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Gefährliche Lücke macht Millionen Router angreifbar (Technikwelt)

Tipps

Experten warnen vor einer Sicherheitslücke in NetUSB, einer Komponente, die in Millionen Routern weltweit zum Einsatz kommt.

Der österreichische Sicherheitsexperte Stefan Viehbock hat eine Sicherheitslücke entdeckt, die in der NetUSB-Komponente steckt. Die Details zu der Lücke CVE-2015-3036 hat er hier veröffentlicht. Die Sicherheitsschwachstelle steckt demnach im Linux-Kernel-Modul NetUSB, das auch zahlreiche namhafte Router-Hersteller verwenden. Die Komponente ist dafür verantwortlich, dass USB-Geräte an einen Router angeschlossen werden können, um dann über das lokale Netzwerk darauf zuzugreifen. NetUSB selbst wurde von Kcodes, eines kleinem taiwanischen Unternehmen, als proprietäre Software entwickelt.

Router
Weil NetUSB mit Kernel-Modus-Rechten laufe, kann ein Angreifer die Lücke dazu ausnutzen, um durch einen Pufferüberlauf die Kontrolle über einen angegriffenen Router zu übernehmen.  In einem Blog-Eintrag erläutert der Entdecker, er sei bei der Analyse eines Router-Treibers auf die Lücke gestoßen sei.

Laut dem Entdecker sind Router-Modelle folgender Hersteller von der Lücke betroffen, weil sie die betreffende NetUSB-Komponente einsetzen:

    Allnet
    Ambir Technology
    AMIT
    Asante
    Atlantis
    Corega
    Digitus
    D-Link
    EDIMAX
    Encore Electronics
    Engenius
    Etop
    Hardlink
    Hawking
    IOGEAR
    LevelOne
    Longshine
    NETGEAR
    PCI
    PROLiNK
    Sitecom
    Taifa
    TP-LINK
    TRENDnet
    Western Digital
    ZyXEL


TP-Link will bereits in Kürze eine neue Firmware veröffentlichen, mit der die Lücke in den betroffenen Routern behoben werden soll. Bis auch andere Hersteller nachziehen, kann die betreffende Komponenten in den Web-Oberflächen einer Routern manuell deaktiviert werden. Unter anderem bei Netgear-Routern soll dies aber nicht möglich sein und auch der für Angriffe verwendete TCP-Port kann bei diesen Routern nicht abgeschottet werden.

Handy rettet Mann das Leben (Sonstiges)

Information

Technik kann nicht nur begeistern, sondern auch das Leben retten.
Chinesische Medien berichten, sein Lumia 920 hätte einem Mann das Leben gerettet. Microsoft Reaktion sorgt für Kritik.

Erst vor kurzem wurde bekannt, wie sein iPhone einem Mann in einer Schießerei das Leben rettete . Nun gibt es einen ähnlichen Fall: Seinem Microsoft Lumia 920 hat ein Mann laut chinesischen Medienberichten sein Leben zu verdanken. Den Berichten zufolge habe sich der Mann vor einer einstürzenden Wand gerettet, indem er vor seinen Kopf sein Lumia 920 hielt.

Smartphone rettet Mann das Leben

Dadurch sei sein Kopf geschützt gewesen. Microsoft China erfuhr von dem Schicksal und ein Vertreter des Unternehmens besuchte den Mann im Krankenhaus. Allerdings sorgt die Reaktion für Microsoft eher für Kritik: Denn im Gepäck hatte der Microsoft-Vertreter "nur" ein Lumia 640 XL. Damit wurde ein Top-Smartphone durch ein günstiges Einsteiger-Smartphone ersetzt.

Zur Verteidigung von Microsoft muss aber noch erwähnt werden, dass nicht nur die Geste zählt, sondern dass Microsoft sich seit einiger Zeit vor allem auf günstige und mittelpreisige Smartphones konzentriert und damit aktuell auch kein echtes Highend-Smartphone im Portfolio hat. Dem Lumia 640 XL wird Microsoft auch ein Update auf Windows 10 für Smartphones spendieren.

