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DJ Ronnys Best of 100 Sommerschlager 2013 (Chartlisten)

Tipps DJ Ronnys Best of 100 Sommerschlager 2013 :








1. Ein Sonntag ist kein Sonntag - Duo Goldstars
2. Sommer Radio - Michael Heck
3. Amore mio - Anna Maria Zimmermann
4. Gegen dich - Francine Jordi
5. Am Zuckerwattestand - Jörg Bausch
6. Ein Bett aus Sternen - Lane
7. Wo der Sommer nie Urlaub macht - Stefanie Hertel
8. Aufblaskrokodil - Lollies
9. Blonder Passagier - Andre Steyrer
10. Die Sommernächte und du - Hansi Hinterseer
11. Sommer, Sonne, Träume - GG Anderson
12. Dieser Sommer mit dir - Monika Martin
13. Grüßt mir die Inseln des Südens - Astrid Harzbecker
14. Ich träum von Spanien - Geraldine Olivier
15. Du bist wie Sommer - Marilena
16. Freu dich auf sonnige Zeiten - Claudia Pletz
17. Mehr als 1000 Sommer - Uwe Busse
18. Sterne des Südens - Anna Maria Zimmermann
19. Verrückt nach Meer - Sebastian Charell
20. Nur die Sonne und du - Andre Steyrer
21. Ich hab die Sonne mitgebracht - Stefanie Hertel
22. Für einen Tag - Jürgen Drews
23. Einmal im Joar - Die Seer
24. Tortellini al Forno - Leo Colonia
25. Rote Lippen soll man küssen 013 - Haralds Sunshine
26. Zeig doch mal die Möpse - Peter Steinbach
27. Das kann keine so wie du - Markus Luca
28. Ich bin in dich - Jörg Bausch
29. Wir sind die Größten - Toni Mandl
30. Es gibt kein Bier auf Hawaii 013 - Tom Angelripper
31. Engel aus dem Süden - Oliver Lukas
32. Mein Herz - Beatrice Egli
33. Ein Bett im Kornfeld 013 - Jürgen Lars Dietrich & die Bekloppten
34. Party auf dem Mond - Cappucinos /Jürgen Drews
35. Lauf dem Sonnenschein entgegen - Bianca
36. Heya hoo - San Ventura
37. Atemlos, Bedingungslos - Markus
38. Immer wieder will ich nur Eines - Axel Becker
39. Ja Achmed - DJ Mox
40. Prima Prima - Alpen Gigolos
41. Guten Morgen Sonnenschein 013 - Tobias Schulz
42. Der Dj von Mallorca - Andy Lux
43. Erika, komm mit nach Amerika - Peter Wackel
44. Zieh dich an und geh - Nockalm Quintett
45. Verdammt für alle Zeit - Matthias Reim
46. Herzerl Superstar - Marc Pircher
47. Wenn im Dorf die Bratkartoffel blühn - Markus Becker
48. Ich bin doch nicht Zwerg Nase - Joel Gutje
49. Geile Hühner - Die Hinichen
50. Für einen Tag - Helene Fischer
51. Mein Plan fürs nächste Leben - Claudia Jung
52. Alles nur für dich - Nicole
53. Ich will mit dir fliegen - DJ Ötzi
54. Herzklopfen - Marry
55. Tiefkühlpizza - Dorfrocker
56. Auf weissen Pferden - Nik P
57. Tretboot in der Nacht - Rosanna Rocci
58. Ich will nen Kuss von dir - Danny Malle
59. Ein Lächeln für den Augenblick - Tom Mandl
60. San Valentino - GG Anderson
61. Dabei wollten wir nur eine Nacht - Andre Stade
62. Scheiss drauf - Peter Wackel
63. Blauer Horizont - Andy Borg
64. Über alle sieben Meere - Andrea Berg
65. Himbeereis zum Frühstück - Almklausi
66. Berlin - Nik P
67. Mein Prinz 013 - Andrea Berg
68. Wie ein Komet - DJ Ötzi
69. Eine Nacht allein mit dir - Die Cappucinos
70. Das geht noch immer unter die Haut - Kristina Bach
71, Lieben, Leben, Lachen - Andreas Martin
72. Ich schieß dich auf den Mond 013 - Andrea Berg /DJ Ötzi
73. Träume kann man leben - Sebastian Charell
74. A wie Anna - Al & Chris
75. Neugeborn - Christian Lais
76. Wenn der Anker fällt - Olaf
77. Ich denk noch an dich - Simone /Charly Brunner
78. Das Tor zum Himmel ist die Liebe - Semino Rossi
79. Knackarsch - Tim Toupet
80. Du glaubst du kennst mi - Maite Kelly
81. El Paradiso - Monika Martin
82. Die die wandern - Rainhard Fendrich
83. So heiss - Marcus Layton
84. Gefühle im Sommerwind - Santo Domingo
85. Frühstück in Amerika - Michael Heck
86. Karussell der Gefühle - Maurice Dalessio
87. Küss mich - Fantasy
88. Schokoladeneis - Gabriele
89. Herz über Bord - Denise
90. Folge dem Fieber - Tommy Steiner
91. Zwischen Himmel und Erde - Daria Kinzer
92. Ole hola - Patrick Lindner
93. Hallelujah Haut an Haut - Phil Stewman
94. Zwei goldene Sterne - Steirerbluat
95. Das Leben ist ein Spiel - Franziska
96. Lady Treulos - Olaf Henning
97. 1000 süsse Sünden - Michael Pexx
98. Ich sehne mich nach Dir - Duo Goldstars
99. Sterne verglühn - Die Amigos
100. Orca vor Mallorca - Tobee

