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Gesundheit & Co auf Netzfunk.at (Gesundheit)

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Gesundheit & Co berichtet täglich über die Themen wie Leben, Diät, Medizin, Vorbeugung, Ernährung, Abnehmen und Fitness. Jede Ausgabe behandelt ein Spezialgebiet, bei dem alle Facetten des Themas beleuchtet werden. Von der Entstehung einer Krankheit über Patientenschicksale, Therapiemöglichkeiten und Prävention bis zu High-Tech-Therapien von Morgen.

 

Gesundheit

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Handy rettet Mann das Leben (Sonstiges)

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Technik kann nicht nur begeistern, sondern auch das Leben retten.
Chinesische Medien berichten, sein Lumia 920 hätte einem Mann das Leben gerettet. Microsoft Reaktion sorgt für Kritik.

Erst vor kurzem wurde bekannt, wie sein iPhone einem Mann in einer Schießerei das Leben rettete . Nun gibt es einen ähnlichen Fall: Seinem Microsoft Lumia 920 hat ein Mann laut chinesischen Medienberichten sein Leben zu verdanken. Den Berichten zufolge habe sich der Mann vor einer einstürzenden Wand gerettet, indem er vor seinen Kopf sein Lumia 920 hielt.

Smartphone rettet Mann das Leben

Dadurch sei sein Kopf geschützt gewesen. Microsoft China erfuhr von dem Schicksal und ein Vertreter des Unternehmens besuchte den Mann im Krankenhaus. Allerdings sorgt die Reaktion für Microsoft eher für Kritik: Denn im Gepäck hatte der Microsoft-Vertreter "nur" ein Lumia 640 XL. Damit wurde ein Top-Smartphone durch ein günstiges Einsteiger-Smartphone ersetzt.

Zur Verteidigung von Microsoft muss aber noch erwähnt werden, dass nicht nur die Geste zählt, sondern dass Microsoft sich seit einiger Zeit vor allem auf günstige und mittelpreisige Smartphones konzentriert und damit aktuell auch kein echtes Highend-Smartphone im Portfolio hat. Dem Lumia 640 XL wird Microsoft auch ein Update auf Windows 10 für Smartphones spendieren.

Wissenschaftler können Krebs vorhersagen (Gesundheit)

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US-Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um Krebs bereits bis zu 13 Jahre vor der Diagnose vorhersagen zu können. Kleine, aber signifikante genetische Änderungen im Körper sollen dies möglich machen, wie die Forscher im Online-Magazin "Ebiomedicine" berichten.

Die Wissenschaftler der Harvard und Northwestern University haben entdeckt, dass Veränderungen im Körper bereits mehr als zehn Jahre vor Ausbruch der Krankheit auftreten. Es zeigte sich, dass Schutzkappen an den Enden der Chromosomen - die DNA-Schäden verhindern - bei Menschen, die einmal an Krebs erkranken werden, mehr vom Verschleiß betroffen sind. In manchen Fällen sahen sie bis zu 15 Jahre älter aus, als sie sollten.

Genauigkeit soll bei 100 Prozent liegen
Die Schutzkappen, Telomere genannt, werden über die Jahre kürzer, als sie sein sollten, und hören erst rund vier Jahre vor Ausbruch der Krankheit auf zu schrumpfen. Alle Menschen mit diesen Veränderungen bekommen Krebs, so die Wissenschaftler. Die Genauigkeit der Prognose soll bei 100 Prozent liegen, weshalb ein zuverlässiger Biomarker für alle Arten von Krebs entwickelt wurde, so die Autoren der Studie.

Die Forscher beobachteten 792 Personen über einen Zeitraum von 13 Jahren. Bei mehr als 135 Patienten wurde Prostata-, Haut-, Lungenkrebs oder Leukämie frühzeitig diagnostiziert.

Schreckliche Folgen durch Vorhersage der Krankheit?
Die Erfolge der Wissenschaftler wurden nicht überall mit Begeisterung gesehen. Versicherungen warnten zugleich, dass solche Diagnosen für die Patienten schreckliche Folgen haben könnten. Denn wer möchte schon jemanden mittragen, der bereits in wenigen Jahren sehr viel Geld für seine medizinische Versorgung brauchen wird?