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 23.05.2015 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche:





 
1. King - Years & Years
2. Auf die Plätze, fertig ins Glück - Beatrice Egli
3. Don`t worry - Madcon /Ray Dalton
4. Pommes mit Senf - Fritz Pommes
5. Stamp your feet - DJ Disco
6. Want to want me - Jason Derulo
7. The nights - Avicii
8. Void - Fritz Kalkbrenner
9. Lean on - Major Lazer /DJ Snake
10. Ich will zu Dir - Wirbelwind
11. Firestone - Kygo /Conrad
12. Outside - Calvin Harris /Ellie Goulding
13. Uptown funk - Mark Ronson /Bruno Mars
14. Steh auf, mach laut - Die Lauten Steher
15. Träumer wie wir - Andrea Berg
16. Riva - Klingande /Broken Back
17. Headlights - Robin Schulz /Ilsey
18. Hooked on you - Parov Stelar /Timothy Aues
19. GDFR - Flo Rida
20. Mein Berg - Unheilig
21. Up - Olly Murs /Demi Lovato
22. Der Sommer war noch jung - Marcell
23. Cheerleader - Omi
24. Walking on sunshine 015 - Corona
25. Wish you were mine - Philip George
26. Heartbeat song - Kelly Clarkson
27. Ziwui, Ziwui Remix - Alpenwind
28. Teach me - Bakermat
29. Hitmedley 015 - Boney M
30. Dornröschen Mix - Die Paldauer
 
DJ Ronny & das Netzfunk Team wünscht allen unseren Usern Frohe Pingstfeiertage !

 

Wissenschaftler können Krebs vorhersagen (Gesundheit)

Information

US-Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um Krebs bereits bis zu 13 Jahre vor der Diagnose vorhersagen zu können. Kleine, aber signifikante genetische Änderungen im Körper sollen dies möglich machen, wie die Forscher im Online-Magazin "Ebiomedicine" berichten.

Die Wissenschaftler der Harvard und Northwestern University haben entdeckt, dass Veränderungen im Körper bereits mehr als zehn Jahre vor Ausbruch der Krankheit auftreten. Es zeigte sich, dass Schutzkappen an den Enden der Chromosomen - die DNA-Schäden verhindern - bei Menschen, die einmal an Krebs erkranken werden, mehr vom Verschleiß betroffen sind. In manchen Fällen sahen sie bis zu 15 Jahre älter aus, als sie sollten.

Genauigkeit soll bei 100 Prozent liegen
Die Schutzkappen, Telomere genannt, werden über die Jahre kürzer, als sie sein sollten, und hören erst rund vier Jahre vor Ausbruch der Krankheit auf zu schrumpfen. Alle Menschen mit diesen Veränderungen bekommen Krebs, so die Wissenschaftler. Die Genauigkeit der Prognose soll bei 100 Prozent liegen, weshalb ein zuverlässiger Biomarker für alle Arten von Krebs entwickelt wurde, so die Autoren der Studie.

Die Forscher beobachteten 792 Personen über einen Zeitraum von 13 Jahren. Bei mehr als 135 Patienten wurde Prostata-, Haut-, Lungenkrebs oder Leukämie frühzeitig diagnostiziert.

Schreckliche Folgen durch Vorhersage der Krankheit?
Die Erfolge der Wissenschaftler wurden nicht überall mit Begeisterung gesehen. Versicherungen warnten zugleich, dass solche Diagnosen für die Patienten schreckliche Folgen haben könnten. Denn wer möchte schon jemanden mittragen, der bereits in wenigen Jahren sehr viel Geld für seine medizinische Versorgung brauchen wird?

Zudem ist es nicht jedermanns Sache, über eine bevorstehende Krebserkrankung Bescheid zu wissen - die Wissenschaftler meinen jedoch, dass die Betroffenen so immer noch genug Zeit hätten, ihren Lebensstil zu ändern und von schlechten Gewohnheiten loszukommen.

Kälte ist für Menschen tödlicher als Hitze (Gesundheit)

Information

Kaltes Wetter ist für die Gesundheit viel schädlicher als warmes. Das zeigt eine Untersuchung von 74 Millionen Todesfällen zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten quer über den Erdball - in Europa Italien, Spanien, Schweden und Großbritannien - durch ein Team um Antonio Gasparrini vom Hygiene- und Tropeninstitut in London.


