Interessantes aus Technik, Gesundheit & Co

Themen aus vielen Bereichen

flag-german flag-german_du

Die Themen als Blog

  • Windows 10 Upgrade weiterhin kostenlos - so geht´s (hier)

Artikel Übersicht


Die Forschung: Linkshänder (Gesundheit)

Information
Michelangelo malte mit links, und auch Isaac Newton zog seine linke Hand der rechten vor. Die Liste berühmter Linkshänder ist lang. Trotzdem galten sie lange als Exoten, die zwar musisch begabt und außerordentlich kreativ sein sollen, aber auch ungeschickt und tollpatschig. Alles nur Vorurteile, sagen die Wissenschaftler. Fest steht, dass die sogenannte Händigkeit von der Natur vorgegeben ist. Was dann aber daraus wird, hängt ganz entscheidend von der Sozialisation ab.



Platon und die Linkshänder
Archäologische Funde wie Faustkeile und Speere beweisen es: In der Steinzeit gab es weitaus mehr Linkshänder als heute. Forscher gehen davon aus, dass mindestens die Hälfte aller Menschen die wichtigen Dinge mit der linken Hand erledigte. Schon der griechische Philosoph Platon (427-347 vor Christus) beschäftigte sich mit dem Phänomen der Händigkeit. Seine These: Genau wie es bei den Füßen und den unteren Gliedmaßen keinen Unterschied in der Beweglichkeit gebe, sei auch der Mensch von Natur aus in der Lage, beide Hände gleichermaßen zu benutzen.

Dagegen spricht, dass auch die Tiere eine Seite bevorzugen. So haben zum Beispiel die Winkerkrabben, die an tropischen Küsten leben, immer eine große und eine kleinere Schere. Auch frei lebende Schimpansen ziehen nach den Studien amerikanischer Forscher eine Seite vor. Die Wissenschaftler beobachteten die Affen beim Termiten-Fischen und stellten fest, dass die meisten dafür die linke Hand benutzten.

Eine Spezialisierung erscheint auch deswegen sinnvoll, weil es deutlich effektiver ist, die Kraft auf einer Seite zu bündeln. Im Tierreich hält sich die Vorliebe für links oder rechts allerdings die Waage. Bei den Menschen ist das anders. Schätzungen zufolge sind zwischen 10 und 25 Prozent der Weltbevölkerung Linkshänder.

Von rechtschaffenen Bürgern, die mit dem linken Fuß aufstehen
Noch immer kämpfen viele Linkshänder mit Vorurteilen. Die spiegeln sich auch in der Sprache wieder: Noch heute gilt, wer zwei linke Hände hat, als ungeschickt. Und auch die Redewendung "Das mache ich doch mit links" wirft kein gutes Licht auf diese Hand. Mit anderen Worten, wenn es schwierig wird, sollte man lieber die rechte nehmen. Wer mit dem linken Fuß aufsteht, ist schlecht gelaunt. Rechtschaffene Bürger tragen ihr Herz dagegen auf dem rechten Fleck.

Schon in der Antike kam die linke Seite nicht gut davon. Von links kamen die schlechten Prophezeiungen und auch das Reich der Toten lag auf dieser Seite. So lässt sich diese Weltsicht in einigen Kulturen auch noch am Ursprung der beiden Worte erkennen. Der lateinische Begriff für rechts heißt "dexter", was soviel bedeutet wie Geschicklichkeit. Das französische Wort "dexterité" und der englische Ausdruck "dexterity" lassen sich ebenfalls darauf zurückführen. Das Wort für links hieß bei den Römern "sinistrum" und kann auch mit "bedrohlich" übersetzt werden. Daraus abgeleitet wurden das französische Wort "sinistre" und das spanische "siniestro".

