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Artikel Übersicht


Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (Präeklampsie) (Gesundheit)

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Beschreibung

Die Präeklampsie ist eine Erkrankung, die in der Schwangerschaft entsteht. Betroffene entwickeln Bluthochdruck und scheiden über den Harn zu viel Eiweiss aus.

Nach Angaben der Universitätsklinik Leipzig leiden durchschnittlich fünf bis acht Prozent aller Schwangeren unter Präeklampsie. Bei etwa zehn Prozent aller Frauen erhöht sich der Blutdruck während der Schwangerschaft. Dies lässt sich relativ unkompliziert behandeln.

Schwieriger wird es, wenn zusätzlich Eiweiss über den Urin ausgeschieden wird und es zu Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) im Körper kommt - dies sind Symptome einer Präeklampsie.

Zur schwersten und lebensgefährlichen Verlaufsform der Präeklampsie mit Krampfanfällen der Schwangeren kommt es bei 1 von 2000 bis 3500 Schwangerschaften. Diese Verlaufsform nennt man Eklampsie.

Frühgeburt (Gesundheit)

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Wann spricht man von einer Frühgeburt?

Dauert die Schwangerschaft kürzer als 260 Tage oder weniger als 37 abgeschlossene Wochen, spricht man von einer Frühgeburt. Früher galt eine Schwangerschaft, die vor der 28. Schwangerschaftswoche beendet wurde, als Spätabort. Mittlerweile gibt es deutliche Fortschritte in den medizinischen und technischen Möglichkeiten, so dass auch extreme Frühgeburten eine Überlebenschance haben. Den Terminus "Spätabort" benutzt man deshalb nicht mehr. Heute haben sogar Kinder eine Überlebenschance, die in der 24. Schwangerschaftswoche entbunden werden. Das Ziel ist es, die Schwangerschaft in der Gebärmutter möglichst lange zu erhalten.

Was sind die Ursachen für die Frühgeburtlichkeit?

Es gibt einen groben Risikokatalog, der bis zu 75 Prozent der Frühgeburten abdeckt. Man unterscheidet mütterliche allgemeine, die mütterliche lokale und die kindliche Ursachen. Meistens kommen aber mehrere Faktoren zusammen.

Mütterliche allgemeine Risikofaktoren:

  • Lebensalter der Mutter: unter 18 Jahren und älter als 30 Jahre
  • Erstgebärende
  • Bereits eine Frühgeburt vor der jetzigen Schwangerschaft
  • Körperliche Belastung
  • Schlechte Ernährung und Ernährungszustand
  • Niedriges Körpergewicht der Mutter (weniger als 55 kg vor der Schwangerschaft)
  • Bestehende Erkrankungen bei der Mutter, z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen, Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck (Präeklampsie)
  • Starker Nikotinkonsum
  • Infektionserkrankungen allgemein

Mütterliche lokale Risikofaktoren:

  • Gebärmutteranomalien, z.B. eine Scheidewand in der Gebärmutterhöhle
  • Gebärmuttermyome (gutartige Muskelknoten)
  • Blutungen während der Schwangerschaft
  • Infektionen am Gebärmutterhals während der Schwangerschaft, z.B. Chlamydien
  • Frühere Operationen am Gebärmutterhals, z. B. Konisation
  • Teilweise vorausgegangene Schwangerschaftsabbrüche
  • Unzureichender Verschluss des Gebärmutterhalses
  • Vorzeitige Wehentätigkeit

Kindliche Risikofaktoren:

  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Zuviel Fruchtwasser (Polyhydramnion)
  • Veränderte Funktion des Mutterkuchens
  • Veränderte Lage des Mutterkuchen
  • Vorzeitiger Blasensprung

Was kann man gegen die Frühgeburtlichkeit tun?

Um eine Frühgeburt zu verhindern oder wenigstens die Schwangerschaft so weit als möglich zu verlängern, sollten die vorbestehenden mütterlichen Erkrankungen behandelt werden. Ausserdem ist es wichtig, Ruhe einzuhalten. Die werdende Mutter sollte frühzeitig mit dem Arbeiten aufhören und unter Umständen sogar in ein Krankenhaus gehen.

Man kann versuchen, vorzeitige Wehen mit Wehenhemmern und Magnesiumgaben zum Stillstand zu bringen. Gleichzeitig sollte man Kortison geben, um die kindliche Lungenreife zu fördern. Infektionen am Muttermund sollten zusätzlich mit Antibiotika behandelt werden.

Es bedarf einer genauen Überwachung und Aufklärung der Schwangeren. Wie und wann das Kind letztlich entbunden wird, lässt sich meistens nicht genau vorhersagen. In der Regel werden Frühgeburten unter der 32. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt entbunden, weil der Eingriff schonender für das Kind ist.

