Männerbeteiligung bei der Kinderbetreuung notwendig. Eine geplante Arbeitsgruppe soll nun über einen Bonus (Geld, Anrechungszeiten, Gutscheine etc. ) für engagierte Männer nachdenken.

Quelle User: Eskin // diepresse.com

Freude: Winterschlaf ade - ab in den Frühling (Gesundheit)

Tipps
Langsam weicht der graue Winterhimmel und der Frühling zieht ein. Die Kälte weicht und die Natur verändert sich langsam. Die Sonne kommt wieder mehr und die Freude mit :)




Mehr Licht

Während des Winters sind viele Menschen schlapp und wenig leistungsfähig. Nach den trüben Monaten stellt sich aber mit den ersten Sonnenstrahlen des Vorfrühlings oftmals kein Schwung ein, sondern bleierne Müdigkeit. Bis vor einigen Jahrzehnten nahm man an, der Grund sei die schlechte Versorgung mit frischen Lebensmitteln im Winter. Mittlerweile gibt es auch im Winter ein großes Angebot an Obst und frischem Gemüse. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Lichteinfluss eine große Rolle bei den jahreszeitlich bedingten Biorhythmen und der Befindlichkeitsstörung "Frühjahrsmüdigkeit" spielt. Licht und Dunkelheit wirken über die Augen direkt auf das Zentrum der Hormonproduktion.

Sonne tanken

Bei Nacht wird das schlaffördernde Hormon Melatonin ausgeschüttet. Um nicht müde zu werden, wird bei Helligkeit die Produktion gehemmt. Patienten, die im Winter unter starken Depressionen litten, wurden mit Licht behandelt. Über die den Gehirnstoffwechsel aktivierende Helligkeit konnte eine Verbesserung der Depression beobachtet werden. Solche Depressionen sind allerdings die gravierendste Form der "Frühjahrsmüdigkeit". Abgespanntheit, Müdigkeit und Leistungsschwäche im Frühling hat aber sicherlich fast jeder schon erlebt. Mit einfachen Mitteln kann dagegen etwas getan werden.

Viel schlafen

Noch sind die Tage kürzer und unser Körper benötigt ausreichend Schlaf. Aber auch mit einem wohligen Wannenbad können Sie sich zusätzliche Ruhe gönnen. Die Badezusätze mit Lavendel, Rosenholz, Jasmin oder Melisse sind gerade jetzt beliebt. Allerdings warnen Test-Zeitschriften vor Produkten, die unserer Haut Probleme bereiten können. So wurden bedenkliche Konservierungsstoffe gefunden, die die Bildung von Bakterien verhindern sollen. Auch Duftstoffe, die sich im Fettgewebe anreichern und Düfte, die Allergien auslösen, waren ein Thema.

Unsere Empfehlung:

Mischen Sie sich Ihren eigenen Wellness-Badezusatz. Dazu brauchen Sie zwei Esslöffel Olivenöl mit je einem Esslöffel Sahne und Honig. Zusammen mit einer Handvoll Meersalz und fünf bis zehn Tropfen Zitronenöl oder sieben frisch gepressten Zitronen ins warme Badewasser geben.

Was Sie gegen "Frühjahrsmüdigkeit" tun können?

Eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung ist eine Möglichkeit, die Fitness im Winter und Frühjahr zu steigern. Verwenden Sie aber vermehrt heimisches Gemüse (Kohlsorten, Lagerkartoffeln und Möhren), denn sie stammen nicht aus Gewächshäusern. Viele Menschen neigen dazu, übermäßig zu essen - wer aber zuviel isst, wird träge und damit auch antriebsschwächer. Also nur soviel essen, wie der Körper auch verbraucht. Das ist leichter gesagt als getan, hilft aber, der Frühjahrsmüdigkeit im Vorfeld entgegenzuwirken. Wer sich leistungsschwach fühlt, sollte in jedem Fall zusätzlich Vitamine und Spurenelemente in Pulver- oder Pillenform als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Lassen Sie sich aber vorher durch einen Arzt oder Apotheker beraten.

