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Vorbeugung Herzinfarkt

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Alkohol im Jugendalter: Gefahr fürs Herz
Der Genuss moderater Mengen an Alkohol kann bei Menschen über 55 Jahren, die über ein Herzrisiko verfügen, einen schützenden Effekt haben. Bei jungen Menschen konnte jedoch im Rahmen einer großen Studie keine positive Wirkung festgestellt werden. Im Gegenteil: Auch schon geringe Mengen Alkohol im Jugendalter können das Risiko einer späteren Herzerkrankung erhöhen.

Wissenschaftliche Studien weisen immer wieder nach, dass ein moderater Alkoholkonsum vor einer Herzerkrankung schützen kann. Dabei wird bei Männern von zwei Getränken und bei Frauen von einem alkoholischen Getränk täglich ausgegangen. Insbesondere bei älteren Menschen, die das 55. Lebensjahr überschritten haben und über ein Herzrisiko verfügen, kann ein positiver Effekt beobachtet werden. Unklar ist jedoch, ob die Vorteile des Alkoholkonsums bereits im jungen Lebensalter einsetzen und wie der schützende Effekt des Alkohols überhaupt zustande kommt.

Alkohol führt zu einer Verhärtung der Arterien
Das Team um den Epidemiologen Mark Pletcher von der University of California, San Francisco, hat die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Menschen vor Beginn des mittleren Lebensalters erforscht. Dafür wurden die Herzen von mehr als 3.000 Personen im Alter von 33 bis 45 Jahren mittels eines CT-Scanners untersucht und auf einen der frühesten Hinweise für eine möglicherweise eintretende Herzerkrankung, nämlich die Verhärtung der Arterien, überprüft. Diese Daten wurden wiederum mit Informationen zu den Trinkgewohnheiten der Probanden zwischen 1985 und 2001 in Zusammenhang gebracht. Die Ergebnisse konnten zeigen, dass, je mehr ein Teilnehmer trank, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit einer Verhärtung seiner Arterien war. Nimmt zum Beispiel jemand pro Woche 14 Drinks zu sich, hat er ein mehr als doppelt so hohes Risiko wie jemand, der höchstens sechs Getränke konsumiert.

Keine positive Wirkung von Alkohol bei Jugendlichen
Für Jugendliche ist daher keineswegs ein Schutz des Herzens durch Alkoholkonsum zu erwarten. Vielmehr scheint der Alkohol bei älteren Menschen auf eine andere Weise gegen Herzerkrankungen zu schützen: Durch einen unmittelbaren Effekt kann direkt nach dem Konsum zum Beispiel das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln verringert werden. In Anbetracht des gegenwärtig oftmals hohen Alkoholkonsums unter Jugendlichen sind diese Ergebnisse alarmierend. Insbesondere das unter jungen Leuten beliebte "Binge drinking", bei dem mindestens fünf Getränke direkt hintereinander eingenommen werden, wurde in diesem Zusammenhang als stark gesundheitsgefährdend eingestuft.


Quelle: Nach Informationen der Zeitschrift Nature


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