Interessantes aus Technik, Gesundheit & Co

Themen aus vielen Bereichen

flag-german flag-german_du

Die Themen als Blog

  • Der LattePanda - Windows-10-Einplatinenrechner (hier)

Artikel Übersicht


STEP UP - show you moves - lutz-club (Events)

Veranstaltungen Veranstaltung  Veranstaltung

Next round!

Am 12. Februar 2011 bringt IHR den Dancefloor nicht nur zum kochen... er wird durch eure heißen Moves BRENNEN!

STEP UP - show your moves @ lutz - der club

doors: 21:30
admission: 10,-

dancemusic:
HIPHOP & RNB vs. HOUSE RMX

Specials:

- 0,7 Skyy Vodka mit 4 Red Bull 77,-
- Mojito nur 7.50,-


Tischreservierungen - precious service:
Tel.: 0664 / 80.305.405
precious@lutz-club.at

ANDREA BERG - TAUSEND UND EINE NACHT - Stadthalle Wien (Events)

Veranstaltungen Konzerte  Konzerte
Termindatum: Samstag, 12. Februar 2011  Startzeit: 19:30h
Enddatum: Samstag, 12. Februar 2011  Ende: 22:00h

 
 
 
 
ANDREA BERG
TAUSEND UND EINE NACHT
Das Konzert mit Band, Chor & Streichquartett
Samstag, 12.Februar 2011, 19:30 Uhr (Stadthalle D)
Preiskategorien:
A - 59,50 EUR
B - 44,90 EUR
C - 24,90 EUR
R - 24,90 EUR

R = Rollstuhlbenutzer

Mit „1001 Nacht“ begibt sich Andrea Berg nach ihrer letztjährigen Erfolgstournee „Zwischen Himmel und Erde“ endlich wieder auf Konzertreise nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Ab Juni wird Deutschlands erfolgreichste Sängerin mit Band, Chor und Streichquartett ihre Hits auf den grössten Bühnen zum Besten geben und ihre Fans begeistern. Sie alle wissen bereits, dass Andrea Berg zu den Topstars der deutschen Musikszene zählt: Über 10 Millionen verkaufte Platten, zahlreiche Musikpreise wie den Echo, Amadeus oder die goldene Stimmgabel, ausverkaufte Tourneen sowie mitreissende Songs voller Liebe und Leidenschaft, die ihre Fans immer wieder begeistern.
Kategorie: Konzerte (Schlagermusik)
Veranstalter:
LS Konzertagentur GmbH
1060, Mariahilferstrasse 117/2/Top 19-20

Allergie gegen Schimmelpilze (Gesundheit)

Information

Schimmelpilze - Unsichtbare Feinde

Sie leben auf verdorbenen Früchten, Brot oder Käse, lieben feuchte Zimmer, Wände, Ecken und verstecken sich hinter Tapeten und Verkleidungen. Schimmelpilzbefall droht vor allem in Räumen mit Klimaanlagen oder Luftbefeuchtern. Die besten Freunde der Sporenschleudern heissen jedoch Komposthaufen und Biotonne.

Schimmelpilze bleiben oft unsichtbar, können aber dennoch der Gesundheit schaden, indem sie Allergien verursachen. Die Allergieauslöser (Allergene) befinden sich in winzigen Sporen, die leicht eingeatmet werden. Bei allergiekranken Menschen können sie Schnupfen, Niesen, Husten und Atemnot hervorrufen. Über verdorbene Lebensmittel können Schimmelpilze und ihre Sporen auch in den Magen-Darm-Trakt gelangen. Die Folgen sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

Einatmen und essen

Noch bevor der Schimmel sichtbar wird, kann sich die Sporenlast durch eine Schimmelpilzallergie bemerkbar machen. Diese äussert sich meist als Atemwegsallergie. Typische Anzeichen sind:

  • Husten und Niesreiz
  • Schnupfen oder verstopfte Nase
  • Verschleimte Atemwege
  • Akute Atemnot
  • Gerötete, juckende bis tränende Augen

In seltenen Fällen treten auch Juckreiz und Hautekzeme auf.