Zudem ist es nicht jedermanns Sache, über eine bevorstehende Krebserkrankung Bescheid zu wissen - die Wissenschaftler meinen jedoch, dass die Betroffenen so immer noch genug Zeit hätten, ihren Lebensstil zu ändern und von schlechten Gewohnheiten loszukommen.

Kälte ist für Menschen tödlicher als Hitze (Gesundheit)

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Kaltes Wetter ist für die Gesundheit viel schädlicher als warmes. Das zeigt eine Untersuchung von 74 Millionen Todesfällen zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten quer über den Erdball - in Europa Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien - durch ein Team um Antonio Gasparrini vom Hygiene- und Tropeninstitut in London.


Demnach ist Kälte für etwa 20-mal mehr Todesfälle verantwortlich als Wärme. Ist es zu kalt, kommen Probleme mit den Atemwegen als weiteres Risiko hinzu, außerdem ist dann die Immunabwehr schwächer. Kälte war der Studie zufolge für 7,29 Prozent aller Todesfälle verantwortlich, Wärme nur für 0,42 Prozent. Ist es zu warm, belastet das vor allem Herz und Kreislauf.

Extreme Temperaturen - egal, ob eisige Kälte oder große Hitze - waren nur für relativ wenige Todesfälle verantwortlich. Die meisten wetterbedingten Todesfälle ereigneten sich an mäßig heißen und vor allem an etwas zu kalten Tagen. In Madrid etwa starben die meisten Menschen bei acht Grad Celsius, berichten die Forscher in der Medizin-Zeitschrift "The Lancet".

Zwei Forscher von der Duke-Kunshan-Universität in China bezweifeln die Aussagekraft der Studie in einem Kommentar, der ebenfalls in "The Lancet" veröffentlicht wurde. Wichtige Faktoren für die Analyse von Todesursachen wie Alter, Gesundheitszustand, Armut oder Reichtum bzw. Luftverschmutzung seien nicht berücksichtigt worden, schrieben Keith Dear und Zhang Wang.

 

Technik: Autarke Kamera kommt ohne Akku aus (Technikwelt)

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Kameras ohne Akkus und Strom?? – Die Technik macht es möglich.
Kameras könnten zukünftig ohne Akku oder externe Stromversorgung auskommen – zumindest wenn es nach einem Forscherteam der Universität von Columbia geht. Unter der Leitung von Professor Shree Nayar wurde ein Kamera-Prototyp entwickelt, der sich über den Sensor selbst mit Strom versorgt.
Realisiert wird dieses Konzept über die bereits in herkömmlichen Kamera-Sensoren integrierten Photodioden der einzelnen Pixel. Diese sind ursprünglich dazu da, den Lichteinfall auf den Sensor zu messen. Mit Hilfe einer speziellen Sensor-Architektur und einem einfachen Pixel-Stromkreis nutzen die Forscher das einfallende Licht außerdem zur Stromversorgung der Kamera.
 
Dafür schaltet der Sensor ständig zwischen der normalen Funktion zur Messung des einfallenden Lichts und der Stromumwandlung des Lichts hin und her. Der erste Prototyp der Kamera liefert eine Auflösung von 30 x 40 Pixeln und kann Videos mit einem Bild pro Sekunde aufnehmen. Der über den Sensor generierte Strom wird in einem Superkondensator gespeichert und wieder an den Sensor abgegeben. Aktuell funktioniert das bei einer durchgängigen Helligkeit von 300 Lux. Als zukünftige Einsatzgebiete nennen die Forscher Naturbeobachtungen, Überwachungsanlagen oder die Medizin.

Wissen&Co: USB 3.1 – Alles zum neuen Standard (Technikwelt)

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Der Universal Serial Bus – kurz USB – hat sich als die Standardschnittstelle für PC-Hardware und zunehmend auch bei Unterhaltungselektronik etabliert. Mit dem neuen 3.1er-Standard kommen einige Verbesserungen.