Demnach ist Kälte für etwa 20-mal mehr Todesfälle verantwortlich als Wärme. Ist es zu kalt, kommen Probleme mit den Atemwegen als weiteres Risiko hinzu, außerdem ist dann die Immunabwehr schwächer. Kälte war der Studie zufolge für 7,29 Prozent aller Todesfälle verantwortlich, Wärme nur für 0,42 Prozent. Ist es zu warm, belastet das vor allem Herz und Kreislauf.

Extreme Temperaturen - egal, ob eisige Kälte oder große Hitze - waren nur für relativ wenige Todesfälle verantwortlich. Die meisten wetterbedingten Todesfälle ereigneten sich an mäßig heißen und vor allem an etwas zu kalten Tagen. In Madrid etwa starben die meisten Menschen bei acht Grad Celsius, berichten die Forscher in der Medizin-Zeitschrift "The Lancet".

Zwei Forscher von der Duke-Kunshan-Universität in China bezweifeln die Aussagekraft der Studie in einem Kommentar, der ebenfalls in "The Lancet" veröffentlicht wurde. Wichtige Faktoren für die Analyse von Todesursachen wie Alter, Gesundheitszustand, Armut oder Reichtum bzw. Luftverschmutzung seien nicht berücksichtigt worden, schrieben Keith Dear und Zhang Wang.

 

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 16.05.2015 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche:
 




1. Auf die Plätze fertig ins Glück - Beatrice Egli
2. Stamp your feet - DJ Disco
3. King - Years & Years
4. Lean on - Major Lazer /DJ Snake
5. Uptown funk - Mark Ronson /Bruno Mars
6. Headlights - Robin Schulz /Ilsey
7. Want to want me - Jason Derulo
8. Up - Olly Murs /Demi Lovato
9. Wish you were mine - Philip George
10. Hitmedley 015 - Boney M
11. Der Sommer war noch jung - Marcell
12. Heartbeat song - Kelly Clarkson
13. Dornröschen Mix - Die Paldauer
14. Hooked on you - Parov Stelar /Timothy Aues
15. Bier gehört zu mir - PS Alex
16. Steh auf, mach laut - Die Lauten Steher
17. Jump and Shout - Beach Pumpers
18. Weißt Du, was Du für mich bist - Amigos
19. Cheerleader - Omi
20. Firestone - Kygo /Conrad
21. Die Party geht ab - Stefan Stürmer
22. Don`t worry - Madcon /Ray Dalton
23. Ziwui, Ziwui Remix - Alpenwind
24. Teach me - Bakermat
25. Walking on sunshine 015 - Corona
26. GDFR - Flo Rida
27. Träumer wie wir - Andrea Berg
28. Ich will zu Dir - Wirbelwind
29. In the summertime 015 - Baby Rasta Band
30. The nights - Avicii

 

Tipp: 7 Business Apps, die Sie produktiver machen (Beruf)

Tipps

Business Apps sind dazu da Arbeit produktiver zu machen. Doch viele unter den zigtausend Anwendungen kosten nur wertvolle Zeit. Diese 7 Anwendungen haben das Zeug dazu, Sie produktiver zu machen. Etwa im Kundenservice, bei der Marktforschung, bei der Kommunikation und Kollaboration, beim Know-how-Transfer und in der Werbung.


Besserer Ausdruck: Ginger

Im Webzeitalter findet Kommunikation immer mehr schriftlich statt. Ob via E-Mail, Chat oder SMS – gute Ausdrucksweise zählt. Die Anwendung Ginger hilft diese wesentlich zu verbessern. Beispiel: Ein deutschsprachiger User verfasst eine Mail in englischer Sprache, ist sich bei zahlreichen Schreibweisen, Phrasen oder Formulierungen nicht sicher. Kann ja durchaus vorkommen.

Ginger hilft mit Korrekturen und Alternativ-Vorschlägen – direkt beim Verfassen der Mail. Die App beinhaltet ein Korrekturprogramm, ein Synonymprogramm, ein Übersetzungsprogramm, eine Vorlesefunktion, ein persönliches Wörterbuch sowie die Möglichkeit, durch eigene Texte eine Sprache besser zu lernen.