Rätsel noch nicht gelöst
Doch woher kommt es, dass es Menschen gibt, die statt der rechten lieber die linke Hand nehmen? Auch wenn die endgültige Ursache noch unerforscht ist, so kommt in jedem Fall den Genen eine besondere Bedeutung zu. Die Wahrscheinlichkeit, mit der zwei Rechtshänder ein linkshändiges Kind bekommen, liegt nämlich bei nur zwei Prozent. Ist dagegen ein Elternteil linkshändig, so steigt sie auf 17 Prozent. Bei zwei Linkshändern hingegen stehen die Chancen fast 50 zu 50, dass der Nachwuchs ebenfalls linkshändig zur Welt kommt.

Die Rolle des Gehirns
Neben den Erbanlagen spielen auch die beiden Gehirnhälften eine wichtige Rolle bei der Händigkeit. Für unterschiedliche Fertigkeiten wie zum Beispiel Sprache, Motorik oder räumliches Denken sind im Gehirn verschiedene Bereiche verantwortlich. Dabei werden in der Regel die Bewegungen und Tätigkeiten, die mit der linken Körperhälfte ausgeführt werden, von der rechten Hirnhälfte aus gesteuert und umgekehrt.

Bei fast allen Rechtshändern liegt das Sprachzentrum im linken Teil des Gehirns. Auch bei zwei Dritteln der Linkshänder liegt dieses Zentrum in der linken Seite. Das übrige Drittel teilt sich in zwei Hälften: Während die einen ihr Sprachzentrum auf der rechten Seite haben, wird bei den anderen diese Aufgabe von beiden Hirnhälften übernommen.

Daraus resultieren zwei Dinge: Zum einen ist Linkshändigkeit nicht nur eine einfache Umkehrung von Rechtshändigkeit, zum anderen kann sich das Sprachzentrum auch unabhängig von der Händigkeit entwickeln. Das ist allerdings eher die Ausnahme als die Regel.

Mittlerweile hat sich die These durchgesetzt, dass Sprache und Händigkeit doch zusammen auf einer Seite im Gehirn angesiedelt sind. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Anordnung der Areale im Gehirn auch von der Evolution beeinflusst worden ist. Sie meinen, dass die Gestik der Ursprung von Sprache ist. Aufgrund der engen Verbindung dieser beiden Bereiche gehen die Forscher deshalb davon aus, dass sich die Zentren für Sprache und Händigkeit auf ein und derselben Seite des Gehirns befinden, denn so sind die Wege und damit auch die Reaktionszeiten kürzer.

Die Zuständigkeiten in den Hemisphären könnten dann auch der Grund dafür sein, dass umgeschulte Linkshänder immer wieder von Sprach- und Konzentrationsstörungen berichten, einige leiden auch unter motorischen Defiziten. Erklärt wird das unter anderem mit einer Fehlbelastung der verantwortlichen Regionen bei einer Umschulung. Diese Störungen treten übrigens auch dann auf, wenn von der rechten auf die linke Seite umgeschult wird.

Welche Rolle spielen die Moleküle?
Das alles erklärt aber immer noch nicht, warum die Zentren für Sprache und Händigkeit bei dem einen auf der linken und bei dem anderen auf der rechten Hirnhälfte liegen. Eine mittlerweile sehr anerkannte Erklärung für dieses Phänomen ist die von Marion Annett. Die englische Biologin geht davon aus, dass ein Molekül für die Ausbildung der linken Gehirnhälfte verantwortlich ist. Ist diese Seite stärker entwickelt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die rechte Hand geschickter ist als die linke. Fehlt dieser Faktor jedoch, so die These der Wissenschaftlerin, gibt es keine dominante Hirnhälfte. Deshalb verteilen sich Sprache und Händigkeit zufällig und unabhängig voneinander auf die beiden Gehirnhälften. Dafür spricht, dass drei Viertel aller eineiigen Zwillinge entweder beide links- oder beide rechtshändig sind. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn bei jedem vierten Paar ist ein Zwilling Rechts- und der andere Linkshänder. Also scheinen die Gene zwar eine Rolle zu spielen, aber eben nicht die einzige.

Neu ist ein Forschungsansatz, der davon ausgeht, dass die Linkshändigkeit Teil einer weiteren evolutionären Stufe ist. Dann wäre die Präferenz der linken Hand ein Test dafür, wie die beiden Gehirnhälften in Zukunft miteinander agieren könnten – und die Linkshänder wären diejenigen, die das schon heute praktizieren. Wenn sich dieses Modell bewähren sollte, wären die Linkshänder vielleicht sogar irgendwann in der Überzahl.

