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  • VR-Technik: Virtuelle Objekte jetzt anfassbar (hier)

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KIDDY CONTEST Live - Wiener Stadthalle

Veranstaltungen Veranstaltung  Veranstaltung
Termindatum: Samstag, 18. Dezember 2010
Enddatum: Samstag, 18. Dezember 2010

KIDDY CONTEST Live
Samstag, 18.Dezember 2010
» wiener stadthalle - Halle D

Preiskategorien: (Preise inkl. Entgelte)
A - 44,00 EUR
B - 39,90 EUR
C - 35,90 EUR
D - 29,90 EUR
E - 26,00 EUR
R - 20,00 EUR
S - 8,00 EUR
R = Rollstuhl
S = Schosskarte (Kinder bis 6 Jahre)


Kinder bis 15 Jahre:
A 38,- / B 34,90 / C 30,90 / D 25,90 / E 22,-

Beginnzeiten:
14.30 Uhr & 18.00 Uhr


Bühne frei für die KIDDY-CONTEST-Kids! In der Wiener Stadthalle erwartet euch ein knallbuntes Showspektakel mit den diesjährigen Finalisten aus der grossen ORF-TV-Show. KIDDY CONTEST LIVE - das ist Fun, Dance & Music für die ganze Familie. Mit Überraschungsgästen!

KIDDY CONTEST 2010 - die Kandidaten stehen fest!
Als die Kandidaten des heurigen Kiddy Contest vorgestellt wurden und mit ihrer energiegeladenen Nummer ,,Feuer" das Publikum vor Begeisterung jubeln liessen waren sich alle einig: die Finalisten sind alle grossartig, und die Entscheidung wird dieses Jahr so schwer wie noch nie.

Celina Baudisch (12 Jahre, Wien), Tamara Badegruber (13 Jahre, Schwanenstadt), Laurin Greiter (11 Jahre, Weiz), Jessika Brei (12 Jahre, St. Andrä), Paulina Vereti (12 Jahre, Berlin), Dominik Schrittesser (13 Jahre, St. Salvator bei Friesach), Laura Kamhuber (11 Jahre, Amaliendorf), Alicja Wojcik (12 Jahre, Stadtallendorf), Marcello Delpino (10 Jahre, Tulln), Asja Ahatovic (12 Jahre, Linz)

Mit ihren witzigen Neuinterpretationen aktueller Pop-Hits werden sie um den begehrten KIDDY CONTEST Pokal kämpfen. Mit ihrer Performance sind sie am aktuellen Album (KIDDY CONTEST Vol. 16) vertreten und werden nicht nur im Fernsehen von all ihren Freunden und ihrer Familie zu sehen sein, sondern auch noch wie die grossen Stars österreichweit auf einer Live-Tour zu erleben sein!

Das Hit-Album Kiddy Contest Vol. 16 erscheint am 29.10.2010!
Mit insgesamt zehn pfiffigen Versionen internationaler Hits - produziert von Erwin Kiennast und Norman Weichselbaum - gehen die zehn Finalisten beim "Kiddy Contest Finale 2010" an den Start. Acht österreichische und zwei deutsche Kids werden in der grossen TV Show am 30. Oktober (16.00 Uhr, live in ORF 1) auf der Bühne stehen. Moderiert wird KIDDY CONTEST in diesem Jahr erstmals von Kati Bellowitsch. Gleich im Anschluss an das TV Finale startet dann die grosse LIVE-Tour!

Und am 18. Dezember geht die ganz besondere Galashow mit allen KC Finalisten und Stargästen geht über die Bühne der Wiener Stadthalle. Und alle Fans, die ihre Favoriten persönlich anfeuern und ganz vorne mit dabei sein wollen, sollten sich gleich die Karten dafür sichern!
Kategorie: Kinderprogramme, Konzerte (Pop / Rock), Show
Veranstalter:
SKALAR ENTERTAINMENT GMBH
Alserstrasse 23/30, 1080 Wien

Macht das Wetter wirklich Krank? (Gesundheit)

Information Für Abgespanntheit, Kopfweh & Stimmungstief machen viele das Wetter verantwortlich. Zu Recht? NetDoktor.at hat nachgefragt, wie das Aussen das Innen beeinflusst.

Nasskalter Nieselregen und ein wolkenverhangener Himmel drücken aufs Gemüt, Sonnenschein und warme Temperaturen hingegen machen uns fröhlich. Das ist eine normale Reaktion, die jeder Mensch kennt. Doch mancher behauptet, im Voraus ein aufziehendes Gewitter und kippendes Wetter zu spüren. Dies äussere sich in lokalisierbaren Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel und Narbenschmerzen. Warum manche Menschen Wetterveränderungen im Vorhinein fühlen und an welcher Körperstelle der Mensch den Wetterumschwung wahrnimmt, das kann bis heute nicht vollständig geklärt werden. Trotzdem geben seriöse Wetterdienste wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ausführliche Biowetter-Prognosen ab.

Humbug oder Segen?

Unter Biowetter versteht man die Bewertung der Auswirkung des momentanen Wetters auf die Gesundheit und das Wohlbefinden einer Person. Im Internet, über Teletext oder in Zeitungen kann man die tagesaktuellen Vorhersagen nachlesen. Da wird dem Interessierten suggeriert, dass das "trübe und feuchte Wetter auf die Stimmung drückt". Besonders sensible Menschen würden darauf mit "Müdigkeit und Abgeschlagenheit" reagieren. Sehr allgemein gehaltene Aussagen, die die "Allgemeinheit wünscht", sagt Dr. Elisabeth Koch, Leiterin der Abteilung "Klimatologie" am ZAMG.

Das Biowetter hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der Meteorologie gemausert. Sie gilt aber auch als Zankapfel der Experten: Scharlatanerie und nicht belegbarer Humbug? Biowetter-Vorhersagen werden von mindestens so vielen belächelt wie geglaubt. Der deutsche Atmosphärenphysiker Univ. Prof. Hans Richner: "Wenn ich einer Biowetter-Prognose glaube, die mir voraussagt, dass es mir heute schlecht gehen sollte, dann geht es mir schlecht. Das ist der berühmte Placebo-Effekt." Besonders gefährlich wird es, wenn durch Vorhersagen bei anfälligen Personen ernsthafte Beschwerden wie Asthmaanfälle provoziert werden, warnt Richner in einem Interview mit dem deutschen TV-Sender "ARD".