Plattformen: iOS, Android, Windows, Mac und als Browser-Extension für Chrome und Safari.
Preis: Kostenlose Version, je nach Funktionsumfang bis zu 11,20 Dollar pro Monat.

Website

Listen fürs Leben: Wunderlist

Ideen, die man notieren, Dinge, die man tun oder Orte, die man besuchen muss. To-Do-Listen gehören zum Leben dazu. Ebensolche zu führen und immer bei sich zu haben, dies ist der Nutzen von Wunderlist. Die kostenlose App kann zwar nicht besonders viel, aber das ist einer ihrer größten Vorteile. Denn allzuviel Funktions-Lametta kostet nur Zeit.


Listen erstellen und diese übersichtlich organisieren, Deadlines und Prioritäten setzen und selbige verwalten. Das sind die Kernfunktionen, die der User alleine nutzen oder mit Familienmitgliedern oder Kollegen teilen kann. Dazu gibt es noch die Möglichkeit, To-Dos zu diskutieren. Wichtig, wenn der Nutzer etwa über Wunderlist eine Einkaufsliste erstellt. Die App verunmöglicht noch dazu den Verlust von To-Do-Listen: Wunderlist synchronisiert jederzeit und überall.

Plattformen: iPhone, iPad, Android, Windows Phone, Windows 8, Windows 7, Mac, Chromebook und Kindle Fire

Preis: Kostenlos bis 4,49 pro User und Monat

Website

Erledigte Listen motivieren: iDoneThis

iDoneThis ist für Teams konzipiert, die etwas weiterbringen und dies auch zeigen wollen: Am Ende eines Arbeitstages bekommen die Mitarbeiter eine E-Mail und werden gefragt, welche Aufgaben sie heute erledigt haben.

Die App ist allerdings keine Strebersoftware – sondern ein waschechtes Collaboration-Tool, das den Begriff „To-Do-Liste“ etwas anders definiert. Denn: Welche Aufgaben ein Team erledigen muss, um ein Ziel zu erreichen, ist in der App abbildbar: Alle Teammitglieder haben Zugang zu einem Kalender und können dort Aufgaben eintragen. Via Chat, der so wie Twitter auch mit Hashtags und @-Zeichen (um einen Nutzer anzusprechen), kann das Team über die Tasks diskutieren. IdoneThis ist auch in andere Collaboration-Tools wie etwa Draft, GitHub oder Zapier integrierbar.

Plattform: Webapp, iPhone und Chrome
Preis: Null bis 5 Dollar pro User und Monat

Website

Werbepost planen: Post Business App

Die Business App der Österreichischen Post AG ist vor allem ein Marketing-Tool. Sie navigiert den User durch die Produkte und Lösungen rund um Werbepost und Mail-Solutions. Auf Wunsch kann der User aus der App heraus mit einem Kundenberater Kontakt aufnehmen. Die Anwendung ist praktisch, um die Verteilkosten einer Sendung – etwa Flugblätter – abzuschätzen. Ein Versandkalender zeigt auch, wann die Sendung spätestens bei der Post sein muss, damit diese zum Wunschtermin auch in den Briefkästen der Empfänger landet. Und: Eine Augmented Reality-Anwendung hilft dabei, die Sendung richtig zu adressieren.

Plattformen: Android und iPhone
Preis: Gratis

Website

Der Buddha am Helpdesk: Zendesk

Eine Software, die Kunden zufriedener macht? Die gibt’s. Zumindest behauptet das Zendesk von sich. Denn die Applikation hilft, Anfragen von Kunden schneller zu beantworten. Egal, ob diese per Website, E-Mail, Telefon, Twitter, Facebook oder Chat im Unternehmen eintrudelt.

Zendesk wandelt die Anfragen aus all diesen Kanälen in ein Ticket um. Die Supportmitarbeiter können über die Anfrage intern diskutieren. Etwa Auskünfte von anderen Abteilungen einholen. Die Mitarbeiter können dabei über mobile Geräte wie iPhone, iPad, Android, Windows Phone, BlackBerry oder auch Kindle Fire mitwirken. Die Anwendung zeigt in eigenen Berichten, wie effizient der eigene Support arbeitet. Für Anfragen, die sehr oft eintrudeln, stellt Zendesk eine Wissensdatenbank bereit.

