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Gesundheit


Die Midlife Crisis (Gesundheit)

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Unter Midlife Krise (midlife crisis) verstehen wir eine Krise, die in der Lebensmitte zwischen 35 und 45 Jahren auftritt. Die Midlife Krise wird besonders mit Männern in Verbindung gebracht - es sind sozusagen die Wechseljahre der Männer.

Jeder weiß im Grunde genommen, was damit gemeint ist, wenngleich die Midlife Krise wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. In der Lebensmitte sind Ziele wie Familiengründung, Hausbau und Großziehen der Kinder erreicht.

Wir erleben, dass der Körper langsam altert, die sexuelle Potenz nachlässt, die Partnerschaft vielleicht nicht mehr richtig funktioniert oder sich der Partner trennt, dass wir beruflich kaum noch Aufstiegschancen haben, dass im Freundeskreis erste ernsthafte Erkrankungen oder gar Todesfälle auftreten, dass die Eltern gebrechlich werden oder sterben.

Betroffene stellen sich in dieser Phase Fragen wie: Was habe ich erreicht? Was kann ich nicht mehr erreichen? Wie kann meinem Leben einen (neuen) Sinn geben? Möchte ich mit meinem Partner weiterleben? Soll das alles gewesen sein, was ich im Leben bekomme?

Die Endlichkeit des Lebens rückt immer mehr ins Bewusstsein. Man kann nicht mehr so tun, als habe man noch eine Ewigkeit zu leben. Diese Erkenntnis schmerzt, verunsichert und macht Angst.

Wie mit der Midlife Krise umgehen?

Häufig versuchen Betroffene, den unangenehmen Gefühlen der Midlife Krise durch große grundsätzliche Veränderungen zu begegnen. Sie trennen sich vom Partner, suchen sich einen jüngeren Partner oder steigen aus dem Beruf aus. Sie kleiden sich jugendlicher oder kaufen sich Accessoires, die ihnen das Gefühl geben, noch nicht zum alten Eisen zu gehören.

Kurzfristig erleben sie eine Erleichterung, doch langfristig müssen sie ihre Einstellungen zu sich und ihrem Leben verändern, wenn sie aus dieser Krise gestärkt und reifer hervorgehen wollen. Am Anfang steht die Bilanz des bisherigen Lebens: was tut mir gut, was engt mich ein? Dann geht es um die Frage, was man noch in seinem Leben verwirklichen und erreichen will. Daraus entwickelt sich dann möglicherweise eine neue Richtung, die man seinem Leben geben kann.

Eine Midlife Krise, kann wie jede Krise, auch eine Chance sein, wenn wir die Krise nutzen, um Bilanz zu ziehen und uns zu fragen, ob wir bislang auf etwas verzichtet haben, was uns wichtig ist und ob wir etwas Wichtiges (Freizeit, Hobbies, neue Interessen, neue Menschen, usw.) unserem Leben hinzufügen möchten.

Warum haben viele Flugangst? (Gesundheit)

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Flugangst gehört zu der Gruppe der spezifischen Phobien. Wer unter Flugangst leidet, kann nur unter Aufbietung all seiner Kräfte fliegen oder meidet das Fliegen überhaupt. Ca. 15 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden darunter, weitere 20 Prozent der Flugreisenden fühlen sich während des Fluges unbehaglich.

Betroffene befürchten, abzustürzen, zu ersticken, sich übergeben zu müssen, einen Herzanfall zu bekommen oder zu sterben. Besonders macht ihnen ihre Hilflosigkeit zu schaffen, dass sie der Technik oder dem Piloten ausgeliefert sind, in der Kabine eingesperrt sind und keine Kontrolle zu haben. Sie vermeiden das Fliegen, so gut es geht, machen im letzten Moment vor dem Abflug noch einen Rückzieher.

