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Gesundheit


Heuschnupfen im Fokus - Probleme an Nase und Augen (Gesundheit)

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Heuschnupfen im Fokus - Probleme an Nase und Augen


Die Symptome des Heuschnupfens beschränken sich bekanntlich keineswegs auf eine laufende oder verstopfte Nase. "Mehr als 60 Prozent aller Allergiker klagen sowohl über Augen- als auch Nasenbeschwerden", berichtet Professor Ralph Mösges, Universitätsklinikum zu Köln.
Seit vielen Jahren behandelt er allergiegeplagte Patienten. Dabei hat er beobachtet, dass Betroffene zwar oftmals zunächst nur Symptome im Nasenbereich haben.

Später aber würden sie feststellen, dass die Augen gleichermassen - "wenn nicht noch schlimmer" - von der Allergie betroffen seien. Heuschnupfenpatienten sollten sich deshalb nicht auf ein Präparat beschränken, das Nasensymptome behandelt. Vielmehr stehen auch Augenprobleme im Focus.

Antihistaminika in Spray- /Tropfenform

Bei Allergien, bei denen Nase und Augen direkt betroffen sind, wie beim Heuschnupfen, können so genannte Antihistaminika in Form von Nasenspray und Augentropfen angewendet werden. Damit wirken die Medikamente direkt an den Schleimhäuten, wo die Beschwerden auftreten. Aufgrund der kurzen Wege wird eine sehr gute und schnelle Wirkung erzielt - die Beschwerden lassen innerhalb von wenigen Minuten nach. Diese Darreichungsform ist ausserdem besonders schonend, da nur sehr geringe Wirkstoffmengen in die Blutbahn gelangen.Tipp Augentropfen: So träufeln Sie richtigMit Augentropfen zu hantieren, ist gar nicht so leicht. Am einfachsten klappt das vor dem Spiegel: Ziehen Sie dazu das Unterlid mit dem Finger etwas nach unten und richten Sie den Blick nach oben. Lassen Sie in dieser Position das Mittel in den unteren Bindehautsack tropfen. Vorsicht: Dabei sollte die Spitze des Behälters das Auge oder Lid nicht berühren. Schliessen Sie jetzt das Auge. Damit sich der Wirkstoff gut verteilt, drücken Sie nun mit der Zeigefingerkuppe sanft auf das Tränenpünktchen und verdrehen das Auge eine Weile.

Anhistaminika zum Einnehmen

Mittel zum Einnehmen, so genannte systemische Medikamente, haben den Vorteil, dass z.B. auch allergische Symptome der Haut gelindert werden können. Einer der Nachteile ist sicherlich, dass manche systemischen Mittel, darunter sind auch modernere Präparate der sog. 2. Generation von Antihistaminika, eine gewisse Müdigkeit bei dem Patienten hervorrufen können. Zudem müssen systemische Mittel, sprich Tabletten, verdaut und im Magen-Darm-Trakt resorbiert werden, um in den Blutkreislauf zu gelangen und am Zielorgan Auge oder Nase die erwünschte Wirkung zu erzielen. Sie wirken daher meist nicht so schnell wie lokal anwendbare Antihistaminika.

Mehr Lebensqualität: die richtige Therapie

Dass die Behandlung von Heuschnupfen längst über eine rein symptomatische Therapie hinausgeht, machen verschiedene Studien deutlich. Sie belegen, dass die Lebensqualität von Heuschnupfenpatienten stark eingeschränkt ist. "Viele Pollenallergiker fühlen sich extrem krank und depressiv", so Professor Mösges. Seine Feststellung: Die mentale Verfassung bessere sich "enorm", würden Allergiker optimal auf eine Therapie mit Antihistaminika eingestellt. "Besonders nach Therapie der Augen- und Nasensymptome erzählen Betroffene von deutlichen Stimmungsbesserungen".Fazit: Eine ausreichende Allergie-Therapie leistet nicht nur Symptombekämpfung sondern sorgt auch für eine verbesserte Lebensqualität der Betroffenen.

Kleine Allergiepatienten

Nicht nur von Allergie betroffene Erwachsene fürchten die Frühjahrsmonate - auch viele Kinder leiden unter dem verstärkten Pollenflug. Schon im Mutterleib kann sich die Anlage für eine Allergie bilden, oft gefördert durch Rauchen während der Schwangerschaft. Diese meist anfänglich harmlose Anlage der Säuglinge kann sich mit fortschreitendem Alter zu Tierhaar- oder Hausstauballergien weiter entwickeln. Wenn es zu manifesten Allergien bei Kindern gekommen ist, wird oft immer noch zu spät und zu unspezifisch behandelt. Dadurch wird bei den Kleinen häufig wertvolle Behandlungszeit verschenkt. Eltern werden nicht rechzeitig über die Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten informiert. Auch die Hyposensibilisierung, bei der das krank machende Allergen in regelmässigen Abständen unter die Haut gespritzt wird, kommt bei Kindern und Jugendlichen immer noch zu spät zur Anwendung. Die Beobachtungen der letzten Jahre scheinen jedoch zu bestätigen, dass die Hyposensibilisierung am besten wirkt, wenn die Allergie noch nicht lange besteht und nur wenige Allergien gleichzeitig zu behandeln sind. Somit ist diese "Allergieimpfung" eigentlich eine ursächliche Therapie spezialisierter Kinder- und Jugendärzte. Allergien sorgen für eine enorme Beeinträchtigung der Lebensqualität. Denn vor allem Kinder werden stark in ihrer Aktivität im Freien eingeschränkt: Spielen und Toben in den Sommermonaten ist kaum möglich, ohne dass die Nase läuft, die Augen jucken und das Luftholen schwer fällt. Bei akuten Heuschnupfensymptomen wie Augenjucken und verstopfter Nase gibt es auch für Kinder geeignete Antihistaminika in Spray- /Tropfenform.