Bis dahin allerdings müssen sie sich weiter in einer Rechtshänderwelt einrichten. Das fällt vielen mittlerweile nicht mehr ganz so schwer wie früher. Denn auf die Menschen, die lieber alles mit links machen, hat sich inzwischen eine ganze Industrie spezialisiert. Vom Korkenzieher bis zum Dosenöffner, von der Computertastatur bis zum Bumerang: Es gibt kaum einen Alltagsgegenstand, der nicht auch auf links gedreht ist. Und auch die Sitte, dass sich die Männer in Japan scheiden lassen durften, wenn sie entdeckten, dass ihre Ehefrau Linkshänderin ist, gehört lange der Vergangenheit an.

Quelle: Eskin // PlanetWissen

Zeit für Top-Themen von A nach B - (Teil6) (Haushalt)

Tipps
Wir bieten viele Top-Themen aus vielen Kategorien, welche ständig erweitert werden. 
Ganz egal ob Heim&Haus oder Technik&Co oder auch Auto&Motor... 
Bei uns findet man immer interessantes von A-Z
Und genau das macht uns zu einem vielseitigen Portal. 
Nutzen Sie auch unsere SUCHE um Themen zu finden!


Das sind weitere 7 Top-Themen als Tipp:

06.01.2014  

Klimaanlage desinfizieren und reinigen...
Klimaanlage desinfizieren und reinigen Selbsthilfe Klimaanlage reinigen... 

27.02.2013  

Tipps: Sicherheit für Babys im Wohnbereich (Gefahr Plastikspielzeug)
Kindersicherheit: Gefahr Plastikspielzeug? Plastikspielzeug ist...

25.02.2013  

Tipps: Sicherheit für Babys im Wohnbereich (Kindersicherheit 3)
Kindersicherheit (Teil 3) Unter dem Motto “Große schützen Kleine”...

23.02.2013  

Tipps: Sicherheit für Babys im Wohnbereich (Kindersicherheit 2)
Kindersicherheit (Teil 2) Unter dem Motto “Große schützen Kleine”...

21.02.2013  

Tipps: Sicherheit für Babys im Wohnbereich (Kindersicherheit 1)
Kindersicherheit (Teil 1) Unter dem Motto “Große schützen Kleine”...

19.02.2013  

Tipps: Sicherheit für Babys im Wohnbereich
Schon sehr bald wird sich ihr Baby durch die Wohnung bewegen und diese...

17.02.2013  

Das Protein RANKL hemmt Insulin
Fast jeder zwölfte Österreicher leidet an der Stoffwechselkrankheit... 

Zeit für Top-Themen von A nach B - (Teil5) (Haushalt)

Tipps
Wir bieten viele Top-Themen aus vielen Kategorien, welche ständig erweitert werden. 
Ganz egal ob Heim&Haus oder Technik&Co oder auch Auto&Motor... 
Bei uns findet man immer interessantes von A-Z
Und genau das macht uns zu einem vielseitigen Portal. 
Nutzen Sie auch unsere SUCHE um Themen zu finden!


Das sind weitere 7 Top-Themen als Tipp:

30.01.2014  

Einfach GESUND : Frozen Yogurt - eine luftige Köstlichkeit
Erdbeerdessert - strawberry dessert Sein Aussehen erinnert so manchen an...

30.01.2014  

Die elektrische Zigarette - ein nebulöses Produkt
Elektrische Zigarette Die elektrische Zigarette ist im Begriff sich nach...

30.01.2014  

Omas Kraftsupperl gegen Schnupfennase
Oma hatte es immer schon gewusst - mit einem Kraftsupperl die...

28.01.2014  

Tipps: Ernährungs- und Bewegungstipps für ExraucherInnen
Im Vergleich zu drohenden Gesundheitsschäden durch das Weiterrauchen... 