Wer dennoch fliegt, kommt bereits vor dem Abflug und im Flugzeug in einen massiven Stresszustand. Die Flugangst umfasst den gesamten Menschen. Die Gedanken kreisen um Gefahr. Der Körper reagiert mit Stresssymptomen wie etwa Anspannung, Zittern, Schweißausbrüchen oder Atemnot. Starke Ängste und Panikgefühle treten auf.

Um sich zu beruhigen, trinken manche exzessiv Alkohol, kauen Nägel oder trommeln mit den Fingern. Andere sitzen still und verkrampft im Sessel oder verhalten sich aggressiv Mitreisendem und dem Flugpersonal gegenüber.

Es gibt keine allgemein gültige Regel, wann eine Flugangst behandelt werden sollte. Letztendlich entscheidet jeder selbst, wie wichtig ihm das Reisen mit dem Flugzeug ist. Auf jeden Fall sollte man etwas unternehmen, wenn man sich trotz Flugangst für das Reisen mit dem Flugzeug entscheidet und vor und während des Fluges immer wieder stark mit seiner Angst konfrontiert wird.

Ursachen + Therapie der Flugangst

Die Flugangst entsteht durch negative irrationale Gedanken und Phantasien und nicht durch die Situation des Fliegens. Sie ist erlernt und sie kann auch wieder verlernt werden.

Ziel ist es nicht, überhaupt keine Angst mehr zu empfinden, sondern sich zunächst mit der Angst zu konfrontieren. Durch zunehmende Übung wird sich die Angst dann abbauen.

Als psychologische Strategien stehen beispielsweise zur Verfügung: Entspannungsverfahren wie die Progressive Muskelentspannung und Atemtechniken.

In einem Flugangstseminar oder durch spezielle CD`s kann man sich mit den typischen Geräuschen des Fliegens, der Technik und den Notfallsystemen vertraut machen. So kann man vermeiden, dass man ganz normale Fluggeräusche fälschlicherweise als Hinweis auf eine Gefahr deutet und Angst auslöst oder verstärkt.

Mittels Vorstellungsübungen können Betroffene die neuen Bewältigungsstrategien einüben und sich dann schließlich in der Realität mit ihrer Angst konfrontieren.

Die Angst vor Misserfolg (Gesundheit)

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Viele Leistungen, zu denen wir das Potential und die Qualifikation haben, erbringen wir nur deshalb nicht, weil wir Angst haben, zu versagen und zu scheitern. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht irgendwann im Leben Angst vor einem Misserfolg und zu versagen hatte.

Stellen Sie sich vor, was Sie erreichen könnten, wenn Sie nie Angst vor Misserfolgen hätten. Häufig - zu häufig - ist es nicht der Umfang einer Aufgabe oder einer Herausforderung oder die damit verbundenen Probleme, die uns davon abhalten, sondern die Angst vor Misserfolg. Was ist, wenn wir es versuchen und dann scheitern?

Wenn Sie sich durch die Möglichkeit eines Misserfolgs davon abhalten lassen, etwas überhaupt zu probieren, dann sind Sie gescheitert, ehe Sie überhaupt begonnen haben.

Wenn uns kein Fehler unterläuft, heißt das, wir sind nicht bereit, etwas zu riskieren, sagt Larry Page, der Mitbegründer von Google. Er muss es wissen. Ohne das Risiko einzugehen, zu versagen, können wir auch nichts Neues entdecken und schaffen.

Was ein Erfolg oder ein Missefolg ist, ist Ansichtssache

Ob etwas ein Misserfolg oder ein Erfolg ist, ist eine Frage der Einstellung. Sie bewerten ein unerwünschtes Ergebnis oder ein Scheitern als Misserfolg. Genausogut könnten Sie das unerwünschte Ergebnis auch als Lernerfahrung oder gar als Gewinn bezeichnen - Sie wissen jetzt, welche Strategie, welcher Plan, nicht zum Erfolg führt

D.h., was gescheitert ist, sind Ihre Pläne und Strategien und nicht Sie. Und was macht man, wenn man feststellt, dass man einen schlechten Plan oder eine schlechte Strategie benutzt hat? Man ändert den Plan und/oder die Strategie solange, bis man Erfolg hat.