Raus an die frische Luft

Ebenfalls wichtig ist es, durch Sport den gesamten Organismus und Kreislauf in Schwung zu bringen. Gerade Sport wirkt langfristig leistungssteigernd. Sport ist die beste Methode, fit und gesund in den Frühling zu starten. Regelmäßig betrieben, baut er Stress ab, beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor und stärkt unser Immunsystem. Die positiven Effekte beim Sport hängen von der Regelmäßigkeit und Dauer ab. Für Anfänger ist es sinnvoll, eher lange und langsam zu trainieren, damit die Kondition allmählich aufgebaut wird und sich der Körper an die Belastung gewöhnt. Empfehlenswert ist, zwei- bis dreimal wöchentlich je 30 Minuten Sport zu treiben. Ob Tanzen, Schwimmen, Joggen, Nordic Walking, Wandern, Gymnastik oder ein Spaziergang an der frischen Luft - die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Sensoren zum Schlucken - Die intelligente Tablette (Gesundheit)

Information
Wissenschaftler erproben jetzt die ersten Tabletten, die ihre eigene Einnahme kontrollieren. Ärzte können damit aus der Ferne sehen, ob die Patienten ihre Arznei richtig einnehmen.

Videobeitrag zu diesem Thema:



10 Tipps für ein gesundes und langes Leben (Gesundheit)

Tipps
Zehn Tipps für ein besseres Leben!

Jeder wünscht sich, möglichst lange gesund und fit zu bleiben. Mit einem gesunden Lebensstil kann man selbst einiges dazu beitragen. Die wichtigsten Faktoren sind Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schlaf, Verzicht auf Genussgifte und eine positive Lebenseinstellung. Eine bewusste Lebensweise erhöht Ihre Chancen, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Hier 10 wichtige Tipps, was Sie selbst tun können, um Ihre Gesundheit und Lebensqualität lange zu bewahren:

1. Richtige Ernährung
Kaum etwas ist wichtiger für den Erhalt der Gesundheit als eine gesunde Ernährung. Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, am besten roh, in allen Farben und Sorten. Wenig Fleisch, viele pflanzlichen Kohlenhydrate, reichlich Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte und wenig Fett – das erhält nicht nur unsere Lebensfunktionen, sondern stärkt auch das Immunsystem.

2. Ausreichend Trinken
Wassermangel schadet dem menschlichen Organismus: Da Wasser nicht nur wichtiger Teil der Körperzellen, sondern auch Hauptbestandteil des Blutes ist, kann das Blut nicht mehr richtig fließen, wenn wir zu wenig trinken. Der gesamte Körper wird schlechter versorgt, Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Geeignete Durstlöscher sind Wasser, Fruchtschorle oder Kräutertee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt dem erwachsenen Menschen täglich eine Aufnahme von mindestens zwei Litern Flüssigkeit.

3. Regelmäßige Bewegung
Regelmäßiger Ausdauersport ist gut für Körper und Seele und die beste Methode, den Körper in Form und den Organismus auf Touren zu bringen. Sport hilft die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken, Stress-Symptome zu senken und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht und Osteoporose vor. Selbst die Gehirnleistung im Alter wird positiv beeinflusst.
Jede Art körperlicher Bewegung trägt zu Ihrem Wohlbefinden bei: Das Minimum, um Krankheiten vorzubeugen, liegt bei einer halben Stunde leichter Bewegungen 5-7-mal pro Woche. Dabei ist es nie zu spät, mit Sport anzufangen. Auch wer erst im Alter beginnt, profitiert praktisch sofort von den positiven Wirkungen.

