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Vor Hacking-Angriffen schützen (Medien)

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Wie schütze ich mich und meine Daten vor Abhör- oder Hacking-Angriffen? Auch auf der CeBIT ist das Thema mobile Datensicherheit in diesem Jahr präsent.

Videobeitrag zu diesem Thema:

Digittrade will mit seinem Messenger Chiffry eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Smartphones etablieren.
Apps, mit denen sich Nachrichten, Bilder oder Videos übertragen lassen, gibt es zuhauf. Doch Anbieter wie Facebook oder WhatsApp verschlüsseln oft nur die Übertragung der Botschaften zwischen Sender und Server. Auf den Rechnern der Unternehmen liegen die Daten im Klartext. Hier will Digittrade eine Alternative etablieren.

Die auf den Namen Chiffry getaufte Messenger-App verschlüsselt Botschaften nach dem Ende-zu-Ende-Prinzip. Die zum Entschlüsseln der Kommunikation notwendigen Schlüssel sind nur beim Empfänger und Sender der Nachricht vorhanden. Unterwegs oder auf den Servern abgegriffene Daten sind somit nutzlos.

Chiffry kann auch für Telefonate eingespannt werden. Auch diese werden auf ihrem gesamten Weg vom Sender zum Empfänger verschlüsselt und sind so abhörsicher. Der Hersteller setzt auf eine Datenverschlüsselung mit 256-Bit AES im GCM-Modus, der Schlüsselaustausch basiert auf der modernen Elliptische-Kurven-Kryptografie (512-Bit ECDH).

Business-Sicherheit: So verschlüsseln Sie einfach alles.
Link: http://get.chiffry.de

So schützt ihr eure Daten auf dem Android-Smartphone (Handywelt)

Information
Android ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem für Smartphones. In Sachen Sicherheit und Datenschutz rangiert es allerdings hinter den großen Konkurrenz-Plattformen. Doch auch Google-OS bietet einige Sicherheits-Features. Wir zeigen, wie ihr eure Daten auf dem Android-Smartphone mit den verfügbaren Bordmitteln schützen könnt.



Um sich gegen ungewollte Telefonate aus fremder Hand und damit auch gegen mögliche horrende Telefonrechnungen zu schützen, ist die wohl einfachste Sicherheitsmethode die Vergabe einer PIN für die SIM-Karte. Die wird für gewöhnlich vom Mobilfunkanbieter vorgegeben, lässt sich aber vom Kunden abändern oder ausschalten (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / SIM-Sperre einrichten). Allerdings: Ist das Smartphone während des Verlusts eingeschaltet, ist die nächste PIN-Abfrage erst wieder beim nächsten Neustart fällig. Bis dahin haben Diebe freien Zugriff auf die Smartphone-Daten und -Anwendungen.

Der Lockscreen
Auch der Einsatz einer Bildschirmsperre ist ratsam. So gelangt der Nutzer nach dem Drücken der Power-Taste nicht direkt ins Android-Hauptmenü mit allen Anwendungen, sondern erst auf den Sperr-Bildschirm. Dort muss dann zunächst ein vorher festgelegter Code eingegeben werden, ehe man den vollen Zugriff auf das Smartphone bekommt. Das ist zwar etwas weniger bequem, aber insbesondere für Berufshandys und generell intensiv für Social Media, Messenger oder als Kamera genutzte Smartphones ratsam. Die Codes können in Form einer PIN oder eines Kennworts, eines Musters oder durch Gesichtserkennung und den Fingerabdruck bestimmt werden. Eine solche Sicherheitsfrage kann in den Einstellungen eines jeden Android-Smartphones festgelegt werden (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / Bildschirmsperre).

Wer partout keine Angriffsfläche bieten möchte, der sollte auch auf den Einsatz von Lockscreen-Widgets verzichten. Die sind zwar recht nützlich, um auch beim gesperrten Handy mal kurz das E-Mail-Postfach zu prüfen, allerdings können Absender, Betreff und die ersten Zeilen der Nachricht auch ohne die PIN-Eingabe gelesen werden. Daher sollte von solchen Widgets für E-Mail-Konten oder Messenger Abstand gehalten werden. Bei einem gesicherten Bildschirm wird übrigens erst der vergebene Lockscreen-Code abgefragt, sollte ein Dieb versuchen, nachträglich ein solches Widget anzulegen. In Android 4.2 und 4.3 sind die Lockscreen-Widgets standardmäßig aktiviert, ab Android 4.4 müssen sie manuell eingeschaltet werden (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / Widgets aktivieren).

Kleiner Tipp: Auf dem Lockscreen können auch Angaben zum Besitzer des Smartphones hinterlegt werden. Wurde das Handy also nicht mutwillig entwendet, sondern verloren und einem hilfsbereiten Dritten gefunden, kann es sinnvoll sein, dort eine E-Mail-Adresse oder eine weitere Telefonnummer zu hinterlegen. Die Anschrift sollte dort aus Sicherheitsgründen aber nicht gespeichert werden (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / Inhaberinformationen).