Elisabeth Koch kann die Kritik am Biowetter nachvollziehen: "Das Problem bei der Biowetter-Prognostik ist, dass ein statistischer Zusammenhang keinen kausalen Zusammenhang beweist." Es gäbe zwar viele Studien, die sich mit Beschwerden und bestimmten Wetterlagen auseinandergesetzt haben. Ein hundertprozentiger Zusammenhang konnte jedoch nie festgestellt werden. Daher bemüht sich die ZAMG auch, lediglich den "Wettereinfluss auf subjektives Befinden" vorherzusagen. Und diesen Einfluss wollen selbst viele Kritiker nicht bestreiten. Doch die Einflüsse des Wetters auf unser Befinden seien gering. Hans Richner behauptet, dass nur vier Zusammenhänge als gesichert gelten:

• Pollen können allergische Reaktionen auslösen

• Übermässig viel UV-Strahlung schädigt die Hautzellen

• Smog kann Atemwegserkrankungen auslösen

• Temperatur, Feuchtigkeit und Wind sorgen für Hitze- oder Kältestress

Typisch wetterfühlig: weiblich und älter

Eine Umfrage aus dem Jahr 2003 des Münchner Bio-Meteorologen Peter Höppe hat gezeigt, dass besonders Frauen Wetterveränderungen zu spüren glauben. Die Empfindlichkeit nehme auch mit dem Alter und bei chronischen Krankheiten zu. Besonders Stubenhocker seien wetterempfindliche Naturen. Daher raten auch viele Biowetter-Berichte: Raus auch bei kalten Temperaturen – und warm anziehen nicht vergessen!

Subjektive Wahrnehmung?

Doch was macht den sogenannten Wetterfühligen nun so zu schaffen? Ist es der sich verändernde Luftdruck? Hat die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre einen entscheidenden Einfluss? Oder sind es vielleicht doch elektrische Impulse, so genannte "Sferics", die durch Wind und Wolken ausgelöst werden? Unter Verdacht stehen auch Baro-Rezeptoren in der Halsschlagader, die Blutdruck und Herzfrequenz regeln. Bis jetzt konnte weder das eine noch das andere bewiesen werden. Nur eines scheint sicher: Wetterfühligkeit ist eine subjektive Angelegenheit.

Auch der Mediziner und Physiker Prof. Jürgen Kleinschmidt kam dem Rätsel der Wetterfühligkeit nicht auf die Spur. Über Jahre erforschte er die Wirkung des Wetters auf die Gesundheit des Menschen. In einer Klimakammer wurden ein paar hundert Personen mit exakten Wettersimulationen konfrontiert, aber die typischen Wetterfühligkeits-Reaktionen wie Migräne oder Kreislaufprobleme blieben aus.

Glücklichmacher Licht

Besonders zu Winterbeginn geben wir dem trüben Wetter Schuld an übler Laune. Die sinkenden Temperaturen und die grauen Tage machen uns zu schaffen, der Lichtmangel setzt uns zu. Denn Licht ist unser Lebenselixier und Glücklichmacher. Scheint die Sonne, dann leben wir auf und fühlen uns wohl. Wohl dosiertes Licht steigert unsere Leistungsfähigkeit, stärkt unser Immunsystem und bringt unseren Kreislauf in Schwung. Bleiben die Lichtimpulse aus, produziert der Körper Melatonin. Dieses Hormon steuert den Schlaf-Wachrhythmus sowie die Ausschüttung anderer wichtiger Hormone. Es verlangsamt aber auch die Reaktion und schränkt die Aufmerksamkeit ein. Die Folge können Müdigkeit und depressive Verstimmung sein.

Seltene Winterdepression

Eine vorübergehende melancholische Stimmung im Winter ist völlig normal. Mit einer Winterdepression, einer sogenannten saisonal abhängigen Depression (Seasonal Affective Disorder - "SAD"), hat dies wenig zu tun. Betroffene, die an SAD leiden, fühlen sich bedrückt, sind ständig erschöpft, leiden an Angstzuständen und haben mehr Appetit. Hier kann eine Lichttherapie sinnvoll sein. Experten raten Betroffenen, sich eine halbe Stunde täglich vor eine spezielle Tageslichtlampe zu setzen. Schon nach vier Tagen würden sich die Symptome bessern.

Diese Therapie ist jedoch nur für wirklich Kranke sinnvoll. Eine Winterdepression sei in unseren Breiten äusserst selten, ihre Häufigkeit werde meist überschätzt, wie Psychiater Malek Bajbouj vom Berliner Universitätsklinikum Charité gegenüber der Wochenzeitung "Die Zeit" äussert. Einem "normalen" November-Blues mit Antriebslosigkeit und schlechter Stimmung begegnet man am besten mit Spaziergängen an der frischen Luft. Egal wie grau und kalt es draussen ist.

Fettes Brot - Gasometer (Info)

Veranstaltungen Konzerte  Konzerte
Termindatum: Sonntag, 12. Dezember 2010  Startzeit: 20:00h
Enddatum: Sonntag, 12. Dezember 2010  Ende: 22:00h

Fettes Brot

Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer
Wien
Österreich
Fettes Brot

Sonntag, 12. Dez 2010, 20:00
Info


Die drei Hamburger Jungs von Fettes Brot ziehen auf ihrer Tour 2010 wieder durchs Lande und zeigen was es heisst "nordisch bei nature" zu sein. Mit ihren intelligenten und witzigen Texten begeistern sie nun schon seit mehr als 18 Jahren und das im Gegensatz zu vielen anderen Musikern aus diesem Genre auch und vor allem Live.

Info zur Veranstaltungsstätte

Planet.tt Bank Austria Halle Gasometer
Guglgasse 8, 1110 Wien
Österreich

Gürtelrose (Herpes zoster) (Gesundheit)

Information






Die Gürtelrose ist ein schmerzhafter, bläschenförmiger Ausschlag der Haut, der durch das Varicella-Zoster-Virus (VZV) aus der Familie der Herpes-Viren hervorgerufen wird. Herpes zoster ist nicht mit Herpes simplex zu verwechseln, der in Form von sog. "Fieberblasen" an den Lippen (Herpes labialis) oder im Genitalbereich (Herpes genitalis) auftritt.


Die Gürtelrose ist eine häufige Krankheit. Man geht davon aus, dass 20 Prozent der Bevölkerung einmal im Leben an einer Gürtelrose erkranken. In Österreich gibt es jährlich etwa 30.000 bis 40.000 Fälle. Ein Grossteil der Betroffenen ist über 50 Jahre alt.


Wie entsteht die Gürtelrose?

Grundsätzlich kann das Varicella-Zoster-Virus zwei Erkrankungen auslösen: die Varizellen (Windpocken, Schafblattern, Feuchtblattern) und den Herpes zoster (Gürtelrose). Beim Erstkontakt, der zu 90 Prozent im Kindesalter erfolgt, verursacht das Virus Windpocken. Nach dem Abheilen der Erkrankung zieht es entlang der Nervenbahnen zu den Nervenwurzeln, wo es in einem inaktiven Zustand verharrt - das Virus "schläft".