Plattformen: iOS, Windows, Android, BlackBerry Kindle Fire
Preis: 1 bis 195 Dollar pro User und Monat

Website


Wissen, was die Kunden denken: Survey Gizmo

Was denkt denn der Kunde? Erfolgreiche Unternehmen haben darauf immer Antworten. Die richtigen lassen sich durch Online-Umfragen eruieren. SurveyGizmo ist eine Plattform, die die Gestaltung auch von sehr komplexen Fragebögen simpel macht. Die erstellten Surveys kann der Nutzer auch für Smartphones und Tablets optimieren. Die Software wertet die Antworten der Respondenten aus, die mithilfe von SurveyGizmo auch Fotos von sich selbst mitschicken können. Dank eines Collaboration-Tools können Mitarbeiter beim Erstellen von Reports zusammenarbeiten.

Plattformen: Web-App
Preis: Ab 8 Dollar/Monat

Website

TalentLMS: Die Cloud zum Lernen

Wissen ist eine Ressource, die sich beim Teilen vermehrt. In jedem Unternehmen schlummern Berge von Know-how, die oft ungenützt bleiben. Warum dieses Wissen nicht in Kurse gießen, die die Mitarbeiter dann online absolvieren können? TalentLMS ist eine Cloud-Lösung, die genau dies ermöglicht. Sogar die Erstellung von Tests – um die Teilnehmer abzuprüfen – ist möglich.

TalentLMS macht es dem User sehr leicht, Kurse zu entwickeln. Selbst multimediale Inhalte aus fremden Quellen wie Youtube oder Slideshare sind per Mausklick integrierbar. Mittels Video-Konferenz kann der Lehrende auch direkt Kontakt mit einzelnen Teilnehmern aufnehmen. Die Kurse können auch direkt zum Unternehmensergebnis beitragen. Denn TalentLMS offeriert eine Plattform, auf der sich die Online-Kurse vermarkten lassen.

Plattformen: PC, iPhone, iPad oder Android
Preis: Gratis bis 499 US-Dollar/Monat

Website

Fazit Business-Apps

Alle vorgestellten Anwendungen haben eines gemein: Sie sind simpel. Komplexe und zeitintensive Einschulungen sind nicht notwendig. Vieles ist selbsterklärend. Durch das Nutzen der teils abgespeckten Kostenlos-Versionen ist es schon vor dem Kauf möglich, zu testen, ob die App fürs Unternehmen passt oder nicht. Denn eine Anwendung soll dem Unternehmen ja Zeit bringen – und nicht kosten.

Tipp: Kopier-Tools für Handy & Tablet (Software)

Tipps
Über die Micro-USB-Schnittstelle verbinden Sie Mobilgeräte mit dem Computer. Mit entsprechender Software überspielen Sie anschließend Fotos, Musik und Videos.
 
Smartphones und Tablets sind in den allermeisten Fällen mit einem Micro-USB-Port ausgestattet. Der entsprechende Standard wurde 2011 verabschiedet und sieht vor, dass die Steckverbinder für die Stromversorgung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten in Europa vereinheitlicht wurden. Neben der Stromversorgung ist die Schnittstelle auch zur Datenübertragung nutzbar. Dabei dient ein einheitlicher Micro-USB-Stecker zur Verbindung mit dem Smartphone und Tablet. Wie nicht anders zu erwarten, schert Apple mit seinen iOS-Geräten aus. Obwohl man die Initiative für einheitliche Ladegeräte unterstützt, setzt Apple weiterhin seinen eigenen Lightning-Steckertyp ein.
 
Smartphones und Tablets über USB am Windows-PC anschließen
 
Es gibt viele Gründe, sein Mobilgerät mit dem PC zu verbinden: Beispielsweise möchte man mit dem Smartphone aufgenommene Fotos und Videos auf den Rechner überspielen und in umgekehrter Richtung seine neueste Musiksammlung transferieren. Auch der Abgleich von Kontakten sowie das Überspielen von Dokumenten auf das Tablet sind mögliche Anwendungsszenarien für eine USB-Verbindung und den Einsatz entsprechender Tools.
 