Android Geräte-Manager
Der Geräte-Manager von Android hilft im Verlustfall beim Wiederfinden des Smartphones. Mit dem Einrichten eines Google-Mail-Kontos für das Android-Smartphone hat jeder Android-Nutzer auch Zugang zu diesem Geräte-Manager über den Browser am Computer (zum Geräte-Manager). Einmal aufgerufen, meldet man sich mit dem Passwort seines Gmail-Kontos an und bekommt eine Übersicht über seine Android-Smartphones und -Tablets auf einer Google-Maps-Karte geliefert. Von dort aus kann der Standort des Handys ermittelt und das Gerät zum Klingeln gebracht werden. Außerdem ist es möglich, das Smartphone aus der Ferne zu sperren und seine Daten zu löschen. Das ist natürlich nur dann möglich, wenn das Gerät auch eingeschaltet ist.

Verschlüsselung
Wer auf Nummer sicher gehen und erreichen will, dass kein Fremder an die Daten des Telefons kommt oder diese verbreiten kann, der hat seit Android 3.0 die Möglichkeit, seine Daten zu verschlüsseln. Auf diesen Weg werden alle bereits gespeicherten sowie die danach eingehenden persönlichen Daten auf dem Gerät verschlüsselt (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / Telefon verschlüsseln). Zu diesen Daten zählen E-Mails und SMS genauso wie die App-Einstellungen und Multimediadaten, die auf dem internen Speicher im Ordner Android/Data abgelegt werden. Bei vielen Android-Abwandlungen der Smartphone-Hersteller werden dabei nur die Daten auf dem Gerätespeicher, nicht aber auf einer eingesetzten Speicherkarte verschlüsselt. Dagegen bieten unter anderem Samsung und Motorola auch die Option, die Inhalte auf der microSD-Karte zu verschlüsseln. Besitzer von anderen Smartphones müssen dafür auf spezielle Apps aus dem Play Store zurückgreifen.

Zur Verschlüsselung eines Android-Smartphones muss zwingend ein PIN festgelegt werden, der jedesmal sowohl beim Geräteneustart, als auch beim Entsperren des Bildschirms eingegeben werden muss - Mustereingabe, Wischgeste oder Gesichtserkennung sind dabei nicht mehr möglich. Der Vorteil gegenüber einem unverschlüsselten Telefon ist, dass ein Dieb die persönlichen Daten nicht über die USB-Verbindung auslesen und ohne die richtige PIN gar nicht erst auf das Android-System zugreifen kann. Durch verschiedene Apps von Drittanbietern können übrigens auch der Versand von SMS, E-Mails, Anrufe sowie gezielt einzelne Dateien und Ordner verschlüsselt werden. Die Custom-Firmware CyanogenMod bietet seit Dezember 2013 einen von Haus aus gesicherten SMS-Versand.

Achtung: Eine Verschlüsselung kann nur durch das Zurücksetzen in den Werkszustand wieder rückgängig gemacht werden! Das Erstellen einer Sicherheitskopie der Daten vor dem Verschlüsselungsvorgang kann also durchaus sinnvoll sein.

Zugriffsrechte
Nicht jede App holt sich nur solche Zugriffsberechtigungen ein, die sie zum Funktionieren auch braucht - oft gehören Einsicht in Anrufsdaten, Kurznachrichten oder GPS-Ortung zu den Berechtigungen. Dummerweise lässt sich dagegen ohne Zusatzsoftware bei Android gar nichts tun, außer eben, die besonders auffällige App gar nicht erst zu installieren. Eine entsprechende Rechteverwaltung für Apps, wie sie mit Android 4.4 Kitkat eingeführt wurde, wurde mit dem Update auf Version 4.4.2 wieder von Google entfernt. Wer installierten Apps die Berechtigungen auf bestimmte Daten und Funktionen entziehen möchte, der muss entweder mit einer Custom-Firmware wie CyanogenMod oder einer App wie SRT AppGuard Vorlieb nehmen.

App-Installation aus Unbekannter Herkunft 
Mit dem Google Play Store liegt dem Android-Ökosystem ein riesiger Online-Shop mit Apps zugrunde, doch können die kleinen Anwendungen auch aus anderen Quellen stammen. Wie bei einem Computer müssen dafür die Dateicontainer auf das Smartphone kopiert und installiert werden. Um eine solche Installation auch durchführen zu können, muss sie allerdings explizit gestattet werden (zu finden unter Einstellungen / Sicherheit / Unbekannte Herkunft). Eine nicht über Google bezogene APK-Datei zu installieren, kann durchaus ein Risiko darstellen, denn nicht selten sind solchen Apps auch Schädlinge beigemischt. Ist die Installation aus unbekannten Quellen aktiviert, muss der Nutzer selbst eine potenzielle Gefahr einschätzen können.