Wenn Sie Erfolg haben möchten, dann müssen Sie Ihre Einstellung zu Misserfolgen ändern und sie aus einer anderen Perspektive sehen. Wenn Sie Ihre Misserfolge als einen notwendigen Bestandteil des Lernens und persönlichen Wachstums betrachten und lediglich Ihre Strategie und nicht sich als Person als gescheitert ansehen, dann werden Sie irgendwann Erfolg haben. Und Sie verlieren die Angst, zu scheitern.

Die Entscheidungen, vor denen wir stehen, und von denen jede einen möglichen Erfolg oder Misserfolg darstellt, betreffen oft ganz alltägliche Dinge: Ein Mann überlegt, ob er eine Frau anrufen und zum Abendessen einladen sollte, die er vor kurzem kennengelernt hat. Ein Vertreter betrachtet seine Kundenliste und überlegt, ob die zukünftigen Kunden Interesse an seinem Produkt haben werden. Eine alleinerziehende Mutter zählt ihr Haushaltsgeld und bezweifelt, dass sie damit auskommen wird.

Sollen wir die Chance eines möglichen Erfolgs nutzen, oder nicht? Was können wir tun, wenn wir Angst vor Misserfolg haben? Aufgrund dieser Angst nehmen wir dann vielleicht die Herausforderung nicht einmal in Angriff.

Gedanken, die Ihnen helfen können, Ihre Angst vor Misserfolg zu überwinden

Ich weiß, dass das, was andere als Misserfolg ansehen, nichts anderes als eine Gelegenheit für mich ist, zu lernen, zu wachsen und erfolgreich zu sein.
Indem ich lerne, selbstbestimmt zu leben, gebe ich mir die Freiheit, zu scheitern und meinen Erfolgen näherzukommen, die dadurch entstehen, dass ich aus den Misserfolgen und den Erfolgen lerne.

Ich akzeptiere meine Misserfolge und wende meinen Blick nach vorn.
Ich weiß, dass Misserfolge ein natürlicher Bestandteil des Lebens sind - und ein gesunder und notwendiger Bestandteil des Erfolgs.

Die Angst vor Ablehnung (Gesundheit)

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Millionen Menschen haben eine panische Angst davor, bei anderen in Ungnade zu fallen und nicht gemocht zu werden. Aufgrund ihrer Angst vor Ablehnung trauen sie sich nicht, sich mit anderen zu unterhalten, ihre Meinung zu sagen, vor einer Gruppe zu sprechen, im Mittelpunkt zu stehen, ihren Kindern etwas zu verbieten, usw.

Die Angst vor Ablehnung kann so groß sein, daß manche Menschen alles tun, um sie zu vermeiden: ja, sie geben sogar ihre ganze Selbstachtung auf. Sie fühlen sich stets verpflichtet, das zu tun, was die anderen von ihnen erwarten, und stecken selbst zurück. Sie glauben, nur auf diese Weise vermeiden zu können, daß sie abgelehnt werden. Sie sind davon überzeugt, Liebe und Anerkennung von anderen ebenso dringend zu benötigen, wie sie die Luft zum Leben brauchen. Auf diese Weise werden sie zu Opportunisten, drehen ihr Fähnlein ständig im Winde und übersehen dabei, daß sie sich damit auch schon wieder Ablehnung einhandeln können.

Diese Menschen lassen dabei außer acht, daß Liebe und Anerkennung zwar angenehm, aber nicht unbedingt notwendig sind. Sie übersehen, daß es unmöglich ist, von allen gemocht zu werden. Wir können von anderen abgelehnt werden und uns dennoch selbst anerkennen.

Erst dann, wenn wir uns selbst ablehnen, haben wir Angst vor Ablehnung. Dann wird die Anerkennung durch andere der Gradmesser für unseren Wert.