Erste Symptome ernst nehmen

Eine nicht behandelte Allergie bedeutet eine enorme Beeinträchtigung für das Kind. Die laufende Nase und tränende Augen erschweren das Luftholen und schränken das Kleinkind in seinen Aktivitäten massiv ein. Zusätzlich besteht bei einer unbehandelten Allergie die Gefahr eines Etagenwechsels bis hin zu asthmatischen Beschwerden. Die Allergie wächst sich so mit den Jahren nicht raus, sondern kann sich deutlich verschlimmern. Deshalb sollten schon erste Symptome ernst genommen und direkt behandelt werden. Wie wichtig das ist, zeigt die Statistik: Bereits jedes dritte Kind im Alter von 12 Jahren leidet an einer Allergie, 30% davon bereits an einem allergischen Schnupfen, Neurodermitis oder Asthma.

Allergie - die neue Volkskrankheit - Welche Allergien gibt es (Gesundheit)

Information In Deutschland leidet etwa ein Viertel der Bevölkerung unter einer Allergie – etwa die Hälfte davon an Heuschnupfen. Allergien sind inzwischen zu einer echten Volkskrankheit geworden und immer häufiger trifft es auch Jugendliche und Kinder.





Immer mehr Menschen reagieren zunehmend empfindlich auf eher harmlose Substanzen, auf normale Dinge des Alltags und der Umwelt.

B. auf Pollen, Hausstaub, Tierhaare, die Sonne, Nahrungsmittel oder Chemikalien. Warum reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Stoffe und was kann jeder selber tun, um sich zu schützen?

Was ist eine Allergie?

Allergie ist die erworbene Überempfindlichkeit (Hypersensibilität) des Körpers gegenüber Stoffen des Lebensraumes. Die allergischen Reaktionen sind im Grunde ganz normale Immunantworten, die jedoch fehlgesteuert sind. Das Immunsystem kann dann nicht mehr zwischen schädlichen und unschädlichen Substanzen unterscheiden und produziert darüber hinaus zu viele Antikörper, so dass es zu einer übermässigen, allergischen Reaktion kommt. Das Abwehrsystem schädigt damit den eigenen Körper. Jeder neue Kontakt mit dem Allergen (allergieauslösender Stoff) setzt diese Reaktion dann erneut in Gang.

Die Abwehrprozesse

Um mit unerwünschten und möglicherweise gefährlichen Eindringlingen wie Viren oder Bakterien fertig zu werden, hat der Körper verschiedene Abwehrstrategien. Eine davon ist, die Eindringlinge (= Antigene) mit Antikörpern einzufangen und sie dann unschädlich zu machen.
  • Antikörper sind Eiweisskörper im Blut, die der Körper genau auf das jeweilige Antigen abstimmt. Bei einer allergischen Reaktion heisst das Antigen auch Allergen. Im Verlauf des ersten Kontakt werden die Antikörper erst einmal produziert – sonst passiert noch nichts. Angreifer und Verteidiger (das Immunsystem) müssen sich sozusagen erst kennen lernen.
  • Beim zweiten Kontakt jedoch rollt eine heftige Verteidigungswelle an. Die Antikörper zirkulieren nicht nur im Blut, sie wandern auch in die Gewebe. Im Lymphsystem, in der Nasen- und Mundschleimhaut, in den Atemwegen und im Darm treffen sie auf eine weitere Art von Abwehrzellen, die Mastzellen. Diese enthalten zahlreiche Körnchen, in denen Botenstoffe wie z. B. Histamin gespeichert sind. Auf ihrer Oberfläche tragen sie Bindungsstellen für Antikörper (Rezeptoren). Auf einer einzigen Mastzelle finden bis zu 100.000 Antikörper Platz. Ein Antikörper sieht aus wie ein Ypsilon. Er besitzt ein Bein und zwei Arme. Das Bein bindet sich an eine Mastzelle, die Arme fangen Eindringlinge (= Antigene) und halten sie fest. Haben zwei Antikörper ein- und denselben Eindringling gefangen, so dass er wie eine Brücke zwischen den beiden Antikörpern hängt, gibt die Mastzelle die in den Körnchen gespeicherten Botenstoffe frei.
  • Diese Botenstoffe sind recht aggressiv. Gelangen sie aus den Mastzellen in das umliegende Gewebe, verursachen sie dort kleine Entzündungen. Zudem erweitern sich die Blutgefässe. Je nachdem, wo sich dieser Vorgang gerade abspielt, kommt es zu den unterschiedlichsten Beschwerden: Juckreiz, Niesreiz, laufende Nase, brennende, tränende Augen, Hautreaktionen usw.

Bettnässen bei Kindern - Enuresis (Gesundheit)

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Bettnässen bei Kindern - Enuresis


Der Druck von aussen ist gross: Sobald sie in den Kindergarten kommen, sollten die Kleinen wenigstens tagsüber auf ihre Windel verzichten können. Wenn dann allen Versuchen zum Trotz Hose oder Bett immer wieder nass sind, wächst oft die Panik der Eltern. Doch meist reichen Geduld und eine Portion Gelassenheit – und das Thema erledigt sich nach und nach von selbst.