Benutzerkonten
Sicherheit muss nicht immer auch Sicherheit im Verlustfall bedeuten. Auch kann man sich mit einfachen Mitteln gegen die Schnüffeleien von Freunden oder Familienmitgliedern schützen. Dazu zählt zum einen die oben erwähnte Bildschirmsperre, zum anderen die Benutzerkontenverwaltung, die es seit Android 4.2.2 Jelly Bean für Tablets gibt (zu finden unter Einstellungen / Nutzer). Damit können zusätzliche Benutzerkonten erstellt werden, die nur eingeschränkten Zugriff auf Apps, persönliche Daten und Verbindungen ins Internet haben. Der Haken: Für Smartphones mit Android-Betriebssystem gibt es eine solche Benutzerkontensteuerung nicht. Einige Hersteller bieten mittlerweile aber auch einen voreingestellten Gastzugang für ihr Gerät an, mit dem bestimmte Bereiche gar nicht erst durch den Gast geöffnet werden können.

Zusätzliche Tipps für Sicherheit und Datenschutz auf dem Handy:
Automatisches Speichern von Passwörtern deaktivieren und Ausloggen aus Anwendungen wie Social-Media-Diensten und Banking-Apps nach der Verwendung.
Das Notieren der IMEI-Nummer kann sinnvoll sein, denn diese kann beim Wiederfinden des Handys zur einwandfreien Zuweisung verwendet werden.

Das Einwählen in ungesicherte öffentliche WLAN-Netzwerke sollte möglichst vermieden werden
Keine persönlichen Informationen wie Passwörter und Kontonummern auf Smartphone oder Tablet abspeichern
Niemals persönliche Informationen als Text versenden: Phishing oder als "SMiShing" bekannte Textnachrichten versuchen, Nutzer zur Weitergabe persönlicher Informationen zu verleiten, indem sie sich beispielsweise als Nachricht eurer Bank oder eines anderen Dienstleisters tarnen.

Nicht benötigte Verbindungen des Smartphones oder Tablets ausschalten, um die Sicherheit und außerdem die Akku-Laufzeit zu erhöhen

Nicht benutzte Apps löschen: Jede zusätzliche App birgt potenzielle Sicherheitslücken und Angriffsmöglichkeiten.
Informationen im Browser über mobile Websites abrufen statt über datenhungrige Apps. Das Gerät mit Virenscanner und Firewall vor mobiler Malware schützen "Schutz-Programm nutzen", welches per Backup die Daten sichert und wiederherstellen kann.
  
Stets neue System- oder Programm-Updates durchführen, denn diese beinhalten fast immer auch Sicherheits-Patches
Geizig sein mit persönlichen Daten und gesundes Misstrauen an den Tag legen: Nicht jeden Anhang öffnen, nicht jedem Link folgen.

Vor Weitergabe oder Rückgabe eines ausgedienten Handys SIM-Karte und microSD-Karte entfernen sowie alle persönlichen Daten zumindest durch Zurücksetzen des Systems löschen - dafür gibt es einen speziellen Menüpunkt in den Einstellungen. Effektiver sind spezielle Lösch-Programme, die es auch als Apps für Smartphone und Tablet gibt.

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 15.03.2014 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche






1. Suend caliente - Al Varela Aka Papa
2. Echo - Lyloo /Jessy Matador
3. Pils und Slip - Freddy Pfister Band
4. Good time - Lil Wayne /Paris Hilton
5. Liar Liar -  Chris Cab
6. Do what U want - Lady Gaga
7. Bauer Klaus - Kurz Vor Der Rente
8. Ti amo 014 - DJ Ostkurve /Big Daddi
9. Das Modell 014 - Dieter Thomas Kuhn
10. Paradise - Noa Moon
11. Die Nacht - Chris Prinz
12. Happy - Pharell Williams
13. Wunder Wunder wunderbar - Jürgen Drews
14. Mit keinem Andern - Helene Fischer
15. Apres lete - Fayz & Latino
16. Twist and shout 014 - Chaka Demus
17. How I roll - Darius & Finlay
18. Ich fühl mich Disco - Christian Steiffen
19. Hard out there - Lilly Allen
20. Schifoan is schee 014 (YMCA) - Die Alpenboys
21. Fliegst Du immer noch so hoch - Andrea Berg
22. Butterfly 014 - Techno Buben
23. Le passe - Tal
24. Schick deine Mudda heim - Ikke
25. Großstadt - Söhne Mannheims
26. Toi et noi ce soir - L`Artiste
27. Donaulied - Mickie Krause
28. Turn me on - Matt Houston /Kevin
29. Dare you - Hardwell /Koma
30. White walls - Macklemore /Ryan Lewis

NetzSPORT.at - Das neue Sportportal für AT/DE/CH (Sport)

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10 Tipps für ein gesundes und langes Leben (Gesundheit)

Tipps
Zehn Tipps für ein besseres Leben!