Ein gesundes Immunsystem hält das Varicella-Zoster-Virus üblicherweise zeitlebens in Schach. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt (z.B. durch Stress, Erkrankungen oder hohes Lebensalter), können die Viren reaktiviert werden und eine weitere Erkrankung auslösen - die Gürtelrose. Menschen, deren Immunsystem etwa durch HIV/Aids, eine Krebstherapie oder aufgrund einer Transplantation geschwächt ist, erkranken mit grösserer Wahrscheinlichkeit an der Gürtelrose bzw. zeigen einen schwereren Krankheitsverlauf.

Hierzulande weisen nicht weniger als 98 Prozent der 40-Jährigen Antikörper gegen die Varicella-Zoster-Viren auf. Das bedeutet, dass sie Kontakt mit VZV hatten und immun gegen Windpocken sind. Nichtsdestotrotz kann es bei einem erneuten Kontakt mit dem Virus (z.B. bei einem an Windpocken erkrankten Kind) zu einer Gürtelrose kommen.


Wie verläuft die Gürtelrose?

Typischerweise verläuft die Gürtelrose in zwei Phasen. Auf die Vorläufer- oder Prodromalphase folgt in der Regel die akute Phase der Erkrankung:

Prodromalphase

Die Prodromalphase ist individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Es können Allgemeinsymptome wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, geschwollene Lymphknoten und Fieber auftreten. In drei Viertel der Fälle entstehen brennende Schmerzen und ein Taubheitsgefühl im Bereich der Hautstellen, in denen das Virus die Nervenbahnen entlangwandert. Diese Nervenbahnen bilden typischerweise einen gürtelförmigen, von der Wirbelsäule Richtung Brustbein verlaufenden Halbkreis um den Körper - daher der Name Gürtelrose.

Wirklich gürtelförmig tritt die Gürtelrose jedoch nur in rund der Hälfte aller Fälle auf. Es können auch das Gesicht, die Beine, Füsse, Arme und Hände sowie das Gesäss betroffen sein - Bereiche also, in denen die Nervenbahnen nicht gürtelförmig verlaufen. Dort können die Schmerzen und der Ausschlag gross- und kleinflächig auftreten. Charakteristischerweise befällt der Ausschlag nur eine Körperhälfte. Die Schmerzen können relativ heftig sein.

Akutphase

Nach zwei bis drei Tagen geht die Erkrankung in die Akutphase über. Entlang des Haut-Versorgungsgebietes des betroffenen Nervs bildet sich ein Ausschlag, der durch gruppiert stehende kleine Bläschen auf entzündlich gerötetem Untergrund charakterisiert ist. Damit erinnert er etwas an die Windpocken, ist aber im Gegensatz zu diesen immer auf einen bestimmten Bereich begrenzt.

Nach drei bis fünf Tagen hat der Ausschlag seinen Höhepunkt erreicht. Die Bläschen platzen auf, und es entstehen kleine Wunden, die nach und nach von Schorf bedeckt werden. Manchmal kann sich eine heftige Überempfindlichkeit gegenüber leichten Berührungen (Allodynie) zeigen. Nach zwei bis drei Wochen fällt der Schorf in der Regel ab.

Varicella-Zoster-Viren können auch die Hirnnerven befallen. Davon betroffen ist oftmals der Nervus trigeminus, der für die Versorgung des Gesichts verantwortlich zeichnet. In solchen Fällen kann der Ausschlag auch auf Stirn, Nase, Auge und an der Kopfhaut entstehen. Meist ist eine starke Lidschwellung zu sehen.

In seltenen Fällen kommt es zu einer Gürtelrose ohne Hautausschlag (Herpes sine herpete): Die betroffene Hautpartie schmerzt stark, zeigt jedoch keinerlei Veränderung. Weitere Sonderformen der Gürtelrose können bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem auftreten. Dazu zählen jene Form der Gürtelrose, die sich auf dem ganzen Körper ausbreitet (Zoster generalisatus), und jene, die sich auf beiden Körperhälften zeigt (Zoster bilateralis).

In rund 90 Prozent der Fälle ist die Gürtelrose nach einem Monat ausgeheilt. Nur selten dauert die Akutphase bis zu acht Wochen. Ist das Immunsystem stark geschwächt, besteht eine höhere Anfälligkeit für einen schweren Verlauf bzw. Komplikationen.


Wie wird Herpes zoster diagnostiziert?

Vor dem Auftreten der Hautveränderungen ist die Diagnose häufig unklar, weil Schmerzen als vordergründiges Symptom auf verschiedene Erkrankungen hindeuten können. Erst in Kombination mit dem typischen halbseitigen Ausschlag erkennt der Arzt oder die Ärztin für gewöhnlich recht schnell, dass es sich um eine Gürtelrose handelt.

Tritt dieser Hautausschlag an eher unüblichen bzw. bedeckten Stellen auf (z.B. am Gesäss oder auf der Kopfhaut), erschwert dies die Diagnose. Zur Diagnosesicherung können mikrobiologische Untersuchungen von Abstrichmaterial der Haut und/oder eine Blutprobe beitragen.


Welche Komplikationen können auftreten?

Herpes-zoster-Komplikationen sind relativ häufig. Zu den lokalen, also den Ausschlag betreffenden Komplikationen zählen die Infektion des Ausschlags mit Bakterien und eine Narbenbildung der Haut. Weitere mögliche Komplikationen sind:
Post-Zoster-Neuralgie
Bindehaut- und Hornhautentzündung bis hin zur Erblindung (Zoster ophthalmicus)
Entzündung des Hörnervs mit der Gefahr der Ertaubung (Zoster oticus)
Lähmungen, insbesondere Lähmung der Gesichtsmuskulatur (Facialisparese)
Hirn- und Hirnhautentzündung
Guillain-Barré-Syndrom (Nervenwurzelentzündung mit starken Schmerzen)


Post-Zoster-Neuralgie

Eine schwerwiegende und oft langwierige Komplikation der Gürtelrose ist der Post-Zoster-Nervenschmerz (auch: Post-Zoster-Neuralgie, postherpetische Neuralgie). In diesem Fall können die Schmerzen nach dem Abheilen des Ausschlags über Jahre weiterbestehen. Definitionsgemäss bestehen die Schmerzen bei der Post-Zoster-Neuralgie länger als vier Wochen oder treten erst vier Wochen nach einer schmerzfreien Phase auf. Ungefähr zehn bis 20 Prozent aller an Gürtelrose Erkrankten entwickeln diese chronische Komplikation. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen.