4. Viel Frischluft und Licht
Sauerstoff weckt die Lebensgeister und mobilisiert die Abwehrkräfte. Gehen Sie deshalb – auch im Winter – jeden Tag an die frische Luft. Weiterer positiver Effekt, wenn wir uns draußen aufhalten: Wir bekommen mehr Licht ab, was auch unsere Stimmung bessert. Bei Tageslicht wird nämlich der Nervenbotenstoff Serotonin ausgeschüttet, der die Stimmung aufhellt. Selbst bei ganz schlechtem Wetter ist es draußen wesentlich heller als in geschlossenen Räumen. Zudem ist Licht wichtig für die Produktion von Vitamin D – unentbehrlich für starke Knochen.

5. Entspannung für den Ausgleich
Stress, Hektik und psychische Belastungen zehren an der Widerstandskraft; Störungen in der Balance von Spannung und Entspannung können zu ernsthaften psychischen und körperlichen Erkrankungen führen. Also spätestens wenn Stress und Hetze überhand nehmen, wird es Zeit, einen Gang zurückschalten. Entspannungstechniken wie autogenes Training, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Yoga können helfen, wieder zu Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu finden.

6. Genug und regelmäßig Schlafen
Schlaf ist ein Grundbedürfnis, das wir ebenso regelmäßig befriedigen müssen wie Essen und Trinken. Er ist unverzichtbare Lebensgrundlage und die Voraussetzung für Entwicklung, Wohlbefinden und Gesundheit. Im Schlaf wird der Stoffwechsel einen Gang herunter geschaltet, dagegen arbeiten die Reparaturmechanismen auf Hochtouren.
Das Immunsystem, die Verdauung, das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und das Gehirn brauchen den Schlaf, um sich zu regenerieren. So zeigen neuere Studien beispielsweise, dass Menschen die regelmäßig zu wenig schlafen, ein vielfach erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt haben.

7. Reges Gehirn-Jogging
"Sich regen, bringt Segen" – dieser Spruch gilt nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unser Gehirn. Denn genau wie unsere Muskulatur will auch das Gehirn beschäftigt sein – und zwar ein Leben lang. Werden die grauen Zellen nicht auf Trab gehalten, bauen sie nämlich ab. Umgekehrt lässt sich das Gehirn trainieren wie ein Muskel. Um mental fit zu bleiben, brauchen die grauen Zellen täglich Training.

8. Gesundheitsrisiko Genussgifte
Rauchen ist gesundheitsschädlich und zwar jede Zigarette! Allerdings ist nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhören – auch nach jahrelanger Nikotinabhängigkeit kommt es Ihrer Gesundheit zugute. So ist nach 10 Jahren Rauchstopp das Lungenkrebsrisiko wieder vergleichbar mit dem bei Nichtrauchern; nach 15 Jahren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Moderater Alkoholgenuss schadet in der Regel nicht – in Maßen genossen kann er durchaus positive Wirkungen haben. Es sollte aber bei einem kleinen Gläschen und mehreren alkoholfreien Tagen pro Woche bleiben, denn einen risikofreien Alkoholkonsum gibt es nicht.

9. Gesunde Beziehungen
Ob man es will oder nicht: Jeder ist eingebunden in ein Geflecht aus Beziehungen. Das Gelingen von zwischenmenschlichen Beziehungen ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität, die psychische und körperliche Gesundheit. Lebendige und erfüllte Beziehungen – diese beginnen bei einer gesunden Beziehung zu sich selbst und zum Leben.

10. Ja zum Leben
Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung verfügen in der Regel über bessere psychische Bewältigungsstrategien. Sie setzen sich weniger Stress aus und schonen damit ihre Abwehrkräfte. Außerdem können positiv eingestellte Menschen besser über sich selbst lachen und zeigen dadurch Souveränität und Gelassenheit.
Offenheit, z. B. im Austausch mit Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensstilen, hilft dabei, flexibel zu bleiben. Denn wer in sich ständig wiederholenden Lebensmustern gefangen ist, begrenzt seine Erfahrungsmöglichkeiten. Und nimmt sich die Chance, sein Gehirn rege bleiben zu lassen.

519 Artikel (65 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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