Jeder wünscht sich, möglichst lange gesund und fit zu bleiben. Mit einem gesunden Lebensstil kann man selbst einiges dazu beitragen. Die wichtigsten Faktoren sind Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schlaf, Verzicht auf Genussgifte und eine positive Lebenseinstellung. Eine bewusste Lebensweise erhöht Ihre Chancen, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. Hier 10 wichtige Tipps, was Sie selbst tun können, um Ihre Gesundheit und Lebensqualität lange zu bewahren:

1. Richtige Ernährung
Kaum etwas ist wichtiger für den Erhalt der Gesundheit als eine gesunde Ernährung. Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, am besten roh, in allen Farben und Sorten. Wenig Fleisch, viele pflanzlichen Kohlenhydrate, reichlich Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte und wenig Fett – das erhält nicht nur unsere Lebensfunktionen, sondern stärkt auch das Immunsystem.

2. Ausreichend Trinken
Wassermangel schadet dem menschlichen Organismus: Da Wasser nicht nur wichtiger Teil der Körperzellen, sondern auch Hauptbestandteil des Blutes ist, kann das Blut nicht mehr richtig fließen, wenn wir zu wenig trinken. Der gesamte Körper wird schlechter versorgt, Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. Geeignete Durstlöscher sind Wasser, Fruchtschorle oder Kräutertee. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt dem erwachsenen Menschen täglich eine Aufnahme von mindestens zwei Litern Flüssigkeit.

3. Regelmäßige Bewegung
Regelmäßiger Ausdauersport ist gut für Körper und Seele und die beste Methode, den Körper in Form und den Organismus auf Touren zu bringen. Sport hilft die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken, Stress-Symptome zu senken und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht und Osteoporose vor. Selbst die Gehirnleistung im Alter wird positiv beeinflusst.
Jede Art körperlicher Bewegung trägt zu Ihrem Wohlbefinden bei: Das Minimum, um Krankheiten vorzubeugen, liegt bei einer halben Stunde leichter Bewegungen 5-7-mal pro Woche. Dabei ist es nie zu spät, mit Sport anzufangen. Auch wer erst im Alter beginnt, profitiert praktisch sofort von den positiven Wirkungen.

4. Viel Frischluft und Licht
Sauerstoff weckt die Lebensgeister und mobilisiert die Abwehrkräfte. Gehen Sie deshalb – auch im Winter – jeden Tag an die frische Luft. Weiterer positiver Effekt, wenn wir uns draußen aufhalten: Wir bekommen mehr Licht ab, was auch unsere Stimmung bessert. Bei Tageslicht wird nämlich der Nervenbotenstoff Serotonin ausgeschüttet, der die Stimmung aufhellt. Selbst bei ganz schlechtem Wetter ist es draußen wesentlich heller als in geschlossenen Räumen. Zudem ist Licht wichtig für die Produktion von Vitamin D – unentbehrlich für starke Knochen.

5. Entspannung für den Ausgleich
Stress, Hektik und psychische Belastungen zehren an der Widerstandskraft; Störungen in der Balance von Spannung und Entspannung können zu ernsthaften psychischen und körperlichen Erkrankungen führen. Also spätestens wenn Stress und Hetze überhand nehmen, wird es Zeit, einen Gang zurückschalten. Entspannungstechniken wie autogenes Training, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Yoga können helfen, wieder zu Ausgeglichenheit und Gelassenheit zu finden.

6. Genug und regelmäßig Schlafen
Schlaf ist ein Grundbedürfnis, das wir ebenso regelmäßig befriedigen müssen wie Essen und Trinken. Er ist unverzichtbare Lebensgrundlage und die Voraussetzung für Entwicklung, Wohlbefinden und Gesundheit. Im Schlaf wird der Stoffwechsel einen Gang herunter geschaltet, dagegen arbeiten die Reparaturmechanismen auf Hochtouren.
Das Immunsystem, die Verdauung, das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und das Gehirn brauchen den Schlaf, um sich zu regenerieren. So zeigen neuere Studien beispielsweise, dass Menschen die regelmäßig zu wenig schlafen, ein vielfach erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt haben.

7. Reges Gehirn-Jogging
"Sich regen, bringt Segen" – dieser Spruch gilt nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unser Gehirn. Denn genau wie unsere Muskulatur will auch das Gehirn beschäftigt sein – und zwar ein Leben lang. Werden die grauen Zellen nicht auf Trab gehalten, bauen sie nämlich ab. Umgekehrt lässt sich das Gehirn trainieren wie ein Muskel. Um mental fit zu bleiben, brauchen die grauen Zellen täglich Training.

8. Gesundheitsrisiko Genussgifte
Rauchen ist gesundheitsschädlich und zwar jede Zigarette! Allerdings ist nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhören – auch nach jahrelanger Nikotinabhängigkeit kommt es Ihrer Gesundheit zugute. So ist nach 10 Jahren Rauchstopp das Lungenkrebsrisiko wieder vergleichbar mit dem bei Nichtrauchern; nach 15 Jahren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Moderater Alkoholgenuss schadet in der Regel nicht – in Maßen genossen kann er durchaus positive Wirkungen haben. Es sollte aber bei einem kleinen Gläschen und mehreren alkoholfreien Tagen pro Woche bleiben, denn einen risikofreien Alkoholkonsum gibt es nicht.