Überblick

Zur Beruhigung erst mal ein paar Zahlen: In Deutschland nässt jedes fünfte 5-jährige Kind und immerhin noch jedes zehnte 7-jährige Kind regelmässig oder immer mal wieder nachts ein.

Fehlende Blasenkontrolle vor allem nachts ist bis zu einem gewissen Alter durchaus noch normal. Von Einnässen sprechen die Kinderärzte erst dann, wenn ein Kind nach seinem 5. Geburtstag nicht trocken ist – und zwar länger als 3 Monate am Stück und mir einer gewissen Regelmässigkeit. Nässt es tagsüber ein („Hosennässen“) spricht der Mediziner von Enuresis diurna, spielt sich das Ganze nachts ab („Bettnässen“) von Enuresis nocturna. Übrigens: Ein gelegentliches Missgeschick ist auch bei Älteren völlig normal. Den meisten Kindern gelingt es um ihren 3. Geburtstag herum, ihre Blase zu kontrollieren, wobei Mädchen das durchschnittlich schneller beherrschen als Jungen. Viele Kinder schaffen es problemlos, tagsüber trocken zu sein, nässen aber nachts noch Wochen bis Monate (manchmal auch Jahre) ein.

Ursachen

Die häufigste Ursache für das Bettnässen bei Kindern ist das „antidiuretische Hormon“ (ADH), das die Urinproduktion während des Schlafes bremst, und dessen Tag-Nacht-Rhythmus sich erst einpendeln muss. Bei dem einen Kind geht das schneller, bei dem anderen dauert es einfach länger. Dabei scheinen auch erbliche Einflüsse eine Rolle zu spielen. Oft sind Kinder betroffen, die einen besonders festen Schlaf haben und deshalb vom Signal der gefüllten Blase nicht wach werden. Heute weiss man, dass psychische Faktoren beim Nicht-Trocken-Werden eine eher geringe Rolle spielen. Für das Einnässen am Tag kann eine – selten auftretende – unzureichende Blasenkontrolle verantwortlich sein – Blase und Muskeln spielen dann nicht richtig zusammen. Dadurch setzt der Harndrang sehr plötzlich und stark an, sodass die betroffenen Kinder es einfach nicht mehr rechtzeitig bis zur Toilette schaffen.

Was können Sie tun?

Hat Ihr Kind bereits seinen 5. Geburtstag gefeiert, sollten Sie die Situation mit Ihrem Kinderarzt besprechen. In Einzelfällen können auch krankhafte Ursachen wie eine Fehlbildung der Harnwege oder eine Zuckerkrankheit dahinter stecken. Diese müssen durch eine gründliche Untersuchung ausgeschlossen werden. Vielleicht sollen Sie dann ein Miktionsprotokoll erstellen, bei dem Sie über mindestens 24 Stunden aufschreiben, wie viel und wann Ihr Kind getrunken hat, wann es auf Toilette musste und wann es eingenässt hat. Organische Störungen werden therapiert, eine unzureichende Blasenkontrolle wird mit einem speziellen Beckenbodentraining und evtl. Medikamenten behandelt. Fast immer liegt jedoch ein „einfaches Bettnässen“ vor. Egal, ob und welche der folgenden Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen, anwenden: Fast alle Kinder werden im Lauf der Jahre trocken. Mit einer Portion Geduld sorgen Sie dafür, dass aus dem einfachen Bettnässen nicht eine schwierige psychische Belastung wird.
  • Bleiben Sie gelassen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ihr Kind will Sie nicht ärgern, sondern leidet vermutlich auch unter der Situation. Deshalb: Nicht schimpfen oder bestrafen, sondern reden. Erklären Sie ihrem Kind, dass es keinen Grund gibt, sich zu schämen, sondern dass sein Körper einfach etwas Zeit braucht, bis er alles gelernt hat. Machen Sie ansonsten nicht viel Aufhebens um das Malheur, legen Sie eine wasserdichte Unterlage unter das Bettlaken und bieten Sie Ihrem Kind für nachts eine Windel an. Zwingen Sie es allerdings nicht dazu, sie zu tragen – manche Kinder fühlen sich dadurch nicht entspannter, sondern nicht ernst genommen.
  • Wasserlassen und Weckmanöver: Ein striktes Trinkverbot ab dem späten Nachmittag bringt nichts, nach dem Abendbrot sollte die Flüssigkeitszufuhr eingeschränkt werden. Ob das Waserlassen vor dem Zubettgehen hilft, ist nicht erwiesen, ebenso wenig wie die Wirkung das häufig propagierten nächtlichen Weckens und Zur-Toilette-Führens. Entspannend ist Letzteres weder für die Eltern noch das Kind.
  • Klingelhose oder Klingelmatte: Diese lösen Alarm bei Feuchtigkeit aus und sollen bei konsequenter Anwendung das kindliche Gehirn schulen, die volle Blase rechtzeitig wahrzunehmen. Sie sind nach mehreren Monaten ohne Besserung einen Versuch wert – setzen allerdings die Motivation von Kind und Eltern voraus.
  • Medikamente: Desmopressin ist eine verschreibungspflichtige Substanz, die ähnlich wie das körpereigene Hormon ADH wirkt und es unterstützt, bis sich sein Rhythmus eingependelt hat. Es wird als Tablette über einige Wochen eingenommen und dann langsam reduziert. Ausserdem kann es – vorübergehend eingenommen – dem Kind ermöglichen, bei Klassenfahrten oder Übernachtungen bei Freunden teilzunehmen.
  • Heilpflanzen: Einen Versuch wert: Der regelmässige Abend-Tee aus Fenchel, Lavendel, Linde, Melisse (je 50 g) und Orangenblüten (10 g). Davon 1 TL mit ¼ Liter kochenden Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen; dazu vor dem Schlafengehen ein warmes Fussbad und das Einreiben von Oberschenkeln und Leistengegend Ihres Kindes mit Johanniskrautöl.
  • Homöopathie bei Bettnässen: Empfehlenswert ist allenfalls eine Konstitutionstherapie unter der Betreuung eines erfahrenen Therapeuten.