Schimmelpilze und ihre Enzyme werden aber auch verwendet, um Nahrungsmittel (Roquefort, Gorgonzola usw.) zu veredeln oder Weine zu fermentieren. Somit kann sich eine Schimmelpilzallergie auch als Nahrungsmittelallergie bemerkbar machen. Die häufigsten Auslöser von Schimmelpilzallergien sind jedoch keine Edelschimmel, sondern sogenannte Schwärzepilze und Aspergillusarten, die als Wand- oder Lebensmittelschimmel (zum Beispiel auf Gemüse sowie in der Luft) vorkommen.

Sporenschleudern rausekeln

Schimmelpilzsporen kommen das ganze Jahr hindurch und im Gegensatz zu Blütenpollen auch in Wohnräumen vor. Experten raten, Schimmelpilze in der Wohnung unbedingt zu bekämpfen, da sonst gesundheitliche Schäden drohen.

Wer unter einer Schimmelpilzallergie leidet, sollte sich ein schimmelfeindliches Wohnklima schaffen und potenzielle Schimmelquellen entfernen. Ausserhalb der eigenen vier Wände gilt: Den grössten Pilzquellen ausweichen! So kann es funktionieren:

  • Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent halten (täglich Stosslüften, Heizen in den Wintermonaten).
  • Keine Trockenblumen, Topfpflanzen und Hydrokulturen im Schlafzimmer.
  • Auf Luftbefeuchter und Klimaanlagen in der Wohnung verzichten.
  • Organischen Müll (Küchenabfälle, Gartenabfälle etc.) täglich entsoren - wenn möglich von einer Person ohne Schimmelpilzallergie.
  • Obst und Gemüse im Kühlschrank lagern, Lebensmittel möglichst frisch verzehren.
  • Um Kompost- und Laubhaufen einen grossen Bogen machen.
  • Auf Gartenarbeit verzichten.

Hyposensibilisierung

Lässt sich der Kontakt mit Schimmelpilzen nicht vermeiden oder ist die Schimmelpilzallergie sehr stark, kann eine sogenannte Hyposensibilisierung die Beschwerden lindern. Dabei spritzt der Arzt dem Betroffenen in regelmässigen Abständen winzige Mengen einer fertigproduzierten Schimmelpilz-Lösung unter die Haut. Ziel der Behandlung ist es, das Immunsystem schrittweise an den Schimmelpilz zu gewöhnen und dadurch eine Uberreaktion des Abwehrsystems zu verhindern. Die Therapie dauert mehrere Jahre.

Allergie gegen Insektengift - Gefährliche Brummer (Gesundheit)

Information

Bestechende Begegnung

Die Begegnung mit Biene oder Wespe ist für manche Menschen alles andere als angenehm. Fühlen sich diese Insekten bedroht, wehren sie sich mit ihrem Stachel und spritzen einen Giftcocktail unter die Haut. Dies verursacht Schmerzen, Juckreiz und alarmiert das Immunsystem. Im Normalfall schwillt die Einstichstelle leicht an und es entsteht eine rote Quaddel. Bei Menschen mit einer Insektengiftallergie schiesst die Immunabwehr jedoch über das Ziel hinaus - manchmal mit lebensbedrohlichen Folgen. Etwa fünf Prozent der Menschen in Deutschland reagieren auf einen Bienen- oder Wespenstich mit schweren allergischen Symptomen wie Juckreiz, Hautausschlag, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit.

Schockgefahr nach dem Stich

In schlimmen Fällen kann ein lebensbedrohlicher allergischer Schock folgen. Schätzungsweise zehn bis 20 Menschen jährlich sterben in Deutschland infolge einer Allergie gegen Insektengift; die Dunkelziffer ist unbekannt.

Wer unter starken Symptomen nach einem Stich leidet, muss umgehend zum Arzt: Zunächst beginnen Handflächen, Kopfhaut oder Zunge kurz nach dem Stich zu kribbeln. Die Haut rötet sich, die gestochene Region schwillt an, Schwindel und Herzjagen setzen ein, und das Atmen fällt schwer. Dies sind erste Anzeichen eines allergischen Schocks. Hier hilft nur eine Notfallbehandlung, weil Herz-Kreislaufversagen und Atemstillstand drohen.