9. Gesunde Beziehungen
Ob man es will oder nicht: Jeder ist eingebunden in ein Geflecht aus Beziehungen. Das Gelingen von zwischenmenschlichen Beziehungen ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität, die psychische und körperliche Gesundheit. Lebendige und erfüllte Beziehungen – diese beginnen bei einer gesunden Beziehung zu sich selbst und zum Leben.

10. Ja zum Leben
Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung verfügen in der Regel über bessere psychische Bewältigungsstrategien. Sie setzen sich weniger Stress aus und schonen damit ihre Abwehrkräfte. Außerdem können positiv eingestellte Menschen besser über sich selbst lachen und zeigen dadurch Souveränität und Gelassenheit.
Offenheit, z. B. im Austausch mit Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensstilen, hilft dabei, flexibel zu bleiben. Denn wer in sich ständig wiederholenden Lebensmustern gefangen ist, begrenzt seine Erfahrungsmöglichkeiten. Und nimmt sich die Chance, sein Gehirn rege bleiben zu lassen.

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 08.03.2014 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche





1. Liar Liar - Chris Cab
2. Ti amo 014 - DJ Ostkurve /Big Daddi
3. Kids - Marteria
4. Suend caliente - Al Varela Aka Papa
5. Happy - Pharell Williams
6. Apres lete - Fayz & Latino
7. Hard out there - Lilly Allen
8. Schick deine Mudda heim - Ikke
9. Toi et noi ce soir - L`Artiste
10. Donaulied - Mickie Krause
11. Heut ist dein Tag - Hansi Hinterseer
12. Dare you - Hardwell /Koma
13. Sind Die echt - DJ Düse
14. Echo - Lyloo /Jessy Matador
15. Do what U want - Lady Gaga
16. Das Modell 014 - Dieter Thomas Kuhn
17. Work work - Britney Spears
18. Wunder wunder wunderbar - Jürgen Drews
19. Twist and shout 014 - Chaka Demus
20. Schifoan is schee 014 (YMCA) - Die Alpenboys
21. Großstadt - Söhne Mannheims
22. Keep on rocking - Basto
23. Alles gelogen - Antonia
24. Butterfly 014 - Techno Buben
25. Fliegst Du immer noch so hoch - Andrea Berg
26. How I roll - Darius & Finlay
27. Mit keinem Andern - Helene Fischer
28. Paradise - Noa Moon
29. Bauer Klaus - Kurz Vor Der Rente
30. Pils und Slip - Freddy Pfister Band

20 Tipps gegen Schnupfen und Erkältung (Gesundheit)

Tipps
Bunte Blätter und rinnende Nasen gehören einfach zum Herbst.  Wie man eine harmlose Erkältung von einer ernsten Grippe unterscheidet. Und 20 Tipps, was man tun kann, um vorzubeugen oder eine Erkältung zu mildern.

Ich habe die Grippe“, hört man in Bus oder Bahn ständig, wenn das farbige Herbstlaub von den Bäumen fällt und sich ein feuchter Nebel über das Land legt. Herbstzeit ist eben Grippezeit. Aber wenn die Nase rinnt oder der Hals kratzt, ist es immer gleich eine Grippe – und wie unterscheidet sie sich von einer bloßen Erkältung? Die Erkältung gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Jeder Erwachsene ist zwei- bis fünfmal im Jahr davon betroffen. Meistens beginnt sie eher schleppend, die Symptome setzen über mehrere Tage ein. Ein Kratzen im Hals und Schnupfen sind der Anfang, dann folgt Husten, manchmal sogar Fieber. Eine Erkältung ist für grundsätzlich gesunde Menschen harmlos. Der Krankheitshöhepunkt ist nach zwei bis drei Tagen erreicht, danach geht’s deutlich besser. Eine Erkältung kommt also langsam, geht aber schnell vorüber. Und das unterscheidet sie von der Grippe: Diese kommt sehr schnell, oft innerhalb von Stunden. Sie ist im Gegensatz zur Erkältung gefährlich. Ausgelöst wird die Grippe – oder Influenza genannt – durch Influenzaviren. Ist man davon betroffen, treten innerhalb weniger Stunden hohes Fieber, starke Kopf- und Gliederschmerzen und trockener Husten auf. Jährlich sind rund 350.000 Menschen in Österreich davon betroffen. Und über Tausend sterben daran. Besonders gefährdet sind ältere Patienten und Asthma- oder Zuckerkranke. Wenn in Folge des Virusangriffs auch noch Bakterien in den Körper eindringen, belasten sie die geschwächten Menschen zusätzlich. Entzünden können sich dabei die Lunge, das Gehirn oder der Herzmuskel. Und das kann tödlich enden. Die neueren Grippearten verlaufen dabei gerade bei jüngeren Patienten oft schwierig. Bei jedem Verdacht auf eine Grippeerkrankung gilt daher: zum Arzt gehen! Und sich am besten zuvor schon impfen lassen. „Es gibt heute keinen Grund, der gegen eine Grippeimpfung spricht“, sagt Prof. Dr. Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin in Wien.



