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Fitness-Trends für 2010 (Gesundheit)

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Fitness-Trends für 2010

In den vergangenen Jahren hat sich in der Fitness-Welt ein klarer Trend gezeigt: Krafttraining - vor allem zur Prävention von Rückenschmerzen, unter denen geschätzte 80 % der Österreicher leiden. Aber welche zusätzlichen Trends sieht der Fitness-Markt?

Seit 2006 erstellen die Herausgeber des American College of Sports Medicine (ACSM) die jährlichen Fitness-Trends mittels Online-Befragung. Repräsentiert sind in der Umfrage die wichtigsten Key Player der US-amerikanischen Gesundheits- und Fitnessindustrie sowie Fitnesspersonal rund um den Globus. Für 2010 wurden aus 9700 Befragungsbögen die aktuellen Fitness-Trends generiert.

An erster Stelle sehen die Fitness-Anbieter gut ausgebildetes und erfahrenes Personal, zu dem Diplom-Sportwissenschafter und Physiotherapeuten zählen. Nicht überraschend ist, dass vor dem Hintergrund der steigenden Übergewichts-Raten unter Kindern und Jugendlichen spezielle Programme für diese Gruppe an Popularität zulegen, ebenso wie sich Seniorenangebote zu-
nehmender Beliebtheit erfreuen. Der Trend zum persönlichen Training in der Gruppe ist ein Kind der Wirtschaftskrise: Der Personal Trainer arbeitet in Kleingruppen und bietet Rabatte gegenüber einer Ein-Personen-Trainingseinheit an. Dies macht in ökonomisch schwierigen Zeiten sowohl für den Trainer als auch für die Übungsteilnehmer Sinn und ist daher der Emporkömmling 2010: von Nr. 19 im Vorjahr auf Platz 10.

Top 10 Fitness Trends für 2010

1. Ausgebildetes und erfahrenes Fitness-Personal*

2. Kraft-Training*

3. Kinder und Adipositas*

4. Persönliches Training*

5. Core-Training*

6. Spezielle Fitness-Programme für Senioren*

7. Funktionelle Fitness

8. Sport-spezifisches Training

9. Pilates

10. Persönliches Training in der Gruppe

*Über die letzten vier Jahre unter den TOP 10.
Kraft-Training
Kraft-Training ist und bleibt zentrales Thema vieler Fitnesseinrichtungen. Nicht mehr Bodybuilding allein ist gefragt, sondern auch die Krafterhaltung, besonders bei älteren Personen. Daneben wird für chronisch Kranke, etwa Herzpatienten und Personen in Lungenrehabilitation sowie Personen mit Stoffwechselerkrankungen, vermehrt Kraft-
Training in die Übungsroutine eingebaut.

Senioren und übergewichtige Kinder
Sowohl die Anzahl an Pensionisten als auch an übergewichtigen Kindern steigt. Daher schenken die Fitness-Anbieter und Sport-Institutionen beiden Zielgruppen stärkere Beachtung. Speziell zugeschnittene Sportprogramme bietet in Österreich zum Beispiel der Pensionistenverband Österreichs an. Organisiert werden Turnstunden, Tischtennis- und Kegelgruppen sowie Wandertage und Radausflüge. In den USA bewegen sich die Senioren innovativer: Neben
Golf blüht auch das Pickleball-Spielen. Diese Art Seniorentennis kombiniert Elemente von Badminton, Tennis und Tischtennis und wird auf einer Art Badminton-Platz mit einem grösseren Tischtennis-Schläger und einem weichen Gummiball gespielt.
Speziell für übergewichtige Kinder und Jugendliche wurden in Österreich im Vergleich mit den USA noch wenig Kursprogramme in Fitness-Studios konzipiert. Bewegungsprogramme ver-
knüpft mit psychologischer Betreuung und Ernährungsunterricht, wie etwa Sommercamps zum Abnehmen, werden aber von privaten und öffentlichen Organisationen  auch in Österreich in grossem Umfang angeboten.

Core Training
Die Bezeichnung leitet sich vom englischen Begriff "Core" für Kern ab, und genau der wird bei dieser Trainingsform gefordert. Im Mittelpunkt stehen Kraft- und Konditionstraining, um die Bauch- und Rückenmuskeln zu stabilisieren und so Rückenschmerzen vorzubeugen. Dies wird erreicht, indem neben diesen beiden Muskelgruppen auch Becken-, Steissbein- und Hüftmus-
kulatur trainiert werden. Eingesetzt werden dabei häufig Gymnastikbälle, Wobble Boards und Schaumstoffrollen. Das Workout kann sowohl alleine als auch in Gruppen unter Aufsicht eines Fitnesstrainers durchgeführt werden. Bis nach Österreich ist dieses spezielle Training noch nicht vorgedrungen.

Funktionelle Fitness
Bei der funktionellen Fitness werden Balance, Koordination, Kraft und Ausdauer kombiniert trainiert. Der Unterschied zum Core-Training besteht darin, dass in den Übungen Bewegungs-
abläufe des Alltags, wie Kisten heben, Schlittenziehen und Holzhacken nachgeahmt werden. Zudem werden von den Fitnesstrainern einfache Fitnessgeräte, wie das Springseil oder Gymnastikringe, in die Einheiten aufgenommen. Jene im Fitness-Studio gestählten Muskel-
gruppen sollen so auch im Alltag optimal eingesetzt werden, ohne von einem Fitness-Gerät in den Bewegungsabläufen unterstützt zu werden. Dadurch wird Rücken- und Gelenksschmerzen vorgebeugt. Genauso wie das Core Training ist die funktionelle Fitness in heimischen Fitness-Studios noch nicht verankert.