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 17.08.2013 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche:







1. Watch out for this - Major Lazer
2. Wake me up - Avicii /Aloe Blacc
3. Treasure - Bruno Mars
4. Hast du Bock - Töffi
5. Rakatakata - Loona
6. Whatever - Cro
7. Ich hab die Sonne mitgebracht - Stefanie Hertel
8. Lights on - Tinchy Stryder
9. Rock mi - Foxxclub
10. Aufblaskrokodil - Lollies
11. A Baru in New York - Yolanda Be Cool /Gurumel
12. Auch nur ein Mann - Matthias Carras
13. True love - Pink/Lilly Alen
14. Der DJ von Mallorca - Andy Lux
15. Caliente - Joy Santos
16. Que si, que no  013 - Miami Ritmo
17. Balkan Bachata - Clea & Kim
18. Knackarsch - Tim Toupet
19. Scheiss drauf - Peter Wackel
20. Hey now - Martin Solveig /Cataracs
21. Dieses kleine große Leben - Simone /Charly Brunner
22. Berlin - Nik P
23. Tarantella - Rosanna Rocci
24. U Boot - Stefan Stürmer
25. Like ice in the sunshine 013 - The Boss Hoss
26. Blurred lines - Robin Thiecke /Pharell
27. Sweet spot - FloRida
28. Aram sam sam - Hot Banditoz
29. Alive - Empire of the Sun
30. Einmal im Joar - Die Seer

Ist das Risiko tödlicher Spätfolgen von Masern doch höher? (Gesundheit)

Information Weit mehr Kinder als bislang angenommen entwickeln als Spätfolge von Masern eine Form der Gehirnentzündung, die immer tödlich verläuft, so eine neue Studie. Babys sind besonders gefährdet.

Das Risiko von tödlichen Spätfolgen einer Maserninfektion ist höher als bislang angenommen. Das haben Forscher der Universität Würzburg und des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) herausgefunden, wie die Universität am Dienstag mitteilte.

Noch Jahre nach einer überstandenen Masernerkrankung kann es demnach zu einer gefährlichen Entzündung des Gehirns kommen. Diese sogenannte sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) verläuft immer tödlich.