Der schnellste Weg zum Datenabgleich führt über den Windows-Explorer und eine USB-Verbindung zwischen PC und Smartphone. Dazu müssen die jeweiligen Smartphone-Gerätetreiber auf dem PC installiert sein. Das erledigt der Setup-Assistent der zum Handy gelieferten Software automatisch. Außerdem müssen Sie das Smartphone in den USB-Verbindungsmodus schalten. Zeigt Ihr Smartphone beim Einstecken des USB-Verbindungskabels am PC kein entsprechendes Auswahlmenü an, tippen Sie am Handy auf „Einstellungen, Mit PC verbinden“ und setzen ein Häkchen bei „Fragen“. Ziehen Sie das Kabel am PC dann ab und schließen Sie es nach ein paar Sekunden wieder an. Passt alles, wird der Telefonspeicher von Windows als Laufwerk bereitgestellt.
 
Windows-Explorer: In der Taskleiste von Windows klicken Sie auf das gelbe Ordner-Symbol. Im folgenden Explorer-Fenster gehen Sie links zum Eintrag „Computer“ (Windows 7) beziehungsweise „Dieser PC“ (Windows 8/8.1) – hier sollte das Smartphone entweder als „Wechseldatenträger“ auftauchen oder mit seinem echten Namen erscheinen. Klicken Sie auf den Eintrag. Sie sehen daraufhin im rechten Fensterbereich verschiedene Verzeichnisse. Falls Sie am Smartphone bereits Fotos geschossen haben, finden Sie die Bilder im Ordner „DCIM“. Er wird bei der ersten Aufnahme automatisch angelegt. Die Dateien lassen sich nun mit den üblichen Windows-Funktionen kopieren, verschieben und löschen. Nach dem gleichen Muster tauschen Sie Musik- und Videodateien sowie Dokumente, etwa PDFs, aus. Legen Sie beispielsweise einen neuen Ordner „Musik“ an und ziehen Sie ein paar MP3-Dateien mit gedrückter linker Maustaste von einem Festplattenverzeichnis auf den Smartphone-Speicher und lassen Sie die Maustaste los.
 
Hersteller-Software: Einige Hersteller von Smartphones und Tablets stellen eigene Programme mit Verwaltungsfunktionen bereit – etwa Samsung mit Kies und HTC mit dem Sync Manager . Die kostenlosen Programme können beispielsweise für Datensicherungen und Wiederherstellungen genutzt werden, zur Synchronisation mit Outlook, Google oder Yahoo, für die Datenübertragung zwischen PC und Smartphone sowie zur Firmware-Aktualisierung.
 
Kostenlose Tools als Teamplayer
 
Trotz guter Ausstattung und nützlichen Funktionen, sind die Hersteller-eigenen Programme nicht immer die beste Wahl. Viele Nutzer berichten in einschlägigen Internet-Foren immer wieder über große Stabilitäts- und Performanceprobleme mit der Kies-Software. Grund genug, sich Gratis-Alternativen anzusehen.
My Phone Explorer (MPE): Kostenlos, eine Menge pfiffiger Funktionen und geräteunabhängig – diese drei Merkmale machen aus My Phone Explorer das perfekte Tool zum Verwalten von Android-Smartphones. Starten Sie die Installation und folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Ist MPE auf dem PC installiert, schalten Sie am Android-Smartphone das „USB-Debugging“ ein. Diese Funktion aktivieren Sie über „Einstellungen > Anwendungen > Entwicklung“. Danach verbinden Sie das Smartphone per USB-Kabel mit dem PC und starten MPE. Die Verbindung zwischen der Software und Ihrem Smartphone stellen Sie her, indem Sie im Programm auf „Datei“ klicken und „Verbindung“ wählen. MPE überprüft die USB-Anschlüsse und meldet sich mit dem Dialog „Neuer Benutzer“. Tippen Sie eine Bezeichnung für das Smartphone ein und bestätigen Sie mit „OK“. Um Dateien vom Android-Smartphone zum PC zu übertragen, gehen Sie in My Phone Explorer auf „Dateien“. Sind die gewünschten Dateien im internen Speicher des Geräts abgelegt, entscheiden Sie sich für „Telefonspeicher“. Liegen die Dateien hingegen auf der im Smartphone steckenden SD-Speicherkarte, wählen Sie „Memory Stick“. Anschließend navigieren Sie im Hauptfenster der Software zum gewünschten Verzeichnis, etwa „Musik“, markieren die auf den PC zu überspielenden Dateien, klicken auf das nach unten weisende Pfeilsymbol und geben den Zielordner an. Sollen die Dateien hingegen vom PC auf das Smartphone übertragen werden, gehen Sie genauso vor, klicken aber auf den nach oben weisenden Pfeil.
 
