DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 13.06.2015 (Chartlisten)

Windows 10 soll das letzte Windows werden, das Microsoft veröffentlicht. Es wird demnach kein Windows 11 oder 12 geben. Das bedeuet aber nicht, dass es nie zu Neuerungen kommen kann, denn Windows 10 ist nur der Start von "Windows as a Service", was bedeutet, dass Windows 10 der Ausgangspunkt für alle kommenden Updates des Betriebssystems sein wird.
Bisher wurde die Windows-Produktreihe regelmäßig um neue Versionen erweitert. User mussten sich daher alle paar Jahre eine neue Version des Betriebssystems kaufen, wenn sie aktuell sein wollten.
Das wird sich mit Windows 10 ändern.

Keine weiteren Windows-Versionen mehr geplant
Windows 10 führt "Windows as a Service" ein. Das bedeutet, dass ab der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems keine weiteren Versionen mehr erscheinen werden. Dies erklärte Microsofts Jerry Nixon während der Ignite-Konferenz. Wer sich Windows 10 installiert, der wird über viele Jahre mit größeren und kleineren Update versorgt. Die Benutzeroberfläche kann dabei sogar unabhängig vom Kern des Betriebssystems verändert werden. Es wäre also möglich, dass in einigen Jahren ein Update für Windows 10 erscheint, welches die Benutzeroberfläche komplett umkrempelt, um sie an aktuelle Gegebenheiten anzupassen.
Allerdings schob Microsoft direkt nach, dass dies nur für die absehbare Zeit gelte. Es könnte also sein, dass man sich irgendwann in der Zukunft dazu entscheidet, "Windows as a Service" auch wieder abzuschaffen, um wieder zu einem anderen Vertriebssystem zu wechseln. Die Zeiten ändern sich und vor einigen Jahren hätte man sich sicher noch nicht vorstellen können, Windows als einen Service anzubieten. Wer weiß, wie Vertriebssysteme in zehn Jahren aussehen werden?
Da man Windows nun aber zumindest vorerst nur durch Updates und nicht mehr durch neue Versionen erweitern und verbessern wird, ist es umso attraktiver geworden, sich das Betriebssystem im ersten Jahr nach Erscheinen als Update zu holen. Denn in dieser Zeit wird Windows 10 kostenlos zur Verfügung stehen und damit erhält man auch alle Erweiterungen und Updates in Zukunft kostenlos. So sollte man für die kommenden Jahre gut versorgt sein und muss sich keine Gedanken mehr über einen Wechsel zu einer neueren Version machen.
Österreich feiert den 25. Geburtstag der ersten Internetanbindung, die zwischen der Universität Wien und dem Genfer CERN geschaltet wurde.
Am 10. August 1990 wurde eine Standleitung zwischen der Universität Wien und dem Genfer CERN von IBMs SNA-Technik auf TCP/IP umgestellt. Damit kam das Internet in Österreich an, denn vom CERN ging ein T1-Link zum Backbone der National Science Foundation, die das Forschungsnetz betrieb. Zur Feier von 25 Jahren Internet in Österreich und zum 650. Geburtstag der Universität Wien werden zwei Konferenzen abgehalten, eine über das Internet in den nächsten 20 Jahren und eine über die Perspektiven für die österreichische Forschung.

Der Anschluss Österreichs an das Internet ist vor allem Peter Rastl zu verdanken, dem damaligen Leiter des zentralen Informatikdienstes (ZID) der Universität Wien. Mit seinem Team kombinierte er den RT 6150, den ersten AIX-Rechner von IBM mit dem Kommunikations-Vorrechner IBM 8232 so, dass das System die Routerfunktionen übernehmen konnte.
Damit war die Universität Wien nicht nur an das IBM-Protokolle nutzende European Academic Research Network (EARN) angeschlossen, sondern auch an das US-amerikanische NSF-Net. Im nächsten Schritt wurde das österreichische Wissenschaftsnetz ACOnet aufgebaut, das somit ebenfalls Geburtstag feiert.
Zur Geburtstagsfeier sprechen Kate O'Riordan vom Centre for Material Digital Culture und der Schriftsteller Bruce Sterling. Beide wollen sich mit der Zukunft des Netzlebens befassen, mit virtuellen Artefakten und der ubiquitären Cloud.
Weiter werden Diskussionsrunden veranstaltet, an denen unter anderem der PGP-Entwickler Phil Zimmerman und der österreichische Netztheoretiker Felix Stalder teilnehmen. Ein Stream der Strauss-Oper Salome, produziert von der Wiener Staatsoper und den VR-Forschern der Universität Wien, bildet den Abschluss. The Salome Experience kann auch als Hommage an die Vernetzung gelesen werden, weil die sieben Schleier der Salome jeden Netzwerker an die sieben Schichten des OSI-Modells erinnern.
Windows 10 soll besser werden, sagte man schon bei Vista, Windows 7 & 8. Doch was bringt Windows 10? Wer von Windows 7 oder Windows 8 auf Windows 10 umsteigt, der wird sich anschließend sicher wundern. Denn das Update wird einige Änderungen am PC vornehmen. Sogar Programme und Spiele könnten spurlos verschwinden. Microsoft nimmt es sich sogar raus, Software von Drittherstellern durch eigene Programme zu ersetzen.
Das Update von Windows 7 oder Windows 8 auf Windows 10 wird nicht ganz so reibungslos ablaufen, wie man sich das vielleicht denkt. Wer glaubt, nach dem Aufspielen des Updates einfach alle seine Programme weiter nutzen zu können, der könnte sein blaues Wunder erleben.