Galt bislang die Annahme, dass diese Spätfolge in einem von 100.000 Fällen auftritt, berechneten die Forscher das Durchschnittsrisiko für Kinder unter fünf Jahren nun auf einen Wert von 1:3300.

SSPE führt zu einem schleichenden Verlust aller geistigen Fähigkeiten und endet im Wachkoma, in dem die Betroffenen nach wenigen Monaten oder auch Jahren versterben. Eine Behandlung der Spätkomplikation ist bislang nicht möglich.

Impfung möglichst vieler Menschen

In Deutschland wurden demnach zwischen 2003 und 2009 insgesamt 31 SSPE-Fälle erfasst. Alle Kinder waren zum Zeitpunkt der Maserninfektion jünger als fünf Jahre. Im selben Zeitraum wurden insgesamt 42.600 Maserninfektionen gemeldet.

Dadurch ergab sich ein Risiko für Spätfolgen in einem von 3300 Fällen. Allerdings liege das Risiko für Kinder im ersten Lebensjahr wahrscheinlich noch deutlich höher, erklärten die Forscher. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Plos One" veröffentlicht.

Zwar schützt eine Masern-Impfung vor SSPE – sie ist aber erst ab dem vollendeten elften Lebensmonat möglich. Kinder im ersten Lebensjahr, für die das SSPE-Risiko am höchsten ist, können daher nicht durch eine Impfung geschützt werden, warnte Benedikt Weißbrich von der Universität Würzburg.

Eltern sollten daher ihre Kinder dringend impfen lassen, sobald möglich. Nur wenn viele Menschen gegen Masern immun sind, könne die Krankheit ausgerottet werden. In Deutschland wurden in diesem Jahr bislang mehr als 1040 Masernfälle gemeldet.

In den vergangenen Tagen waren deshalb Forderungen nach einer Impfpflicht laut geworden. Ursprünglich hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ziel gesetzt, die Masern bis 2010 in Europa auszurotten. In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, sind die Impfraten bislang allerdings nicht hoch genug. Neues Ziel ist jetzt 2015.

Schön oder bedrohlich? - Mond durch Planeten ersetzt (Astrologie)

Information Würden sie den Mond am Himmel vermissen wenn sie stattdessen auf Venus, Jupiter oder Saturn blicken könnten?

Videobeitrag zu diesem Thema:

Kinder und gefährliche Medikamente und Putzmittel (Gesundheit)

Information So schützen Sie Ihre Kinder davor, an gefährliche Medikamente und Putzmittel zu kommen.

Videobeitrag zu diesem Thema:

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 10.08.2013 (Chartlisten)

Tipps 1. Rakatakata - Loona
2. Wake me up - Avicii /Aloe Blacc
3. Rock mi - Foxxclub
4. True love - Pink /Lilly Alen
5. Balkan Bachata - Clea & Kim
6. Aufblaskrokodil - Lollies
7. Dieses kleine große Leben - Simone /Charly Brunner
8. Treasure - Bruno Mars
9. Quitate el top - Tapo & Raye
10. Amore mio - Anna Maria Zimmermann
11. Der DJ von Mallorca - Andy Lux
12. Whatever - Cro
13. One more thousand suns - Chicane /Ferry Carsten
14. Berlin - Nik P
15. Like ice in the sunshine 013 - The Boss Hoss
16. Knackarsch - Tim Toupet
17. Blurred lines - Robin Thiecke /Pharell
18. Jetzt und hier für immer - Beatrice Egli
19. You and me - Disclosure /Eliza Doolittle
20. Sweet spot - FloRida
21. Aram sam sam - Hot Banditoz
22. Tarantella - Rosanna Rocci
23. Scheiss drauf - Peter Wackel
24. Caliente - Joy Santos
25. Alive - Empire of the Sun
26. Lai lai laio - La Vida Loca
27. A Baru in New York - Yolanda Be Cool /Gurumel
28. Ich hab die Sonne mitgebracht - Stefanie Hertel
29. El Paradiso - Monika Martin
30. Watch out for this - Major Lazer

Erwachsense infizieren Säuglinge mit Keuchhusten (Gesundheit)

Information Weil viele Menschen sich nicht gegen Keuchhusten impfen lassen, sind sie eine Gefahr für Säuglinge, denn bei ihnen ist die Impfung nicht möglich. Bei Babys kann der Infekt lebensbedrohlich verlaufen.