17.01.2014  

Tipps im Haushalt: Tipps gegen Kalk und Kalkflecken
Tipps gegen Kalk und Kalkflecken Man schrubbt und putzt stundenlang und...

15.01.2014  

Kaffeetipps - Tipps & Wissenswertes rund um den Kaffee (Schützt vor Parkinson)
Kaffeetipps Tipps & Wissenswertes rund um den Kaffee Sein Aroma...

13.01.2014  

Tipps gegen strohige Haare
Was tun gegen strohige Haare? Ob aus dem Regal oder selbst gemacht -... 

Die Intelligenz - Was ist eigentlich Intelligenz? (Gesundheit)

Information
Seit Jahrhunderten suchen Wissenschaftler rund um den Erdball nach einer treffenden Definition für das Phänomen Intelligenz. So gibt es heute eine Vielzahl von Theorien, vom "Generalfaktor g" bis hin zur "Multiplen Intelligenz" – einig sind sich die klugen Köpfe noch lange nicht.

Was ist eigentlich Intelligenz? Wer 100 Experten fragt, erhält nahezu ebenso viele Antworten. Denn über die Erklärung des Phänomens streiten Psychologen und Naturwissenschaftler bereits seit mehreren Jahrhunderten.


Ganz allgemein lässt sich sagen: Intelligenz ist die Umschreibung für die Fähigkeit, sich in neuen Situationen durch Einsicht zurechtzufinden und Aufgaben durch Denken zu lösen. Erfahrung spielt dabei keine Rolle, eher das schnelle Erfassen von Beziehungen und deren Kombination. So kann ein neuer Blick auf ein bestehendes Problem entstehen und zu einer schnellen Lösung führen – ohne Ausprobieren und Lernen.

Der US-amerikanische Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov hingegen hat seine eigene Definition: "Intelligenz ist das, was der Intelligenz-Test misst." In solchen Tests werden bestimmte Eigenschaften untersucht, etwa die Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu lösen. Das Ergebnis ist ein Zahlenwert, der Intelligenzquotient oder auch kurz IQ genannt. Ein IQ von 100 ist der Durchschnitt. Asimov mit seinem Wert von 130 galt daher als Hochbegabter.

Zwei gegensätzliche Theorien
Die Tests mögen Unterschiede aufzeigen, eine Antwort auf die Frage, was Intelligenz ausmacht, liefern sie jedoch nicht. Hierüber diskutieren Wissenschaftler noch heute. Einige Forscher gehen von einem einzigen, bereichsübergreifenden Intelligenzfaktor, dem "Generalfaktor g", aus. Begründet wurde die These 1923 von dem Psychologen Charles Spearman. Mithilfe des Vergleichs verschiedener IQ-Tests fand er heraus, dass es zwischen fast allen einzelnen Abschnitten innerhalb eines Tests eine positive Korrelation gab. Sein Fazit: Zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten besteht ein grundlegender Zusammenhang, der Faktor "g". Dieser könne je nach Proband unterschiedlich hoch sein.

Von Anfang an war Spearmans These umstritten. So lieferten Folgeuntersuchungen seiner Kollegen abweichende Ergebnisse und damit weitere Faktor-Theorien. Andere Wissenschaftler wiederum halten einen allgemeinen Faktor für nicht ausreichend. Sie befürworten eine ganze Palette voneinander relativ unabhängiger Intelligenzen.

Der amerikanische Psychologe Howard Gardner etwa plädiert für ein Konzept der "Multiplen Intelligenz". Demnach ergeben verschiedene, unterschiedlich gut ausgeprägte Fähigkeiten zusammen die intellektuellen Möglichkeiten eines Menschen. So bezieht er in seine Theorie die Bewegungsintelligenz (Tänzer), musikalische Intelligenz (Musiker, Komponisten) oder naturalistische Intelligenz (Naturforscher) mit ein.

Nahezu alle Gehirnbereiche werden hierbei benötigt. Intelligenz könnte demnach auch davon abhängig sein, wie gut und schnell die einzelnen Gehirnkomponenten funktionell miteinander verbunden sind, zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Neben rein akademischen kämen so auch praktische Fähigkeiten zum Tragen.