20Tipps für einen gesunden Winter. Diese Hausmittel helfen, Erkältungen und Schnupfen in den Griff zu bekommen!

Hygiene. Auf Telefonhörern oder Türklinken überleben die für die Erkältung zuständigen Rhinoviren stundenlang. Und werden weitergereicht. Händewaschen hilft und dient zur Vorsorge.

Bewegung. Durch Bewegung und leichtes Ausdauertraining werden Botenstoffe freigesetzt, die das Immunsystem aktivieren. Geschieht das regelmäßig, trainiert das Abwehrsystem mit. Regelmäßige Outdoor-Aktivitäten wie längere Spaziergänge oder leichtes Joggen reichen aus.

Feuchtigkeit. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus – dadurch fällt ein Abwehrmechanismus weg. Dennoch: Vorsicht bei Luftbefeuchtern. Sie sind eine Quelle für Bakterien. Besser: Stoßlüften, viel Wasser und Tee trinken und feuchte Handtücher auf die Heizkörper legen.

Schlaf. Ausreichender Schlaf stärkt das Immunsystem. Wer weniger als sieben Stunden schläft, hat ein dreimal höheres Risiko, eine Erkältung zu bekommen. Wichtig ist dabei auch die Raumtemperatur, sie sollte nicht zu hoch sein. So ist der Schlaf tiefer und das Immunsystem kann sich besser regenerieren.

Gurgeln. Wer zweimal täglich gurgelt – etwa in der Früh und am Abend nach dem Zähneputzen –, kann sein Risiko für Verkühlungen um ein Drittel senken. Wasser oder Mundspülung ist dabei egal.  

Wechseldusche. Einmal heiß und einmal kalt –  das kostet zwar Überwindung, stärkt aber den Kreislauf und beugt Erkältungen vor. Gestartet wird dabei mit warmem Wasser, der letzte Duschgang sollte kalt sein. Dreimal wiederholen.

Richtig Nase putzen. Bei Schnupfen sollte man es nicht übertreiben. Nicht zu oft und wenn dann sanft schnäuzen, am besten auch immer nur ein Nasenloch nach dem anderen –  und dabei immer eines zuhalten. Papiertaschentücher nach einmaligem Gebrauch wegschmeißen. Und zwar am besten in einen verschließbaren Müllkübel. Sonst verbreiten sich Viren und Bakterien sehr schnell im ganzen Raum!

Warme Füße. Warme Fußbäder kurbeln die Durchblutung an und helfen so, einer Verkühlung vorzubeugen. Dabei sollte das Wasser wirklich warm sein: Für eine Studie tauchten Studenten nämlich ihre Füße in kaltes Wasser – und hatten deutlich mehr Verkühlungen zu beklagen als ihre Vergleichsgruppe. Warme Socken müssen dabei nicht immer Liebestöter sein: Wer modisch durch den Winter will, findet etwa im Socken-Onlineshop www.vondensocken.com sicher etwas Passendes.

Vitamine. Für die Wirksamkeit von Vitaminpräparaten gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Auch die vorbeugende Einnahme von Vitamin-C-Kapseln bietet keinen Schutz vor Erkältung. Sie können aber die Dauer der Beschwerden verkürzen.

Topfenwickel. Als Hausmittel gegen Entzündungen wie Fieber, Schwellungen und Kopfschmerzen einsetzbar. Die Milchsäure des Topfens wirkt auf der Haut anziehend auf Entzündungsstoffe. Der Topfen trocknet bald ein und regt die Durchblutung an. Er wirkt abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Tee trinken. Ingwer schmeckt nicht nur gut, sondern hilft bei Erkältung. Für den Tee ein paar Scheiben von der Wurzel schneiden. Dann mit Schwarztee oder nur Wasser aufkochen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Wer mutig ist, lässt noch eine Zehe Knoblauch mitziehen – die wirkt nämlich antibakteriell.

Inhalieren. Inhalieren hilft bei Erkältung. Je ein Esslöffel Kamillenblüten, Salbeiblätter und 3 bis 10 Tropfen Eukalyptusöl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben. Mit einem Tuch Kopf und Oberkörper bedecken und 10 Minuten die Dämpfe wechselweise in Nase und Mund atmen.

Hühnersuppe. Ein Klassiker aus Omas Zeiten. Die Inhaltsstoffe der Suppe setzen die Aktivität der weißen Blutkörperchen herab. Und diese sind für die typischen Entzündungssymptome verantwortlich. Suppe am besten selber machen, dann hat sie mehr Vitamine und Inhaltsstoffe. Und: Sie schmeckt besser.