In My Phone Explorer können Sie außerdem Drag-and-Drop-Funktionen nutzen und Dateien beziehungsweise Verzeichnisse zeitsparend mit der Maus aus einem Explorer-Fenster auf dem Desktop in das Programmfenster von My Phone Explorer ziehen. Zu den weiteren Funktionen zählen das Installieren sowie das Deinstallieren von Anwendungen, das Anfertigen von Screenshots und das Anlegen von Backups. Weiterhin steht ein Desktop-SMS-Tool zur Verfügung, mit dem sich Kurznachrichten am PC schreiben und via Handy senden lassen.
 
Droid Explorer: Ist das Android-Smartphone gerootet, erhalten Sie mit dem kostenlosen Droid Explorer ein einfach zu verwendendes Verwaltungsprogramm. Ähnlich wie beim Windows-Explorer lassen sich Dateien zwischen dem Rechner und dem Android-Smartphone austauschen. Dabei ist man jedoch nicht auf die Dateien der SD-Karte beschränkt, sondern kann auf das gesamte Filesystem zugreifen. Beachten Sie, dass das Android SDK installiert sein muss. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie es während der Installation von Droid Explorer nachholen.
 
Moborobo: Mithilfe der Freeware können Sie vom Windows-Rechner aus die Daten Ihres Android-Geräts verwalten. Die Oberfläche von Moborobo ist übersichtlich und lässt sich einfach nutzen. In der Hauptübersicht erhalten Sie sämtliche wichtige Informationen zu zahlreichen Android-Smartphones und direkten Zugriff auf Foto-, Musik- und Video-Ordner. Auch ohne Root-Rechte haben Sie mit dem Tool kompletten Zugriff auf die Dateistruktur des Android-Systems.
 
iTunes und Alternativen für iOS-Geräte
 
iTunes ist ein Medienplayer und zugleich die Eintrittskarte zu Apples Online-Shop für Musik und Medienanwendungen. Die Bedienoberfläche der Software ist optisch ansprechend und übersichtlich gestaltet. Mit iTunes spielen Sie digitale Songs und Videos ab und synchronisieren Inhalte mit iPhone, iPad und dem iPod. Zugleich ist iTunes ein Online-Shop für Unterhaltungsinhalte, der täglich rund um die Uhr geöffnet ist. Neben Player-Funktionen fungiert iTunes auch als Verwaltungsprogramm. Es sortiert die Mediathek nach Interpret, Album, Jahr, Bewertung oder anderen Kategorien.
 
Copytrans Manager: Eine kostenlose Alternative ist der Copytrans Manager . Das handliche Tool ist ohne vorherige Installation lauffähig und kann auch auf USB-Stick mitgenommen werden. Zum Übertragen von Musik- und Videodateien auf das iPhone oder iPad öffnen Sie den Windows-Explorer und wechseln in das Verzeichnis, das Ihre MP3-Dateien enthält. Markieren Sie die Songs und ziehen Sie die Auswahl mit der Maus in das Programmfenster von Copytrans Manager. Ist das Aktualisieren der Ansicht abgeschlossen, klicken Sie auf das Symbol rechts neben „Anwenden“. Ihr iPhone, iPad oder iPod wird nun synchronisiert.
 
Syncios: Das kostenlose Syncios ist ein iOS-Manager für den iPhone- und iPad-Datenabgleich mit dem eigenen Rechner und versteht sich auf fast alle Medienkategorien, die sich mit iOS synchronisieren lassen. Genauso wie in iTunes können Sie in Syncios Musik, Videos und auch Playlisten verwalten und mit dem Computer synchronisieren. Aber auch E-Books oder Apps, die sich auf Ihrem Apple-Gerät befinden, verwalten Sie mit dem Programm.

1915 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

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