Wie wird die Gürtelrose behandelt?

Die Therapie der Gürtelrose hat zum Ziel, die Schmerzen in der akuten Phase zu lindern, die Ausdehnung und die Dauer des Hautausschlags einzuschränken sowie Komplikationen zu vermeiden. Die lokale Therapie erfolgt z.B. mit feuchten Umschlägen oder einer Zinkschüttelmixtur. Da bei Herpes zoster durchaus starke Schmerzen auftreten können, sind oftmals Schmerzmittel in höheren Dosen notwendig. Zur Anwendung kommen unter anderem Opioide wie Tramadol, Antidepressiva wie Amitriptylin oder Antiepileptika.

Die Gürtelrose kann auch mit intensiven, den ganzen Körper umfassenden, systemischen Medikamenten behandelt werden. Diese sogenannten Virustatika sind unter anderem erforderlich bei:
Alter > 50 Jahre
Immunschwäche
Krebserkrankung
Zoster-Befall der Hirnnerven, v.a. bei Befall von Auge und Ohr
ausgedehntem Bläschenbefall
Schleimhautbeteiligung

Werden Virustatika (z.B. Aciclovir, Famcyclovir, Valaciclovir) rechtzeitig eingenommen, hemmen sie die Vermehrung der Viren und verkürzen so den Krankheitsverlauf bzw. schwächen ihn ab. Dies ist besonders wichtig, wenn die Gefahr von Komplikationen besteht - wie etwa bei älteren Personen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Die Behandlung erfolgt entweder in Tablettenform oder intravenös und dauert sieben Tage.

Wie erfolgreich die Behandlung mit Virustatika ist, hängt ganz wesentlich vom Zeitpunkt des Behandlungsbeginns ab. Dieser sollte innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten der ersten Bläschen liegen. Als Nebenwirkungen dieser Behandlung können unter anderem Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Muskelschmerzen auftreten.


Ist die Gürtelrose ansteckend?

Sowohl die Windpocken als auch die Gürtelrose sind ansteckend. Die Windpocken werden durch Tröpfchen, das heisst beim Sprechen, Atmen, Niesen oder Husten übertragen, wobei eine Ansteckung auch über grössere Distanzen ("mit dem Wind") möglich ist. Eine Infektion durch geplatzte Bläschen (Schmierinfektion) ist eher selten.

Da die Gürtelrose nur über Schmierinfektion weitergegeben werden kann, ist sie deutlich weniger infektiös als die Windpocken. Personen mit Immunschwäche sowie Schwangere sollten den Kontakt mit Menschen, die an Gürtelrose erkrankt sind, dennoch unbedingt meiden. In der Schwangerschaft kann eine Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus vor der 24. Schwangerschaftswoche sowie kurz vor der Geburt zu Missbildungen des Kindes bzw. Komplikationen führen.


Wie kann man der Erkrankung vorbeugen?

Im Allgemeinen erkrankt jeder Mensch nur einmal im Leben an Windpocken und ist in weiterer Folge immun. Hatte man die Windpocken also noch nicht, sollte man den Kontakt mit Menschen, die akut an Windpocken oder Gürtelrose erkrankt sind, vermeiden. Auch im Erwachsenenalter macht man beim ersten Kontakt mit dem Varicella-Zoster-Virus eine Windpocken-Infektion durch. Diese verläuft in der Regel schwerer als bei Kindern.

Seit Herbst 2007 steht für ältere Erwachsene eine Impfung gegen die Gürtelrose zur Verfügung. Studien zufolge verhindert die Impfung mehr als die Hälfte aller Krankheitsfälle und zwei Drittel der Post-Zoster-Neuralgien. Jene Personen, die trotz Impfung erkranken, können mit einem milderen Verlauf der Gürtelrose rechnen. Der Impfausschuss des Obersten Sanitätsrats empfiehlt diese Impfung allen Personen ab dem 50. Lebensjahr. Kinder, die gegen Varicellen geimpft werden, dürften im späteren Leben - zumindest grossteils - auch vor der Gürtelrose geschützt sein.

Personen mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere können sich nach dem Kontakt mit Erkrankten vorbeugend behandeln lassen. Der Arzt oder die Ärztin verabreicht entweder Antikörper gegen das Virus in Form einer einmaligen Infusion (Zoster-Immunglobulin) oder verordnet eine fünf- bis siebentägige Behandlung mit einem Virustatikum (Tabletten oder Infusionen). Menschen mit einem gut funktionierenden Immunsystem, die noch nicht an Windpocken erkrankt waren und nicht geimpft sind, können sich nach dem Kontakt mit dem Virus innerhalb von drei Tagen impfen lassen.

Christmas in Vienna - Wiener Konzerthaus (Info)

Veranstaltungen Veranstaltung  Veranstaltung
Termindatum: Samstag, 18. Dezember 2010  Startzeit: 19:30h
Enddatum: Samstag, 18. Dezember 2010  Ende: 22:00h

Um auch heuer die typisch österreichische Adventstimmung des Gala-Konzerts "Christmas in Vienna" geniessen zu können - die Veranstaltung war in den letzten Jahren völlig ausverkauft und die Nachfrage aus dem Ausland hat stark zugenommen - empfiehlt es sich, die Karten frühzeitig zu sichern.

Wiener Konzerthaus, Grosser Saal
Samstag, 18. Dezember 2010, 19:30




Kartenpreise: 45,--/65,--/85,--/105,--/130,--/160,--/210,--/260,--


Kartenvorverkauf:

Wiener Konzerthaus, 01/24 2002 - www.konzerthaus.at
Österreich Ticket, 01/96 0 96, www.oeticket.com
Wien-Ticket: 01/58885, www.wien-ticket.at
Ticket Online Austria, 01/88 0 88, www.ticketonline.at
sowie in allen guten Kartenbüros

Änderungen vorbehalten.

Magengeschwür (Gesundheit)

Information






(Ulcus ventriculi, Magenulkus)

Ein Magengeschwür ist ein örtlich begrenzter Defekt jener Schleimhaut, die den Magen an seiner Innenseite auskleidet und die tiefer liegenden Schichten der Magenwand vor dem aggressiven Magensaft schützt. Bei der auch als Ulcus ventriculi oder Magenulkus bezeichneten Krankheit wird die Magenschleimhaut durch eine anhaltende Entzündung nach und nach zerstört. Anfangs betrifft das Geschwür nur die obere Schleimhautschicht. Bleibt eine Behandlung aus, dringt es im Laufe der Zeit aber auch in tiefer liegende Gewebe der Magenwand vor.