 

Als USB 1.0 im Jahr 1996 eingeführt wurde, gab es erstmals eine Möglichkeit, zig Geräte wie Scanner, Drucker und Festplatten über eine einheitliche Schnittstelle am Desktop-PC anzuschließen, ohne erst eine damals sündhaft teure SCSI-Steckkarte in den PC einzubauen und entsprechende Endgeräte zu kaufen. Dank dem Universal Serial Bus ist das heute kaum noch nötig. USB 1.0 bot eine Datenrate von bis zu 1,5 MB pro Sekunde (Full Speed). Für Mäuse, Tastaturen, Drucker oder Scanner war das jedoch ausreichend.

Es folgten vier Jahre später USB 2.0 mit 60 MB (Hi-Speed) und im Jahr 2008 wurde der USB-3.0-Standard mit 500 MB pro Sekunde (Super Speed) eingeführt. Die USB Promoter Group hat auf der CES 2013 in Las Vegas den künftigen USB-Standard 3.1 vorgestellt: Die verbesserte Schnittstelle von Super Speed USB sieht Datenübertragungen mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde vor. Die tatsächlich erreichbaren Datenraten liegen aber bei allen USB-Standard deutlich darunter. So kommen beispielsweise externe USB-3.0-Festplatten kaum über 100 MB pro Sekunde.

Mit der Einführung von USB wurde das Zusammenspiel von PCs, Speichermedien und Peripheriegeräten wesentlich vereinfacht. Inzwischen haben USB-Ports längst die IT verlassen und finden sich unter anderem an DSL- und WLAN-Routern, Fernsehern, Medienplayern, Autoradios und Spielekonsolen, aber auch an Steuerungsanlagen für Strom und Heizung sowie im Auto (siehe Geräte mit USB-Anschluss ). So lassen sich eine Vielzahl von Geräten anschließen, darunter Speichersticks, externe Festplatten, Tastaturen, Mäuse, Scanner, Drucker und zahlreiche Gadgets wie kleine Ventilatoren, Staubsauger, beheizte Kaffeebecher und vieles weitere mehr (siehe USB-Gadgets ), die ihren benötigten Strom aus der USB-Verbindung beziehen.

Die unterschiedlichen Stecker und Kabel für USB-Verbindungen

Das Gute vorweg: Die USB-Standards 1.0 bis 3.0 sind kompatibel zueinander. USB-2.0-Geräte lassen sich an USB-3.0-Buchsen betreiben. Konkret: Eine externe Festplatte mit einem USB-2.0-Port kann an einen PC oder ein Notebook mit einer USB-3.0-Schnittstelle verbunden werden. Bei der Geschwindigkeit richtet sich USB 3.0 wie bereits USB 2.0 nach dem jeweils schwächsten Glied in der Kette. Aufgrund der zusätzlichen Kontakte nehmen USB-2.0-Buchsen jedoch keine USB-3.0-Stecker auf. Ein USB-Stick nach dem 3er-Standard passt aber auch in einer 2er-Port.

USB-Kabel: Die Kabel für die USB-Standards 1 und 2 besitzen an einem Ende den flachen Stecker Typ A, der zum PC führt. Am anderen Ende kann ein eckiger Stecker von Typ B sitzen, den Sie beispielsweise an einem Drucker oder Scanner anschließen.

Der Typ-B-Stecker für USB-3.0-Geräte ist zweigeteilt. Dann gibt es noch die kleinen Mini-B-Stecker, die beispielsweise bei externen 2,5-Zoll-Festplatten verwendet werden. Der Micro-B-Stecker ist etwas flacher, die zugehörige Buchse steckt in den meisten Fällen in Smartphones, Tablets, Kameras oder anderen kleinen Geräten. Die USB-3.0-Ausführung von Micro B ist etwas breiter und besitzt eine Kerbe im Führungsblech. USB-3.0-Stecker und Buchsen sind im Innenteil in der Regel blau gefärbt, bei USB 2.0 ist es schwarz oder weiß. Beim USB Type-C oder USB 3.1 genannt, gibt es neue Kabel, Stecker und Geräte: Der neue Stecker bei USB Type-C hat die Größe eines USB-2.0-Micro-B-Steckers.