Hörgeräte - Tipps für den Alltag (Gesundheit)

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Hörgeräte - Tipps für den Alltag




Sie gehören zu den 15–20 Millionen Menschen in Deutschland, die mit Hörproblemen kämpfen? Sie haben sich entschlossen, diese mit einem Hörgerät zu beseitigen? Doch gerade Menschen, die das erste Mal eine Hörhilfe tragen, tun sich schwer mit der Gewöhnung. Hier ein paar Tipps zum Umgang mit Ihrem Hörgerät.


Nur etwa einer von fünf Betroffenen gleicht seinen Hörverlust mit einem Hörsystem aus – und dass, obwohl sich die Hörschwäche ohne Hilfe nicht verbessert, sondern stetig verschlechtert.

Gründe gibt es wohl mehrere: ästhetische Einwände, die Angst, mit der Technik nicht klar zu kommen, Bedenken, ob das Gerät überhaupt etwas bringt. Viele Betroffene nehmen auch erst nach Jahren überhaupt ärztliche Hilfe in Anspruch, da der schleichende Prozess des Hörverlusts oft erst im fortgeschrittenen Stadium wahrgenommen wird. Gegen die Furcht, dass die Pflege und der Umgang mit dem Hörsystem zu kompliziert sind, lässt sich etwas tun: Spezialisten wie Hörgeräteakustiker beraten Sie gern und zeigen Ihnen die verschiedenen Gerätearten. Im folgenden finden Sie Tipps, die Ihnen den Alltag mit Ihrem ständigen Begleiter erleichtern.

So gewöhnen Sie sich an Ihr Hörgerät

Ihr Hörgerät ist nicht nur ein technologisch ausgefeiltes Produkt, sondern eine Massanfertigung genau für Ihr Ohr. Trotzdem wird es nicht immer ganz an das natürliche Hören heranreichen. Gerade am Anfang brauchen die meisten Betroffenen etwas Zeit, um sich an das Gerät zu gewöhnen. Das liegt zum einen an der Handhabung – die Geräte bieten meist verschiedene Einstellungen an, um sich optimal auf verschiedenen Umgebungs- bzw. Gesprächssituationen anzupassen. Das kann anfangs etwas verwirrend sein.

Der andere Grund ist, dass das Gehirn in den Monaten der Schwerhörigkeit verlernt hat, mit einer normalen Geräuschkulisse umzugehen. Da es weitaus weniger Reize als früher bekommt, vergisst es nach und nach, wie sich leise Geräusche wie Vogelgezwitscher oder Blätterrauschen anhören und wie es seine Filterfunktion anwendet. Diese dient beim normal Hörenden dazu, bei den einströmenden Reizen Unwichtiges auszublenden. Wird das Gehirn nun durch ein Hörgerät wieder einem nahezu normalen Geräuschpegel ausgesetzt, empfindet es diesen als laut und störend. Deshalb: Geben Sie Ihrem Gehirn Zeit, seinen Aufgaben wieder gerecht zu werden. Es kann durchaus einige Wochen dauern, bis Sie sich an das neue Hörgefühl gewöhnt haben. Hier einige Tipps, wie Sie diese Zeit überbrücken:
  • Sprechen Sie mit Ihrem HNO-Arzt und dem Hörsystem-Spezialisten. In der Regel können Sie das neue Gerät Praxistests im Alltag unterziehen, sodass sein Profil genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten werden kann. Lassen Sie sich das Einsetzen, die Handhabung und Pflege genau erklären – auch mehrmals.
  • Tragen Sie Ihr neues Gerät so oft wie möglich – umso schneller werden Sie sich daran gewöhnt haben.
  • Setzen Sie sich gerade am Anfang eher ruhigen Situationen aus, in denen wenige Menschen gleichzeitig sprechen und keine lauten oder zahlreichen Hintergrundgeräusche vorhanden sind. In einer vollen Kneipe, in der Musik dröhnt, überfordern Sie Ihr Gehirn.
  • Halten Sie auch den Geräuschpegel in Ihrem Alltag gering: Benutzen Sie leise elektrische Geräte, sperren Sie den Strassenlärm aus, lassen Sie nicht Radio, Fernseher und Geschirrspüler im Hintergrund (oder sogar gleichzeitig) laufen.
  • Schauen Sie Ihrem Gesprächspartner auf die Lippen, beachten Sie seine Mimik und Gestik. So können Sie trainieren, das Gehörte mit Lippenbewegungen in Einklang zu bringen. Bitten Sie Ihre Freunden und Kollegen, Sie immer von vorn anzusprechen und sich vorab bemerkbar zu machen.
  • Besteht Ihre Schwerhörigkeit schon länger, könnte bereits Ihr Sprachvermögen gelitten haben (zu laute, verwaschene Stimme). Fragen Sie Ihren Arzt, ob bei Ihnen ein Wahrnehmungstraining zur Besserung dieser Störung sinnvoll ist.