In Europa gehört das Magenulkus zu den häufigsten Krankheiten des Verdauungstrakts: Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge erkranken jährlich etwa 50 von 100.000 Menschen an einem Ulcus ventriculi - der Grossteil nach dem 40. und vor dem 70. Lebensjahr. Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen. Nicht wenige Personen leiden an wiederkehrenden Geschwüren. In diesem Fall sprechen Medizinerinnen und Mediziner von einer Ulkuskrankheit.


Welche Ursachen hat die Erkrankung?

Ganz allgemein gesprochen haben Magengeschwüre ihre Ursache in einem gestörten Gleichgewicht von Faktoren und Mechanismen, die die Schleimhaut schützen, und solchen, die sie angreifen. Lange Zeit ging die Medizin davon aus, dass die Ursache für die Erkrankung in einer übermässigen Produktion der für den Verdauungsprozess notwendigen, aber sehr aggressiven Magensäure zu suchen ist. Das Credo "Ohne Säure kein Ulkus" gilt zwar nach wie vor. Doch heute wird der saure Magensaft nicht mehr als eigentliche Ursache, sondern nur als Auslöser betrachtet. Denn unter normalen Umständen ist der Magen durch einen in der Schleimhaut produzierten (alkalischen) Schleim vor der Säure geschützt.

Erst wenn dieser Schutz geschwächt ist oder fehlt, kann die Magensäure die Schleimhaut bzw. darunter liegende Schichten der Magenwand angreifen. Die Gründe für diese Entwicklung sind unterschiedlich und noch nicht bis ins letzte Detail geklärt. Zweifelsfrei steht aber fest, dass dem Bakterium Helicobacter pylori bei der Entstehung des Magenulkus grosse Bedeutung zukommt. So kann dieser Keim bei rund 80 Prozent der Patientinnen und Patienten mit einem Ulcus ventriculi nachgewiesen werden.

Helicobacter pylori bewirkt zunächst eine Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut), auf deren Boden sich in weiterer Folge ein Geschwür entwickeln kann. Kann, aber nicht muss: Während hierzulande etwa ein Drittel der Menschen mit Helicobacter pylori infiziert ist, leidet nur ein Bruchteil davon zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben an einem Magengeschwür. Vermutlich müssen andere die Krankheit begünstigende Faktoren hinzukommen - wie etwa Rauchen oder übermässiger Alkoholkonsum.

Umgekehrt können auch Patienten ohne Helicobacter-Infektion ein Magenulkus entwickeln. Besonders gefährdet sind Menschen, die regelmässig schmerz- und entzündungshemmende Medikamente aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) zu sich nehmen, wie etwa Acetylsalicylsäure (ASS). Statistisch betrachtet erhöhen NSAR die Wahrscheinlichkeit eines Magengeschwürs bei regelmässiger Anwendung auf ein Vielfaches. Stress und psychische Belastungen gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren, darüber hinaus scheint es auch eine genetische Veranlagung zu geben. Seltene Faktoren für die Entstehung eines Ulkus sind Erkrankungen wie das Zollinger-Ellison-Syndrom oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüse.


Wie äussert sich ein Magengeschwür?

Die Diagnose "Ulcus ventriculi" ist oftmals ein Zufallsbefund. Das heisst, die Betroffenen merken gar nicht, dass sie ein Magengeschwür haben. Häufigste Anzeichen der Erkrankung sind Druckgefühle und Schmerzen im Oberbauch. Dieser sogenannte epigastrische Schmerz wird meist als "dumpf bohrend" oder "brennend" beschrieben, strahlt mitunter bis in den Rücken aus und kann sowohl unmittelbar nach dem Essen als auch unabhängig von der Nahrungsaufnahme auftreten. Ein in nüchternem Zustand bestehender Schmerz, der bei Nahrungsaufnahme nachlässt, deutet hingegen eher auf ein Zwölffingerdarm-Geschwür (Ulcus duodeni) hin. Manche Patienten und Patientinnen berichten über unspezifische Beschwerden wie Erbrechen, Übelkeit, Völlegefühl, saures Aufstossen und eine Abneigung gegen bestimmte Speisen.

In etwa einem Drittel der Fälle wird ein Magengeschwür erst erkannt, wenn Komplikationen auftreten. An erster Stelle sind hierbei Blutungen im Bereich des Magens zu nennen. Typisches Zeichen dafür ist schwarz gefärbter Stuhl, der sogenannte "Teerstuhl". Bleibt der Blutverlust gering, ist eine Verfärbung des Stuhls mit freiem Auge oft nicht zu erkennen. Mithilfe spezieller Tests auf verstecktes Blut lassen sich aber auch geringe Spuren in den Ausscheidungen nachweisen. Durch den ständigen Blutverlust über die Magenschleimhaut kann es bei den Betroffenen zu einer Blutarmut (Anämie) kommen. Ist dies der Fall, können sich unter anderem Müdigkeit und Abgeschlagenheit einstellen.

Massive Blutungen hingegen können wesentlich schwerwiegendere Konsequenzen haben - vom Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Häufig kommt es in solchen Situationen zum Erbrechen von Blut (Hämatemesis). Eine gefürchtete, aber glücklicherweise seltene Komplikation ist der Durchbruch des Geschwürs durch die gesamte Magenwand. In diesem Fall kann Mageninhalt in die Bauchhöhle gelangen und dort eine Entzündung des Bauchfells (Peritonitis) auslösen. Zeichen einer solchen Entzündung sind sehr starke Schmerzen und ein extrem angespannter, brettharter Bauch.


Wie wird die Krankheit diagnostiziert?

Schon die Schilderung der Beschwerden und der Krankheitsgeschichte gibt dem Arzt oder der Ärztin erste Hinweise auf ein Magengeschwür. An dieses Gespräch schliesst sich eine körperliche Untersuchung an. Insbesondere das Abtasten des bei den Betroffenen oft druckempfindlichen Oberbauchs ist hierbei von Bedeutung. Blut im Stuhl lässt sich durch Anwendung des Hämoccult-Tests nachweisen. Der Patient erhält ein Testset und bringt eine kleine Stuhlprobe auf das Testbriefchen auf. Das Ergebnis wird gleich in der Ordination ermittelt.

Das entscheidende Verfahren, um den Verdacht auf ein Magengeschwür zu bestätigen oder zu entkräften, ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Bei dieser Untersuchungsmethode wird ein biegsamer Schlauch über Mund, Rachen und Speiseröhre in den Magen vorgeschoben. Das Endoskop verfügt über eine spezielle optische Vorrichtung, die es erlaubt, die Magenwand von innen zu betrachten und auf diese Weise Geschwüre aufzuspüren. Darüber hinaus können mithilfe des Gastroskops auch kleine Gewebeproben entnommen werden, die in weiterer Folge im Labor auf Helicobacter pylori geprüft werden. Der Nachweis des Keims ist aber auch per Atemtest möglich.