Wir tappen dabei in eine von uns selbst aufgestellte Falle: Von anderen geliebt zu werden, sagt nichts über unsere Person aus, sondern nur über die Meinung und Vorliebe dessen, der uns mag. Außerdem kann der, der uns mag, uns im nächsten Augenblick schon nicht mehr mögen. Was machen wir dann? Sind wir dann auf einmal wieder wertlos?

Nehmen wir an, Sie gehen regelmäßig auf den Markt und kaufen dort immer nur eine bestimmte Sorte Äpfel. Heißt das dann, daß all die anderen Apfelsorten wertlos und minderwertig sind? Über wen sagt es etwas aus, wenn Sie immer nur eine bestimmte Sorte Äpfel kaufen? Über die Äpfel oder über Sie, den Käufer?

Wenn Sie denken, Ihr Kaufverhalten sagt etwas über die Äpfel aus, dann sitzen Sie in der Falle. Tatsächlich nämlich sagt Ihr Verhalten nur etwas über Sie aus, nämlich welchen Geschmack Sie haben. Ihre ablehnende Haltung gegenüber den anderen Apfelsorten besagt lediglich, daß diese Ihrem Geschmack nicht entsprechen. Nur aber weil Sie eine bestimmte Sorte bevorzugen, sind die anderen Apfelsorten deshalb nicht weniger wert oder gar minderwertig.

Es gibt Menschen, die ganz andere Apfelsorten als Sie bevorzugen. Übertragen auf den Menschen heißt das: Wenn ein anderer Sie ablehnt, dann sagt seine Ablehnung nichts über Sie aus, sondern nur über ihn. Sein Urteil sagt etwas über seine Erwartungen und Vorstellungen aus, was er mag und was nicht. Über Sie sagt seine Ablehnung absolut nichts aus.

Wenn wir selbstsicher auftreten möchten, müssen wir lernen, von der Meinung der anderen nicht mehr abhängig zu sein. Wie macht man das?

Stärken Sie sich selbst den Rücken und seien sich selbst ein guter Freund

Wir müssen bei uns und bei dem Bild beginnen, das wir von uns selbst haben. Solange wir selbst schlecht über uns denken, solange wir uns nicht leiden können, uns für jede Schwäche kritisieren und selbst für uns kein gutes Wort übrig haben, so lange haben wir Angst davor, dass andere nichts für uns übrig haben.

Gaby hat Kontaktschwierigkeiten. Auf Parties kommt sie sich so verloren vor. Gaby hält sich für unattraktiv. Sie findet, dass ihr Busen zu klein ist und dass sie um die Hüften herum zu kräftig ist. Aufgrund ihrer vermeintlichen "Mängel" hält sie sich für unattraktiv und minderwertig. Niemand konnte sie bisher vom Gegenteil überzeugen, weder die Männer, die um sie wie Bienen um einen Honigkuchen schwärmen, noch ihre Freundinnen. Wenn Männer ihr sagen, dass sie attraktiv ist, denkt sie sich: "Das sagt er nur, weil er mir schmeicheln will. Das sagt er nur, um mir nicht weh zu tun". Sie unterstellt allen Männern also, dass diese unehrlich sind. Sie legt anderen das Urteil in den Mund, das sie bereits über sich selbst gefällt hat.

Rosie hat Hemmungen, alleine wegzugehen oder eine Veranstaltung zu besuchen. Sie denkt sich, die anderen würden von ihr denken, sie sei auf Männersuche - was der Fall ist -, oder die anderen würden denken, sie hätte keinen Mann abbekommen. Auf die Frage, was denn so schlimm daran sei, wenn andere tatsächlich denken würden, sie suche einen Partner, druckst sie herum. Schließlich sagt sie unter Tränen: "Ohne Mann ist man einfach nichts wert. Die anderen denken bestimmt, dass mit mir etwas nicht stimmt, weil ich keinen Partner habe." Sie hält sich also für minderwertig, da sie keinen Partner hat, und befürchtet, andere könnten über sie das gleiche negative Urteil fällen.