Reinigen und Pflege des Hörgeräts

Hörgeräte sind zwar robust und für den täglichen Gebrauch konzipiert. Trotzdem sollten Sie ein paar Punkte bei der Pflege beachten, um deren Lebenddauer zu erhöhen:
  • Reinigen Sie das Hörgerät täglich – das Gerät selbst mit einem trockenen Tuch, das Ohrpassstück über Nacht mittels Reinigungsflüssigkeit – spezielle Produkte dafür hält der Fachmann vor. Er klärt Sie auch über die Unterschiede bei der Pflege der verschiedenen Hörsysteme auf.
  • Vermeiden Sie, das Gerät Feuchtigkeit auszusetzen (Duschen, Schwimmen, Regen). Lagern Sie es über Nacht in einem „Trockenbeutel“ (dieser entzieht Feuchtigkeit).
  • Lassen Sie es nicht fallen, setzen Sie es nicht grosser Hitze (pralle Sonne, Heizung), starkem Schmutz oder Substanzen wie Haarspray oder Puder aus.<7li>
  • Benutzen Sie für die Ablage und den Transport ein Etui und bewahren Sie dieses unzugänglich für Haustiere und Kinderhände auf.
  • Für den Urlaub: Lassen Sie vorher die Funktion des Gerätes prüfen und denken Sie an Pflegemittel und Ersatzbatterien.

Hautpflege bei Diabetes (Gesundheit)

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Hautpflege bei Diabetes

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istockphoto, Tyler Stalman

Die Mehrzahl der Diabetiker leidet unter Hautproblemen. Meist ist die Haut extrem trocken, oftmals auch gerötet, neigt zu Schuppungen und Juckreiz. Ursache dieser Probleme mit der Haut sind dicht mit dem Krankheitsbild Diabetes verknüpft. Durch den unregelmässigen Blutzuckerspiegel verliert der Wasserhaushalt in unserem Körper seine Balance, was sich auch auf die Hautbarriere auswirken kann.
Entscheidend, damit auch Diabetiker sich in ihrer Haut wohl fühlen können, ist begleitend zur medizinischen Behandlung die richtige Hautpflege.


Unsere Haut übernimmt für unseren Körper wichtige Schutzfunktionen. Ihre primäre Aufgabe ist es, angriffslustige Bakterien und Viren fernzuhalten und sie vor dem Eindringen in die Haut zu hindern. Verliert unsere Haut jedoch ihr Gleichgewicht, so wird es möglich, dass die Durchlässigkeit der Hautbarriere angegriffen beziehungsweise sogar zerstört wird. Dann können Viren, Bakterien und chemische Substanzen ungehindert eindringen, Hautkrankheiten und Allergien können die mögliche Folge sein. Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte seine Haut ganz besonders pflegen. Denn die Haut eines Diabetikers produziert deutlich weniger Schweiss und Talg als normalerweise üblich. Dadurch wird die Haut weniger geschmeidig gehalten, was dazu führt, dass die Haut vor äusseren  Einwirkungen auch weniger geschützt ist. Es entsteht eine trockene und schuppige Haut, was wiederrum einen quälenden Juckreiz für den Betroffenen auslösen kann. Zudem kann Diabetes auch die Nerven schädigen und das Schmerzempfinden dadurch beeinträchtigen. Bilden sich an den Füssen etwa Druckstellen, die unbemerkt bleiben, können sich auch hieraus Wunden bilden. Nun kann ein sogenannter Teufelskreis entstehen. Da die Haut von Diabetikern schlecht durchblutet ist, können Entzündungen und Verletzungen nur schlecht abheilen. Das wiederrum kann den Einlass von Infekterregern begünstigen.

 

Optimale und konsequente Pflege

Bei Diabetes ist es das A und O die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren und sie sanft zu pflegen. Viele neigen bei trockener Haut automatisch dazu, eine reichhaltige und fette Creme zu benutzen. Doch aus der gutgemeinten Pflege mit einer fetten Creme kann genau das Gegenteil von Pflege entstehen. Wird eine reichhaltige Creme verwendet, legt sich eine Art Fettfilm über die Haut. Dieser Fettfilm verdichtet die Poren und kann damit zu Beeinträchtigungen der natürlichen Atmungs- und Sauerstoffwechselfunktion führen. In der Kosmetik werden zwei Arten von Emulsionen verwendet.  Die O-W, Öl in Wasser Emulsion und die W-O, Wasser in Öl Emulsion. Die O-W Emulsion besteht aus einem hohen Wasseranteil, Fette und Öl werden sehr fein im Wasser gelöst. Dadurch spenden O-W Emulsionen viel Feuchtigkeit, zudem hinterlassen sie auch keinen Fettfilm auf der Haut. Eine O-W Emulsion ist bei rauher Haut, mit Spannungen und Juckreiz zu empfehlen. O-W Emulsionen weisen in der 1. Phase vorwiegend Öl und Fett auf. Da sie rückfettend wirken werden sie gerne bei besonders trockener Haut verwendet.
Besonders gut für die Haut bei Diabetes ist das Verwenden einer feuchtigkeitsspendenden Creme oder Lotion. Hautärzte und Apotheker empfehlen Cremes  mit Inhaltsstoffe aus hautverwandten Lipid-Komplexen. Substanzen, die auch in der eigenen Hautbarriere vorhanden sind, können die Haut zur nötigen Balance führen und werden in der Regel auch besonders gut vertragen. In vielen Produkten, die speziell für die Haut bei Diabetes entwickelt worden sind, ist Harnstoff, Urea, enthalten. Urea ist dafür bekannt, dass es in hohen Massen Feuchtigkeit binden kann und damit auch den Juckreiz lindern kann. Eine Wirkstoffkombination aus Urea und Lactat hat sich bei der Pflege der Haut von Diabetikern bislang besonders bewährt.

