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Vitamine & Co

Information

1. Jod:
Wer sich häufig müde und abgespannt fühlt, hat vielleicht zu wenig Jod. Einem Jodmangel lässt sich einfach und effektiv durch Seefisch, Milch und Jodsalz vorbeugen.

2. Jodmangel:
Ein Jodmangel steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer unangenehmen und nicht ungefährlichen Schilddrüsenerkrankung. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Jodzufuhr von etwa 180-200 Mikrogramm pro Tag.

3. Vitamin C:
Eine der billigsten Vitamin C-Quellen im Winter ist die Kartoffel. Wegen ihres hohen Kaliumgehaltes ist sie auch zur Entwässerung bei Herz- und Nierenerkrankungen geeignet. Kartoffeln gelten als Schutz-, Schon- und Heilkost bei Rheuma, Übergewicht, Gastritis und Nierenleiden.

4. Vitamine:
Vitamine und verschiedene Biostoffe aus Gemüse und Obst schützen die Zellen vor Angriffen von Freien Radikale. Untersuchungen beweisen, dass balllaststoffreiches und vitaminreiches Obst das Herz schützen kann.

5. Zink:
Wenn die Erkältungszeit beginnt, kann Zink den Abwehrzellen effektiv unter die Arme greifen. Zink-Präparate gibt es in der Apotheke.

 


Mineralstoffe sind genau so, wie Vitamine lebensnotwendig für unseren Körper. Eine regelmäßige und vor allem ausreichende Zufuhr ist deswegen unbedingt notwendig. Die meisten Mineralstoffe können wir durch unsere Nahrung aufnehmen, immer vorausgesetzt, die Ernährung ist abwechslungsreich und reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte müssen unbedingt täglich verzehrt werden, damit der Zufuhr wichtiger Nähr- und Vitalstoffe gewährleistet werden kann.

 

Mineralstoffe sind Stoffe, deren Anteil an der Körpermasse mehr als 0,01% und der tägliche Bedarf über 100mg beträgt. Mineralstoffe sind vor allem in der Regulierung wichtige Stoffe. So zum Beispiel beim Säure-Basen-Gleichgewicht, und sie sind auch an der Regulierung des PH-Werts maßgeblich beteiligt. Auch die Regulierung des Blutdrucks, sowie Aufbau von Knochen, Zähnen, sowie die Nerven- und Muskelfunktion müssen mit den Mineralstoffen zusammen genannt werden. Sie sind zudem Bestandteil wichtiger Enzyme.

Calcium kommt zum größten Teil im Körper in den Knochen vor. Dort sorgt das Calcium für starke und feste Knochen. Ein geringer Teil von diesem Mineralstoff ist für die Erregungsleitung (Nervenbahnen, Muskeln) zuständig. Calcium beeinflusst zudem nicht nur die Blutgerinnung, sondern auch viele Enzyme im Körper. Ein Mangel an Calcium kann zu Knochenschäden, wie Osteoporose (Knochenschwund) führen. Zudem sind weitere Mangelerscheinungen, wie Muskelkrämpfe, Wachstumsstörungen und Probleme mit der Blutgerinnung vorprogrammiert, wenn man dem Körper nicht regelmäßig ausreichende Menge an Calcium zuführt.

Calcium in Lebensmitteln
Calcium kommt vor allem in Milch- und Milchprodukten, Haselnüssen und einigen Gemüsesorten vor. Spinat und Grünkohl sind wertvolle Calciumlieferanten. Der tägliche Bedarf wird mit 1.000mg angegeben.

Der Calciumhaushalt wird durch die Schilddrüse, die Nebenschilddrüse und von Vitamin D maßgebend beeinflusst. Dabei ist Vitamin D dafür zuständig, dass das Calcium aus dem Darm aufgenommen wird und dient als Transportmittel. Vitamin D fördert somit den Einbau vom Calcium in die Knochenmatrix. Ein weiteres Hilfsmittel ist Parathormon. Dieses wird in der Nebenschilddrüse produziert und erhöhnt den Calciumspiegel im Blut. Dabei werden die Freisetzung des Calciums aus den Knochen und die Wiederaufnahme durch die Nieren begünstigt. Kalzitonin aus der Schilddrüse ist für das Gegenteil zuständig. Es senkt den Calciumspiegel im Blut. Auch der dadurch entstehende Effekt ist Spiegelverkehrt. Der Einbau von Calcium in die Knochenmatrix und die Ausscheidung über die Nieren werden gefördert.