Sport-spezifisches Training
Dieser Trend ist vor allem in den USA im Vereinssportbereich zu beobachten. Beim sport-spezifischen Training handelt es sich um Kraft- und Stretchübungsprogramme, die eigens für die jeweilige Sportart und für die einzelnen Spielerrollen entwickelt wurden. Ziel ist es, die besonders beanspruchten Muskeln auch ausserhalb der Spielsaison zu trainieren und sie für das Intensivtraining kurz vor der Saison vorzubereiten. Beim Basketball werden zum Beispiel den Verteidigern in der Vorsaison Trainingspläne mit schweren Gewichten, wenig Übungswieder-
holungen und langen Pausen verschrieben, weil sie agil und schnell reagieren müssen und wenig Muskelmasse benötigen. Die Mittelspieler dagegen müssen in der Spielsaison Stärke beweisen und erhalten daher beim Gewichtestemmen ein Übungsprogramm mit vielen Wiederholungen und wenig Pausen während den einzelnen Trainingseinheiten.

Pilates
Pilates ist ein weiteres Körpertraining, das Bauch-, Rücken- und Hüftmuskeln kräftigt, indem der ganze Körper während einer Trainings-Session beansprucht wird. Pilates erhöht zudem die Flexibilität und die Haltung. Die Übungen werden normalerweise liegend auf einer Matte oder auf speziellen Pilates-Trainingsgeräten absolviert. Mehr zu Pilates und den Einrichtungen, die dieses Training anbieten, finden Sie hier

Fazit
Die Fitness-Trends weisen vor allem in Richtung Prävention von Haltungsschäden und ein-
hergehender Rücken- und Gelenksschmerzen. Zudem zeigt sich bei Senioren der Trend, die Fitness länger zu erhalten, um die gesunden Lebensjahre auszudehnen. Für Österreich spiegeln sich nur ein paar Trends, wie generelles Krafttraining und Seniorenprogramme. Eine zuneh-
mende Professionalisierung des Sektors sowie spezielle Angebote für übergewichtige Kinder und Jugendliche wären auch hier wünschenswert. Ob spezielle Trainingsvarianten wie „Core Training" und „Funktionelle Fitness" auch bei uns Fuss fassen, ist fraglich. Wichtig ist in jedem Fall, dass Ausdauer, Kraft und Koordination trainiert werden - egal ob am Stück oder in einzelnen Einheiten.


Literatur:
Thompson WR: Worldwide survey reveals fitness trends for 2010. ACSM´s HEALTH & FITNESS JOURNAL 13(6): 9-16 (2009).

Obst und Gemüse gegen Krebs? (Gesundheit)

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Sekundäre Pflanzenstoffe:
Obst und Gemüse gegen Krebs?

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Je bunter, desto gesünder?


Dass Gemüse und Obst gesund sind, weiss heute jedes Kind. Doch erst seit kurzem ist bekannt, dass in ihnen noch mehr steckt als Vitamine, Spurenelemente, Mineral- und Ballaststoffe: sogenannte bioaktive Substanzen oder sekundäre Pflanzenstoffe. Auch sie wirken förderlich auf die Gesundheit.

Die Erforschung dieser Substanzen steckt noch in den Kinderschuhen, bis zu 10.000 verschiedene gibt es vermutlich insgesamt. Früher hielt man sie für nicht so wichtig, daher der Name "sekundäre Pflanzenstoffe". Inzwischen ist bekannt, dass diese Substanzen den Menschen vor einer Reihe von Erkrankungen, zum Beispiel vor Krebs und Herzinfarkt schützen und das Immunsystem unterstützen können. Die Pflanze enthält diese Substanzen, um sich damit vor Schädlingen zu schützen und für richtiges Wachstum zu sorgen. Denn nicht nur der Mensch, sondern auch die Pflanzen werden von aggressiven Sauerstoffpartikeln, den sogenannten freien Radikalen geschädigt.

Sekundäre Pflanzenstoffe schützen die Pflanze vor diesen aggressiven Teilchen. Diese Wirkung entfalten die Biostoffe auch, wenn sie vom Menschen aufgenommen werden. Aggressive Sauerstoffverbindungen spielen bei der Entstehung von zahlreichen Erkrankungen, zum Beispiel Arteriosklerose und Krebs eine Rolle. Stoffe, die freie Radikale einfangen können, werden auch als Antioxidanzien bezeichnet. Folgende sekundäre Pflanzenstoffe wirken antioxidativ:

  • die zu den Farbstoffen gehörigen Carotinoide (Beta-Carotin, Lutein, Lycopin, Zeaxanthin),
  • Polyphenole (Phenolsäuren, Flavonoide),
  • Phytoöstrogene (= hormonähnlich wirksame Stoffe),
  • Protease-Hemmer,
  • Sulfide.

Wenn Sie sich mit normaler Mischkost ernähren, nehmen Sie jeden Tag ca. 1,5 g dieser Stoffe zu sich. Beta-Carotin, das zum Beispiel in Karotten enthalten ist, ist relativ gut untersucht. Es wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Sein krebsschützender Effekt ist gut belegt. Er beruht sowohl auf der Wirkung des Vitamin A, das die Schleimhaut schützt, als auch auf den Radikalfängereigenschaften von Beta-Carotin.