Weitere Untersuchungen wie Sonographie oder Röntgen sind in der Diagnostik eigentlich nur notwendig, um auszuschliessen, dass neben dem Magengeschwür noch andere Erkrankungen vorliegen.


Wie wird ein Ulcus ventriculi behandelt?

Die Therapie eines Magengeschwürs hängt entscheidend vom Auslöser ab. Bei erfolgtem Nachweis von Helicobacter pylori wird stets eine sogenannte Eradikationstherapie eingeleitet. Dabei erhält der Patient zwei verschiedene Antibiotika (z.B. Clarithromycin und Amoxicillin), die den Keim abtöten, und einen Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol, Pantoprazol oder Esomeprazol). Protonenpumpenhemmer sind Medikamente, die die Säureproduktion im Magen vermindern und so die Abheilung des Geschwürs befördern. Durch diese Dreifach- oder Triple-Therapie lässt sich Helicobacter pylori bei über 90 Prozent der Betroffenen eliminieren - und mit dem Keim verschwindet in den meisten Fällen auch das Ulkus.

Ist der Helicobacter-Befund "negativ", lässt sich das Bakterium also nicht nachweisen, wird zunächst eine Behandlung mit Medikamenten begonnen, die die Säuresekretion im Magen drosseln und der Schleimhaut die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren. Die gebräuchlichsten Mittel, die hier zur Anwendung kommen, sind zum einen die Protonenpumpenhemmer (auch: Protonenpumpeninhibitoren, PPI) und zum anderen sogenannte Histamin-Rezeptorenblocker (auch: H2-Rezeptorenblocker). Letztere sorgen ebenfalls für eine Verminderung der Säureproduktion, allerdings über einen anderen Wirkmechanismus. Da sich die PPI in Studien zur Behandlung von Magengeschwüren als wirksamer erwiesen haben, wird ihnen heute gegenüber den H2-Blockern meist der Vorzug gegeben.

Die Therapie revolutioniert haben aber beide Medikamentengruppen. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit mussten sich die meisten Ulkuspatienten einer Operation unterziehen, bei der ein (Gross-)Teil des Magens entfernt wurde. Dies ist heute nur noch in seltenen Fällen erforderlich, so etwa, wenn ein Magengeschwür auch nach mehrmonatiger Behandlung nicht abheilt. Blutungen lassen sich mittlerweile meist im Rahmen einer Magenspiegelung stillen, sei es durch Aufsetzen eines Metall-Clips auf das blutende Gefäss oder durch Einspritzen eines speziellen "Klebstoffs". Bei endoskopisch nicht zu kontrollierenden Blutungen sowie bei einem Magendurchbruch ist eine Operation allerdings unumgänglich.

Ist das Ulcus ventriculi durch die Einnahme von Medikamenten bedingt, müssen diese zumindest vorübergehend abgesetzt bzw. durch andere, magenschonendere Mittel ersetzt werden. Ergänzend erhalten die Patienten einen Säurehemmer. Unter dieser Therapie heilt ein durch Medikamenteneinnahme hervorgerufenes Magengeschwür im Regelfall ab.

Massive Magenblutungen, Bluterbrechen und Magendurchbruch sind medizinische Notfälle, die ausnahmslos einer sofortigen Behandlung bedürfen. In diesen Fällen muss unbedingt die Rettung (Rufnummer 144) verständigt und die betroffene Person schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht werden.


Was kann man selbst tun?

Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist, dass Faktoren, die die Magenschleimhaut schädigen können, weitestgehend ausgeschaltet werden. Das heisst, die Betroffenen sollten vor allem auf Alkohol, Nikotin und bestimmte Schmerzmittel verzichten. Auch manche Speisen und Zubereitungsarten können den Magen reizen, wobei es um die Verträglichkeit individuell sehr unterschiedlich bestellt ist. Vermehrtem Stress lässt sich oft mit Sport oder Entspannungstechniken beikommen.

SPORTFREUNDE STILLER - Wiener Stadthalle (Info)

Veranstaltungen Konzerte  Konzerte
Termindatum: Montag, 06. Dezember 2010  Startzeit: 20:00h
Enddatum: Montag, 06. Dezember 2010  Ende: 22:30h

SPORTFREUNDE STILLER
Die letzte leise Reise
Special Guest Kate Nash
Montag, 6.Dezember 2010, 20:00 Uhr
» wiener stadthalle - Halle D


Preiskategorien: (Preise inkl. Entgelte)
A - 39,90 EUR
B - 37,70 EUR
C - 34,40 EUR
R - 24,80 EUR
R = Rollstuhlbenutzer


Die ,,letzte leise Reise" der Sportfreunde Stiller Mit dem ,,Live in New York"-Programm auf Tour und am 06.12.10 in Wien

Die Sportfreunde können es Stiller, ohne das Geringste ihrer Authentizität einzubüssen! So kündigen sie ihre ,,letzte leise Reise"-Tour an, die weder die letzte noch sehr leise sein wird. Inhaltlich basiert die neue Konzertserie der Sportfreunde Stiller im Dezember auf dem Nr. 1-Platin-Album ,,MTV Unplugged in New York". Für alle, die noch nie oder schon einmal in New York waren, liefern die Sportfreunde Stiller die gefühlten Big Apple-Versionen ihrer grössten Hits, filigran akustisch umgesetzt mit Bläsern, Streichern, Chor und weiteren Gastmusikern in einer Wolkenkratzer-Comicstrip-Kulisse.

Als Special Guest begrüssen die Sportfreunde das britische Fräuleinwunder Kate Nash, die mit ihren eingängigen Melodien und astreinem Indie/Pop/Rock einen aussergewöhnlichen Abend eröffnen wird.
Kategorie: Konzerte, Konzerte (Pop / Rock)
Veranstalter:
SKALAR ENTERTAINMENT GMBH
Alserstrasse 23/30, 1080 Wien

Chronische Leukämie (Gesundheit)

Information






Leukämien werden umgangssprachlich oft als "Blutkrebs" bezeichnet. Medizinisch betrachtet ist das allerdings nicht ganz korrekt: Der Begriff steht vielmehr für eine Gruppe von bösartigen Erkrankungen, die das blutbildende System betreffen. Dieses besteht aus dem Knochenmark und dem lymphatischen System. 



Was versteht man unter Blutbildung?