Calcium wird auch in der Therapie von bestimmten Krankheiten, wie Osteoporose eingesetzt. Die zusätzliche Einnahme von Calcium sollte unbedingt im Vorfeld mit einem Facharzt abgesprochen werden. Mit bestimmten Medikamenten können Wechselwirkungen auftreten, die unangenehme bis schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können.

Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Zudem dient Magnesium als Erregungsleiter in den Nerven- und Muskelzellen. In den Muskeln steuert Magnesium mitunter die Kontraktion der Muskulatur. Auch maßgebend beteiligt ist dieser Mineralstoff an der Festigkeit der Knochen und den Zähnen. Doch Magnesium kann noch mehr. Für ein perfekt funktionierendes Herz-Kreislaufsystem ist Magnesium unverzichtbar. Auch eine große Anzahl an Enzymen ist auf Magnesium angewiesen. Ein Mangel an Magnesium macht sich in Muskelkrämpfen, Herz-Kreislaufstörungen, Nervosität, Magen-Darm-Problemen, aber auch in Depressionen bemerkbar.

Magnesium in Lebensmitteln
Reich an Magnesium sind Getreide, Banane, und auch Sonnenblumenkerne, grünes Gemüse und viele Nusssorten. Der tägliche Bedarf an Magnesium wird mit 300-400mg angegeben. Männer benötigen etwas mehr Magnesium, als Frauen. Bei Kindern unter 4 Jahren wird der Tagesbedarf mit 80mg, ab 4 bis 15 Jahren mit 120-300mg angegeben.

Ein etwas erhöhter Bedarf an Magnesium besteht bei Sportlern, schwangeren und stillenden Frauen, Diabetiker, Alkoholkranke Menschen. Auch einige andere Erkrankungen, wie zum Beispiel Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems erfordern Magnesium als Therapiemaßnahme. Jedoch sollte man genau hier anmerken, dass die Einnahme von Magnesium, zusammen mit bestimmten anderen Medikamenten Wechselwirkungen auslösen kann. Deshalb gilt es auch bei Magnesium, diese nur einnehmen, wenn im Vorfeld Wechselwirkungen und andere Probleme durch einen Arzt oder einen Apotheker ausgeschlossen werden konnten.

Phosphor kommt im menschlichen Körper als Phosphat vor. Vor allem ist das Element für die Stoffwechselprozesse im Körper zuständig. Zusammen mit Calcium dient Phosphor auch als wichtiger Baustoff für Knochen und Zähne. Phosphor kommt im Skelett als Hydroxyapatit vor. Phosphor wird allgemein sehr gut und ausreichend über die tägliche Nahrung aufgenommen, der Bedarf ist somit gedeckt.

Phosphor in Lebensmitteln
Phosphorhaltige Lebensmittel sind Milch- und Milchprodukte (insbesondere Hartkäse ist reich an Phosphor), Fisch (vor allem Hochseefische), Getreide, Hülsenfrüchte und Fleisch. Der tägliche Bedarf an Phosphor wird mit 800mg angegeben. Einen erhöhten Bedarf haben schwangere und stillende Frauen (etwa. 900mg/Tag), Kinder in ihrer Wachstumsphase sollten auch etwas mehr Phosphor zu sich nehmen.


Phosphor-Mangel
Ein Mangel an Phosphor wirkt sich bei Kinder/Jugendlichen und bei Erwachsenen unterschiedlich aus. Bei Kindern und Jugendlichen ähneln die Beschwerden sehr einem Vitamin D-Mangel, sowie einem Mangel an Calcium. Sichtbare Mangelerscheinungen sind hier Wachstumsstörungen, Probleme bei der Knochen- und Zahnbildung. Bei Erwachsenen (aber auch bei vielen Kindern) kann sich Phosphormangel durch ungezügelten Appetit auf Kreide, Ton, Kalk bemerkbar machen, da diese stark Phosphorhaltig sind. Weitere Symptome sind Gewichtsverlust, und unerklärbare Müdigkeit. Diese Symptome sind vom Alter unabhängig.


Phosphor-Überversorgung
Eine Überversorgung mit Phosphor kann die Aufnahme anderer Mineralstoffen stören und führt so zu Mangelerscheinungen an anderen Mineralstoffen. Besonders häufig wird die Calciumaufnahme gestört, wenn zuviel Phosphor im Körper vorhanden ist. Die meisten Eltern geben ihren Kindern kein Coca-Cola, da sie den Kindern kein Koffein reichen wollen. Doch einen wichtigeren Aspekt sollte eigentlich die Tatsache darstellen, dass dieses überaus beliebte Getränk über eine sehr hohe Phosphatkonzentration verfügt. Dies sollte eher den Grund darstellen, Kindern dieses Getränk eher nicht anzubieten.


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