So wie man von sich selbst denkt, so glaubt man, dass auch andere von einem denken.

Wenn man sich für pervers, unattraktiv, nicht liebenswert, dumm und minderwertig hält, dann denkt man automatisch, dass auch andere so von einem denken. Und wenn man von sich selbst so schlecht denkt, dann ist es kein Wunder, wenn man Hemmungen hat und unsicher ist.

Wenn Sie Ihre Angst vor Ablehnung überwinden möchten, dann müssen Sie bei der Meinung beginnen, die Sie von sich haben.

Sie müssen beginnen, sich anzunehmen, so wie Sie sind - mit Ihren Fehlern und Mängeln. Sie müssen das Bild, das Sie von sich haben, ändern. Solange Sie schlecht von sich denken, solange werden Sie schüchtern und gehemmt sein und Angst vor Ablehnung haben.

Werfen Sie einen Blick in das Video Werde dein bester Freund Erst wenn Sie selbst davon überzeugt sind, dass Ihre Fehler und Mängel nichts, aber auch gar nichts, an Ihrem Wert als Mensch ändern, erst wenn Sie sich für liebenswert halten, dann, aber auch wirklich erst dann, berührt es Sie kaum, wie andere über Sie, Ihre Fehler und Mängel denken.

Erst wenn Sie Ihr Selbstbild ändern sind Sie nicht mehr krampfhaft auf der Suche nach Bestätigung und Anerkennung. Erst dann haben Sie nichts zu verlieren, und niemand kann Ihnen etwas wegnehmen, denn dann sind Sie derjenige, der darüber entscheidet, wer und was Sie sind.

La Bruyere, ein Schriftsteller im 17. Jahrhundert, sagte über die Angst vor Ablehnung:

Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst,
noch dazu im Urteil der Menschen, die wir als kriecherisch kennen
und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit,
voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!

Warum haben wir Angst? (Gesundheit)

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Was ist Angst und wie entsteht sie?

Die Fähigkeit, Angst zu empfinden, ist allen Menschen angeboren. Wie häufig und wie stark wir Angst empfinden, dadurch unterscheiden wir uns.

Angst ist ein natürliches und lebensnotwendiges Gefühl. Sie schützt uns, indem sie uns alarmiert, wenn wir in Gefahr sind. Es gibt jedoch viele Menschen, die unter übersteigerten und krankhaften Angstgefühlen leiden. Bei diesen Menschen ist die Angst kein Warnsignal für eine Gefahr. Im Gegenteil: die Angst ist selbst zur Bedrohung geworden und verwandelt das Leben der Betroffenen in ein Gefängnis.

Angst äußert sich in unseren Gedanken, in unserem Körper, in unseren Gefühlen und im Verhalten. Von Natur aus soll Angst uns alarmieren und zu Kampf, Flucht oder zum Verharren animieren. Wenn die als gefährlich erlebte Situation vorüber ist, sollte der Körper wieder in einen Zustand der Ruhe und Entspannung zurückkehren.

Doch leider klappt dies nicht immer. Die Angst entsteht nämlich nicht nur, wenn wir tatsächlich in Lebensgefahr sind, sondern auch, wenn wir lediglich glauben, in Gefahr zu sein.

So kommt es, dass wir Angst vor Spinnen, Angst vor Ablehnung, vorm Fliegen, vor Brücken, vor Vorträgen oder vor Tunneln haben. Manchmal haben wir einmalig eine unangenehme Situation erlebt, und folgern dann daraus, dass wir uns jedes Mal unwohl fühlen werden, wenn wir wieder in dieser Situation sind. Die Folge davon ist, dass wir diese Situation in Zukunft meiden. Wenn wir jedoch etwas vermeiden, vor dem wir Angst haben, dann wird die Angst immer größer und weitet sich auf andere, ähnliche Situationen aus. Und da wir die Angst als sehr unangenehm empfinden, entwickeln wir irgendwann eine Angst vor der Angst.