Welche Risiken tragen Frühgeborene?

Zu früh geborene Babys sind folgenden Risiken ausgesetzt:

  • Gehirnblutungen
  • Lungenfunktionsstörungen bei unreifer Lunge
  • Atemstillstand, weil der Atemreflex noch unreif ist
  • Ausgeprägte Neugeborenengelbsucht, weil die Leberfunktion noch nicht reif ist
  • Erhöhtes Infektionsrisiko, weil die Körperabwehr noch nicht voll ausgebildet ist
  • Trinkstörungen
  • Temperaturregulationsstörungen

Worauf sollte man bei Frühgeborenen achten?

  • Die Entbindung sollte in einer Klinik mit angeschlossener Kinderklinik stattfinden.
  • Der Kinderarzt/In sollte bei der Geburt dabei sein.
  • Das Kind sollte in einem Inkubator, einer speziellen Transportkiste mit Heizung und anderen technischen Möglichkeiten transportiert werden.
  • Die Wasser und Nährstoffzufuhr muss kontrolliert werden.
  • Störungen des Salzhauthaltes müssen ausgeglichen werden.
  • Atemstörungen müssen behandelt werden.
  • Infektionskontrollen und Therapien müssen durchgeführt werden.

Mit der neuesten Technik gelingt es immer besser, den kleinen Wesen zu helfen. Trotzdem geht der Trend dahin, so wenig wie möglich an dem Kind zu manipulieren. Für die Eltern, die häufig von der frühzeitig beendeten Geburt überrascht werden, ist es anfangs nicht ganz einfach, mit den Kleinen umzugehen. Gerade die extremen Frühgeburten flössen vielen Eltern Angst ein. Sie wirken so verletzlich, dass man Angst hat, sie überhaupt anzufassen.

Durch die Unterstützung des Personals der Neugeborenenintensivstationen lernen die Eltern den Umgang mit ihrem Kind. Nach und nach verlieren sie die Scheu vor den Apparaten. Dann ist auch der Körperkontakt möglich. Beispielsweise das Känguru-Verfahren, bei dem die Kleinen auf die Brust der Mutter gelegt werden, um den Herzschlag und die Wärme des mütterlichen Körpers zu spüren. Das unterstützt das Gedeihen manchmal mehr, als die beste Medizin.

Fehlgeburt (Gesundheit)

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Beschreibung

Von einer Fehlgeburt (Abort) sprechen Mediziner, wenn eine Schwangerschaft schon vor dem Erreichen der Lebensfähigkeit des Kindes oder mit einem Geburtsgewicht von unter 500 Gramm bei totem Kind endet. Das Risiko für eine Fehlgeburt liegt zwischen 10 und 15 Prozent. Es hängt unter anderem vom Alter der Schwangeren ab.

Beim Spontanabort kommt es zum Verlust der Leibesfrucht ohne jegliche Einflussnahme. Bei einem induzierten Abort wird ein Schwangerschaftsabbruch mit Hilfe medikamentöser oder mechanischer Mittel erreicht.

Bei einer Geburt vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche spricht man von einer Frühgeburt (Partus prämaturus). Als untere Grenze für die Lebensfähigkeit gilt heute ein Alter von 24 (abgeschlossenen) Schwangerschaftswochen.

Wegen der Unreife der Körperfunktionen überleben allerdings nur 40 bis 45 Prozent der Kinder. Bei den Frühgeborenen ist das Risiko für bleibenden Schäden (z.B. spastische Lähmung) erhöht.

Thriller Live! - Wiener Stadthalle (Events)

Veranstaltungen Konzerte  Konzerte
Termindatum: Freitag, 25. Februar 2011
Enddatum: Sonntag, 27. Februar 2011

THRILLER – LIVE!
DIE SHOW ÜBER DEN KING OF POP!
Fr, 25.Februar 2011 - So, 27.Februar 2011
Beginnzeiten und Preise:

Fr, 25. & Sa, 26. Februar: 20.00 Uhr:
89,- / 79,- / 69,50 / 59,- / 49,- / R 32,-

Sonntag, 27. Februar: 15.00 Uhr
84,- / 74,50 / 64,50 / 54,- / 44,- / R 27,-

R - Rollstuhlbenutzer
Die gefeierte Original-Show aus dem Londoner West End
auf Europatournee 2010/11
 
Am 29. August wäre Michael Jackson 52 Jahre alt geworden, hätten nicht tragische Umstände den King of Pop viel zu früh aus seinem Leben gerufen. Doch seine Musik und seine Legende leben fort. THRILLER – LIVE ist die Originalshow aus dem Londoner West End, die eindrucksvoll und voller Respekt für einen der grössten Künstler der Popgeschichte, seine unsterbliche Musik feiert. Nun kehrt die Show zurück auf eine neue Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich.
Kategorie: Konzerte, Show, Konzerte (Pop / Rock), Show
Veranstalter:
LS Konzertagentur GmbH
1060, Mariahilferstrasse 117/2/Top 19-20

Eileiterschwangerschaft (Gesundheit)

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Bei einer Schwangerschaft nistet sich das befruchtete Ei normalerweise in der Gebärmutter ein. Etwa eine von 100 Schwangerschaften liegt jedoch ausserhalb der Gebärmutter (Extra-uterin-Gravidität, abgekürzt EUG). Diese Zahl steigt allerdings in letzter Zeit.