Windows 10 wird Software löschen oder ersetzen
Nicht jede Software wird mit Windows 10 kompatibel sein. Dies bedeutet, dass diese Software nach dem Umsteig auf das neue Betriebssystem unter Umständen nicht mehr funktioniert. Daher sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, ob auch wirklich jedes Programm, das man aktuell nutzt, mit Windows 10 kompatibel ist.
Das ist aber noch nicht alles. Microsoft wird verschiedene Programme durch das Update entfernen. Darunter einige Spiele und auch das Windows Media Center. Einige Desktop-Gadgets von Windows 7 wird man nach dem Update ebenfalls vergeblich suchen und es wird keinen Treiber für USB-Diskettenlaufwerke mehr geben. Wer also ein solches nutzt, der kann dieses unter Windows 10 nicht mehr betreiben. Es kommt aber noch besser: Wer momentan einen Virenscanner nutzt, der könnte sich nach dem Umstieg auf Windows 10 eventuell fragen, wo dieser geblieben ist. Denn durch das Update wird überprüft, ob das Abo eines genutzten Anti-Virenprogramms noch aktiv ist. Ist das nicht der Fall, entfernt Windows dieses automatisch und ersetzt es durch den hauseigenen Defender. Sollte das Abo des Virenscanners noch aktiv sein, dann wird während des Updates überprüft, ob eine neuere Version verfügbar ist und diese aufgespielt.
Nach dem Update auf Windows 10 sollte man also erstmal schauen, ob alle Programme und Spiele noch vorhanden sind und ob die genutzte Software noch funktioniert. Einige Programme müssen dann wohl neu installiert werden. Schon jetzt ist über das neue Windows-10-Symbol in der Taskleiste möglich zu überprüfen, welche Komponenten nicht mit WIndows 10 kompatibel sind. So kann man im Vorfeld nach Ersatz suchen.
Windows 10 wird am 29. Juli erscheinen
Einige User erhalten jetzt schon Einblendungen zum Update.
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Wie SICHER ist Windows? - In diesem Fall sieht man schnell die Grenzen der Windows-Sicherheit.
Eigentlich soll das Windows-Kennwort ja dazu dienen, den PC vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Tut es aber nicht, denn der Zugangsschutz lässt sich in kürzester Zeit ganz einfach mit Bordmitteln aushebeln.
Sie haben das Windows-Kennwort vergessen? Kein Problem. Schalten Sie den Rechner mit dem Anmeldebildschirm „hart“ aus, indem Sie den Netzstecker ziehen oder auf der PC-Rückseite den Schalter des Netzteils betätigen .
Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle Schäden am PC.

Beim erneuten Start wählen Sie dann statt des Normalstarts die Option „Starthilfe starten (empfohlen)“. Warten Sie, bis Windows einige Dateien lädt und die Systemstartreparatur läuft. Die Frage „Möchten Sie den Computer mit der Systemwiederherstellung wiederherstellen?“ beantworten Sie mit einem Klick auf „Abbrechen“.
Daraufhin startet die Reparatur, bis Sie nach einigen Minuten ein Fenster unten mit der Auswahloption „Problemdetails anzeigen“ sehen. Klappen Sie die Option mit einem Mausklick auf den kleinen schwarzen Pfeil auf und scrollen Sie anschließend im Fenster darunter bis ganz nach unten.
Dort folgen Sie dem Link „X:\windows\system32\de-DE\erofflps.txt“, um den Editor zu öffnen. Im Editor klicken Sie links oben auf „Datei > Öffnen“ und wählen im folgenden Schritt auf dem Systemdatenträger „C:“ das Verzeichnis „windows\system32“.

Wechseln Sie jetzt im Feld „Dateityp“ die Einstellung von „Textdateien (*.txt)“ auf „Alle Dateien“, markieren Sie die Datei „Utilman“ und klicken Sie per rechter Maustaste darauf. Über „Umbenennen“ im Kontextmenü bezeichnen Sie sie hilfsweise als „Utilman1“. Benennen Sie als Nächstes die Datei „CMD“ im selben Verzeichnis in Utilman um. Nun drücken Sie die „Abbrechen“-Schaltfläche, schließen den Editor und das vordere „Systemstartreparatur“-Fenster.
Wenn Sie mit „Fertig stellen“ bestätigen, startet Windows neu. Im Anmeldebildschirm, in dem Sie normalerweise das Passwort eingeben, klicken Sie links unten das Icon „Erleichterte Bedienung“ an. Es öffnet sich das Command-Fenster mit der umbenannten Datei „utilman.exe“. Hier tippen Sie den Befehl
net user Benutzername *
ein und bestätigen mit der Enter-Taste – „Benutzername“ ersetzen Sie mit Ihrer konkreten Kontobezeichnung: im Abbildungsbeispiel also „Benutzer“. Auf die beiden folgenden Aufforderungen nach der Eingabe und Wiederholung des Kennwortes drücken Sie jeweils Enter. Schließen Sie das Fenster – danach können Sie sich ohne Kennwort am PC anmelden!
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