Viel wichtiger noch: Das nervige Rumfummeln beim Anschließen von USB-Geräten wird künftig der Vergangenheit angehören. Denn bei den neuen Steckern ist es egal, wie herum man sie in den Anschluss steckt. Und auch auf beiden Seiten des Kabels befindet sich der gleiche Stecker. Apple hatte dies mit seinem Lightning-Anschluss vorgemacht, der seit dem iPad 4 und dem iPhone 5 zum Einsatz kommt.

Über die Zeit hinweg dürften die neuen Kabel auch den Einsatz von Netzteilen bei Laptops und kleineren Geräten überflüssig machen. Denn USB Type-C überträgt auch bis zu 100 Watt Strom. Abwärtskompatibel ist USB Type-C zwar, allerdings werden für bestehende USB-Anschlüsse Adapter benötigt.


Die Kabellänge:
Sie ist bei USB 2.0 auf fünf Meter begrenzt. In der USB-3.0-Spezifikation sind statt der Länge elektrische Parameter festgelegt, die die Kabel erfüllen müssen. Drei Meter sind möglich, bei besonders guter Abschirmung auch mehr. Es werden jedoch auch Kabel verkauft, die den Anforderungen nicht genügen. Bei Verbindungsabbrüchen sollten Sie daher probeweise einmal ein anderes USB-Kabel verwenden.

Arbeitsweise und Stromversorgung bei Geräten mit USB 3.0

Normalerweise kommt bei USB-Verbindungen das Polling-Verfahren zum Einsatz. Damit fragt der Host alle angeschlossenen Peripherie-Geräte regelmäßig ab, ob sie Daten zum Übertragen haben. Diese Abfrage kostet jedoch unnötig Zeit. Bei USB 3.0 können die Geräte das Polling unterbinden, indem sie von sich aus den Status NRDY („Not Ready“) melden. Hat ein Gerät später Daten zu übertragen, meldet es ERDY („Endpoint Ready“), um den Transfer zu starten. Durch die getrennten Sende und Empfangsleitungen SSTX+/- und SSRX+/- muss es nicht erst auf die Buszuteilung vom Host warten.

Geräte, die den NRDY-Status gesendet haben, können sich in einen Stromsparmodus versetzen. Denn neben der aktiven Verbindung U0 kennen die USB-3.0-Geräte drei weitere Modi: Bei U1 schaltet sich der Sende- und Empfangsschaltkreis ab. Bei U2 wird auch der Taktgeberschaltkreis unterbrochen. U3 versetzt das Gerät in den Ruhezustand (Suspend-Modus). Wenn sich alle Geräte im Stromsparmodus befinden, kann auch der Host seinen Upstream-Link herunterfahren.

Eine häufigere Quelle von Problemen ist auch die Stromversorgung über USB. Am USB-2.0-Port dürfen Geräte maximal 500 Milliampere Strom beziehen, bei USB 3.0 sind es 900 Milliampere. Der Anlaufstrom, aber auch der Strombedarf während des Betriebs kann bei einigen USB-Festplatten jedoch über 500 Milliampere liegen. Diese werden dann gar nicht erst vom Betriebssystem erkannt oder später wieder ausgehängt. In diesem Fall sollten Sie die Platte – wenn vorhanden – mit einen USB-3.0-Anschluss verbinden oder ein zusätzliches Netzteil über ein USB-Zwillingskabel (Y-Kabel) anschließen, das für wenige Euro im Handel zu haben ist.

Letzteres ist aber nach dem offiziellen USB-Standard eigentlich nicht zulässig, es funktioniert aber meistens trotzdem. Eine Verbesserung kann auch ein aktiver USB-Hub mit eigener Spannungsversorgung bieten, der außerdem den gleichzeitigen Anschluss mehrerer USB-Geräte erlaubt.

USB vs. Steckdose Was lädt schneller?