 

Die Haut nicht strapazieren

Neben der Verwendung von geeigneten Cremes, Lotions oder Pflegeschäumen bei Diabetes, ist es ebenso wichtig die Haut generell zu schonen. Statt langem Baden sollte eine kurze Dusche zur Alternative werden, denn die Haut sollte immer vor Feuchtigkeitsverlust und auch Fettverlust geschützt werden. Während des Duschens und auch zur Gesichtspflege empfehlen sich ebenfalls milde Produkte. Die verwendete Kosmetik sollte zudem am besten frei von Konservierungsstoffen, Parfümen und Farbstoffen sein. Nach dem Duschen oder Waschen ist es wichtig, die Haut gut zu trocknen, gerade in Hautfalten. Durch die übriggeblieben Nässe kann ein feucht-warmes Klima der Haut entstehen, in dem sich vor allem Mykosen (bakterielle Pilze) gerne einnisten.
Neben einer konsequenten Pflege der Haut bei Diabetes, können Sie Ihrer Haut und sich selbst zusätzlich etwas Gutes tun, indem Sie reichlich Wasser am Tag trinken. Bei Diabetes sind etwa mindestens 2 l Wasser pro Tag empfehlenswert, um den Körper von innen mit genügend Flüssigkeit zu versorgen.

Protonenpumpenhemmer bei Sodbrennen (Gesundheit)

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Protonenpumpenhemmer bei Sodbrennen

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istockphoto, Jon Schulte

Protonenpumpenhemmer (kurz PPI für Protonenpumpeninhibitoren) sind Magenschutz-Medikamente. Früher waren sie rezeptpflichtig, seit kurzem sind PPI  mit den Wirkstoffen Pantoprazol und Omeprazol rezeptfrei in den Apotheken zur Selbstmedikation bei Sodbrennen und saurem Aufstossen erhältlich.

 

Bei etwa 30% Prozent der Bevölkerung fliesst Magensäure zurück in die Speiseröhre (Reflux).

Der saure Magensaft reizt jedoch deren  ungeschützte Schleimhaut. Sie entzündet sich und wird geschädigt. Im Extremfall kann sogar Speiseröhrenkrebs entstehen. Deshalb muss dieser Magensäurerückfluss in die  Speiseröhre möglichst verhindert oder zumindest vermindert werden. Sodbrennen kann durch einen erschlafften Schliessmuskel am Mageneingang oder eine grosse Lücke im Zwerchfell bedingt sein. Mitunter wird auch zu viel Magensäure produziert. Stress sowie zucker- und  fettreiche Ernährung spielen hier eine Rolle. Protonenpumpenhemmer werden aber nicht nur gegen Sodbrennen und zur Vorbeugung von Entzündungen in der Speiseröhre, sondern auch zur Behandlung und Vorbeugung von Zwölffingerdarm- oder Magengeschwüren sowie im Rahmen einer Kombinationstherapie gegen den Magenkeim Helicobacter pylori eingesetzt.

 

Wie Omeprazol und Pantoprazol wirken
Die Magensäure wird in den so genannten Belegzellen des Magens produziert. Wirkstoffe wie Omeprazol und Pantoprazol unterdrücken (dosisabhängig bis zu 100%) die Bildung von Magensäure, indem sie eine so genannte „Protonenpumpe“ in den Belegzellen hemmen bis sich die Zellen wieder regenerieren. Daher die Bezeichnung Protonenpumpenhemmer. Durch die Hemmung der Mini-Pumpen vermindert sich die Salzsäureproduktion im Magen und der Säuregrad des Magensaftes nimmt ab. Deshalb ist er nicht mehr so „aggressiv“ und etwaige Schleimhautentzündungen und –verletzungen heilen während einer vier- bis achtwöchigen PPI-Therapie schneller ab.

 

Mögliche Nebenwirkungen einer PPI-Therapie gegen Sodbrennen
Protonenpumpenhemmer gelten zwar als wirksam und gut verträglich. Sie sind aber keine „Smarties“ weswegen Sie über etwaige Nebenwirkungen informiert sein sollten. So kann es zu Magen-Darm-Störungen wie Durchfällen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Schwindel, Kopfschmerzen kommen. In seltenen Fällen treten Seh-, Hör-und Geschmacksstörungen, Nierenentzündungen und erhöhte Leberwerte sowie Blutbildveränderungen auf. PPI stehen im Verdacht, die Entwicklung von Nahrungsmittelallergien zu begünstigen und, insbesondere bei höherer Dosierung, die Besiedelung des Magens mit Bakterien zu begünstigen. Und es gibt Hinweise darauf, dass sie Knochenschwund (Osteoporose) fördern. Eine hochdosierte Einnahme von Protonenpumpenhemmer erhöht das Risiko für Schenkelhalsfrakturen auf das Doppelte. Weiterhin kann eine Langzeiteinnahme der Magenschutzpräparate dazu führen, dass sich eine chronische Magenschleimhautentzündung entwickelt und der Magen nach Absetzen des Präparates zu viel Magensäure bildet. Das kann eine PPI-Abhängigkeit zur Folge haben. Weiterhin gibt es Patienten, die auf PPI nicht oder unzureichend ansprechen.