Tipps & Infos
Verwenden Sie bei Broccoli nicht nur die Röschen, sondern auch die geschälten Stiele: Sie sind besonders reich an gesunden Wirkstoffen.

Erst in den letzten Jahren hat das Lycopin von sich reden gemacht. Es kommt in besonders grosser Menge in Tomaten vor, und verleiht den Früchten ihre Farbe. Mittlerweile gibt es mehrere Studien, die zeigen, dass eine regelmässige Aufnahme von Lycopin vor mehreren Krebsarten und Herzinfarkt schützt. Dies zeigt auch die "Physicians Health Study", eine Untersuchung, an der Männer in medizinischen Berufen teilnahmen, und die von der renommierten Harvard-Universität in Boston, USA durchgeführt wurde. In dieser Studie erkrankten die Männer, die mindestens zweimal wöchentlich Tomatenprodukte assen, um 34 Prozent seltener an Prostatakrebs. Die positive Wirkung von Lycopin beruht vermutlich darauf, dass es ein noch stärkerer Radikalfänger als Carotin ist. Ausserdem kann Lycopin die Oxidation des sogenannten LDL-Cholesterins (= das "schlechte" Cholesterin) verhindern. Diese Oxidation ist jedoch ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung der Arteriosklerose. Der Farbstoff der Tomate hat also eine gewisse Schutzwirkung vor Gefässablagerungen.

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Studien zeigen:
Tomaten sind gesund.


Doch sekundäre Pflanzenstoffe fangen nicht nur Radikale. Vermutet wird, dass Farbstoffe wie Carotinoide (rot/gelb), Flavonoide (gelb) und Chlorophyll (grün) die Zellen auf verschiedenste Art schützen und das Immunsystem stimulieren. Vermutlich können sie den Körper dazu anregen, krebsauslösende Substanzen abzublocken. In grosser Menge enthalten sind sie in allen stark farbigen Obst- und Gemüsesorten, vor allem in Aprikosen, Äpfeln, Karotten, Kürbis, Beeren, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi. Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen auch die Bitterstoffe, die vor allem im Verdauungskanal wirken. Sie fördern die Sekretion von Speichel und Magensaft und erleichtern dem Körper die Verdauungsarbeit, und sorgen dafür, dass der Speisebrei nicht zu lange liegen bleibt. Enthalten sind sie in manchen Kräutern, wie Löwenzahn und Rosmarin. Darüber hinaus können auch Duft- und Aromastoffe der Pflanzen im Körper vermutlich die Krebsentstehung beeinflussen und die Entgiftungsarbeit der Leber anregen.

Nutzen Sie Obst und Gemüse als wertvolle Spender bioaktiver Substanzen. Essen Sie am Besten täglich mindestens ein Pfund Obst und Gemüse, verteilt auf fünf Portionen. Dies empfiehlt sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, als auch die amerikanische "Food and Drug Administration" (FDA). Mit Obst und Gemüse aus heimatlichen Gefilden sind Sie immer am Besten beraten. Denn manche der Biostoffe verlieren bei der Lagerung ihre Wirksamkeit. Von kurzen Transportwegen profitieren also Sie und die Umwelt.

Tipps & Infos
Licopin und Beta-Carotin werden am Besten vom Körper aufgenommen, wenn Sie Tomaten und Karotten mir etwas Öl anmachen.

Diese Ernährung schützt Sie vor Krebs (Gesundheit)

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Diese Ernährung schützt Sie vor Krebs


Auf die Ernährung kommt es an

Die Erkenntnis, dass wer sich gesund ernährt, die Wahrscheinlichkeit schwerer Erkrankungen verringert, ist nicht neu. Neu ist aber die Erkenntnis, dass unsere Ernährung auch auf lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs grossen Einfluss hat. Sich gesund essen: In diesem Leitsatz steckt viel Wahres drin.

Dies hat auch Krebsforscher Dr. Johannes F. Coy noch einmal betont. Der Wissenschaftler entdeckte bei seiner Arbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum das bösartige "TKTL1"-Gen im menschlichen Körper. Das "TKTL1"-Gen, das in Krebszellen aktiviert wird, sieht Coy als den Antrieb für krankhafte Veränderungen. Fatalerweise kommt das Gen so richtig in Fahrt, wenn der Körper viel Zucker zu sich nimmt. Die Folge: Ein Gärungsprozess, der Gewebe zerstört und unser Immunsystem schwächeln lässt. Der Krebs breitet sich aus und bildet gefährliche Metastasen.

 

Neben reinem Zucker fördern auch Brot, Nudeln, Reis und Kartoffel den Gärungsprozess und damit die Ausbreitung von Krebs. Krebsforscher Coy setzt dieser Entwicklung eine spezielle Ernährungsweise entgegen. In seinem Buch: "Die neue Anti-Krebs Ernährung" (Unzer Verlag) plädiert er für den Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen Eiweiss-, Öl-/Fett- und Ballaststoffanteil. Nahrungsmittel mit vielen Kohlenhydraten sollte man eher seltener zu sich nehmen.

Um die Ernährung einfacher werden zu lassen, unterteilt der Wissenschaftler die Lebensmittel in drei Gruppen.