Bogen um die Insekten machen

Menschen mit einer Insektengiftallergie sollten die Tiere nach Möglichkeit meiden (Allergenkarenz). Allerdings gibt es keine 100-prozentige Sicherheit, dass man nicht gestochen wird. Insektengiftallergiker sollten daher immer ein Notfall-Set mit antiallergischen Medikamenten (Adrenalin, Kortison, Antihistaminika) und einen Notfallausweis zur Hand haben. Zumindest gilt das von April bis November, wenn Bienen und Wespen schwärmen.

Folgende Massnahmen können dabei helfen, Bienen- und Wespenstiche zu verhindern:

  • Keine hektischen Bewegungen, wenn Bienen oder Wespen in der Nähe sind.
  • Blühende Blumen, Fallobst und Abfallkörbe meiden.
  • Lange, dichtschliessende Kleidung bei der Gartenarbeit tragen; in weiter Kleidung können sich Insekten verfangen.
  • Schwarze Stoffe und bunte Blumenmuster locken besonders Bienen an.
  • Keine Parfüms, Haarsprays oder stark parfümierte Pflegeprodukte verwenden.
  • Nie barfuss über Wiesen laufen - einige Bienen- und Wespenarten leben in Bodenlöchern; Wiesenklee ist ausserdem von Bienen gut besucht.
  • Im Freien nie aus offen stehenden Gefässen, vor allem Dosen, trinken.

Hyposensibilisierung

Wer seine Insektengiftallergie loswerden will, kann es mit einer spezifischen Immuntherapie (Hypo- oder Desensibilisierung) versuchen. In langsam ansteigenden Mengen wird ein standardisiertes Insektengift-Präparat verabreicht, um das Immunsystem gegen diese Substanzen unempfindlich zu machen. Um mögliche Risiken zu vermeiden, bleiben die Betroffenen nach jeder Behandlungseinheit etwa 30 Minuten unter ärztlicher Kontrolle, weil die Gefahr eines allergischen Schocks bestehen kann. Die allergische Reaktion nach einem Insektenstich schwächt sich durch diese Therapie mit der Zeit deutlich ab. Die Langzeitbehandlung dauert mehrere Jahre. Doch der Aufwand lohnt sich: Die meisten Insektengiftallergiker, die sich einer Hyposensibilisierung unterziehen, sind anschliessend geheilt.

Allergie - Übereifriges Immunsystem (Gesundheit)

Information

Harmlose Stoffe als Gefahr

Bei Allergikern reagiert das körpereigene Immunsystem extrem auf Stoffe, die normalerweise harmlos sind. "Überschiessend" nennen Fachleute eine solche Reaktion. Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und andere Substanzen sind keine wirkliche Gefahr für den Körper - ganz im Gegensatz zu Keimen wie Viren oder Bakterien. Meist sind die Allergie-Auslöser Eiweissstoffe, die von Tieren oder Pflanzen stammen. Die Allergene kommen mit der Haut in Kontakt oder gelangen über die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen in den Körper.

Breite Allergenpalette

Bislang sind etwa 20.000 allergieauslösende Substanzen bekannt. Viele davon stecken in Lebensmitteln, weshalb diese seit 2005 deutlich auf der Verpackung gekennzeichnet werden müssen. Zutaten wie Getreide, Milch oder Krustentiere, die häufig Lebensmittelallergien auslösen, müssen in jedem Fall auf dem Etikett angegeben werden.

Die Symptome einer Allergie können zum Beispiel eine laufende Nase (Pollen, Heuschnupfen), tränende, juckende Augen (allergische Augenreizung), ein juckender Hautausschlag (Hautallergie, Nesselsucht) oder Asthmaanfälle sein. Die gleiche Substanz kann bei einer Person einen Hautausschlag hervorrufen, bei einer anderen zu Asthma führen, während eine dritte Person auf diese Substanz überhaupt nicht reagiert. Im Extremfall kann eine allergische Reaktion einen lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock hervorrufen.