Angstbehandlung - Angst Therapie

Übertriebene oder einer Situation unangemessene Angst ist erlernt und kann deshalb wieder verlernt werden.

Um eine unangemessene Angst abzubauen bzw. zu überwinden, müssen wir unsere angstvollen Gedanken und Vorstellungen korrigieren.

Ganz wichtig bei der Behandlung aller Ängste ist, dass wir unsere Meidung aufgeben und in die von uns als gefährlich eingeschätzte Situation gehen. Mit zunehmender Konfrontation mit den als bedrohlich erlebten Situationen oder Gegenständen, bauen wir die Angst ab, da wir merken, dass unsere Angst unbegründet ist bzw. wir mit ihr umgehen können. D.h., das Konfrontationstraining, das wir in Eigenregie durchführen können, bestätigt uns in dem, was wir vorher schon wussten, aber nicht so richtig glaubten. Tue, was du fürchtest, und deine Furcht stirbt.

Ärger und Wut - aber warum? (Gesundheit)

Information

Ärger ist ein Gefühl, das dann auftritt, wenn wir fordern, etwas müsse so sein, wie wir es verlangen und das Geforderte tritt nicht ein - oder wir fordern, etwas dürfe nicht sein, was eingetreten ist. Wir fühlen uns persönlich angegriffen, missachtet, uns in dem gestört oder behindert, was wir tun, verletzt oder bedroht und unser Körper reagiert mit Muskelanspannung, Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Beschleunigung der Atmung, Ausschüttung von Adrenalin, usw.

Hinter dem Ärger verbergen sich ganz typische Forderungen:
"Der andere sollte .... tun"
"Der andere sollte nicht ... tun"
"Das ist ungerecht, gemein und sollte nicht passieren"
"Wer so mit mir umgeht, hat es verdient, bestraft zu werden"

Das Verhalten des anderen wird als Angriff auf die eigene Person angesehen. "Er demütigt mich, beleidigt mich, tritt mich mit Füßen, behindert mich, ....

Auch über uns selbst können wir uns ärgern. Dann fordern wir von uns selbst, dass wir uns hätten anders verhalten sollen, als wir es getan haben. ("Wie konnte ich nur so blöd sein ...")

Und natürlich kann man sich auch darüber ärgern, dass man sich ärgert. Man will vielleicht cool sein oder anderen nicht zeigen, dass man getroffen ist und ärgert sich, dass man sich so wenig unter Kontrolle hat.

Manche Menschen betrachten ihren Ärger als hilfreich, denn nur dann können sie sich wehren. Andere erleben ihren Ärger als Geisel, der Beziehungen zerstört und beruflichen, privaten und gesundheitlichen Schaden anrichtet.

Wut - Zorn - Wutanfall

Die stärkste Form des Ärgers ist die Wut bzw. der Zorn. Wut ist gegenüber dem Ärger durch eine stärkere Intensität der körperlichen Erregung (Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern) gekennzeichnet.

Wer wütend reagiert, sieht sich zutiefst verletzt, gedemütigt, ausgenutzt, missbraucht, mit den Füßen getreten oder bedroht.

Bei einem Wutanfall kann es zu einem Kontrollverlust kommen. Der Betroffene wendet sich verbal und tätlich gegen die Person oder Sache, auf die er wütend ist. Er will sich rächen und es dem Anderen heimzahlen.

Wie mit Ärger und Wut umgehen?

Ist der Ärger erst einmal hervorgerufen, können wir nur noch entscheiden, ob und wie wir ihn ausdrücken. Langfristig können wir lernen, uns nicht so schnell bedroht und angegriffen zu fühlen und so unseren Ärger abbauen.