Im Blut lassen sich drei Zelltypen unterscheiden:
die für den Sauerstofftransport verantwortlichen roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
die an der Blutgerinnung beteiligten Blutplättchen (Thrombozyten) und
die weissen Blutkörperchen (Leukozyten), die eine zentrale Rolle im menschlichen Immunsystem besitzen.

Die verschiedenen Blutzelltypen entwickeln sich im Knochenmark aus gemeinsamen Vorläuferzellen, den Stammzellen der Blutbildung. Unter dem Einfluss von diversen Wachstumsfaktoren reifen die Blutstammzellen zu voll funktionsfähigen Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten heran, die in weiterer Folge in die Blutbahn übertreten.

Bei einer Leukämie ist der normale Reifungsprozess der weissen Blutkörperchen gestört bzw. unterbrochen. Anstelle von vollständig ausdifferenzierten Leukozyten werden mehr oder weniger unausgereifte weisse Blutkörperchen gebildet. Diese entarteten Zellen nennt man Leukämiezellen.

Leukämiezellen sind nicht in der Lage, die Funktion von gesunden Leukozyten zu übernehmen. Darüber hinaus haben sie die Eigenschaft, sich unkontrolliert zu vermehren und auszubreiten. Dies hat letztlich Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Deshalb werden Leukämien auch als bösartige Systemerkrankungen bezeichnet.

Nach dem Verlauf unterscheidet man akute Leukämien und chronische Leukämien:
Akute Leukämien entwickeln sich rasch und gehen mit schweren Krankheitszeichen einher. Bleibt eine Behandlung aus, verlaufen sie innerhalb weniger Wochen und Monate lebensbedrohlich.
Chronische Leukämien sind schleichende Erkrankungen, die langsam fortschreiten und oft über einen längeren Zeitraum unbemerkt bleiben. Die Leukämiezellen sind bei den chronischen Formen ausgereifter als bei den akuten. Das bedeutet, die Entartung findet auf einer späteren Stufe des Entwicklungsprozesses statt.


Welche Formen der chronischen Leukämie gibt es?

Die Gruppe der weissen Blutkörperchen wird in mehrere "Arten" (Subtypen) unterteilt, die unterschiedlich aussehen und unterschiedliche Funktionen besitzen. Je nachdem, aus welchem Leukozyten-Subtyp die Leukämiezellen hervorgehen, werden die chronischen Leukämien in zwei Gruppen eingeteilt:

Während bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) die Lymphozyten und ihre Vorläuferzellen entarten, nimmt die chronische myeloische Leukämie (CML) ihren Ursprung bei Zellen der sogenannten myeloischen Reihe, aus der etwa die Granulozyten und Monozyten hervorgehen. Mit speziellen Laboruntersuchungen können sowohl die CML als auch die CLL noch weiter unterteilt werden. Die chronische lymphatische Leukämie wird zwar immer noch zu den Leukämien gezählt, im Grunde handelt es sich aber eher um eine Sonderform der malignen Lymphome - das sind Krebserkrankungen des lymphatischen Systems.

Mit einer Häufigkeit von jährlich drei bis vier Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen ist die CLL die häufigste Leukämieform in den westlichen Industrienationen. Sie tritt meist im höheren Lebensalter auf, im Mittel mit 65 bis 70 Jahren. Vor dem 50. Lebensjahr ist eine chronische lymphatische Leukämie extrem selten. Eine CML kann grundsätzlich in jedem Alter vorkommen. Besonders häufig wird sie aber im sechsten Lebensjahrzehnt festgestellt.


Welche Ursachen haben chronische Leukämien?

Wie andere Krebsformen auch entstehen Leukämien als Folge von bestimmten genetischen Veränderungen. Im Fall der CML konnte sogar eine entsprechende Veränderung (Mutation) im Erbgut identifiziert werden. Wie genau und warum es zu solchen Genmutationen kommt, ist aber nach wie vor nicht restlos geklärt. Das heisst, gesicherte Ursachen für chronische Leukämien sind trotz aller Forschungsbemühungen bis heute nicht bekannt.

Allerdings konnte eine Reihe von Faktoren identifiziert werden, die das Risiko, an dieser Krebsart zu erkranken, erhöhen: Dazu gehören ionisierende Strahlen, also etwa radioaktive Strahlung, sowie bestimmte Umweltgifte und chemische Substanzen. Auch ein Zusammenhang mit Viren wird diskutiert. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand entwickeln sich chronische Leukämien multifaktoriell: Damit es zur Erkrankung kommt, müssen verschiedene Faktoren zusammenwirken.


Wie äussert sich eine chronische Leukämie?

Chronische Leukämien sind oft ein Zufallsbefund. Das heisst, dass eine Erkrankung bei einer Routineuntersuchung entdeckt wird - meist durch eine erhöhte Anzahl von weissen Blutkörperchen, die sich in einem Blutbild zeigt. Dies liegt daran, dass die Erkrankung in der Regel sehr langsam verläuft und viele Patienten in den ersten Jahren somit beschwerdefrei sind.

Mit zunehmender Vermehrung der Leukämiezellen kann es dann zu verschiedensten Symptomen kommen. Diese Krankheitsanzeichen sind grösstenteils darauf zurückzuführen, dass die normale Blutbildung im Knochenmark beeinträchtigt bzw. unterbunden wird.
Werden nicht mehr genügend rote Blutkörperchen gebildet - entwickelt sich also eine Anämie -, kann sich dies in Form von Blässe, Abgeschlagenheit und verminderter Leistungsfähigkeit bemerkbar machen.
Durch den Mangel an funktionstüchtigen weissen Blutkörperchen können Krankheitserreger nicht mehr so effektiv bekämpft werden wie bei gesunden Menschen. Infolgedessen sind Patienten mit chronischer Leukämie anfälliger für Infektionen.
Eine verminderte Zahl an Blutplättchen erhöht die Blutungsneigung. Anzeichen dafür können häufiges Zahnfleischbluten, kleine, punktförmige Hautblutungen und eine Neigung zu Blutergüssen sein. Bei der CLL kommt es fast immer zum Anschwellen der Lymphknoten, bei der CML ist oftmals die Milz vergrössert.

Weitere mögliche Symptome sind Appetit- und Gewichtsverlust, allgemeines Unwohlsein sowie Fieber und Nachtschweiss. Alle genannten Beschwerden können indes auch bei anderen Krankheiten vorkommen; Symptome, die für eine chronische Leukämie spezifisch sind, gibt es nicht. Dieser Umstand macht es selbst in weiter fortgeschrittenen Stadien nicht immer einfach, die Erkrankung zu erkennen.


Wie wird die Krankheit diagnostiziert?