Schmutz besser als Hygiene

Allergien sind im Kommen, vor allem in den Industrieländern. Warum das so ist, liegt bislang im Dunkeln. Man vermutet aber, dass die Neigung zu Allergien in den Genen liegt. Experten schätzen, dass schon heute jeder Dritte in Deutschland von einer Allergie betroffen ist. Die hygienischen Lebensverhältnisse scheinen die Entstehung von Allergien im Kindesalter zu begünstigen. Wissenschaftler entdeckten, dass Allergien in Regionen mit einfacheren hygienischen Standards seltener vorkommen. Eine schmutzige Kindheit, so besagt die Schmuddeltheorie, schützt möglicherweise dauerhaft vor Asthma und Allergien.

Gutes Gedächtnis

Damit sich eine Allergie entwickelt, muss das Immunsystem mindestens einmal in Kontakt mit der allergieauslösenden Substanz (Allergen) kommen. Bei dieser ersten Begegnung stuft es eine eigentlich harmlose Substanz als gefährlich ein und bringt eine Abwehrlawine ins Rollen. Da das menschliche Immunsystem ein gutes Gedächtnis hat, merkt es sich, wenn es einmal allergisch reagiert hat. Bei erneutem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff reagiert es immer wieder gleich. Manchmal steigert sich die Heftigkeit der Reaktion im Lauf der Zeit sogar noch.

Normalerweise kann das Immunsystem zwischen den zahllosen Allergenen aus der Umwelt unterscheiden. Ein Mensch, der auf Tierhaare allergisch reagiert, muss nicht unbedingt allergisch auf Nüsse sein. Manchmal kommt es allerdings zu Verwechslungen, nämlich dann, wenn sich die allergieauslösenden Bestandteile stark ähneln. Ein Mensch, der auf Kiwis allergisch ist, kann zum Beispiel auch auf Äpfel oder Birkenpollen allergisch reagieren. Kreuzallergien nennen Fachleute dieses Phänomen.

Schnell oder langsam

Insgesamt gibt es vier verschiedene Allergietypen, am häufigsten sind Allergien vom Sofort- und Spättyp. Die beiden anderen - zelltoxische Reaktion und Immunkomplex-Reaktion - kommen eher selten vor.

  • Soforttyp: Das Immunsystem reagiert sofort nach dem Kontakt mit dem Allergen. Beispiele sind Allergien auf Pollen, Nahrungsmittel, Insektengift, Schimmelpilze, Tierhaare oder Hausstaubmilben.
  • Spättyp: Die allergische Reaktion setzt 24 bis 72 Stunden nach dem Allergenkontakt ein. Auslöser dieses Allergietyps sind meist Chemikalien und Metalle, die nach Hautkontakt Ausschläge hervorrufen. Beispiele sind Allergien gegen Latex, Chlor, Metalle, Medikamente, Reinigungsmittel oder Licht.

ANDRÈ RIEU und das Johann Strauss Orchester (Events)

Veranstaltungen

Konzerte  Konzerte

ANDRÈ RIEU
und das Johann Strauss OrchesterDer Walzerkönig auf Tournee 2011

Dienstag, 8.Februar 2011, 19:30 Uhr
» wiener stadthalle - Halle D
Preiskategorien:
A - 100,90 EUR
B - 78,90 EUR
C - 59,00 EUR
D - 49,70 EUR
R - 25,40 EUR
R - Rollstuhlbenutzer
ANDRÈ RIEU
mit seinem Johann Strauss Orchester
Der Walzerkönig auf Tournee 2011
 
André Rieu, der niederländische Geiger und Orchesterleiter hat bislang weltweit mehr als 30 Millionen Alben verkauft. Gemeinsam mit seinem 50-köpfigen Johann-Strauss-Orchester tritt er auf seinen Tourneen in 5 Kontinenten auf. Jedes Jahr erleben mehr als 700.000 Zuschauer seine grossartigen Konzerte, er ist damit einer der Top Ten Tournee-Künstler. In den USA wurde er zur Nr. 1 der klassischen Künstler gekrönt, in Australien erhielt er mehr als 100 Mal Platin für seine Tonträger und DVDs.