Viele Erwachsene in Deutschland sind ohne Keuchhusten-Impfschutz. Sie gefährden damit Säuglinge, die noch nicht geimpft werden können. Bei Babys kann der Infekt lebensbedrohlich verlaufen. Nur etwa einer von 20 Erwachsenen in Deutschland ist ausreichend gegen Keuchhusten (Pertussis) geimpft.

Nach einer aktuellen Umfrage sind auch viele Menschen unzureichend geschützt, die durch direkten Kontakt Säuglinge anstecken könnten. Der Keuchhusten kann über mehrere Wochen anhalten. Während dieser Zeit können Erwachsenen Säuglinge infizieren, die noch nicht geimpft sind.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut rät deshalb allen Erwachsenen, sich regelmäßig gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Der Impfschutz muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Dies gelte insbesondere für Menschen, die Kontakt zu Säuglingen haben. Und es betreffe Frauen im gebärfähigen Alter, denn sie könnten nach der Geburt ihr Baby anstecken.

Geringe Impfquote

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin rät, sich mit der Impfung gegen Tetanus und Diphtherie auch gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Dies geschieht nach den aktuellen Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts in Berlin aber kaum, wie die "Deutsche Medizinische Wochenschrift" schreibt.

In zwei Umfragen des Robert-Koch-Instituts an mehr als 40.000 Menschen gaben nur 5,9 Prozent der Erwachsenen an, in den letzten zehn Jahren gegen Keuchhusten geimpft worden zu sein. Auch in den Risikogruppen – Menschen mit Kontakt zu Kindern unter einem Jahr und zu gebärfähigen Frauen – waren es nur 10,7 Prozent.

Wenn der Husten ein Keuchen ist (Gesundheit)

Information Die Anzahl der Keuchhustenfälle hat in den USA drastisch zugenommen. Schuld daran soll der neue Impfstoff sein. Der ist zwar besser verträglich, aber auch weniger wirksam als sein Vorgänger.

Geimpft und trotzdem erkrankt – das ist zumindest bei Keuchhusten keine Ausnahme mehr. Besonders in den USA wird zurzeit gehustet und gekeucht, auch bei den Geimpften.

Das Center for Disease Control and Prevention (CDC) rechnet mit 50.000 Erkrankungsfällen für das vergangene Jahr, die endgültige Auswertung fehlt derzeit aber noch. Damit wäre die Verbreitung von Keuchhusten auf einem erneutem Rekordhoch. Mehr Fälle habe es zum letzten Mal im Jahr 1955 gegeben – und da waren noch weitaus weniger Menschen geimpft, heißt es.

Fieberhafte Suche

Fieberhaft versuchen Forscher nun, eine Erklärung für die Unzuverlässigkeit der Impfung zu finden. Als heiße Spur gilt der Wechsel des Impfstoffgemisches: Seit den 90er-Jahren wird ein neuer Impfstoff verwendet, bei dem Nebenwirkungen seltener Auftreten.

In einem aktuellen Artikel des US-amerikanischen Fachmagazins "Science" geht Impfexperte Arthur Allen der Kontroverse auf den Grund und erklärt, wieso weniger Nebenwirkungen ein höheres Erkrankungsrisiko bedeuten könnten.

Spezifische Immunantwort

Die aktuelle Keuchhusten-Impfung funktioniert vom Prinzip her wie viele andere Impfungen auch: Bruchstücke des Stäbchenbakteriums "Bordetella pertussis" werden via Injektionsnadel in den Muskel hineingespritzt.