Denken und Fühlen als Einheit
Eine weitere Form ist die "Emotionale Intelligenz". Der Begriff taucht in der Fachliteratur erstmals um 1990 auf. Der breiten Öffentlichkeit wurde er durch das gleichnamige Buch von Daniel Goleman bekannt. Denken und Fühlen sind demnach eine Einheit, die das Handeln und die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen bestimmen. Emotional Intelligente können Stimmungslagen wie Schwermut, Angst oder Gereiztheit besser kanalisieren, Denkprozesse werden dadurch nicht gestört.

Um Erkenntnisse über die Emotionale Intelligenz einer Person zu gewinnen, reichen herkömmliche Intelligenztests nicht aus. In einer Studie des Kölner Max-Planck-Instituts für Neurologische Forschung waren die Probanden daher zum Teil psychisch krank. Depressive, Schizophrene und Autisten gehörten zu den Versuchsteilnehmern. Deren empathische Profile (Empathie = Einfühlung) unterschieden sich zum Teil erheblich von denen gesunder Probanden. Obwohl von normaler Intelligenz neigen Schizophrene etwa dazu, überdurchschnittlich viel über Motive und Handlungen anderer nachzudenken, während Autisten sich überhaupt nicht in ihre Mitmenschen einfühlen können.

In unserer Arbeitswelt werden Teamarbeit, Motivationsfähigkeit und Mitarbeiter-Management immer wichtiger. Emotionale Intelligenz könne demnach ein Schlüssel zum Erfolg in unserer Gesellschaft sein, sagen Anhänger der Theorie. Die Aussagekraft der speziell entwickelten EQ-Tests ist in Fachkreisen jedoch umstritten, wie überhaupt das Konzept der emotionalen Intelligenz.

Die Rolle der Gene
Mögen die Formen der Intelligenz auch umstritten sein – dass die Gene das Maß an Intelligenz beeinflussen, darin sind sich Forscher einig. Wie IQ-Messungen an ein- und zweieiigen Zwillingen sowie Adoptionsstudien gezeigt haben, sind gar 50 Prozent der Intelligenzunterschiede in unserem Kulturkreis auf genetische Ursachen zurückzuführen. Dabei geht es nicht um ein einzelnes Intelligenzgen. Die Gehirnleistung ergibt sich aus der Funktion einer großen Zahl an Genen, die sich wiederum oft gegenseitig beeinflussen: Solche, die den Gehirnstoffwechsel steuern und solche, die Bestandteile der Gehirnanatomie festlegen. Diskutiert werden unter anderem folgende genetische Einflüsse auf intellektuelle Fähigkeiten:

• genetisch bedingte höhere Anzahl von Nervenzellen,

• genetisch bedingte höhere Zahl von Verschaltungen zwischen Nervenzellen und damit bessere Verarbeitungs- und Gedächtniskapazitäten (Dendriten und Synapsen),

• genetisch bedingte dickere Nervenumhüllungen, die die Reizleitung im Gehirn effizienter gestalten (Myelin-Isolierung),

• genetisch bedingter, niedrigerer Energiebedarf bei Hochintelligenten, was die Dauer der Arbeitsleistung positiv beeinflusst.

Potenzielle Intelligenzgene vermuten Humangenetiker heute vor allem auf den X-Chromosomen. Frauen besitzen davon zwei, Männer nur eins. Das würde erklären, warum deutlich mehr Männer an geistiger Behinderung leiden als Frauen. Eine Mutation auf einem X-Chromosom können Frauen durch das zweite X-Chromosom ausgleichen, Männer dagegen nicht.

Dem Gehirn beim Denken zuschauen
Bei der Suche nach anatomischen und physiologischen Grundlagen von Intelligenz steht die Forschung ebenfalls noch am Anfang. Mit modernen Computertomographen versuchen Wissenschaftler Denkprozesse sichtbar zu machen. So lassen sich beispielsweise über die Rate des Zuckerverbrauchs Areale geistiger Aktivität bestimmen. Möglich macht das die Positronen-Emissions-Tomographie. Magnetresonanz-Tomographen messen Magnetfelder im Gehirn, die sich bei Denkprozessen verändern.