Kategorie: Konzerte (Klassik)
Veranstalter:
LS Konzertagentur GmbH
1060, Mariahilferstrasse 117/2/Top 19-20

Kontaktallergie - Haut in Aufruhr (Gesundheit)

Information

Nickel und Duftstoffe

Eine Kontaktallergie kann bestimmte Hautbereiche zum Jucken, Röten, Schwellen oder Nässen bringen. Die häufigsten Auslöser sind Duftstoffe oder Metalle wie Nickel. Schon geringe Spuren eines Fremdstoffs reichen bei Allergikern, um die Immunabwehr auf Trab zu bringen.

Meist bleibt die Überreaktion auf jene Stelle begrenzt, die mit dem Allergieauslöser in Kontakt stand. Etwa 15 Prozent der Deutschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer solchen Kontaktallergie.

Auslöser meiden

Vor allem Allergien gegen Duftstoffe sind im Kommen: Experten schätzen, dass mehr als eine Million Menschen in Deutschland allergisch auf wohlriechende Substanzen reagieren. Die Symptome: raue, gerötete oder schuppende Haut und Juckreiz. Wenn der Kontakt mit dem Allergieauslöser (Allergen) länger anhält, können Bläschen, Knötchen und schmerzhafte Einrisse das Resultat sein.

Die wichtigste Massnahme: Kontakt mit den Allergieauslösern meiden! Menschen mit einer Duftstoff-Allergie haben es hier nicht leicht, weil die Substanzen beispielsweise in Kosmetika, Waschmitteln oder Haushaltsreinigern stecken.

Blühende Hautlandschaften

Die Kontaktallergie gehört zu einer Vielzahl allergischer Hauterkrankungen. Im Fall einer Soforttyp-Allergie entwickelt sich zum Beispiel innerhalb von Minuten ein Nesselauschlag (Kontakt-Urtikaria) mit stark juckender Hautrötung, Schwellung und Bläschenbildung. Nach ein bis zwei Tagen heilt er wieder ab. Im Gegensatz dazu ist die Kontaktallergie eine Spättyp-Allergie, bei der erst nach 24 bis 72 Stunden scharf begrenzte juckende Rötungen und Schwellungen auftreten. Je nach Schwere entwickeln sich Wasserbläschen, nässende Stellen, Schuppen und Hautverkrustungen.

Der Juckreiz verleitet zum Kratzen, was zusätzliche Hautschäden provoziert. In der Regel heilt ein allergisches Kontaktekzem spurenlos ab. Bleibt der Allergenkontakt bestehen, kann sich ein chronisches Ekzem bilden. In diesem Fall wird die Haut dicker, verhornt, bildet grobe grossflächige Schuppen und die Hautfelderung vergrössert sich. Kontaktekzeme müssen nicht scharf begrenzt sein. Vor allem Stäube und Duftstoffe können diffuse Ekzeme hervorrufen.

Unter Verdacht

Die Auslöser einer Kontaktallergie lassen sich in Allergietests (Prick- und Pflastertest) bestimmen. Meist handelt es sich um:

  • Duft- und Aromastoffe in Kosmetika und Pflegeprodukten
  • Reinigungsmittel
  • Nickel (z.B. Modeschmuck, Brillen, Ein- und Zwei-Euro-Münzen), Kobalt und Chrom
  • Konservierungsmittel (z.B. Thiomersal, Parabene)
  • Natürliche Harze (z.B. Kolophonium)
  • Arzneimittel (z.B. Venen- oder Rheumasalben)
  • Gummihilfsstoffe (z.B. Vulkanisierungstoffe, Antioxidantien)
  • Latex
  • Epoxidharze (Ausgangsstoffe, Lösungsmittel, Härter)

Hautveränderungen müssen aber nicht unbedingt von einer Kontaktallergie herrühren. Viele synthetische, pflanzliche oder tierische Reizstoffe (zum Beispiel Nesselgift von Quallen) können vergleichbare Hautausschläge verursachen.

Kortison und Entzündungshemmer

Bei einer Hautreaktion vom Soforttyp (zum Beispiel Nesselausschlag) helfen meist antihistaminhaltige Gels. Vorhandene Kontaktekzeme vom Spättyp lassen sich am besten mit kortisonhaltigen, entzündungshemmenden Salben und Cremes behandeln. In leichten Fällen wirken auch Cremes oder Salben mit synthetischem Gerbstoff. Bei hartnäckigen und schweren Fällen helfen unter Umständen Kortisontabletten. Risse in der entzündeten Haut und nässende Stellen bilden ein ideales Klima für Bakterien und Pilze. Daher müssen unter Umständen auch Hautinfektionen behandelt werden.