Essig. Ein Hausmittel, das bei jedem im Schrank steht. Drei Löffel helfen gegen Verdauungsstörungen, Grippe oder Durchfall. Essig stinkt zwar, hilft aber gegen Bakterien und hat eine vorbeugende Wirkung.

Schärfe wärmt. Laut traditioneller chinesischer Medizin stärken „heiße“ Nahrungsmittel die Abwehrkräfte und verhindern so Kältezustände im 

Körper. Chili, Paprika, Huhn oder gegrilltes Fleisch gehören zur kalten Jahreszeit genauso wie Rotwein oder Kakao.
Paradeiser. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten Paradeiser auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese schützen den Körper vor Pilz-, Bakterien- und Virenbefall und stärken allgemein das Immunsystem.
Jungzwiebeln. Stimulieren Immunsystem und steigern die Abwehrkräfte. Außerdem sind sie wärmend und kälteausgleichend. Ideal für die kalte Jahreszeit.

Hollerbeeren. Ihre dunklen Farbstoffe, die Anthocyane, schützen die Zellen vor freien Radikalen. Außerdem enthalten sie Stoffe, die Viren und Bakterien abtöten. Sehr lecker als Kompott oder Sauce zu Puddings etc.!

Honig. Schon seit Jahrhunderten wird Honig als Hausmittel gegen Reizhusten angewendet. Ein Löffel hilft. Der Grund: Der Bienensaft hat eine antimikrobielle Wirkung.

Kürbissuppe. Kürbis wirkt entwässernd – das ist gut bei Schleimbildungsprozessen. Da eine Erkältung zu diesen führt, sollte man den Konsum von Milchprodukten reduzieren, weil diese die Schleimbildung fördern. Besser Kürbissuppe essen – auch wenn Halloween schon lange vorbei ist.   

Ist die Grippeimpfung sinnvoll oder nicht?
1000 bis 1200 Tote bei 350.000 Erkrankungen. Jedes Jahr. Und ja, nur in Österreich. Die Grippe ist statistisch betrachtet eine gefährliche Krankheit. Und dennoch steht die österreichische Bevölkerung mit der Grippeimpfung auf Kriegsfuß – das zeigt eine neue Studie von Prof. Dr. Ursula Kunze vom Institut für Sozialmedizin in Wien.

Grippemuffel. Weniger als zehn Prozent der Österreicher sind geimpft – und das trotz klarer genereller Empfehlung und in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt. Kaum ein anderes Land in Europa gehe derart leichtfertig mit dieser Krankheit um. Dr. Kunze findet für diese Situation klare Worte: „Es ist beschämend und inakzeptabel.“

Aber warum ist das so? Warum riskieren viele ihr Leben?

Die Grippe wird oft mit grippeähnlichen Krankheiten – wie etwa Verkühlungen – verwechselt.
Es gibt zu wenig Werbung für Gesundheitsvorsorge, die auch die breite Bevölkerung erreicht. Dafür gibt es eine ganze Reihe von rechtlichen Beschränkungen für das Werben mit Medikamenten und Impfstoffen, die das Gegenteil davon bewirken, was sie eigentlich sollten – die Gesundheit der Menschen schützen.

Oft muss die Grippeimpfung privat bezahlt werden – und die Kosten werden nicht rückerstattet. In Ländern, in denen die Rückerstattung über private oder öffentliche Versicherungen funktioniert, ist die Impfrate deutlich höher.
Die Öffentlichkeit und viele Medien sind gegenüber Grippeimpfungen überkritisch – und transportieren dieses Bild in die Bevölkerung. Der akademischen Medizin wird dabei zu wenig vertraut.
Das Gesundheitspersonal und viele Ärzte selbst haben eine sehr niedrige Impfquote. Obwohl sie durch ihre Tätigkeit häufiger angesteckt werden.

Österreich steht mit dem Impfen generell auf dem Kriegsfuß – es gibt sehr niedrige Impfquoten bei Erwachsenen.
Die Empfehlung der Top-Mediziner: impfen lassen! Ändern könne man das, indem die wissenschaftlichen Erkenntnisse und ihre klare Empfehlung für die Grippeimpfung anerkannt werden – vor allem von Ärzten und dem Gesundheitspersonal. Und das müsse dann auch klar an die österreichische Bevölkerung kommuniziert werden. Für viele Menschen würde die Empfehlung eines vertrauenswürdigen Hausarztes dabei ausreichen, um sie zum Impfen zu bewegen, so Dr. Kunze.

Willkommen im Wechsel! (Gesundheit)

Tipps
Wechsel und Wallung gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Wir zeigen, wie die Wechseljahre dennoch zu mehr Lebensqualität führen können!