Krankheitsgeschichte und Beschwerdebild geben Arzt oder Ärztin erste Hinweise auf die Erkrankung. Daran schliesst sich zunächst eine ausführliche körperliche Untersuchung an. Bei Verdacht auf Vorliegen einer chronischen Leukämie wird eine Blutprobe genommen und im Labor untersucht. Im Regelfall zeigt sich die Zahl der Leukozyten im Blutbild deutlich erhöht.

Sicherste Methode zum Nachweis einer chronisch lymphatischen Leukämie ist eine sogenannte Immunphänotypisierung: Dabei wird untersucht, ob die Lymphozyten bestimmte Oberflächeneinweisse tragen, die sie von gesunden Lymphozyten unterscheiden.

Bei Verdacht auf eine chronische myeloische Leukämie ist zur Sicherung der Diagnose die Laboranalyse einer Knochenmarkprobe notwendig. Diese Probe wird üblicherweise mit einer dünnen Hohlnadel aus dem Beckenkamm entnommen (Beckenkammbiopsie).

Steht die Diagnose fest, schliesst sich unter Umständen noch eine Reihe weiterer Untersuchungen an. Sie dienen in erster Linie dazu, festzustellen, ob neben dem Knochenmark noch weitere Organe von den Leukämiezellen befallen sind.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine chronische Leukämie sollte zumindest anfangs immer in einer spezialisierten Klinik behandelt werden. Dort stehen sowohl entsprechend qualifiziertes Fachpersonal als auch die modernsten Therapieverfahren zur Verfügung. In weiterer Folge kann die Behandlung unter Umständen auch ambulant bzw. bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erfolgen. Grundsätzlich hängen Art und Durchführung der Therapie stets davon ab, an welcher Leukämieform der Patient leidet und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.

Im Fall der CML kann eine dauerhafte Heilung nur durch eine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation mit Gewissheit erreicht werden. Hierbei wird das gesamte blutbildende System - und damit im Idealfall auch alle Leukämiezellen - durch eine Hochdosis-Chemotherapie und gegebenenfalls Strahlentherapie vollständig zerstört. Im Anschluss erhält der Patient blutbildende Stammzellen von einem passenden Spender. Diese Stammzellen siedeln sich im Knochenmark an und führen nach einem gewissen Zeitraum wieder zu einer normalen Blutbildung. Allerdings kommt diese Therapie nicht für jeden Patienten und jede Patientin in Frage - etwa weil der Zustand der erkrankten Person die Durchführung dieser riskanten und belastenden Methode nicht zulässt.

Ob sich auch die CLL durch eine Stammzelltransplantation dauerhaft heilen lässt, müssen entsprechende Studien noch zeigen. Wegen des sehr langsamen Verlaufs wird diese Leukämieform meist erst behandelt, wenn krankheitsbedingte Beschwerden auftreten. Standard ist dann eine Chemotherapie. Klassische Chemotherapeutika sind Substanzen, die als Zellgifte wirken. Diese auch Zytostatika genannten Mittel vernichten Krebszellen bzw. hemmen deren Teilung, greifen aber auch gesunde Körperzellen an und können somit - teils gravierende - Nebenwirkungen hervorrufen. Die häufigsten unerwünschten Nebenwirkungen einer zytostatischen Chemotherapie sind Übelkeit und Erbrechen, Schleimhautentzündungen, Haarausfall und Veränderungen des Blutbilds.

Zur Behandlung der CML gibt es seit einigen Jahren einen neuen Wirkstoff, der inzwischen therapeutischer Standard ist: Im Gegensatz zu anderen Zytostatika wirkt Imatinib spezifisch auf Leukämiezellen und hemmt deren Vermehrung. Gesunde Körperzellen werden nicht geschädigt. Deshalb verursacht der zu den Tyrosinkinase-Hemmern gehörende Wirkstoff verhältnismässig wenig Nebenwirkungen. Ob Imatinib die CML vollständig heilen kann, ist derzeit noch offen. Fest steht aber, dass sich das Fortschreiten der Erkrankung durch die tägliche Einnahme des Medikaments bei vielen Patienten lange Jahre aufhalten lässt. Mittlerweile sind in Österreich auch Tyrosinkinase-Inhibitoren der zweiten Generation (Dasatinib, Nilotinib) erhältlich. Derzeit sind diese Präparate bei Patientinnen und Patienten mit einer Imatinib-Resistenz oder -unverträglichkeit zugelassen.

Zunehmenden Stellenwert in der Behandlung chronischer Leukämien besitzen auch die sogenannten therapeutischen Antikörper. Anders als die klassischen Chemotherapeutika wirken sie gezielt auf den entarteten Zelltyp und bewirken dessen Zerstörung. Das zu dieser neuen Generation von Medikamenten, die auch als Immuntherapeutika bezeichnet werden, zählende Präparat Rituximab hat bereits einen festen Platz in der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie.

Die Zerstörung von Krebszellen im Rahmen einer Strahlentherapie ist bei chronischen Leukämien nur von untergeordneter Bedeutung. Von Sonderfällen abgesehen wird sie eigentlich nur im Zusammenhang mit einer Stammzelltransplantation eingesetzt. Nebenwirkungen der Strahlentherapie sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen sowie Reizungen von Haut und Schleimhäuten.


Welche Prognose haben chronische Leukämien?

Die einzige Möglichkeit, eine chronische myeloische Leukämie mit Gewissheit zu heilen, ist die Stammzelltransplantation. Dieses Verfahren ist aber riskant und kommt nicht für jeden Patienten infrage, zumal es nicht leicht ist, einen passenden Spender zu finden. Durch die Einführung und Weiterentwicklung von Tyrosinkinase-Hemmern steht heute aber eine sehr wirksame alternative Therapiemethode zur Verfügung, die es vielen Betroffenen ermöglicht, mit ihrer Krankheit viele Jahre weitgehend beschwerdefrei zu leben.

Gleiches gilt bei optimaler Behandlung auch für die chronische lymphatische Leukämie. Eine vollständige Remission, also ein Zurückdrängen der Erkrankung, sodass diese mit konventionellen Methoden nicht mehr nachgewiesen werden kann, lässt sich durch die Immun-Chemotherapie heute bei vielen Betroffenen erreichen - und oft über einen Zeitraum von vielen Jahren aufrechterhalten. Eine ursächliche Heilung ist mit den bislang verfügbaren Medikamenten aber nicht möglich. Das bedeutet, dass es im Laufe der Zeit zu einem erneuten Auftreten der Erkrankung (Rezidiv) kommen kann. Aus diesem Grund spielt die Nachsorge eine besonders wichtige Rolle.

1913 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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