Tipps zur Vorbeugung

Folgende Tipps helfen, das Risiko einer Kontaktallergie zu reduzieren:

  • Meiden Sie Ihre Kontaktallergene. Es existiert eine breite Palette von Gebrauchs- und Verbrauchsartikeln (Kosmetika, Reinigungsmittel, Bettwaren etc.), die speziell für Allergiker geeignet sind.
  • Verwenden Sie Schutzhandschuhe beim Umgang mit dem Allergieauslöser.
  • Waschen Sie sich nur mit hautneutralen, synthetischen waschaktiven Substanzen (synthetische Detergentien = Syndets).
  • Fragen Sie Ihren Arzt, welche rückfettenden Öle oder Cremes sich für Ihre Haut eignen.

Manche Menschen wie Bäcker oder Friseure haben berufsbedingt mit potenziellen Allergieauslösern zu tun. Für sie kann eine Kontaktallergie sogar das Aus in diesem Beruf bedeuten.

Kinder - Kleine Allergiker (Gesundheit)

Information

Allergien - der Zahlensalat

Immer mehr Kinder leiden heute unter Allergien. Experten schätzen, dass fast jedes dritte Kind von einer Allergie betroffen ist - mit steigender Tendenz. Interessant sind die Zahlen aus Ost- und Westdeutschland, die aus einer Untersuchung von Schulkindern zwischen neun und elf Jahren stammen: 8,6 Prozent der Kinder im Westen und nur 2,7 Prozent im Osten waren von Heuschnupfen betroffen. Beim Asthma bronchiale waren es 9,3 (West) und 7,2 (Ost) und eine bronchiale Überreaktionsbereitschaft fand sich bei 8,3 Prozent (West) beziehungsweise 5,5 Prozent (Ost) der Kinder.

Immunsystem auf Abwegen

Forscher vermuten, dass die unterschiedliche Zahlen auf verschiedene Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschlan zurückzuführen sind. Nach der sogenannten "Schmuddeltheorie" sollen Infekte im Kindesalter dafür verantwortlich sein, dass das Immunsystem durch die Bildung von Antikörpern beschäftigt wird - aber vernünftig, nämlich mit der Erregerabwehr. Ein unterfordertes Immunsystem sucht sich möglicherwiese andere harmlose Umweltstoffe, gegen die es dann aktiv wird: Eine Allergie entsteht. Heute weiss man, dass auch die Gene eine Rolle spielen. Kinder, deren Eltern allergisch reagieren, erkranken häufig auch einer Allergie.

Allergien sind alterslos

Eine Allergiker-Karriere kann schon im Säuglingsalter beginnen. Prinzipiell kann jedes Kind bereits im Mutterleib spezifische Antikörper als Zeichen der Sensibilisierung bilden. Etwa ein Drittel aller Kinder entwickelt bis zur Einschulung eine allergische Erkrankung, zum Beispiel Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Neurodermitis.

  • Säuglinge: Meist bilden sie Antikörper gegen Kuhmilch und Hühnereiweiss über die Ernährung aus. Erste Anzeichen sind juckende Hautausschläge (Neurodermitis) bzw. Bauchschmerzen, chronische Durchfälle und Gedeihstörungen.
  • Klein- und Schulkinder: Allergieauslöser sind häufig Katzen- oder Hausstaubmilbenallergene. Daneben findet man bei Jugendlichen eine Allergie gegen Pollen (meist Heuschnupfen).

Weitere Auslöser von Allergien bei Kindern sind Zitrusfrüchte, Kiwi, verschiedene Nüsse, Zusatz- und Inhaltsstoffe in Lebensmitteln oder Schadstoffe wie Autoabgase und Zigarettenrauch.