Die Lebensmittelgruppen nutzen

Nachvollziehbar wird die Ernährungsstrategie durch die Aufteilung der Lebensmittel in eine grüne, eine gelbe und eine rote Gruppe:

Lebensmittel der grünen Gruppe können in üblichen Portionen unbedenklich verzehrt werden. Sie erhöhen den Blutzuckerspiegel gar nicht oder nur minimal. Gemüse, Salate, Gewürze enthalten noch wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die die Krebszellen abtöten.

Lebensmittel der gelben Gruppe sind zwar ebenfalls gesund, allerdings sollten Sie sie wegen des relativ hohen Zuckergehalts nur in begrenzten Mengen essen. Die angegebenen Portionen enthalten jeweils 5 g Kohlenhydrate.Als Faustregel gilt grundsätzlich: 1 g Kohlenhydrate je Kilo Körpergewicht pro Tag (bei 70 kg sind das 70 g Kohlenhydrate/Tag).

Lebensmittel der roten Gruppe sollten Sie generell meiden oder nur in kleinen Mengen verzehren. Sie bestehen zum grössten Teil aus Zucker oder Stärke und fördern laut Dr. Coy damit den fatalen Gärungsprozess. Falls Sie doch mal Lust auf Brot haben: Vollkornbrot (z. B. mit Kürbiskernen oder Leinsamen) oder Roggensauerteigbrot sind in jedem Fall besser als Weissbrot.
Welche Lebensmittel den einzelnen Gruppen zugeordnet werden?

Grüne Lebensmittel

Hier eine Auswahl der
grünen Lebensmittel:


GEMÜSE:
Algen, Artischocken, Auberginen, Avocado, Bambussprossen, Blumenkohl, grüne Bohnen, Brokkoli, Chinakohl, Fenchel, Kohlrabi, Lauch

SALATE:
Chicorée, Eichblattsalat, Eisbergsalat, Endivien, Feldsalat, Kopfsalat, Löwenzahn, Lollo

GEWÜRZE & KRÄUTER:
Bärlauch, Basilikum, Chili, Currypulver, Dill, Estragon, Kapern, Kerbel, Koriander, Kresse, Kümmel, Kurkumapulver, Liebstöckel, Majoran, Muskatnuss, Oregano, Paprikapulver, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Schwarzer Pfeffer, Thymian, Weisser Pfeffer, Zitronenmelisse

FLEISCH:
Kalb, Kaninchen, Lamm, Leber, Lunge, Niere, Ochsenschwanz, Rind, Schwein, Ziege

GEFLÜGEL:
Ente, Gans, Pute (Truthahn), Straussenfleisch, Stubenküken, Taube, Wachtel

WURST & SCHINKEN:
Bierschinken, Bratenaufschnitt, Bratwurst, Geflügelwurst, Jagdwurst, Krakauer, Käsewürstchen, Leberpastete, Gelbwurst, Lachsschinken, Leberwurst, Putenwurst, Weisswurst, Salami, Schinken, Speck, Wiener Würstchen

FISCH:
Aal, Anchovis, Brathering, Bückling, Fischeier (generell), Flussbarsch, Forelle

MILCHPRODUKTE:
Buttermilch, Crème fraîche, Quark, saure Sahne, Schlagsahne (ungezuckert), Schmand

Gelbe Lebensmittel

Hier eine Auswahl der
gelben Lebensmittel:


OBST:
40 g Ananas, 40 g Apfel, 55 g Aprikose, 40 g Birne, 80 g Brombeeren, 80 g Erdbeeren, 60 g Grapefruit (Pampelmuse), 55 g Heidelbeeren, 90g Himbeeren, 80 g Honigmelonen, 65 g rote Johannisbeeren, 50 g schwarze Johannisbeeren. 70 g Kaktusfeige, 30 g Khaki, 50 g Sauerkirschen, 45 g Kiwi, 275 g Limone, 45 g Mandarine, 35 Mango, 35 g Mirabelle, ...

GEMÜSE:
85 g Karotten (roh), 35 g Kartoffeln (festkochend, gebraten), 100 g Kürbis, 30 g Linsen (gegart), 120 g Palmenherz (gegart), 85 g Rote Bete, gekocht

GETREIDE & MEHLE ZUM BACKEN:
7 g Buchweizen, 8 g Dinkel, 8 g Gerste, 8 g Hafer, 12 g Haferkleiemehl (kohlenhydratarm), 8 g Hirse, 23 g Kokosmehl, 35 g Kürbiskernmehl, 70 g Mandelmehl, 8 g Roggen

NÜSSE & ÖLSAMEN:
50 g Erdnüsse, 45 g Haselnüsse, 100 g Kokosnuss (frisch) , 35 g Kürbiskerne, 35 g Macadamia, 120 g Mandeln, 120 g Mohnsamen, 140 g Paranüsse, 110 g Pecannüsse, 60 g Pinienkerne, 30 g Pistazienkerne

MILCH:
125 ml Dickmilch (vollfett), 100 ml HMilch, 125 g Joghurt (ohne Zuckerzusatz), 125 ml Kefir, 300 ml Laktat-Drink Milch, 300 ml Laktat-Drink Soja, 90 ml Magermilch, 100 ml Milch, fettarm, 100 ml Rohmilch, 100 ml Vollmilch

SÜSSUNGSMITTEL:
7 g Agavendicksaft, 7 g Ahornsirup, 6 g Apfeldicksaft, 7 g Birnendicksaft, 5 g Fruktose

Rote Lebensmittel

Hier eine Auswahl der
roten Lebensmittel:


OBST:
Apfelringe getrocknet, Aprikosen getrocknet, Bananen, Datteln, Dörrpflaumen, Feigen, Rosinen, Trauben, Trockenfrüchte

GEMÜSE:
Bohnen, rot und weiss, Erbsen, Kichererbsen, Zuckermais

NÜSSE:
Cashewnüsse, Studentenfutter

MÜSLIS & FLOCKEN:
Cornflakes, Mehrkornflocken, Müsli, Weizenkeime, Weizenkleie, Weizenpops

TEIGWAREN & REIS:
Basmati-Reis, Eierteigwaren, Milchreis, Naturreis, Nudeln, Hartweizengriess, Pizza, Reis, Spätzle, Spaghetti, Tortilla, Vollkornnudeln, Wildreis

KARTOFFELN:
Backkartoffeln, Gnocchi, Kartoffelkloss, Kartoffelpuffer, Kartoffelpüree, Kartoffelsuppe, Knödelpulver (halb & halb), Pellkartoffeln, Pommes frites, Salzkartoffeln

MILCH & MILCHPRODUKTE:
Buttermilch mit Fruchtzubereitung, Joghurt mit Fruchtzubereitung, Quark mit Fruchtzubereitung, Kondensmilch, gezuckert, Molke mit Fruchtzubereitung

KÄSE:
Scheiblettenkäse, Schmelzkäse

SNACKS:
Chips, Erdnussflips, Nachos, Popcorn, Puffreis, Reiscracker, Salzstangen

GETRÄNKE:
Bitterlimonade, Colagetränke, gezuckert, Eiskaffee, Eistee, Fruchtnektar, Fruchtsaftgetränke, Gerstenmalzgetränke, Kakao (gezuckert), Limonade, Malzbier, Multivitaminnektar, Obstsäfte (unverdünnt), isotonische Drinks, Tee (gezuckert), Trinkschokolade

Softdrinks erhöhen Krebsrisiko (Gesundheit)

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Softdrinks erhöhen Krebsrisiko um 87 Prozent


Zwei Gläser pro Woche reichen

Cola und Limonaden schmecken zwar gut, in zu grossen Mengen sollte man Softdrinks allerdings nicht konsumieren. Bereits zwei Gläser der süssen Getränke pro Woche reichen aus, um das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs um bis zu 87 Prozent zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität von Minnesota. Über 14 Jahre hinweg untersuchten die Wissenschaftler die Lebensgewohnheiten von mehr als 60.000 Männer und Frauen in Singapur. 140 von ihnen erkrankten in dieser Zeit an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Erkrankten hatten deutlich mehr Softdrinks pro Woche getrunken, als andere Teilnehmer der Studie.

 

Fruchtsäfte sind ungefährlich

„Der hohe Zuckeranteil der Softdrinks könnte durch eine Erhöhung des Insulinspiegels im Körper das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs fördern“, so Professor Mark Pereira von der Universität Minnesota. Insulin ist das Hormon, das der Körper ausschüttet, um Zucker in die Zellen zu transportieren. Fruchtsäfte, die ebenfalls recht zuckerreich sind, sollen dagegen ungefährlich sein.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist zwar relativ selten, gilt aber als die tödlichste Krebsart.Fünf Jahre nach der Diagnose sind nur noch fünf Prozent der Patienten am Leben.

Mobbing am Arbeitsplatz (Beruf)

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Jeder Fünfte hasst die lieben Kollegen

Streitereien und Konflikte begleiten uns unser ganzes Leben lang. Im Sandkasten mopsen sich Kinder ihre Förmchen, nach dem Abendessen kann man sich mit dem Partner nicht auf das Fernsehprogramm einigen und am Arbeitsplatz nervt der Chef. Das ist völlig normal und gehört zu unserem Alltag dazu.

Anders sieht die Lage aus, wenn eigentlich harmlose Auseinandersetzungen zu Schikanen werden und schliesslich dazu führen, dass einzelne Personen dauerhaft angegriffen und ausgegrenzt werden. Nach einer neuen Studie hassen etwa 20 Prozent der Angestellten Teile ihres Kollegiums.

Laut der 'Zeit’ sind täglich drei von hundert Beschäftigten in Deutschland von Mobbing betroffen. Bei insgesamt 37 Millionen Arbeitnehmern sind das über eine Million Opfer – Tendenz steigend. Eine neue Umfrage unter 2000 Angestellten ergab gar, dass jeder Fünfte im Büro seine Kollegen hasst. Zwei Drittel gaben zu, regelmässig über Mitarbeiter zu tratschen, sobald sie ausser Reichtweite sind. Und jeder Vierte schimpft nach Feierabend über die Kollegen.

Kritisch wird es, wenn ein Einzelne zum Ventil der Anfeindungen werden und als Sündenbock für alles herhalten müssen. Viele Menschen am Arbeitsplatz sind den Anfeindungen ihrer Kollegen oder Vorgesetzten wehrlos ausgeliefert und kommen mit der Situation nicht mehr zurecht.

Gerade in Krisenzeiten verliert so mancher die Nerven – egal, ob Manager oder Abteilungsleiter. Besonders vor drohenden Entlassungen werden die Ellenbogen ausgefahren – jeder will besser als der andere sein.

Wie entwickelt sich Mobbing?