Hierzu müssen wir Forderungen aufgeben, die wir an andere oder uns stellen. Denn nur wenn wir fordern, etwas müsse anders sein, als es ist, dann sind wir verärgert. Wenn wir dagegen nur wünschen, etwas wäre anders, dann sind wir lediglich enttäuscht, wenn das Gewünschte nicht eintritt.

Ein gutes Lebensmotto zum Umgang mit Ärger lautet:
Ärgere dich nur über das,
was du ändern kannst.

Bei häufigen Wutanfällen und Wutausbrüchen ist abzuklären, ob hinter den Wutanfällen eine Persönlichkeitsstörung (etwa eine Borderline Störung) oder andere psychische Probleme liegen. In beiden Fällen benötigen die Betroffenen eine therapeutische Behandlung, da Betroffene nur schwer alleine Wutanfälle in den Griff bekommen.

Amnesie - Gedächtnisverlust (Gesundheit)

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Ein Gedächtnisverlust bzw. eine Amnesie kann durch einen Unfall, durch Gewalteinwirkung, durch eine langanhaltende oder traumatische Belastungssituation, Suchtmittelmissbrauch oder durch eine Gehirnerkrankung ausgelöst werden.

Es gibt verschiedene Formen der Amnesie

Retrograde Amnesie: Der Betroffene kann sich nicht mehr an einen Zeitraum vor einem bestimmten Ereignis, z.B. einen Unfall erinnern. Sein autobiographisches Gedächtnis ist gestört. In schlimmen Fällen weiß der Betroffene nicht mehr, wer er ist.

Anterograde Amnesie: Der Betroffene vergisst nach einem schädigenden Ereignis neue Ereignisse schnell. Sein Kurzzeitgedächtnis ist gestört.

Kongrade Amnesie: Lediglich ein bestimmtes Ereignis kann der Betroffene nicht mehr erinnern.

Psychogene Amnesie: Der Betroffene kann sich nicht mehr an ein bestimmtes traumatisches Ereignis erinnern.

Im Gegensatz zur Alzheimer Erkrankung setzt die Amnesie plötzlich ein. Sie kann nur einen begrenzten Zeitraum oder auch lebenslang anhalten.

Von Betroffenen und auch ihren Familien wird die Amnesie als bedrohlich erlebt. Wenn wir uns selbst, unsere Angehörigen und unsere gesamte Lebensgeschichte nicht mehr (er)kennen, dann gibt es keinen Halt und keine Sicherheit mehr.

Gleichzeitig kann ein Gedächtnisverlust uns aber auch entlasten - dann, wenn wir uns nicht mehr an bedrohliche Ereignisse erinnern können. Als Folge einer Amnesie können wir eine Angststörung oder Depressionen entwickeln. Abhängig von der Form der Amnesie können wir durch Gedächtnistraining und Psychotherapie unsere Erinnerung oder einen Teil davon zurückgewinnen.

Was tun bei Atemnot und Erstickungsgefahr? (Gesundheit)

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Was tun bei Atemnot und Erstickungsgefahr?

Babys und Kleinkinder sind vor allem eines: unheimlich neugierig. Und sie erkunden ihre Welt auch über den Mund. Bei dieser Gelegenheit kann es geschehen, dass die genüsslich gelutschten Kleinteile verschluckt werden und in die Atemwege oder die Speiseröhre gelangen. Am häufigsten handelt es sich dabei um Murmeln, Geldmünzen, Stiftkappen oder Perlen.

Verschluckte Gegenstände

Wenn die Gegenstände nicht zu gross sind (Richtwert: kleiner als ein 20-Cent-Stück bei einem zweijährigen Kind) ist das Verschlucken meist kein Problem. Die Eltern können - sofern sie ein Erinnerungsstück wollen - warten bis der Fremdkörper Magen und Darm passiert hat und den Körper auf natürlichem Weg verlässt. Das dauert etwa eine Woche.
Ernst wird es erst, wenn der verschluckte Gegenstand gefährliche Inhaltsstoffe enthält oder spitz ist. Denn dann können Vergiftungen bzw. Verletzungen die Folge sein. Ausserdem stellen grössere Gegenstände eine Gefahr dar, denn sie können in der Speiseröhre und auf dem Weg zum Magen stecken bleiben. Würgereiz, Erbrechen und Schmerzen können die Folge sein. Im schlimmsten Fall kommt es zu Verletzungen.