Der Rest bleibt dem Körper selbst überlassen: Dessen Immunsystem muss die fremden Erregerreste erkennen und anschließend passende Waffen dagegen schmieden. Ähnlich wie ein Schlüssel nur in ein bestimmtes Schloss passt, können die dabei entstehenden Antikörper nur an die vorliegenden Bruchstücke andocken.

Sollte es der Erreger dann noch einmal wagen, in den Körper eines Geimpften einzudringen, stehen genau diese spezifischen Antikörper bereit: Sie docken an die bereits bekannten Stellen an, machen sie unschädlich und locken Fress- und Killerzellen an. Noch bevor sich die Bakterien vermehren können, werden sie so effektiv beseitigt. Der Geimpfte merkt davon nichts und bleibt gesund.

Bakteriengift aus der Zellwand

Der ursprüngliche Keuchhusten-Impfstoff funktionierte im Grunde nach demselben Prinzip. Doch statt Bruchstücke zu verwenden, spritzten Ärzte bis in die späten 90er-Jahre ganze, aber zuvor abgetötete Bakterien.

Die Erreger waren nicht mehr vermehrungsfähig, enthielten aber immer noch Krankheitspotenzial: Denn ein besonderer Bestandteil des Bakteriums, das sogenannte Endotoxin, versetzt das Immunsystem in Aufruhr.

Dieses Bakteriengift ist in der Zellwand des Erregers enthalten und löst die Freisetzung großer Mengen von Entzündungsstoffen aus. Das kann zu hohem Fieber oder Schmerzen an der Einstichstelle führen. Der alte Keuchhusten-Impfstoff galt deshalb schnell als schlecht verträglich. Zunehmend weniger Eltern waren bereit, ihre Kinder damit impfen zu lassen.

Keine Lappalie

Eine neue Lösung musste her. Denn Keuchhusten ist für Babys und Kleinkinder keine Lappalie. Besonders im ersten Lebensjahr schwächt die Infektion den kleinen Körper sehr, so dass dieser sich häufig eine gefährliche Zweitinfektion einfängt.

Die führt dann beispielsweise zu einer Lungen- oder Mittelohrentzündung, die häufig im Krankenhaus behandelt werden muss. Und manchmal kann der Keuchhusten sogar tödlich enden: Das CDC verzeichnet für das vergangene Jahr 18 Todesfälle infolge einer Infektion mit dem Stäbchenbakterium.

Impfstoff mit Bruchstücken

Die Lösung war ein Impfstoff mit Bakterienbruchstücken. Darin nicht enthalten: Das krank machende Endotoxin. Dafür packten die Entwickler eine Handvoll Antigene in den Impfstoff – also solche Strukturen, gegen die spezifische Antikörper gebildet werden können.

Gezielt wählten sie solche Bruchstücke aus, auf denen sich vielversprechende Ziel-Antigene befanden. Je nach Zusammensetzung enthält der neue Impfstoff ein bis vier unterschiedliche Zielstrukturen für das Immunsystem.

Tatsächlich schien das Problem damit gelöst. Auch der neue Impfstoff erzeugte zunächst eine zufriedenstellende Immunantwort. Der Bluttest zeigte: Nach der Impfung mit den Bakterienbruchteilen bildete der Körper mindestens genauso viele Antikörper wie nach der Impfung mit dem alten Impfstoff, manchmal sogar noch ein paar mehr. Gleichzeitig stieg die Verträglichkeit. Fieber und Schmerzen wurden nur noch selten beobachtet.

Wenig effektiv

Die Menge an Antikörpern sagt aber offensichtlich nichts über die Effektivität aus. Der Schutz der neuen Impfung nimmt schnell ab, das haben Wissenschaftler um Thomas Clark vom CDC im vergangenen Jahr wieder einmal zeigen können.

Genau aus diesem Grund wird die Keuchhustenimpfung bei Babys viermal verabreicht und im Kindesalter noch einmal aufgefrischt – so lauten auch die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Deutschland.