Intelligente Personen können demnach Informationen schneller aufnehmen, mehr Informationen im Kurzzeitgedächtnis speichern und schneller wieder abrufen. Durchschnittlich Intelligente müssen ihr Gehirn im Zeitverlauf von IQ-Tests stärker "hochfahren" und dabei auch Regionen aktivieren, die mit der Aufgabenstellung eigentlich nichts zu tun haben.

Hochintelligente scheinen in der Pubertät die Nervenverschaltungen im Gehirn besonders stark neu zu strukturieren. Daher verbrauchen ihre Gehirne insgesamt weniger Energie und konzentrieren die Aktivitäten in der Großhirnrinde besser auf benötigte Areale.

Der Schlüssel zum biologischen Verständnis von Intelligenz liegt vermutlich in der Art und Weise, wie im Gehirn Informationen fließen und welche Faktoren das beeinflussen. Noch haben Forscher diesen aber nicht gefunden.

Zeit für Top-Themen von A nach B - (Teil4) (Haushalt)

Tipps
Wir bieten viele Top-Themen aus vielen Kategorien, welche ständig erweitert werden. 
Ganz egal ob Heim&Haus oder Technik&Co oder auch Auto&Motor... 
Bei uns findet man immer interessantes von A-Z
Und genau das macht uns zu einem vielseitigen Portal. 
Nutzen Sie auch unsere SUCHE um Themen zu finden!


Das sind weitere 7 Top-Themen als Tipp:

13.02.2014  

Kurz um: Bewegung ist Leben - Leben ist Bewegung
Bewegung ist gesund. Das ist keine Frage. Laufen Sie regelmäßig! Egal ob...

11.02.2014  

Sonnenkraft die Vitamin D schafft (Gesund durch Sonnenkraft)
Mit der Sonne Vitamin D tanken Schon von Kindesbeinen an wird...

09.02.2014  

FIT und GESUND in den FRÜHLING
Fit und Gesund in den Frühling Fühlen Sie sich wintermüde und...

08.02.2014  

Music 4 Charity Benefiz Festival 2014 (TiPP)
Music 4 Charity Benefiz Festival 2014... 

07.02.2014  

Erkältung - Was Sie tun können
Erkältung ade Nicht gleich die chemische Keule Aspirin oder...

05.02.2014  

Omas gesunde 1 Euro Küchentipps (Schlank und Fit)
Omas Schlanke Küchentipps Die Grundlage für eine gesunde Ernährung...

05.02.2014  

Tipps für gesunde fettarme Ernährung
Tipps für gesunde fettarme Ernährung: Gemüse nur kurz und roh garen,... 

DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche - 12.04.2014 (Chartlisten)

Tipps
DJ Ronnys Top 30 Charts der Woche:





1. Turn me on - Matt Houston /Kevin
2. Loud - Mr. Black
3. Kids - Global Deejays
4. Ibiza 014 - Olaf Henning
5. Trampoline - Tini Tempah /2 Chainz
6. Photonaton - Jabberwocky
7. Ich will keine Schokolade 014 - Ross Anthony
8. Derniere danse - Indila
9. White walls - Macklemore /Ryan Lewis
10. Liar Liar - Chris Cab
11. Mit keinem Andern - Helene Fischer
12. Game over - Vitaa /Maitre Gims
13. Liebe ist mehr - Andrea Berg
14. Zombie - Maitre Gims
15. Flute - New World Sound /Newson
16. Kopfüber in die Nacht 014 - Tobee
17. It`s my party - Jessie J.
18. Unconditionally - Katy Perry
19. Booyah - Showtek
20. Gespensterstadt 014 - Christian Anders
21. Sueno latino - Carolina Damas
22. Klar - Jan Delay
23. Royals - Lorde
24. Schick deine Mudda heim - Ikke
25. Addicted to you - Avicii
26. Der letzte Tag im Paradies - Andrea Berg
27. Paradise - Noa Moon
28. Ich fühl mich Disco - Christian Steiffen
29. Marry me - Jason Derulo
30. Was kann ich denn dafür 014 - Loona /Mickie Krause

Ohne neue Mittel(-schulen): Hand in Hand im „Dschungel“ (Schule)

Information
Regierungstour. Gabriele Heinisch-Hosek und Sophie Karmasin besuchten die Bildungseinrichtungen in Niederösterreich. Es ging ums Geld, ihre Gefühle – und getanzt wurde auch.