Das Klimakterium ist nichts anderes als die Pubertät. Nur halt andersrum. Nach dem Pubertäts-Gewitter liegt das pralle Leben wie ein einziges Versprechen vor einem. Nach dem Wechsel-Sturm katapultiert es in das sogenannte beste Alter. Frau ist dann doch schon recht durchgeschüttelt, fallweise auch enttäuscht vom prallen Leben und darum wohl auch geläutert und gelassen. Im besten Fall lässt sie es sich mit gutem Gewissen gut gehen und ist auch weniger streng zu sich selbst. Univ.-Doz. Dr. Susanne Taucher, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Fachärztin für Chirurgie und Oberärztin am Krankenhaus Hall in Tirol (www.mammagyn.at), erklärt in GESÜNDER LEBEN alle Fakten rund um das Klimakterium und die Menopause.

GESÜNDER LEBEN: Was genau passiert im Körper der Frau im Klimakterium?
Susanne Taucher: Das Klimakterium ist eine Zeit der Umstellung, in der die Eierstöcke ihre Hormonproduktion einstellen. Das führt dazu, dass der Zyklus der Regelblutungen unregelmäßig wird und schließlich ganz aufhört.

GL: Und wie äußert sich das?
Taucher: Der Zyklus verändert sich. Es können Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Gewichtsveränderungen, Inkontinenz, Trockenheit der Scheide und Schwankungen des sexuellen Verlangens auftreten. Nicht alle diese Symptome müssen unmittelbar mit der hormonellen Umstellung zusammenhängen. Oft sind die Wechseljahre verbunden mit Veränderungen in anderen Bereichen des Lebens. Es ist eine Zeit, wo häufig die Kinder das Haus verlassen, die eigenen Eltern krank werden oder sterben und Probleme in der Partnerschaft oder im Berufsleben auftreten. Daher sind nicht alle Veränderungen rein auf die hormonelle Umstellung zurückzuführen.

GL: Bei vielen Frauen kündigen extrem starke Blutungen das Klimakterium an. Woran liegt das?
Taucher: Die hormonelle Umstellung im Wechsel führt zu einem Absinken des Östrogenspiegels und damit immer häufiger zu einem Ausbleiben des Eisprungs. Bei einem sogenannten „anovulatorischen Zyklus“ wird zu wenig Progesteron produziert, sodass die Schleimhaut in der Gebärmutter hoch aufgebaut wird und schließlich eine starke Monatsblutung resultiert.

GL: In welchem Alter kommen Frauen in den Wechsel?
Taucher: Üblicherweise zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr. Im Durchschnitt haben Frauen mit 51 Jahren die letzte Regelblutung.

GL: Warum wird ein Hormonstatus erhoben? 
Taucher: Der Hormonstatus ist nur eine Momentaufnahme und starken Schwankungen ausgesetzt. In Zusammenschau mit den Symptomen kann der Hormonstatus helfen, die richtige Diagnose zu stellen bzw. eine medikamentöse Therapie in ihrer Wirksamkeit zu überprüfen.

GL: Wie lange dauert der Wechsel? 
Taucher: Die Wechseljahre können bis zu 15 Jahre lang dauern. Beschwerden müssen jedoch nicht über den gesamten Zeitraum auftreten.

GL: Heute wird aufgrund der Erhöhung des Brustkrebsrisikos zum großen Teil auf den Einsatz von Hormonen verzichtet. Gibt es dennoch Gründe, die dafür sprechen? 
Taucher: Eine Hormonersatztherapie kann ein wahrer Segen sein für Frauen, die unter heftigen Wechselbeschwerden leiden. Sie ist wirksam gegen Hitzewallungen, Schlafstörungen, Libidoveränderungen, Trockenheit der Schleimhaut, depressive Verstimmungen … Zusätzlich wird bei frühem Beginn das Herzinfarktrisiko reduziert und eine primäre Osteoporoseprävention ermöglicht. Es muss jedoch regelmäßig eine Nutzen/Risikoeinschätzung erfolgen, die geringste wirksame Dosis verwendet werden und die Behandlung so früh wie möglich beendet werden.

GL: Was kann frau gegen Wechselbeschwerden machen? 
Taucher: Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung an der frischen Luft und ausgewogener Ernährung (Vitamin-D- und kalziumreich) kann helfen, die Beschwerden zu mildern. Da das Herzinfarkt- und Osteoporoserisiko nach der Menopause steigt, ist dies gleichzeitig eine wirksame Prophylaxe gegen diese Erkrankungen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie nicht rauchen und Stress vermeiden. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von pflanzlichen Mitteln, wie Traubensilberkerze, Mönchspfeffer und Salbei. Am wichtigsten erscheint mir aber, den Wechsel als Chance für eine Veränderung wahrzunehmen. Frauen sind jahrzehntelang umzingelt von den Bedürfnissen ihrer unmittelbaren Umgebung; der Wechsel sollte Anlass sein, um eigene Bedürfnisse wieder wahrzunehmen und zu befriedigen. Die erste Frage muss heißen: „Was tut mir gut?“

GL: Stimmt es, dass auch Männer Wechseljahre haben? 
Taucher: Ja, es stimmt. Auch Männer können in der Mitte ihres Lebens an einer hormonellen Umstellung mit einem Absinken des Androgenspiegels leiden.

Quelle: gesünderleben.at

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