Mithilfe eines Ladeadapters kann ein Smartphone an der Steckdose aufladen werden. Alternativ stecken Sie Ihr Gerät einfach an der USB-Buchse Ihres PCs an und laden es auf. Dabei gibt es allerdings einige wesentliche Unterschiede. Wenn Sie es eilig haben, dann sollten Sie Ihr Smartphone immer an der Steckdose aufladen. Im Schnitt laden Sie Ihr Gerät über den Strom aus der Steckdose dreimal so schnell auf wie beim Laden über den USB-Port des Computers. So dauert es bei unserem Testgerät, dem Samsung Galaxy S4 Mini, 3:01 Stunden, bis ein 60-prozentiger Ladestand erreicht ist. Die gleiche Ladung erreicht das Mini über die Steckdose in 1:15 Stunden.

Langsamer Ladevorgang am USB-Port: Da ein USB-2.0-Anschluss maximal 500 mA ausliefert, dauert das Laden des angeschlossenen Smartphones entsprechend lange, weil die Kapazität der aktuellen Smartphone-Akkus sehr hoch ist. Mit USB 3.0 wurde die Stromstärke auf 900 mA erhöht, wodurch Sie das Gerät geringfügig schneller laden.

Beim Ladevorgang beachten: Die optimale Ladespannung von Ladegeräten für Lithium-Ionen-Akkus liegt bei 4,2 Volt. Die meisten Ladegeräte liegen mit ihrer Ladespannung von etwa 5 Volt noch im Toleranzbereich. Darüber hinaus geben sie in der Regel eine Stromstärke zwischen 700 und 1000 mA an die Akkus weiter. Achten Sie darauf, dass der Ladestrom der Ladegeräte in mA ungefähr das 0,6- bis 1-fache der Akkukapazität in mAh der Smartphone-Batterie aufbringt. Höhere Stromstärken können die Akku-Lebensdauer reduzieren, niedrigere Stärken können das Ladegerät überhitzen.

 

Achtung! bei Nexus 7 Updates auf Android 5.0.2 (Handywelt)

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Nach dem Update auf Android 5.0.2 versagen einige Nexus-7-Modelle der zweiten Generation ihren Dienst. 

Seit einigen Tagen sammeln sich in den offiziellen Produktforen von Google, auf Twitter (Hashtag #Nexus7Bricked) und bei Reddit Beschwerden über das Android-Update 5.0.2 für den Tablet-PC Nexus 7 der zweiten Generation aus dem Jahr 2013.

Zahlreiche Nutzer klagen darüber, dass ihr Gerät nach dem Over-the-Air-Update unbrauchbar sei. Nach dem Neustart hängt das Tablet den Angaben zufolge in einer Schleife beim Google-Logo fest. Eine Lösung für das Problem gibt es aktuell noch nicht. Versuche, die Tablets auf den Werkszustand zurück zu setzen, schlugen fehl. Während das Problem bei einigen Nexus-7-Besitzern sofort nach dem Update auftritt, verwandeln sich andere Geräte erst nach Wochen in einen nutzlosen Briefbeschwerer. Das Problem scheint zudem gehäuft beim WLAN-Modell des Nexus 7 aufzutreten. In geringerem Maße betroffen sind den Angaben zufolge auch Besitzer des Smartphones Nexus 5.

Sofern der Defekt noch im Garantiezeitraum auftritt, tauscht Hersteller Asus laut Nutzer-Berichten die Hauptplatine aus. Damit sei das Problem behoben. Liegt der Kauf des Nexus 7 für eine Garantieleistung schon zu lange zurück, können für die Reparatur bis zu 200 Euro anfallen. Da sich bislang weder Google noch Asus zu dem Problem geäußert haben, sollten Nexus-7-Besitzer vorsichtshalber vom Update auf Android 5.0.2 absehen und abwarten.
 

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Die EU eröffnet Verfahren gegen Google (Medien)

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Die EU eröffnet Verfahren gegen Google

Die Aufsichtsbehörden der Europäischen Union haben die Anschuldigungen gegen Google öffentlich gemacht, bei denen es sich um den Vorwurf handelt, dass das Unternehmen gegen die herrschenden Antikartell-Gesetze in Europa verstoße.