Wiener Neustadt. Wie fühlen Sie sich in Ihrem Job? Öffentlich wird kaum ein Politiker diese Frage ehrlich beantworten. Im Verein Jugend und Kultur in Wiener Neustadt werden Lehrlinge und andere Jugendliche aber regelmäßig zu ihrer Gefühlslage im Berufsleben befragt. Gestern, Mittwoch, waren auch zwei Regierungsmitglieder an der Reihe.

Vom Thermenaufenthalt bis hin zur Notaufnahme – SPÖ-Unterrichts- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sowie die von der ÖVP ernannte Familienministerin Sophie Karmasin mussten sich einer Kategorie zuordnen. Heinisch-Hosek wählte die Dschungelexpedition: „Überall lauern Gefahren und Raubtiere. Und es gelingt nicht immer, ihnen auszuweichen.“ Karmasin fühlte sich hingegen wie bei einem Einkauf am Weihnachtssamstag: „Man kann zwar viel Positives herauspicken, aber es ist stressig. Überall Menschen und viel Lärm!“

Das Spiel wurde aber auch dazu genutzt, um den Ministerinnen etwas mitzuteilen: „Ich fühle mich wie in einem Vergnügungspark. Man wartet in der Schlange und freut sich schon auf die Attraktion. Aber wenn man zur Kassa kommt, merkt man, dass man kein Geld für das Ticket hat“, sagte ein Mitarbeiter der Jugendeinrichtung.

Der Verein wird zwar von beiden Ministerien gefördert. Doch man wünsche sich, dass man irgendwann etwas mehr Mittel zur Verfügung hätte – für Beratungsgespräche und andere Projekte. Die beiden Ministerinnen nicken verständnisvoll. Doch in Zeiten, in denen die Causa Hypo Alpe Adria und das Budgetloch die Nachrichten dominieren, wird für zusätzliche Finanzierungen wohl kein Geld zur Verfügung stehen.

Schwerpunkt Inklusion

Aber es ist kein guter Tag für schlechte Nachrichten. Schließlich fährt die Regierung unter dem Motto „Erfolgreich. Österreich“ durchs Land. Da passen Bankenrettungen und Finanzrahmen nicht gerade ins Konzept. Und auch heikle Themen bei Bildungseinrichtungen – die in den Bereich beider Regierungsmitglieder fallen – werden gemieden. Neue Mittelschulen werden am Niederösterreich-Tag der Tour nicht besucht. Denn hier sind Karmasin und Heinisch-Hosek nicht einer Meinung. Aber das ist – zugegeben – eher die Ausnahme. Denn die beiden gehen nicht nur sehr freundlich und entspannt miteinander um. Die beiden Ministerinnen verfolgen erstaunlich oft eine ähnliche Politik.

So wie im Kindergarten Europaplatz in Wiener Neudorf, der unter anderem den Schwerpunkt Inklusion hat. Den betroffenen Kindern wird auch der Umstieg auf die Schule erleichtert. „Inklusion als gemeinsames Ziel funktioniert sehr gut“, meint Heinisch-Hosek. Sie begrüße dieses Projekt. Und auch Karmasin kann sich vorstellen, das Modell zu forcieren – in Richtung weniger Sonderschulen, mehr Inklusion.