Die richtige Dosierung und Anwendungsdauer von Omeprazol und Pantoprazol

Omeprazol und Pantoprazol sind beim Erwachsenen zur kurzzeitigen Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstossen zugelassen. Ausgenommen sind Kinder, Schwangere und stillende Frauen. Die empfohlene Tagesdosis bei Selbstmedikation ist eine magensaftresistente Tablette (20 mg), die nicht gekaut oder zerkleinert werden darf. Bei vorschriftsmässiger Dosierung bleiben die lebenswichtigen Funktionen der Magensäure erhalten. Der Arzt (!) kann aber je nach Art und Schwere der Erkrankung auch zu einer höheren Dosis raten. Protonenpumpenhemmer sollten vor allem bei der Einnahme gegen Sodbrennen nicht länger als vier Wochen ohne ärztliche Abklärung geschluckt werden. Sollten sich die Symptome nach PPI-Einnahme nicht innerhalb von zwei Wochen bessern, ist ebenfalls ein Arztbesuch sehr ratsam.

Anti-Aging Wissen für die Haut (Gesundheit)

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Anti-Aging Wissen für die Haut

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istockphoto, Valua Vitaly

An unserer Haut wird sichtbar, dass wir altern, sie verändert sich im Laufe des Lebens. Doch wie schnell sie altert, ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Zum einen ist es genetisch bedingt, zum anderen auch abhängig von äusseren Faktoren, wie etwa unserer Lebensweise. Wenig Schlaf und viel Stress können der Haut zusetzen.


Mit ein paar kleinen Tricks kann Anti Aging im Tagesablauf einfach integriert werden. Denn schöne Haut ist vorwiegend keine Frage des Alters, sondern der Pflege.

Um die gewünschten Effekte mit Anti Aging erzielen zu können, sollte schon vor den ersten Alterserscheinungen die Haut sanft gepflegt und gut geschützt werden. Prinzipiell ist es ratsam, die vermehrte Bildung von freien Radikalen so gut wie möglich zu vermeiden. Denn freie Radikale können den Alterungsprozess der Haut fördern und eventuell sogar beschleunigen. Sie attackieren schützende Zellmembranen und Proteine und schädigen das Erbgut, indem sie die Bindung zwischen den Basen aufsplitten und die Körperzellen angreifen. Die geschädigten Hautzellen können so schneller altern.

Damit Sie auch so aussehen, wie Sie sich fühlen -  wertvolle Tipps für schöne Haut.

  1. Viel trinken. Ideal sind je nach körperlicher Anstrengung zwischen 1,5l und 2,5l Wasser täglich, alternativ zuckerfreie Tees. Denn wenn wir Durst haben, zieht sich der Körper die Flüssigkeit aus der Haut, wodurch unsere Haut trocken und spröde wird und sichtbar an Vitalität und Frische verliert.
  2. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Gerade in Gemüse und Obst sind viele Vitamine enthalten, die unser Körper dringend benötigt und die zugleich die Gesundheit fördern können. Zucker und Fette, die im Zusammenspiel vor allem in Süssigkeiten enthalten sind, haben dagegen negative Wirkungen auf den Körper und auch auf die Gesundheit. Übrigens: Anti-Oxidantien gelten als kleine und natürliche Wundermittel zur Erhaltung einer gesunden, schönen und straffen Haut. Enthalten sind sie beispielsweise in Olivenöl und vielen Obstsorten wie etwa Acerola Kirschen, Orangen, Kiwis. Zu einem ausgewogenen Speiseplan gehören auch Fisch und Fleisch, Fertiggerichte sind allerdings tabu.
  3. Genussmittel reduzieren. Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Das Trinken von Alkohol kann zu einer Erweiterung der Hautgefässe führen. Bei einem Übermass an Alkoholgenuss können Äderchen auf der Haut aufplatzen. Aus diesem Grund sollte Alkohol nur in Massen konsumiert werden. Wer komplett auf Alkohol verzichtet, tut seinem Körper und seiner Haut einen grossen Gefallen. Auch Nikotin zählt mit zu den Genussmitteln, die den Alterungsprozess der Haut beschleunigen können.  Wer raucht, neigt deutlich risikoreicher dazu, Falten rund um den Mund zu bekommen, was auch durch den Prozess des Ziehens an der Zigarette beim Rauchen zustande kommt. Zudem werden die Hautgefässe durch das Nikotin verengt und die Hautzellen können nicht mehr gut durchblutet werde, womit auch die Sauerstoffversorgung reduziert wird. Die Haut sind dann oft nicht mehr rosig aus, sondern fahl und bleich. Es ist ratsam, dem Körper, der Gesundheit und dem Aussehen zuliebe auf das Rauchen zu verzichten. Zudem führen Alkohol und Tabak führen zur vermehrten Bildung von freien Radikalen.
  4. Sport. Durch Bewegung können wir unseren Körper formen und straffen. Übergewicht kann durch tägliche Bewegung vermieden werden und somit können gleichzeitig auch die Risiken einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, deutlich verringert werden. Regelmässiger Sport hält nicht nur unseren Körper fit, sondern auch unseren Geist. Die Haut wird durch Sport besser durchblutet, sodass sie straff, rosig und gesund wirkt.
  5. Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung.Strahlender Sonnenschein verleiht uns gute Laune. Doch übermässiges Sonnenbaden kann zur vorzeitigen Alterung führen. Damit wir die Sonne auch wirklich ohne Reue geniessen können, benötigt unsere Haut ausreichenden UV-Schutz. Dies gilt natürlich auch oder sogar gerade bei einem Sonnenbad im Solarium. Oft vergessen wir übrigens vor allem unsere Hände vor der Sonne zu schützen. Dabei ist es gerade bei unseren Händen sehr wichtig, da sie kleiner Verräter sein können: An ihnen kann man das wahre Alter meist zuerst erkennen. Praktisch sind hier Handcremes, die einen UV-Schutz integriert haben.
  6. Sanfte Pflege. Unsere Haut verfügt bereits über einen natürlichen Schutzmantel, dem Hydrolipidfilm. Dieser wehrt externe Angreifer wie etwa Bakterien ab und sorgt zugleich für eine geschmeidige Hautoberfläche. Doch aggressive Kosmetik und Pflegemittel können den natürlichen Schutzmantel der Haut zerstören. Daher sollte nur hauttypgerechte Kosmetik verwendet werden, am besten frei von Duft- und Konservierungsstoffen. Neben einer sanften Pflege ist es das A und O für eine jungaussehende Haut, sie abends täglich abzuschminken. Denn sonst können die Hautporen verstopft sein. Gerade nachts regeneriert die Haut sich und sollte daher vor dem Schlaf porentief gereinigt sein. Dann steht dem sogenannten Schönheitsschlaf nichts mehr im Wege.