 

Erstmassnahmen nach Verschlucken

  • Bringen Sie auch in leichteren Fällen Ihr Kind zum Arzt.
  • Bei grösseren Gegenständen kann über eine Röntgenaufnahme geklärt werden, wo sich der Fremdkörper befindet und ob er entfernt werden muss.

Eingeatmete Fremdkörper

Hat Ihr Kind einen Gegenstand verschluckt, der die Atemwege blockiert, ist meist ein heftiger Husten die Folge. Er sorgt in der Regel dafür, dass der Fremdkörper von selbst ausgehustet werden kann. Wenn Ihr Kind ausreichend atmet und hustet, fordern Sie es auf, weiter kräftig zu husten. Wird der Gegenstand hoch gehustet, entfernen Sie ihn aus dem Mund.
Atmet das Kind nur schwach, aber regelmässig, dann bringen Sie es in die stabile Seitenlage und verständigen Sie den Notarzt. Sorgen Sie in der Zwischenzeit dafür, dass es sich beruhigt und ruhig weiteratmet. Ist Ihr Kind nicht in der Lage zu husten, zu atmen, zu sprechen oder zu schreien, droht Ersticken und Sie sollten sofort eingreifen.

Hinweise auf Erstickungsgefahr:

  • Die Atmung wird schwächer.
  • Die Haut verfärbt sich bläulich.

Erste-Hilfe-Massnahmen

  • Bei Säuglingen und Kleinkindern: Legen Sie das Kind auf dem Bauch über Ihren Unterarm oder Oberschenkel (Kopf nach unten). Sorgen Sie bei älteren Kindern dafür, dass sie sich stark nach vorne beugen.
  • Wird allein durch diese Massnahme kein Hustenreflex ausgelöst: Stützen Sie den Säugling mit einer Hand im Bereich der Schulter, klopfen Sie mit der anderen Hand etwa fünf Mal zwischen die Schulterblätter. Beim Kleinkind legen Sie eine Hand unter das Brustbein und schlagen zwischen die Schulterblätter.
  • Ist durch diese Massnahme kein Erfolg eingetreten, verständigen Sie umgehend den Notarzt. Bei fehlenden Atemgeräuschen fangen Sie sofort mit der Atemspende an.

Atemnot bei Pseudokrupp

Beim Pseudokrupp handelt es sich um eine meist durch Viren (seltener Bakterien) bedingte Kehlkopfentzündung mit Schleimhautschwellungen unterhalb der Stimmbänder. Oft sind Umweltfaktoren (Luftverschmutzung) und Stress als Auslöser beteiligt. Betroffen sind Kinder zwischen drei Monaten und dem fünften Lebensjahr.

Typische Symptome:

  • plötzlich nachts auftretender, bellender Husten
  • Heiserkeit
  • pfeifende Geräusche beim Einatmen
  • in schweren Fällen: deutliche Atemnot
  • manchmal: bläulich verfärbte Lippen
  • meist kein Fieber.

Erste Hilfe

Wichtig ist es vor allem, das Kind zu beruhigen. Meist hilft es schon, das Fenster zu öffnen und frische, kalte Luft herein zu lassen und nasse Tücher im Zimmer aufzuhängen.
Trotz all dieser Massnahmen kann die Schwellung im Bereich des Kehlkopfes zu bedrohlicher Atemnot führen. Wenn Ihre Erste-Hilfe-Massnahmen nicht zu einer Besserung führen, sollten Sie deshalb sofort einen ärztlichen Notdienst (Telefon 112) anrufen.
Ina Mersch


519 Artikel (65 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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