Heinisch-Hosek „absolut unglücklich“

In Sachen Kindergartenpädagogik nutzte Heinisch-Hosek auch die Gelegenheit, um Gemeindebundchef Helmut Mödlhammer (ÖVP) etwas auszurichten. Dieser hatte in der „Presse“ betont, so gut wie keine Akademiker in Kindergärten anstellen zu wollen – aus finanziellen Gründen. Außerdem warnte er den Bund: Sollte sich der Kindergarten zunehmend zu einer Bildungseinrichtung entwickeln, dann falle das Ganze nicht mehr in die Kompetenz der Gemeinden.

Heinisch-Hosek zeigte sich über diese Aussage „absolut unglücklich“. „Wie kommt er auf die Idee, dass Kindergärten keine Bildungseinrichtungen sind?“, fragte sie. Es werde zwar zu Mehrkosten für Länder und Gemeinden kommen. „Aber Bildung muss uns etwas wert sein.“ Etwas vorsichtiger drückte sich Karmasin aus: Flächendeckend gesehen sei die Anstellung von Akademikern nicht realisierbar. „Eine laufende Fortbildung ist aber wichtig. Und geht es vor allem auch um die Wertschätzung und Anerkennung des Berufsstandes“, sagte sie zur „Presse“. Dann ging es für Heinisch-Hosek und Karmasin wieder in den interaktiven Teil des Tagesprogramms über: Sie kauften im Eltern-Kind-Café selbst gebackene Kuchen und Brötchen, lauschten dem Kindergartenchor und wurden auch zum Tanz aufgefordert. Mit kleinen, wehenden Niederösterreich-Fahnen (für die Kinder, nicht die Ministerinnen) tanzten sie den „Eisenbahn-Tanz“ im Kreis.

Überall Menschen, viel Trubel, und im Hinterkopf immer auch das Geld: Ein bisschen ist Politik tatsächlich wie ein Einkaufssamstag.

AUF EINEN BLICK !!!

Die Regierung startete am 12.März eine Bundesländertour unter dem Motto „Erfolgreich. Österreich“. Jedes Bundesland wird von einem Minister-Pärchen besucht. Unterrichts- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) waren gestern, Mittwoch, in Niederösterreich unterwegs. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) waren bereits in Wien und Vorarlberg. So soll Bürgernähe signalisiert werden. Bis Ende April soll die Tour voraussichtlich abgeschlossen sein.

Zeit für Top-Themen von A nach B - (Teil3) (Haushalt)

Tipps
Wir bieten viele Top-Themen aus vielen Kategorien, welche ständig erweitert werden.
Ganz egal ob Heim&Haus oder Technik&Co oder auch Auto&Motor...
Bei uns findet man immer interessantes von A-Z
Und genau das macht uns zu einem vielseitigen Portal. 
Nutzen Sie auch unsere SUCHE um Themen zu finden!


Das sind weitere 7 Top-Themen als Tipp:

27.02.2014  

Tipps zur Radtour
Damit Fahrrad fahren zum angenehmen Freizeitvergnügen wird...

25.02.2014  

Gesund: Fahrrad fahren ist für jedermann – für Jung und für Alt
Radfahren ist sowohl für Kinder, als auch für ältere Menschen geeignet....

23.02.2014  

Barfuß von Anfang an und als neuer Trend
Lassen Sie Ihre Kinder so oft es geht barfuß laufen. Barfuß laufen beugt... 

21.02.2014  

Barfuß und Sport (Gesund und Wohltuend)
Es gibt durchaus viele Möglichkeiten sich sportlich und barfuß zu...

19.02.2014  

Pflanzen helfen heilen
Was gibt es im Sommer Schöneres, als sich an der Natur erfreuen zu...

17.02.2014  

Sauna und das Immunsystem
Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Anfälligkeit an...

15.02.2014  

Irgendwie ist falsch: Walking - so trainieren Sie richtig
Planen Sie zukünftig drei Mal die Woche 45 Minuten Walking-Zeit ein.... 

1915 Artikel (240 Seiten, 8 Artikel pro Seite)

Top 10 Downloads

Weitere Themen

Promotion



Newsletter

E-Mail Adresse

Bitte wählen

Newsletter Format wählen

Login

Sponsoren

Username

Passwort

Bitte nutzen Sie Ihre Zugangsdaten für den Login!