Oft entwickelt sich Mobbing aus klassischen Konfliktfällen: Ein Fehler oder ein Missverständnis und plötzlich ziehen Sie die Aufmerksamkeit auf sich. Das allein kann jedem passieren. Unter bestimmten Rahmenbedingungen werden Sie allerdings zum Buhmann: Es kann bereits reichen, etwas weniger oder mehr als andere zu arbeiten oder ein spezielles Auftreten zu haben, das Kollegen nicht nachvollziehen können.

Aber auch wer positiv auffällt kann zum Opfer werden. So kann eine intelligente, gutaussehende Kollegin in einem von Männern dominierten Arbeitsumfeld leicht zur Zielscheibe werden. Die Alarmglocken sollten bei Ihnen spätestens dann schrillen, wenn der Konflikt von der sachlichen auf die Beziehungsebene rutscht.

Welche Merkmale gibt es?

Die häufigste Art des Mobbings ist das Verschweigen von wichtigen Informationen – so verpasst das Opfer wichtige Termine oder steht vorm Chef dumm da. Oft werden obendrein Gerüchte oder falsche Tatsachen verbreitet. Hat der Betreffende persönliche oder körperliche Schwächen wie etwa eine schiefe Nase oder einen besonderen Akzent, muss er in Anwesenheit der Kollegen Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Zu den ersten Alarmsignalen gehört aber auch die fehlende oder nicht erwiderte Begrüssung, das Aufbauschen von kleinen Versäumnissen vor den Kollegen und das ungleiche Verteilen von Arbeitsaufgaben.

Der Stress der Mobbingopfer geht schliesslich so weit, dass sie gesundheitliche Probleme bekommen. Betroffene nehmen eine verkrampfte Haltung ein, ziehen sich zusammen. Dies führt zu Rückenproblemen und Schmerzen in der Schulter. Weitere Probleme sind Kopfschmerzen, Migräne- und Asthmaanfälle, Verschlechterung von Allergien bis hin zu Schlaflosigkeit. Zu Anfang weiss das Opfer meist noch gar nicht, dass seine Beschwerden mit dem Terror am Arbeitsplatz zusammenhängen.

Wie kann ich mich wehren?

Je schneller Sie sich der Situation bewusst werden, desto besser. Wichtig: Holen Sie sich Hilfe von aussen und hoffen Sie nicht auf Einsicht des Mobbers. In direkten Gesprächen wird man Sie lächerlich machen oder versuchen, Ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Nach einem direkten Gespräch könnte sich sogar alles noch verschlimmern.

Versuchen Sie stattdessen, mit Kollegen zu sprechen. Manchmal genügt es bereits, wenn ein einzelner Mensch Sie unterstützt und den Mobber mit seinem Verhalten konfrontiert. Problem: Oftmals solidarisieren sich Ihre Kollegen aus Angst mit dem Mobber. Dann können Sie sich an den Betriebsrat oder Ihren Vorgesetzten wenden.

Hilfreich sind diese Anlaufstellen allerdings nur, wenn sie über Mobbing informiert sind und das Problem auch lösen wollen. Leider wird immer noch oft weggesehen und der Terror geleugnet.

Flüchten Sie sich auf keinen Fall in die Isolation und versuchen Sie nicht, alles mit sich selbst auszumachen. Besonders wenn Sie als Trottel hingestellt werden oder Ihnen mangelnde Kompetenz unterstellt wird, ist es wichtig, dass Sie nicht selbst anfangen, an sich zu zweifeln. Ihre Familie und Ihre Freunde werden Sie besser kennen.

Auch Mobbing-Beratungsstellen können helfen, das Problem zu lösen. Hier werden Sie auch darüber beraten, ob eine Kündigung sinnvoll ist. Zu schnell sollten Sie diesen Schritt allerdings nicht in Erwägung ziehen. Denn auf diese Weise gestehen Sie Ihren Peinigern einen leichten Sieg zu. Zudem kann Ihnen niemand garantieren, dass am nächsten Arbeitsplatz der Terror nicht weitergeht.

Auch ein Jurist kann hilfreich sein. Er kann Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten aufklären und Sie mit diesem Wissen stärken. Erwägen Sie eine Klage beim Arbeitsgericht, müssen Sie die Vorkommnisse detailliert schildern. Führen Sie deswegen Mobbing-Tagebuch.

So können Sie beweisen, dass Sie in konkreten Situationen schikaniert worden sind. Schreiben Sie die Aktionen des Täters auf und machen Sie sich Notizen über erhaltene Aufträge, die Dauer und die Art und Weise, wie Sie sie erledigt haben. So können Sie Angriffen auf Ihre Arbeitsweise den Wind aus den Segeln nehmen.

Wie viel Salz ist gut für mich? (Gesundheit)

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Wie viel Salz ist gut für mich?


Versalzen Sie nicht Ihr Leben

Ganz ohne Salz wäre das Leben im wahrsten Sinne des Wortes fade. Nicht zuletzt deswegen verzehren wir durchschnittlich 10 bis 12 Gramm pro Tag davon. Die empfohlene Tagesdosis für einen Erwachsenen beträgt jedoch nur 6 Gramm.

Der Körper braucht zwar Salz, doch zuviel davon macht nicht nur extrem durstig, sondern auch krank. Überhöhter Konsum führt zu Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen. Und wir reden hier nicht von dem Inhalt des Salzstreuers auf dem Küchentisch. Viele Lebensmittel enthalten nämlich 'versteckte’ Salze, die unseren Salzkonsum sozusagen unbemerkt erhöhen. Besonders gefährlich sind Fertiggerichte, aber auch Wurst und Käse. Gerade im Sommer zur Grillsaison verzehren wir zum Beispiel gerne und oft mariniertes Fleisch. Dazu ein würziges Sösschen und ein lecker angemachter Salat und die Tagesration Salz ist locker erreicht.