Kein lebenslanger Impfschutz

Doch auch die fünf Pikse bieten noch keinen lebenslangen Impfschutz. Deswegen wird auch im Erwachsenenalter eine Auffrischimpfung fällig. "Seit 2009 empfiehlt die Stiko, auch bei Erwachsenen die Pertussis-Immunisierung zusammen mit der nächsten Tetanus- und Diphtherie-Impfung aufzufrischen", sagt der RKI-Impfexperte Gerhard Falkenhorst.

Warum die neue Impfung aber schlechter als die alte wirkt, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Schließlich werden nachweislich bei beiden Immunisierungen Antikörper in eigentlich hinreichender Anzahl gebildet. Doch möglicherweise ist nicht nur die Anzahl, sondern auch die Art der Antikörper entscheidend.

Veränderte Strukturen

So lautet eine Theorie, dass die Pertussis-Bakterien ihre Oberflächenstrukturen so verändert haben, dass die via Impfung gelernte Immunantwort des Körpers nicht mehr effektiv ist: Der Schlüssel passt sozusagen nicht mehr in sein Schloss.

In den USA, Frankreich und Australien hat man bereits Bakterienstämme gefunden, die eine Zielstruktur für die Antikörper – das so genannte Pertactin – gar nicht mehr ausbilden. Die spezifisch dafür bereit stehenden Antikörper wären damit wirkungslos und die anderen reichen möglicherweise allein nicht aus, um den Erreger effektiv zu bekämpfen.

Gewappnet gegen Mutationen

Gegen solche Mutationen wäre derjenige, der mit dem alten Mittel geimpft worden ist, besser gewappnet. Ihm stehen nicht nur ein bis vier unterschiedliche Arten von Antikörpern zur Verfügung, sondern wahrscheinlich deutlich mehr. Denn das ganze Bakterium enthält mehr als ein Dutzend Antigene, gegen das Immunsystem Antikörper ausbilden kann. Fällt eine Antikörperklasse wegen einer Mutation des Bakteriums aus, fiele das weniger ins Gewicht.

Andere Theorien besagen, dass das Endotoxin möglicherweise zwei Seiten haben könnte: Demnach wäre es zwar für die höhere Wahrscheinlichkeit an Nebenwirkungen verantwortlich – würde aber gleichsam eine besonders effektive Immunantwort auslösen.

Indem man das Toxin aus dem Impfstoff entfernt, würde man so gleichsam dessen Wirksamkeit mindern. Bisher konnte aber weder die eine noch die andere Theorie endgültig bestätigt werden.

Häufigkeit noch unklar

Ebenso wenig weißt man bisher, inwieweit der neue Impfstoff die Krankheitsfälle auch in Deutschland in die Höhe treibt. Eine generelle Meldepflicht für Keuchhusten wurde hier erst in diesem Jahr eingeführt. Hinzu kommt, dass gerade bei Erwachsenen der Keuchhusten gar nicht erkannt wird.

"Die Erkrankung verläuft bei gesunden Erwachsenen oft milde, so dass diese gar nicht erst einen Arzt aufsuchen. Und auch der erkennt die Erkrankung nicht immer", sagt Falkenhorst. Zusätzlich hätten sich die diagnostischen Methoden in den vergangenen Jahren so verbessert, dass eine Infektion heutzutage besser als noch vor ein paar Jahren nachgewiesen werden könne. "Auch dies könnte eine Rolle spielen, wenn zunehmend mehr Krankheitsfälle registriert werden."

Weder der milde Verlauf im Erwachsenenalter noch die schwächere Wirksamkeit sollten aber dazu verleiten, die Nachimpfung zu unterlassen. Denn auch wer selbst kaum unter der Krankheit leidet, kann Kleinkinder infizieren. Und die sind infolge des neuen Impfstoffs vielleicht noch gefährdeter als zuvor.

1913 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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