Eine Extra-uterin-Gravidität kann in den Eierstöcken (Ovarial-Gravidität), dem Gebärmutterhals (cervikale Schwangerschaft), der Bauchhöhle (Bauchhöhlenschwangerschaft) und in den Eileitern (Eileiterschwangerschaft) lokalisiert sein.

Von 100 Extra-uterinen Schwangerschaften haben 99 ihren Sitz im Eileiter. Dabei verfängt sich die befruchtete Eizelle im Eileiter und wächst dort fest. Eine Eileiterschwangerschaft kann lebensgefährlich werden, wenn der Eileiter reisst.

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) (Gesundheit)

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Beschreibung

Der Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes ist eine spezielle Form der Zuckerkrankheit, die sich während einer Schwangerschaft entwickeln kann. Meist tritt sie im letzten Schwangerschaftsdrittel auf und verschwindet unmittelbar nach der Geburt wieder.

Die Krankheit zählt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen. Sie lässt sich bei etwa ein bis fünf Prozent aller Schwangeren nachweisen. Betroffen sind meist übergewichtige Frauen sowie Schwangere, in deren Familien bereits einmal ein Typ-2- oder sogar Gestationsdiabetes aufgetreten ist.

Neun Prozent der Frauen, die während einer Schwangerschaft an dieser Form des Diabetes leiden, entwickeln in den folgenden Jahren Typ-2-Diabetes.

Experten-Chat: Abnehmtipps für Diabetiker (Gesundheit)

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Jedes Jahr zu Silvester fassen Millionen Menschen den gleichen Vorsatz: Runter mit dem Weihnachtsspeck, den die vielen Schlemmereien an den Feiertagen auf den Hüften hinterlassen haben. Vor allem Typ-2-Diabetiker profitieren von einem geringeren Körpergewicht - das Abspecken überschüssiger Pfunde bietet bietet ihnen die Chance, zumindest mittelfristig ohne Blutzuckersenker auszukommen.

Doch wie schafft man es, den guten Vorsatz auch erfolgreich umzusetzen? Antwort darauf erhalten Interessierte bei der nächsten Experten-Sprechstunde auf der Internet-Plattform www.diabetesde.org. Am 20. Januar zwischen 17 und 19 Uhr erklärt Diabetes-Expertin Marion Bohl unter anderem, was die häufigsten Diätfehler sind, und wie sich Heisshungerattacken vermeiden lassen. Ausserdem gibt sie Diabetikern Tipps, welche Lebensmittel sie von ihrem Speiseplan streichen sollten. Bohl ist leitende Diätassistentin/Diabetesberaterin im Deutschen Herzzentrum Berlin.

Der Experten-Chat richtet sich an alle Internet-Nutzer und ist kostenfrei. Schon ab jetzt können über ein Kontaktformular Fragen an die Expertin geschickt werden.

diabetesDE bietet seit Oktober 2009 jeden zweiten Donnerstag einen Experten-Chat rund um das Thema Diabetes an.

Krebs-Wörterbuch: Neuer Ratgeber für Laien (Gesundheit)

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Krebs-Wörterbuch: Neuer Ratgeber für Laien

München (netdoktor.de) - Was ist eine Kernspintomografie? Was versteht man unter adjuvanter Chemotherapie und was meint der Arzt, wenn er von einem Szintigramm spricht? Patienten, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, stehen oft vor einigen Rätseln. Denn Laien verstehen oft die medizinischen Fachausdrücke und Abkürzungen von Ärzten nicht. Das Krebs-Wörterbuch der Deutschen Krebshilfe soll nun Antworten liefern. Es erläutert die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Thema Krebs. Ein Verzeichnis enthält die gängigsten Abkürzungen. "Wir wollen den Betroffenen helfen, als informierte Patienten Partner ihres Arztes zu werden", sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Wenn sie wissen, wovon ihr Arzt spricht, ist es für sie leichter, ihm gezielt Fragen zu ihrer Behandlung zu stellen." Der neue Ratgeber kann kostenfrei bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden (Tel. 0228/72990-0) und im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden unter http://www.krebshilfe.de/?netzfunk.at


1915 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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