Warum braucht der Mensch Salz?

Der menschliche Körper nimmt Salz in Form von Kochsalz auf. Letzteres ist eine chemische Verbindung aus Natrium und Chlorid, die dafür sorgt, dass unser Wasserhaushalt, das Nervensystem, der Blutkreislauf und die Verdauung funktionieren. Der Mensch muss also immer mit ausreichend Natrium versorgt sein. Durchschnittlich enthält der Körper eines Erwachsenen Menschen 150 bis 300 Gramm Salz. Zum Ausgleich des Verlusts durch Schwitzen und Ausscheidungen benötigen wir circa 1 bis 3 Gramm täglich.

Salzgehalt in unseren Lebensmitteln

Hoher Salzgehalt auch in vielen Fertigprodukten

Überdosis und die Folgen

Die erste Folge einer Überdosis Salz ist Durst, weil der Natriumgehalt in den Körperflüssigkeiten ansteigt. Den Zellen wird dadurch Wasser entzogen. Das überschüssige Salz wird durch Flüssigkeitsausstoss ausgeschieden, was zu einem erheblichen Wasserverlust führt. Hierdurch steigt die Gefahr, dass der Körper austrocknet (Dehydration). Auch der Blutdruck steigt an. Erfolgt die Überdosierung von Salz über einen längeren Zeitraum, kann dies auch zu chronischem Bluthochdruck führen. Zuviel Salz erhöht zudem bei Frauen in den Wechseljahren das Osteoporose-Risiko. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass sich das Magenkrebsrisiko durch überhöhten Salzkonsum verdoppelt.

Zuwenig Salz ist auch nicht gut

Zuwenig Salz macht schlapp und müde. Der Blutdruck geht in den Keller. Wer über längere Zeit täglich unter drei Gramm Kochsalz zu sich nimmt, muss sogar mit Schwindelanfällen rechnen. Auch verminderte Salzzufuhr kann zu Dehydration führen, denn das Durstgefühl wird gestoppt. Der Körper bekommt zu wenig Flüssigkeit und trocknet aus.

So vermeiden Sie überhöhten Salzkonsum

Lesen Sie sich die auf der Lebensmittelpackung angegebenen Zutaten aufmerksam durch! Kochsalz wird nämlich gerne und oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Bei Mineralwasser sollten Sie darauf achten, dass es sich um eine kochsalzarme Variante handelt. Vermeiden Sie übermässigen Konsum von Fertiggerichten und Fast Food. Selbst kochen und mit Kräutern anstelle von Salz würzen heisst die Devise. Greifen Sie bei Fleisch und Fisch öfter mal zu unbehandelten Produkten, die nicht geräuchert oder mariniert sind.

Salzgehalt in unseren Lebensmitteln

Hoher Salzgehalt auch in vielen Fertigprodukten

Frisches Obst und Gemüse sind immer eine gute Alternative. Auch gegen tiefgefrorene Vitaminbomben ist nichts einzuwenden.

Die Konservendosen sollten Sie aber lieber im Supermarktregal stehen lassen. Diese enthalten sehr oft versteckte Salze und enthalten weniger Vitamine.

Naschkatzen müssen ebenfalls vorsichtig sein: Schokoriegel, Kekse, Chips und Cracker enthalten nicht nur viele Kalorien, sondern oft auch eine Menge Salz.

Die Milch macht’s. Sauermilchprodukte wie Quark, Joghurt oder Kefir sind salzarm und gesund. Experten empfehlen täglich drei kleine Rationen davon zu verzehren.

Lieber dünsten statt braten - Verzichten Sie doch mal auf den Grill oder die Pfanne. Wird stattdessen mit dem Dampfkochtopf gekocht, bleiben mehr natürliche Aromen in den Nahrungsmitteln bestehen. Der Eigengeschmack und die Vitamine werden erhalten.

Würzen Sie mit frischen Kräutern wie Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum. Ist Ihnen das Essen trotzdem noch zu fad: Zum Nachsalzen Jod- oder Kräutersalz verwenden!

Merke: Der Gaumen braucht eine gewisse Zeit um sich an die salzreduzierte Ernährung zu gewöhnen. Also nicht direkt aufgeben, wenn das salzarme Gericht erstmal etwas fad schmeckt.

So schützen Sie Ihr Internet vor fremden Zugriff (Technikwelt)

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So schützen Sie Ihr Internet vor fremden Zugriff

Eine Anleitung in vier Schritten

Wer drahtlos ins Internet geht und sein WLAN-Netzwerk nicht verschlüsselt, kann ganz schnell vor Gericht landen. Ein technisch ahnungsloser WLAN-Nutzer wurde von einer Plattenfirma verklagt, weil über seinen Anschluss ein Song illegal im Internet angeboten wurde. Der Mann war zur Tatzeit im Urlaub. Ein Unbekannter muss den fremden Internetzugang genutzt haben. Dabei können Sie ganz leicht verhindern, dass Nachbarn oder Passanten auf ihren Namen mitsurfen - durch ein paar Einstellungen im Menü ihres WLAN-Routers.