Unterschiedlicher Verlauf

Die allergischen Beschwerden bei Kindern verlaufen unterschiedlich schwer; sie können vorübergehend oder dauerhaft auftreten. Häufig betroffene Organe sind die Haut (Nesselausschlag, Ekzeme, Neurodermitis), Augen (geschwollene oder entzündete Augenlider), Lunge und Atemwege (Heuschnupfen, Asthma) sowie Magen und Darm (Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

Frühzeitig behandeln

Je früher allergische Erkrankungen behandelt werden, desto besser. Spezielle Medikamente (Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren, Kortison) lindern akute und chronische Beschwerden. Eine weitgehend allergenfreie Umgebung und der Verzicht auf das Allergie auslösende Nahrungsmittel schont den kindlichen Organismus.

Eine spezifische Immuntherapie (Hypo- und Desensibilisierung) kann bestimmte Allergien heilen. In vielen Fällen verhindert sie, dass sich die Allergie verschlechtert, zum Beispiel durch einen Etagenwechsel von der Nase (Heuschnupfen) in die Lunge (Asthma). Die spezifische Immuntherapie empfehlen Allergologen erst ab dem fünften Lebensjahr. Denn bei den ganz Kleinen sind mögliche Nebenwirkungen schwerer beherrschbar.

Eltern können ihr krankes Kind für den Alltag eines Allergikers fit machen:

  • Vermitteln Sie Ihrem Kind, wie es "seine" Allergieauslöser eigenverantwortlich und unabhängig von Erwachsenen meiden kann.
  • Stärken Sie das Selbstwertgefühl Ihres Kindes, so reagiert es gelassener auf psychische Stresssituationen - dadurch können sich auch die allergische Symptome verringern.

Vorsorge möglich

Auch das Erbgut mischt bei der Entstehung von Allergien mit. Kinder, deren Eltern  Allergiker sind, haben ein höheres Allergierisiko als Kinder, bei denen keine Allergien in der Familie auftreten. Betroffene Eltern müssen aber nicht tatenlos warten, bis sich auch bei ihrem Nachwuchs eine Allergie einstellt. Insbesondere Mütter können die gesundheitliche Entwicklung ihres Kindes positiv beeinflussen:

  • Medikamente in der Schwangerschaft oder Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
  • In der Schwangerschaft sowie danach nicht rauchen. Das gilt auch für Freunde und Verwandte.
  • Schwangere sollten sich ausgewogen und nährstoffreich ernähren. Es gibt keinen Beleg, dass der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel Allergien beim Kind vorbeugen kann. Es gibt jedoch Hinweise, dass Fischkonsum während der Schwangerschaft das Allergierisiko des Nachwuchses reduziert.
  • Das Kind möglichst vier Monate lang auschliesslich stillen. Ist dies nicht möglich, eignet sich ebenso hypoallergene Säuglingsnahrung. Kinder ohne Allergierisiko sollten normale Säuglingsnahrung bekommen.
  • Ab dem vollendeten vierten Lebensmonat gibt es keine speziellen Ernährungsempfehlungen für allergiegefährdete Kinder.
  • Lassen Sie dem Baby Zeit, sich an neue Lebensmittel zu gewöhnen. Als problemlos gelten Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Äpfel, Birnen, Bananen, Reis und Mais.
  • Bei Fertigprodukten für Kinder auf Allergie auslösende Bestandteile achten. Dies gilt nicht nur für Zusatz- und Konservierungsstoffe.
  • Benutzen Sie keine sogenannten „Hygienereiniger" in Ihrem Haushalt. Übertriebene Hygiene ist für die Bildung von Allergien eher förderlich als abträglich. Das Immunsystem muss trainiert werden und ein Kind darf sich ruhig schmutzig machen.
  • Ist Ihr Kind allergiegefährdet, sollten Sie keine Katzen halten, Experten gehen davon aus, dass sie die Allergie-Entwicklung begünstigen.

Viele Allergien begleiten die betroffenen Kinder ein Leben lang. Jedoch können chronische Neurodermitis und Asthma bronchiale auch wieder verschwinden, wenn die Kinder älter werden.


1913 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

Top 10 Downloads

Weitere Themen

Promotion

DSL über Satellit, Satelliten-DSL, überall und sofort verfügbar, beste DSL Verfügbarkeit

Newsletter

E-Mail Adresse

Bitte wählen

Newsletter Format wählen

Login

Sponsoren

Username

Passwort

Bitte nutzen Sie Ihre Zugangsdaten für den Login!