Entspannung pur durch Floating (Gesundheit)

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Entspannung pur durch Floating

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istockphoto, Joey Boylan

Gestresst, überarbeitet und müde? Und vor allem: Keine Zeit? Floating, aus dem englischen mit schweben übersetzt, ist eine neue Entspannungstechnik, die bereits nach der ersten Anwendung von etwa einer Stunde positive Effekte erzielen kann. In einem körperwarmen Solebad schwimmt der Körper im Wasser und soll zu neuer Energie und Kraft führen.


Floating bedeutet entspannt zu schweben und schwebend zu entspannen.

Manchmal würden Sie dem Stress gerne einfach davon schweben? Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, dieses zu tun - mit Floating. Bei dieser Methode, die sowohl medizinische Effekte erzielen kann, als auch im Wellness gerne eingesetzt wird, wird der Körper in einen Schwebezustand versetzt. Üblicherweise steigt man dazu in einen sogenannten Floating-Tank, der mit Wasser gefüllt wird. Das Wasser wird auf eine für den Körper äusserst angenehme Temperatur von 34,8°C erwärmt. Diese Temperatur entspricht der natürlichen Aussentemperatur der Haut, sodass man während des Badens weder Kälte noch Wärme empfinden wird. Mit einer Salzlösung und einem Magnesiumsulfatgehalt von ca. 70% wird die Dichte im Wasser so erhöht, dass es dem Körper möglich wird, einfach zu schweben. Allein das Schweben führt zu einer angenehmen Entspannung aller Muskeln im Körper. Viele Floater beschreiben, dass der Einstieg in das Wasser und das Schweben mit dem Gefühl von absoluter Tiefenentspannung, Ruhe und Gelassenheit zu beschreiben sei.

 

Dem Alltag entfliehen – Stress adé
Um dem Alltag wirklich zu entkommen und sich von Stress und Hektik abschotten zu können, ist der muschelförmige Floating-Tank schall- und lichtisoliert. Im Tank selbst, ist es absolut still und dunkel, man schwebt im Wasser, während der Tank verschlossen wird. Zunächst kann sich dies beklemmend anhören, aber genau die Taktik absoluter Isolation soll zum gewünschten Abbau von Stress führen. Der Körper und der Geist müssen sich weder mit der Regulierung der Temperatur beschäftigen noch mit Geräuschen oder Bildern. Dadurch, dass weder unser Gehirn noch unser Nervensystem durch optische oder akustische Reize angeregt werden können, kann sich eine innere, mentale Ruhe einstellen. Damit kann Stress abgebaut und eine Stressresistenz zugleich aufgebaut werden.

 

Positive Effekte durch Floating
Unterstützend zur Therapie ist es mit Floating auch möglich positive Effekte beim Burn-Out-Syndrom zu erzielen. Experten empfehlen Floating allgemein, um den Körper und den Geist zu entspannen, das Immunsystem zu stärken sowie um die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Positiver Nebeneffekt sollen zudem erhöhte Produktivität und Kreativität sein.  Die schwebende Methode zur Entspannung findet ihren Einsatz aber auch unterstützend zur medizinischen Behandlung in vielen medizinischen Bereichen. So kann Floating etwa auch in der Sportmedizin, in der Orthopädie und in der Schmerzmedizin eingesetzt werden. Die Wirbelsäule wird durch das Schweben des Körpers entlastet und sogar hartnäckige Verspannungen lassen sich im Wasser lösen. Zugleich ist das Solebad eine Wohltat für die Haut. Das enthaltene Salz im Wasser kann sich bei regelmässiger Anwendung positiv auf Probleme der Haut wie etwa bei Akne oder Neurodermitis auswirken.

 

Wellness-Variante
Eine Alternative zum Floating-Tank wird im Wellness durchgeführt. Sogenannte Floating-Areas laden mit offenen Becken zum schwerelosen Bad im Wasser ein. Ein zusätzlicher Unterschied beim Floating im Wellness ist, dass hier oft noch Licht- und Toneffekte integriert werden. Somit wird der ursprüngliche Gedanke von absoluter Ruhe in der Wellness-Variante je nach Durchführung etwas verfremdet. Absolute Floating-Fans sind gerade von der Abgrenzung im Floating-Tank von der Umwelt begeistert und halten dies für unverzichtbar. Für Menschen, die sich jedoch in geschlossenen, engen Räumen unwohl fühlen, kann das Floating im Wellness eine gute Alternative oder auch ein Einstieg für ein „echtes“ Floating sein. Ganz gleich, für welche Variante von Floating Sie sich entscheiden: Eintauchen, abtauchen und entspannen lautet die Devise von Floating und Wellness.


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