1. Schritt: WLAN-Router mit Passwort schützen

Viele Hersteller liefern ihre Router, die Boxen für den Internet-Zugang, mit immer den gleichen Benutzernamen und Passwort aus. Wer die kennt, kann leicht auf Ihren Router zugreifen. Legen sie sich daher ein eigenes Passwort zu. Über den Installationsassistenten in der mitgelieferten Routersoftware können Sie das beispielsweise ganz einfach neu eingeben.

Aber Vorsicht bei der Auswahl. Ein zu kurzes oder leichtes Kennwort wie "Haustiername" oder "Geburtstag" knacken Hacker in Sekunden.
Damit das Passwort sicher ist, sollte das es mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer Kombination von Klein- und Grossbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen.

Danach sollten Sie im Menü noch festlegen, dass neue Einstellungen am Router nur über eine Kabelverbindung geändert werden können, nicht über das Funknetzwerk. Selbst wenn jemand ihr Passwort kennt, müsste er dann schon in ihre Wohnung eindringen, um ihre Routereinstellungen zu verändern. Dieses Passwort notieren Sie am besten auf den Unterlagen zum Router und heften es an einer sicheren Stelle ab. Sie werden es nur in seltenen Fällen brauchen.

2. Schritt: Internet-Passwort festlegen

Legen sie jetzt noch ein zweites Passwort fest, um den Zugang zum WLAN–Netzwerk zu verschlüsseln. Dann können sich nur noch Personen ins Internet einwählen, die den Zugangscode kennen.

3. Schritt: Verschlüsselung wählen

Aktivieren sie dann über das Router-Menü eine Verschlüsselungsmethode (möglichst WPA- oder WPA2) damit niemand ihre Daten ausspähen kann. Alte Router kennen oft nur den WEP-Schutz. Der ist nicht so sicher, aber besser als gar keine Verschlüsselung.

Folgen Sie zum Verschlüsseln den Anweisungen auf der mitgelieferten Software Ihres Routers oder Internetanbieters.

Fast fertig!

Ausserdem können sie festlegen, dass nur bestimmte Rechner Zugang zu ihrem Netzwerk haben. Dabei hilft ihnen ein sogenannter Mac-Filter. Die Netzwerkkarte eines Computers hat eine weltweit einmalige Nummer, die MAC-Adresse.

Um herauszufinden, welche MAC-Adresse der Rechner hat, öffnet man im Startmenü von Windows das Programm "Ausführen" und gibt "cmd" ein. Dann öffnet sich ein Fenster, in das der Nutzer "ipconfig/all" eingibt und die Enter-Taste drückt. Die MAC-Adresse steht hinter "Physikalische Adresse".

Speichern sie im Router-Menü die MAC-Adressen der Rechner, die das WLAN benutzen dürfen. Alle anderen Computer können sich dann nicht mehr einwählen.

Einfach und wirkungsvoll: Schränken sie die Reichweite ihres Netzwerkes ein. Router können ihre Signale leicht über mehrere Etagen bis in die Nachbarwohnungen senden. Stellen sie die Sendeleistung so schwach ein, dass sie nur in ihren eigenen vier Wänden Empfang haben. Und wenn sie das Funknetzwerk gerade nicht brauchen, schalten sie es ab. Ein nicht sendendes WLAN ist immer noch das sicherste Funknetzwerk.

„Wenn Sie ihr Netzwerk nicht schützen, ist das so, als wenn sie ihren Wagen nicht abschliessen und das Fenster auflassen“, warnt Ingo Stürmer vom Verein „Deutschland sicher im Netz.“

Philips geht eigenen Weg bei 3D-Fernsehen (Technikwelt)

Information Der niederländische Elektronikkozern Philips geht beim 3D-Fernsehen einen eigenen Weg. Er will den Kunden bei kommenden Flachbildschirmen die Möglichkeit zum räumlichen Sehen per kostenpflichtigem "Upgrade-Paket" eröffnen.

 

Man habe sich zu diesem Schritt entschieden, damit Kunden heute keinen Aufpreis für eine Technologie zahlen müssten, die sie (noch) nicht interessiere. Zum Lieferumfang gehören zwei sogenannte "Active 3D"-Shutterbrillen und ein kabelloser Sender. Weitere Brillen könnten für TV-Sitzungen mit der ganzen Familie oder mehreren Freunden nachgekauft werden, kündigte das Unternehmen am Dienstag auf einer Pressepräsentation in Barcelona an.

Drahtlose Kommunikation zwischen Shutter und Brille

 

Philips Brilliance 225P1ES
Philips Brilliance 225P1ES
Das 3D-Upgrade-Paket steht für den geplanten 3D-tauglichen Extrem-Breitbild-Fernseher Cinema 21:9 sowie in diesem Sommer eingeführte Modelle der 9000er Reihe mit den Bildschirmdiagonalen von 32, 40 und 46 Zoll (81, 102 und 117 Zentimetern) und den Geräten der 8000er Serie mit 37, 40, 46 und 52 Zoll (94, 102, 117 und 132 Zentimetern) zur Verfügung, hiess es.

Die genannten Modelle verfügen über die "Active 3D" getaufte Technologie, die laut Philips ein "unglaublich präzises 3D-Bild" liefern soll. Dabei wird ein drahtloser Sender eingesetzt, der für die Kommunikation zwischen dem Fernsehgerät und der Active 3D-Brille sorgt. Er synchronisiert das Öffnen und Schliessen der Brille mit den Bildern auf dem Bildschirm. So werden die Informationen für das linke und rechte Auge nacheinander gezeigt, wodurch ein räumliches Bild entsteht.

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