 

Europa Flagge

In jüngster Vergangenheit wurden insgesamt drei Versuche gemacht, den Disput zwischen der EU und dem Weltkonzern beizulegen, allerdings führte keiner davon zu einer Beilegung der Auseinandersetzung. Die formelle Beschwerde, die aus diesem Grund am 15. April eingereicht wurde, stellt somit den ersten Fall überhaupt dar, in der eine Behörde ein offizielles Antikartell-Verfahren gegen das Suchmaschinen-Unternehmen eröffnet hat.

In einer Stellungnahme von Seiten der EU hieß es: “Google positioniert und präferiert systematisch den eigenen Shopping-Vergleichs-Service in den allgemeinen Suchergebnis-Seiten; unabhängig von seinen Vorzügen.” Ein Bericht der Aufsichtsbehörde legt den Schluss nahe, dass diese Praxis bereits seit 2008 ausgeführt wird.

Die Europäische Kommission in Brüssel erklärte zudem zusätzlich: “Die Kommission ist besorgt, dass Internetnutzer nicht notwendigerweise die relevantesten Ergebnisse zu ihrem Suchauftrag angezeigt bekommen – auf Kosten von Konsumenten und Konkurrenz-Unternehmen sowie weiterer Innovationen.”

Google hat einen hochgradig respeketablen Ruf, was die Sicherstellung von stetig aktualisierten Algorithmen zur Anzeige von Suchergebnissen angeht, und der schädliche SEO-Taktiken davon abhalten soll niedrig angesehene Webseiten auf den oberen Suchergebnis-Rängen Platz nehmen zu lassen. Die häufigen Google-Updates, deren eigentliches Ziel es ist natürliche Suchergebnisse zu gewährleisten und Unternehmen zu schützen, haben zumindest zwischenzeitlich Internetseiten bestraft, die lediglich kleine SEO-Fehler begangenen haben.

Ein Gebiet, dass hierbei von diesen Strafen Googles ganz besonders betroffen ist, sind solche Seiten, die als “Erwachsenen-Seiten” gekennzeichnet werden. Während einige dieser Seiten in der Tat unangemessenen Inhalt aufweisen, halten sich andere, wie etwa Online-Casino-Seiten, hingegen durchaus an die europäischen Vorschriften. Ein Beispiel hierfür ist de.SpinPalace.com, das sich explizit an die Richtlinien der EU zum regulierten Glücksspiel hält, gleichwohl einzelne Länder natürlich eigene Gesetzesvorschriften besitzen können. Im Allgemeinen ist überwachtes und reguliertes Online-Glücksspiel in Europa wesentlich zugänglicher als in Ländern wie China oder den USA; vielleicht ein wesentliches Motiv für die Entscheidung der EU gerichtlich gegen Google vorzugehen.

Die Vorsitzende der Antikartell-Behörde der EU, Margrethe Vestager, versicherte, dass “Google sehr gute Produkte besitzt” und betonte, dass nicht die Dominanz des Unternehmes das Problem sei, sondern vielmehr die Vorteilsnahme aus eben jener Dominanz.

Googles Vizepräsident Amit Singal gab daraufhin bekannt, dass “Google keinen Anlass für einen unmittelbaren Einspruch sieht, sondern sich stattdessen darauf freut ein ausführliches Plädoyer in den nächsten Woche auszuarbeiten.”

Der Rechtsstreit wird ohne Zweifel einige Zeit in Anspruch nehmen, in welcher zahlreiche Akteure mit verschiedensten Hintergründen sowohl für, als auch gegen Google kämpfen werden. Für die EU wird es nichtsdestotrotz vor allem darum gehen, dass sich Unternehmen, unabhängig von ihrem geographischen Ursprung, an die existierenden Regeln und Vorschriften halten. “Dieser Fall hat nichts damit zu tun, ob ein Konzern aus Amerika, Japan oder woher auch immer stammt”, betonte Vestager. “Wenn man auf dem europäischen Markt konkurrieren möchte, so gilt es sich auch an die EU-Regeln zu halten.”  


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